Marburger Tapetenfabrik: 180 Jahre »marburg« – Tapetenkunst mit Zukunft
Die Marburger Tapetenfabrik hat Anfang September ihr 180-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest am Produktionsstandort Kirchhain gefeiert. Rund 300 Mitarbeiter und ihre Familien waren eingeladen, um gemeinsam ein Stück Unternehmensgeschichte zu würdigen – musikalisch begleitet von den »Jungen Zillertalern«, die für ausgelassene Stimmung sorgten.
Blick zurück – und nach vorn
Ein Moment mit Symbolkraft: Seniorchef Ullrich Eitel blickte vom Dach des firmeneigenen Seminarcenters auf die beleuchtete »180« und die feiernde Gemeinschaft – ein stiller Gruß an die Vergangenheit und ein Zeichen für den Zusammenhalt, der das Unternehmen seit Generationen prägt.
Gegründet 1845 als Einrichtungsgeschäft in Marburg, zählt die Marburger Tapetenfabrik heute zu den führenden Tapetenherstellern Europas. Seit 1948 wird ausschließlich in Kirchhain produziert. Mit Constanze, Katharina und Paul Eitel ist bereits die sechste Generation der Unternehmerfamilie aktiv im Betrieb und gestaltet die Zukunft des Unternehmens mit – von Personalführung über Designentwicklung bis zur strategischen Ausrichtung.
Innovation als Markenzeichen
»marburg« steht für Innovationskraft und Designqualität. Die Produktpalette umfasst über 5000 Dessins, die in mehr als 90 Länder exportiert werden. Technische Meilensteine wie die weltweit einzigartigen Crush-Tapeten, Lehmtapeten oder die Kombination von Tapete und Licht unterstreichen den Anspruch, gestalterische Trends zu setzen und neue Maßstäbe in der Branche zu definieren.
»180 Jahre marburg stehen für Mut, Wandel und Verlässlichkeit«, sagt Paul Eitel. »Dass wir dieses Jubiläum mit so vielen Menschen feiern konnten, die unsere Geschichte mittragen, ist ein starkes Zeichen für die Zukunft.«

