Marburger: Unikate für die Wand
Marburg präsentiert die Kollektion »Horus« oder besser: die Seele des Raumes.
Tapeten, bei denen Bahn für Bahn ein Unikat ist, vom geschliffenen Metallbelag bis zum aufwendig gemalten Dekor: Für die Kollektion »Horus« arbeiten die gleichnamige Kunstmalerei-Werkstatt und die Marburger Tapetenfabrik Hand in Hand. Beide vereint ihre Wertschätzung fürs Material, die Liebe zum Detail und die Leidenschaft für handwerkliche Expertise. Gemeinsam erschaffen sie Wandbeläge, die Räumen einzigartigen Charme verleihen.
Aufwendige Handmalerei
Eisen, das zum Oxidieren gebracht wird, geschliffenes Messing und poliertes Kupfer mit magischem Schimmer, dazu Dekore, die in aufwendiger Handmalerei entstehen – diese Tapeten sind alles, nur nicht Standard. Das war auch nicht die Intention, wie Dieter Langer, Art Director der Marburger Tapetenfabrik, die Entwicklung von »Horus« zusammenfasst: »Wir wollten all denen ein Angebot machen, die sich für ›normale‹ Tapeten nicht
begeistern können, etwa weil ein Loft mit Betonböden nicht gerade danach schreit. Eine rostige Wand oder Echtmetallflächen dagegen lassen sich dort wunderbar integrieren. In einer reetgedeckten Sylter Villa wiederum trifft dies auf die handgemalten ›Horus‹-Tapeten zu.«
Um Wandbeläge von besonderer Exklusivität zu entwickeln, hatte man bei Marburg bereits mit der Entwicklung von Manufaktur-Tapeten begonnen, als CEO Ullrich Eitel die auf Dekorationsmalerei spezialisierte Künstlerfamilie ins Spiel brachte. Der unverkennbare Stil der von Ingrid Sörensen und ihrem Sohn Botho Woost handgemalten Wanddekore erwies sich als perfekte Ergänzung zu Marburgs Entwicklungen und die Kooperation im Zeichen der Unikat-Tapete nahm ihren Lauf.
36 einzigartige Wandbeläge
Die daraus entstandene Kollektion »Horus« umfasst 36 einzigartige Wandbeläge: Die Marburger Tapetenfabrik steuert in hochspezialisierten Manufaktur-Verfahren gefertigte Echtmetall-Tapeten bei. Zu den von Horus hergestellten Motiven zählen Dekore wie zarte, japanisch anmutende Kirschblüten, symmetrisch angeordnete, filigrane Lilien oder überlebensgroß dargestellte Libellen. Auf die Frage, welches Motiv ihr Favorit ist, lächelt Ingrid Sörensen: »Manche sind aufwendig und kompliziert – sie liebe ich genau dafür. Andere gehen leicht von der Hand und drücken dabei meine Empfindungen aus. Sich zwischen ihnen zu entscheiden, ist unmöglich.«
Stellvertretend für die Fertigung der unterschiedlichen Tapeten mit Echtmetall, die bei der Marburger Tapetenfabrik im Manufaktur-Verfahren entstehen, kann der Oxidationsprozess der Eisentapete genannt werden: Dieser wird auf einer im Heißprägeverfahren vorbereiteten Tapete mit feinstem Eisenpigment in Gang gesetzt und nimmt seinen individuellen Verlauf, bis der gewünschte Endzustand erreicht ist und durch ein Lackfinish fixiert wird. Bei anderen Metallen wie Kupfer, Messing oder Edelstahl werden entsprechende Effekte durch feinste Schleif- und Politurverfahren erzielt. Das Ergebnis ist stets artverwandt, aber nie identisch. Der Bahnencharakter der Tapeten ist klar erkennbar und beabsichtigtes Stilmittel, genau wie feine Farbvarianten, die dem Gesamtbild faszinierende Lebendigkeit verleihen.
»Horus« ist eine Kollektion, die auch bei der Verarbeitung Fachkenntnisse und Präzision erfordert. Entsprechend wird sie nur über Vertriebspartner angeboten, die diese hohen Ansprüche mit Leidenschaft erfüllen. Ganz exklusiv, schließlich geht es um die gestalterische Seele des Raumes.

