01.05.2016 | Seite in Ausgabe 5/2016

Knauf-Deckensegel für Pepp und guten Sound

Rasterdecken? Längst out. Im Kommen sind Deckensegel in unterschiedlichsten Formen und Farben in Kombination mit klassischen Akustiklösungen. Sie beflügeln die Fantasie der Architekten und ermöglichen alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Büros und Schulen. Und nicht nur das. Gleichzeitig verbessern sie die Akustik, sodass Schüler, Lehrer und Büromitarbeiter ohne Lärmstress arbeiten können.

Deckensegel gibt es immer häufiger in unterschiedlichsten Formen und Farben. Sie ermöglichen unter anderem alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Büros und Schulen.Viele Architekten können die klassischen Rasterdecken nicht mehr sehen und entscheiden sich für eine Alternative: Deckensegel von Knauf AMF. Der Deckenspezialist aus dem bayrischen Grafenau produziert die Gestaltungselemente in unterschiedlichsten Formen – von rund, über rechteckig bis hin zu trapezförmig. Sie lassen sich über fast unsichtbare Stahlseile in unterschiedlichen Höhen von der Decke abhängen, sodass Architekten Räumen eine ganz neue Struktur geben können. Auch bei der Farbgestaltung sind ihrer Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Die Segel sind mit einem Akustikvlies überzogen, das sich nahezu beliebig einfärben oder mit Motiven wie beispielsweise einem Wolkenhimmel frei bedrucken lässt.

Architekten können mit Deckensegeln Räume nicht nur originell gestalten, sondern auch gleich für eine Akustikoptimierung sorgen. „Die Mineralplatten haben die Eigenschaft, einen Großteil der auftreffenden Schallenergie durch Reibung in Wärme zu verwandeln“, erklärt Raimund Aschenauer, Anwendungstechniker bei Knauf AMF. „Das reduziert die Nachhallzeit in Räumen und sorgt für bessere Sprachverständlichkeit.“

Da sich Deckensegel problemlos montieren lassen, schonen sie die Nerven der Trockenbauer und sorgen so für Top-Arbeitsergebnisse bei geringem Aufwand. Selbst Segel im Format von 2,40 x 1,20 Meter erreichen die Baustelle schon in einem Stück. Ein Zusammenbau einzelner Komponenten ist daher nicht notwendig. Und auch die Montage an der Decke ist schnell gemacht. Aschenauer: „Die Segel lassen sich an vier Punkten mit Stahlseilen abhängen, die eine flexible Höheneinstellung zwischen ein bis fünf Metern ermöglichen, und schnell und exakt ausrichten.“

Zum Einsatz kommen Deckensegel von Knauf AMF unter anderem im neuen Bürogebäude der Deutschen Rentenversicherung in Berlin, dem Casino des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig und dem Entwicklungszentrum des Motorsägenherstellers Stihl aus Waiblingen.

Doch auch bei der Gestaltung von Schulräumen setzen Innenarchitekten vermehrt auf die modernen Raumelemente mit Akustikfunktion. So auch die Gestalter des Ursulinengymnasiums in Würzburg. Sie haben sich für die Serie „Thermatex Sonic Arc“ entschieden, um der Schulcafeteria einen ungewöhnlichen Look zu verleihen. Dafür haben sie abwechselnd konkave und konvexe Deckensegel in Reihe von der Decke abgehangen, sodass ein 3D-Wellenmuster entsteht. Die Vliesbeschichtungen und Rahmen sind in unterschiedlichen Grau- und Weißtönen eingefärbt, die sich farblich mit den anderen Raumelementen verbinden.

Die Deckensegel sind für Architekten zudem eine Möglichkeit, den Aspekt der Nachhaltigkeit in Gebäuden einfließen zu lassen. Denn Knauf AMF setzt in der Produktion der „Thermatex“-Deckensegel auf natürliche Rohstoffe aus ortsnahen Bezugsquellen, beispielsweise auf biolösliche Mineralwolle, Perlite und Ton sowie Stärke aus Mais und Kartoffeln. Das Unternehmen verzichtet zudem auf umweltbelastende Werkstoffe und Materialien und ist entsprechend zertifiziert. Hohe Brandschutzstandards sind ebenso garantiert.

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