Maxit: Kalk-Zement-Putz als CO₂-Speicher
Mit »maxit ip 18 ML C« hat Maxit einen Leichtputz auf den Markt gebracht, der auf Pflanzkohle basiert. Die Pflanzkohle wird dabei durch die Pyrolyse (thermische Karbonisierung) oder auch »Verkohlung« von pflanzlichen Reststoffen wie Waldholzabfall oder Strauchschnitt gewonnen und kann somit dauerhaft CO₂ einspeichern. Da Baumaterialien wie Putze für den langfristigen Einsatz im Gebäudesektor gedacht sind, kommt dieser Umweltbonus hier besonders gut zum Tragen. So werden CO₂-Emissionen nicht nur bei der Herstellung reduziert, sondern langfristig sogar bis zu 150 kg gespeichert. Darüber hinaus konnte auch der Rohstoffeinsatz ressourcenschonend reduziert werden.
Ökologischer Außen- und Innenputz
Als Werktrockenmörtel besteht der »maxit ip 18 ML C« hauptsächlich aus Kalk, Zement, fraktionierten Sanden und mineralischen Leichtzuschlägen – nun auf reiner Pflanzkohle-Basis und somit um 15 Prozent CO₂-reduziert. Speziell geeignet ist der Hochleistungsputz für moderne, wärmedämmende Mauerwerke mit niedrigen Wärmeleitwerten von bis zu 0,14 W/mK. Wie zuvor ist er im Außen- und Innenbereich als leichter, spannungsarmer Unterputz einsetzbar und haftet auf allen gängigen Untergründen. Als Putz der Festigkeitsklasse CS II nach DIN EN 998-1 überzeugt er mit gleichmäßigem Abbindeverhalten und optimaler Festigkeit auf unterschiedlich saugfähigen Oberflächen wie Mischmauerwerk sowie bei variierenden Auftragsstärken. Darüber hinaus zeichnet ihn seine hohe Ergiebigkeit und leichte Verarbeitbarkeit aus. Unverändert der Baustoffklasse A1 angehörend, ist der Putz wie gewohnt brandsicher.

