Knauf: Zukunft des Bauens im Fokus
Nach vier Jahren ohne »Knauf-Werktage« war der Appetit auf Informationen und Austausch groß. Drei Veranstaltungen in Düsseldorf, Stuttgart und Mainz boten den Fachbesuchern im April und Mai 2023 unter dem Motto »Gemeinsam Zukunft Bauen« ein umfangreiches Programm. Mehr als 10 000 Branchenexperten aus Bau- und Ausbaugewerken wie Trockenbauer, Stuckateure, Maler, Estrichleger oder Zimmerer sowie Baustofffachhändler, Architekten und Immobilienexperten besuchten die Messe.
»Praxis, Praxis, Praxis – das macht den Charakter der ›Werktage‹ aus«, betont Jochen Wenzel, Direktor Marketing für die Knauf-Gruppe in der Region Zentraleuropa. Beispielsweise konnten die Besucher selbst testen, welche Erleichterungen ein Exoskelett bei Arbeiten über Kopf bietet oder per VR-Brille ihre Geschicklichkeit im Umgang mit einer Putzmaschine demonstrieren. Auch bei Themen wie dem maschinellen Auftrag des Brandschutzputzes »MP 75 L Fire« oder der rationellen Herstellung von Kanten im Trockenbau legten die Besucher gerne selbst Hand an.
Beim Thema Nachhaltigkeit hätten viele Gespräche auf den »Werktagen« gezeigt, dass die Bau- und Ausbaubranche laut Jochen Wenzel noch großen Nachholbedarf habe. Beim aktuell sehr intensiv diskutierten Thema Wärmepumpen seien die Knauf-Partnerunternehmen mit funktionierenden Systemen aber auf der Höhe der Zeit. »Wir konnten unseren Besuchern vielfältige Lösungen präsentieren, mit denen sie die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern, Lösungen zur Energieeinsparung bieten und mit Flächentemperiersystemen für Boden, Wand und Decke die Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien schaffen.«
Interesse an digitalem Forum steigt
Knauf hatte sich diesmal auf drei Standorte konzentriert, da die »Werktage« mit großem Vorlauf unter dem Einfluss der Pandemie geplant werden mussten. Daher wurde der Start in Düsseldorf zusätzlich als begleitendes Digitalformat angeboten. Besucher konnten sich über eine digitale Plattform interaktiv in Angebote einwählen, die vom TV-Journalisten Johannes Döbbelt moderiert wurden. »Das Angebot wurde gut genutzt. Aber auch die Teilnehmer der Präsenzveranstaltungen können so ihren Besuch noch einmal nachbereiten«, erläutert Wenzel den Mehrwert des Digitalformats. Generell wachse das Interesse an und die Akzeptanz von digitalen Lösungen.

