Klare Vision – HolzLand baut die Zukunft
Auf der Gesellschafterversammlung in Düsseldorf standen drei große Herausforderungen im Blickpunkt: Corona, -Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Mehr als 100 Händler nahmen an der Präsenzveranstaltung in den Rheinterrassen in Düsseldorf teil, auf der HolzLand-Geschäftsführerin Nicole Averesch ein positives Resümee des laufenden Jahres zog und äußerst zuversichtlich in die Zukunft blickte. Mit den vorgelegten Zahlen kann sie das auch: Der zentralregulierte Brutto-Umsatz lag am 30. September bei rund 968 Mio. Euro und damit um mehr als 25 Prozent über dem Vorjahreswert.
In ihrer Rede in Düsseldorf nahm sie die drei großen Herausforderungen der heutigen Zeit in den Blick: Corona, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. »Die Welt ist im Wandel, und auch wir befinden uns in einem wichtigen und notwendigen Veränderungsprozess«, machte Averesch deutlich. »Wir werden unser Digital Leadership in der Branche ausbauen – durch B2C- und B2B-Shops, durch Plattformen, die Kundenkommunikation ermöglichen, und durch eine weitere Stärkung des digitalen Marketings.« Für den Großhandel will HolzLand vorausschauende digitale Prozesse entwickeln. »Der Grad der digitalen Vernetzung wird der entscheidende Wettbewerbsfaktor sein. Wir verstehen uns als Zukunftsbauer«, so Averesch weiter, denn nach ihrer Auffassung soll HolzLand Taktgeber sein.
HolzLand-Eigenmarke »HQ«
Ein wichtiger Baustein ist auch die Eigenmarke »HQ«. Nach einem hervorragenden Umsatz im Geschäftsjahr 2020 liegen die aktuellen »HQ«-Zahlen noch einmal fast 30 Prozent über denen des Vorjahres. »Unser Konzept ›Von Holzhändlern für Holzhändler‹
ist im Zusammenspiel mit einem ›Best of industry‹-Sortiment das Fundament dieser Erfolgsgeschichte«, sagte Averesch und kündigte an, dass HolzLand die Führungsrolle von »HQ« in der Branche mithilfe eines überarbeiteten Vertriebskonzepts weiter ausbauen wolle, und zwar für den Profi- und den Endkunden.
Holzfachhandel 4.0
»Unsere lokalen Standorte müssen gegenüber dem Online-Geschäft einen Mehrwert bieten. Mit einem neuen Konzept zur Standortentwicklung wollen wir genau dort ansetzen. Es wird ganzheitlich sein und mit Benchmarks arbeiten«, betont Averesch. Erste Modellprojekte wurden in Düsseldorf bereits präsentiert. Die HolzLand-Händler Holz-Sturm, Holzfachmarkt Ziller und Holz Bögner haben mit externer Fachexpertise ihre Ausstellungen emotionalisiert und durch die Schaffung sogenannter Ankerpunkte deutlich aufgewertet.
»Wir entwickeln die lokalen Standorte kontinuierlich weiter, um Einkaufserlebnisse für die Kunden zu schaffen. Ziel ist es, dass unsere Leidenschaft für Holz in den Ausstellungen erlebbar wird«, so Averesch.
Aufsichtsrat bestätigt
Auf der Gesellschafterversammlung wurde auch der amtierende Aufsichtsrat bestätigt: Vorsitzender Dr. Josef Simmer (Keplinger, Österreich), Stellvertreter Jochen Scherf (Manfred Scherf Holzfachhandel), Daniel Pfirter (Woodpecker Holding, Schweiz), Johann Ziller (Holzfachhandel Ziller) und Karsten Ahrens (Rechtsanwalt, externes Mitglied).

