Jansen: Markierung als neues Wachstumssegment
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Jansen sein vollständig ausgebautes Markierungssortiment »Mark III« sowie die zugehörigen Marketing‑ und Schulungsmaßnahmen vor. Die Präsentation machte deutlich, welche Chancen sich aktuell im Bereich der Markierungsarbeiten für das Malerhandwerk ergeben – und wie umfassend Jansen den Einstieg in dieses Segment unterstützt.
Markieren ist längst mehr als nur eine technische Notwendigkeit. Sicherheit, Prävention und klare Wegeführung gewinnen seit Jahren an Bedeutung – in Industriehallen, Parkhäusern, auf Logistikflächen und zunehmend auch durch den massiven Ausbau der E-Lade-Infrastruktur. Allein das politisch festgelegte Ziel der Bundesregierung, die Zahl öffentlicher Ladepunkte in Deutschland bis 2030 auf rund eine Million zu erhöhen (aktueller Stand 2026: etwa 193.000 Ladepunkte), zeigt die Dynamik eines Segments, das sich verfünffachen wird – und genau darin liegt die Chance für das Malerhandwerk.
Markierungsflächen sind Überrollflächen – und sie nutzen sich ab. Anders als bei klassischen Beschichtungen ist hier nicht Perfektion über Jahre, sondern regelmäßige Erneuerung gefragt. Mechanische Beanspruchung, Witterung und chemische Einflüsse sorgen dafür, dass Markierungen schneller nachgearbeitet werden müssen. Ein wiederkehrendes Geschäft also, und damit ein wirtschaftlich attraktives Feld für Malerbetriebe. Entsprechend appelliert Jansen‑Geschäftsführer Dirk Mayer-Mallmann an den Maler: »Es handelt sich hierbei um ein Segment, in dem du gutes Geld verdienen kannst – trau dich!«
Was erlaubt ist – und was nicht
Entscheidend ist die klare Abgrenzung: Der Maler darf im nicht öffentlichen Verkehrsraum ohne zusätzliche Qualifikation arbeiten. Und dieser Raum ist größer als viele denken. Firmenhöfe, Betriebsgelände, Logistikzentren, Industrieflächen, interne Verkehrswege, nicht öffentliche Parkplätze – sogar Supermarktparkplätze oder privat betriebene Parkhäuser gehören dazu.
Öffentlicher Verkehrsraum – also öffentliche Straßen, Radwege, Gehwege oder kommunale Parkplätze – bleibt dagegen spezialisierten Markierungsunternehmen vorbehalten. Wer dort arbeiten möchte, benötigt eine Zusatzqualifikation nach ZTV M, die vereinzelt über die IHK erworben werden kann.
Bei Jansen hat man sich nun ganz bewusst damit beschäftigt, welche markierungsrelevanten Aufgaben das Handwerk im nicht öffentlichen Verkehrsraum übernehmen kann – getreu dem Grundsatz: »Wir konzentrieren uns darauf, was der Maler machen kann.«
Mit drei Fragen zur richtigen Lösung
Damit sich Fachbetriebe in diesem komplexen Feld sicher bewegen können, hat das Unternehmen ein System entwickelt, das sich wie ein Trichter zur passenden Produktempfehlung verengt. »Wir lassen keine Maler allein«, betont Mayer-Mallmann – und der »Quickfinder« macht genau das sichtbar: Wo bin ich? Was markiere ich? Wie stark ist die Belastung? Aus diesen drei Fragen entsteht eine klare, strukturierte und vollständige Produktempfehlung.
Durch das Schließen bestehender Sortimentslücken und die Ergänzung um vier neue Produkte steht heute ein vollständig ausgebautes Portfolio zur Verfügung, das Markierungen von Linien, Flächen und Symbolen im Innen- wie Außenbereich ebenso abdeckt wie Anwendungen bei geringer, mittlerer oder hoher Belastung. Für den stark wachsenden Bereich der E-Mobilität umfasst das Sortiment robuste Flächenbeschichtungen in standardisierten RAL-Tönen sowie die passenden Symbole nach StVO, ergänzt durch Lösungen, die unterschiedlichen Vorgaben einzelner Bundesländer Rechnung tragen. Zudem bietet das Programm thermoplastische Street Tattoos für besonders dauerhafte Verkehrszeichen, Firmenlogos oder andere Symbole im Außenbereich – ein Verfahren, bei dem Jansen die Betriebe mit Baustellenbegleitung, Untergrundbewertung und geeigneter Brenntechnik unterstützt. So entsteht ein durchgängiges System, das sämtliche Anforderungen des Malerhandwerks zuverlässig erfüllt und die Frage nicht mehr offenlässt, ob etwas machbar ist, sondern nur noch wie.
Marketingmaßnahmen
Jansen begleitet die Einführung des Vollsortiments mit umfangreichen Marketingmaßnahmen: Unter anderem handliche Broschüren, QR-gestützte Infos, der digitale »Quickfinder«, Social Media, Messeauftritte und Regionalschulungen machen das Thema für Maler leicht zugänglich. Der Jansen-Campus vertieft das Wissen – von kurzen Team-Sessions für den Handel bis zu halbtägigen Praxisworkshops für Maler, bei denen echte Markierungsflächen entstehen. Die Botschaft ist klar: Wer sich auf dieses Feld einlässt, bekommt volle Unterstützung.
Die Chance ergreifen
Markierungen sind ein Markt mit Zukunft – dynamisch wachsend, regelmäßig wiederkehrend und für das Malerhandwerk wirtschaftlich attraktiv. Gerade im nicht öffentlichen Verkehrsraum eröffnet sich ein breites Betätigungsfeld, das klar definiert und handwerklich gut beherrschbar ist sowie technisch umfassend unterstützt wird. Jansen ist sich sicher: Dieses Segment wird für viele Betriebe zu einem lohnenden Geschäftsfeld werden. Für diejenigen, die jetzt einsteigen, ergeben sich echte Chancen auf zusätzliche Umsätze und langfristig wiederkehrende Aufträge. Denn am Ende gilt: Wer jetzt nicht markiert, lässt Geld auf der Straße liegen.



