Mapei: Der Weg in eine nachhaltigere Zukunft
Der neue Rewe-Markt in Wiesbaden-Erbenheim ist ein Pilotprojekt in der Entwicklung grüner und nachhalti-gerer Supermärkte. Der Bau gilt als Green Building der neuesten Generation und ist der erste Supermarkt in Deutschland sowie europaweit, der in einer ganzheitlichen Performance zum Thema Nachhaltigkeit gedacht und umgesetzt wurde: in der Bauweise, bei der Betreibung, im Sortiment sowie mit eigener Fisch- und Pflanzenzucht auf dem Dach. Nach dem System der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) soll der Markt das Prädikat »Platin« erhalten, die höchstmögliche Zertifizierungsstufe. Im gesamten Markt unterstreicht ein fugenloser »Ultratop«-Sichtspachtelboden von Mapei die urbane Markthallen-Atmosphäre und trägt zum ökologisch positiven Gesamteindruck bei.
Auf dem Dach befindet sich eine Aquaponik-Farm, in der Basilikumpflanzen und Fische in einem geschlossenen Wasser- und Nährstoffkreislauf gezüchtet werden, darunter ein Supermarkt der Zukunft: nachhaltig sowie ressourcenschonend gebaut und betrieben – und entsprechend anders auch im Sortiment. Die Supermarktkette Rewe hat in Wiesbaden-Erbenheim ein Konzept umgesetzt, das bisher einzigartig ist und Vorbild für zukünftige Märkte werden soll. Geplant hat es das Londoner Architekturbüro Acme, das im Zuge eines Wettbewerbs den Zuschlag für die Planung des »Prototypen der nächsten Generation grüner und nachhaltigerer Supermärkte« bekam, wie das Unternehmen seine neue Filiale nennt. Mit dem in Deutschland und Europa einzigartigen Neubau, der Supermarkt, Basilikumfarm und Fischzucht unter seinem gläsernen Dach vereint, leitet die Handelsgruppe eine neue Generation ihrer Green-Building-Ausrichtung ein, die nach dem System der DGNB das Prädikat »Platin« erhalten soll.
Frisches Sortiment und digitale Services
Rund 18 000 Töpfe Basilikum sollen in dem Gewächshaus auf dem Dach pro Woche geerntet und in eigenen Märkten in ganz Hessen plastikfrei verkauft werden. Auch die in 13 Fischbecken gezüchteten Barsche will das Unternehmen in den eigenen Märkten verkaufen. Basilikum und Fische profitieren voneinander, weil vereinfacht gesagt die Ausscheidungen der Fische die Pflanzen düngen. Das von den Pflanzen gereinigte Wasser fließt wiederum zurück zu den Fischen.
In dem Markt erwartet die Kunden ein großes Sortiment frischer, regionaler Waren – von Obst und Gemüse über Fleisch bis zum Basilikum und Fisch vom Dach. Vor dem Markt können lokale Lieferanten ihre Produkte in eigens produzierten Verkaufsständen anbieten. Darüber hinaus können Kunden im Markt das System »Scan&Go« nutzen, das heißt, ihre Produkte selbst per App oder Handscanner einscannen und an den Expresskassen bezahlen. Ein Rewe-Abholservice ermöglicht, den Einkauf online zu erledigen und diesen dann am Markt fertig gepackt abzuholen.
Für ein nachhaltiges Konzept den Boden bereitet
Der rund 1500 m² große Supermarkt fällt schon von außen durch sein außergewöhnliches architektonisches Konzept auf: Säulen aus gestapelten Hölzern bilden die Tragwerkskonstruktion für die gläserne Dachfarm und formen eine Gewölbestruktur, die sich bis in den Markt zieht. Im Inneren schafft ein gläsernes Atrium, das Gewächshaus auf dem Dach, ein urbanes Marktplatzambiente mit viel Tageslicht. Dieser gestalterische Ausdruck wird effektvoll durch einen »Ultratop«-Sichtspachtelboden von Mapei in Anthrazit unterstrichen. In Kombination mit den dominierenden Materialien Holz und Glas vervollständigt die fugenlose mineralische Beschichtung zugleich das umfassend nachhaltige und ressourcenschonende Prinzip des Supermarktes, der außerdem zu einem großen Teil CO₂-neutral betrieben wird. Im Vergleich zu einem konventionellen Markt soll Rewe in Wiesbaden-Erbenheim 40 Prozent weniger Energie verbrauchen.
Unter funktionalen Aspekten konnte der hochwertige Beschichtungsdesignboden durch hohe mechanische Widerstandskraft und Abriebfestigkeit als extra strapazierfähige und langlebige Bodenlösung überzeugen. Mit dem Beschichtungsdesign der 1500 m² großen Bodenfläche wurde die Firma Floor-Colour Industrieböden GmbH aus Wenden beauftragt. In mehreren Arbeitsgängen baute sie den Systemboden ein. Dazu wurden rund 18 Tonnen der mineralischen Beschichtung »Ultratop Standard« und 25 Tonnen »Ultratop Anthrazit« mittels moderner Maschinentechnik in das Gebäudeinnere gepumpt und verarbeitet. In Kombination mit der Grundierung »Primer SN« sowie dem systemkonformen Oberflächenschutzsystem »Ultratop Base Coat« und »Mapefloor Finish 58 W« entstand so, handwerklich ausgeführt, eine großzügige, fugenlose Bodenfläche. Durch die abschließende Einpflege mit dem äußerst widerstandsfähigen, matten Bodenwachs »Mapelux Opaca« bekam der Boden einen zusätzlichen Schutz.


