24.03.2016 | Messeartikel Seite 92-113 in Ausgabe 4/2016

Messebericht - Farbe, Ausbau & Fassade

Disbon: Bodenbeschichtung für Glanz-Oberflächen ohne Versiegelung

Disbon-Vertriebsleiter Dirk Brockgreitens erläuterte, wie man »glänzende« Ergebnisse erzielt.Speziell für Innenräume hat Disbon aus dem Hause DAW ein Boden­beschichtungssystem entwickelt, mit dem sich glänzende Oberflächen auch ohne abschließende Versiegelung herstellen lassen: Bei der neuen »385 PU-PremiumSchicht« handelt es sich um eine lösemittelfreie 2K-Polyurethan­beschichtung, die alle Anforderungen nach dem strengen AgBB-Schema erfüllt und aufgrund ihrer hohen Elastizität rissüberbrückend sowie tritt- und gehschalldämpfend wirkt. Ihre viel­fältigen Einsatzmöglichkeiten reichen von Wohnhäusern über Bürogebäude, Hotels sowie sonstige Zweck- und Wirtschaftsbauten, Krankenhäuser, Kindergärten, Kitas, Schulen und viele mehr. Die »385 PU-PremiumSchicht« dürften in erster Linie professionelle Maler- und Bautenschutzbetriebe nachfragen, um anspruchsvollen Kunden eine optisch überzeugend Für glänzende Böden: »Disbon 385 PU-PremiumSchicht« ist für ambitionierte (Innen-)Architekten, Malerprofis und Bauten­schutz-Fachbetriebe genau das Richtige, um anspruchsvolle Auftraggeber im Wettbewerb um die besseren Ideen zu überzeugen.gestaltbare Alternative zu anderen Boden­belägen zu bieten. Auch große Flächen lassen sich fugenlos herstellen; besondere Effekte sind durch Einstreuen von »Disbon HS 8255 FastChips« oder »Disboxid 948 ColorChips« zu erzielen. Besondere Aufmerksamkeit verdient die schalldämmende Wirkung des ­neuen Produkts. Bei fachgerechter Applika­tion verringert sich der Gehschall hörbar um 4,5 bis 6,5 dB. Dass sich bei einer Beaufschlagung von 2,5 kg/m² ca. 1 mm breite Risse in der Grund­fläche (gemäß DIN EN 1062, Teil 7) überbrücken lassen, ist ein weiteres besonderes Qualitätsmerkmal. Damit der Auftraggeber lange ungetrübte Freude an der »385 PU-PremiumSchicht« auf seinem Boden hat, gehört eine präzise Reinigungs- und Pflege­anleitung zum Lieferumfang mit dazu.

Caparol: Nachhaltig in die Zukunft mit »CapaGeo« und Hanf-Dämmung

Ökologisch, nachhaltig und zukunftsträchtig ging es auf der »Farbe« bei Branchen-Primus Caparol zu. Neben vielen Neuheiten aus so ziemlich allen Produktsegmenten lag die Betonung aber sicherlich auf »Grün«: Mit dem Produktprogramm »CapaGeo«, das zum größten Teil aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen generiert wird, lanciert Caparol eine ressourcenschonende Lösung für die Farben­industrie und setzt damit in puncto Nachhaltigkeit neue Maßstäbe in diesem Marktsegment.

Caparol-Geschäftsführer Guido Kuphal ist zu Recht stolz auf das »grüne« Produktprogramm »CapaGeo«. Es umfasst vorerst fünf Produkte aus den Bereichen Lacke, Lasuren und Innendispersionen.Das neue Sortiment von »CapaGeo« umfasst vorerst fünf Produkte aus den Bereichen Lacke, Lasuren und Innen­dispersionen. Bei »CapaGeo« verzichtet das Unternehmen zudem auf den herkömmlichen Plastikeimer, denn alle Produkte sind in einem Recycling­gebinde abgefüllt. Bei der Herstellung der »CapaGeo«-Lacke setzt Caparol auf Sojaöl aus nachhaltigen Quellen. Das Bindemittel der Innendispersionen wird zum überwiegenden Anteil aus Biogas und Bio-Naphtha gewonnen und entspricht dem ISCC-Standard (International Sustainability and Carbon Certification) für sichere und klimafreundliche Biomasse. Hochwertige Rohstoffe, langjährige Entwicklungen und ausgiebige Testreihen stellen ein kompromisslos perfektes Ergebnis der »CapaGeo«-Produkte sicher. Und natürlich lassen sich die Werkstoffe wie gewohnt hervorragend verarbeiten. Zudem sorgen sie für eine gute Innenraumluft, sind lange haltbar und zugleich bezahlbar. In den kommenden Jahren soll dieses Konzept weiterverfolgt und so das Produktsortiment sukzessive ausgebaut werden.

Das »Capatect System Natur+« basiert auf einer Dämmplatte, die zu 89 Prozent aus natürlichem Hanfstroh sowie zu 11 Prozent aus synthetischem (Bicofaser-/PE-Bindefaser-) oder pflanzlichem (Maisfaser-)Stützgewebe besteht. Die ver­arbeiteten Hanf- und Stützgewebefasern er­zeugen keinerlei Hautreizungen, sind auch nicht lungengängig und können daher ohne Atemschutz und Schutzhandschuhe verarbeitet werden.Doch der Ökologie nicht genug: Auf der »Farbe« wurde auch »Capatect System Natur+« vorgestellt – die neue Art, Häuser gegen Wärmeenergieverluste nachhaltig zu dämmen. Die DAW-Firmengruppe hat als weltweit erster Anbieter ein Fassadendämmsystem entwickelt, das auf europäischem Nutzhanf basiert und sich von profes­sio­nellen Maler- und Stuckateurbetrieben auf Mauerwerksfassaden zügig applizieren lässt. Hanfdämmstoffe weisen eine kapillare Faserstruktur auf, durch die Feuchtigkeit proaktiv ausgeleitet und der Verdunstung beschleunigt zugeführt wird. Das Rücktrocknungsvermögen von Hanffaser-Gefachdämmstoffen und -Dämmplatten ist daher exzellent. Ihre geringe Wärmeleitfähigkeit macht Dämmplatten aus Hanffasern zu einer idealen Außenwandbekleidung an Gebäuden, deren Heizenergiebedarf durch die Dämmmaßnahme messbar gesenkt wird. Hanffaser-Dämmplatten dämpfen den hörbaren Schall und gestatten es, Neubauten so zu planen, dass das erhöhte Schallschutzniveau nach DIN 4109 durch das »Capatect System Natur+« mindestens erreicht oder sogar übertroffen wird. An der Fassade fachgerecht montiert, hindert das »Capatect System Natur+« die Hitze am ­raschen Vordringen ins Haus. Die Phasenverschiebung reicht bis in den späten Abend hinein, sodass überwärmte Räume auch im Hochsommer kein Thema sind. Fassadenseitig fachgerecht montiert, senkt das »Capatect System Natur+« den Energiebedarf des Hauses nachweislich und trägt somit nachhaltig zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre bei.

Das System lässt sich an der Fassade attraktiv gestalten. Auf die Hanffaser-Dämmplatte wird zunächst die »Capatect«-Klebe- und Armierungsmasse »190« aufgebracht, in die das »Capatect«-Gewebe »650/110« einzubetten ist. Dann folgt der vielfältig gestaltbare »Sylitol«-Fassadenputz »R+K«, der zweifach mit »Sylitol«-Fassadenfarbe im Wunschfarbton der Bauherrschaft gestrichen wird.

Christian Felchner, Objekt- und Verkaufsberater bei Orac, stellte die Schablone vor, mit welcher man bestimmte Elemente aus der Ulf-Moritz-Kollektion in unterschiedlichen Mustern an die Wand bringen kann.Orac: Eine Schablone für viele Möglichkeiten

Ein Augenschmaus auf dem Orac-Stand waren die Zielelemente aus der Ulf-Moritz-Kollektion. Angebracht an Wänden oder Decken sorgen sie für ganz besondere 3-D-Effekte.

Mit der Vielzahl der unterschiedlichen Elemente können flache Wände in eine dynamische Folge von Kurven, Bewegung, Licht und Schatten verwandelt werden. Neu ist eine Schablone für das Duropolymer-Element »Lily«. Anhand der Schablone können Verarbeiter einfach spezielle Muster an die Wand bringen.

Jansen: Mit Türen- und Fliesenlack Zeit sparen

Wie man quasi Fliesen mit einem Pinsel »verlegt«, demonstrierte Jansen-Vertriebsleiter Holger Twiehaus mittels des »Aqua«-Wandfliesenlacks.Zur Messe wartete Jansen mit vielen Neuheiten auf, darunter der »Aqua«-Wandfliesenlack und der Türenlack »Rapid«. Ersterer ist ein Problemlöser auf Wasserbasis. Um dem Anwender die Arbeit zu erleichtern, vereint das Maler-Spezialprodukt Grund- und Endbeschichtung in einem – ein separater Haftgrund ist nicht nötig. Das Ein-Topf-System für keramische Untergründe lässt sich dank schneller Trocknungszeit problemlos zweimal am Tag applizieren. Dies sorgt für Zeitersparnis. Der gebrauchsfertige Speziallack lässt sich auf matten, seidenmatten oder glänzenden Wandfliesen aufbringen und bildet eine extrem kratzfeste und robuste Oberfläche. Für den Einsatz im Nasszellenbereich sowie zum Schutz des Fliesenspiegels in der Küche bietet Jansen eine Versiegelung mit dem transparenten Überzug »Aqua«-Wandfliesenlack-Finish an. Er ist geruchsneutral, hochabriebfest, beständig gegen viele Haushaltsreiniger und in seiden­matt erhältlich. Der »ISO-TLR«-Türenlack »Rapid« in den Glanzgraden seidenmatt und matt ist extrem kratzfest und scheuerbeständig. Ein exzellenter Farbverlauf ist zudem direkt erkennbar, auch bei dünneren Schichtdicken. Neben dem klassischen Farbton Weiß ist das Produkt über das Jansen-Mischsystem tönbar, 40 Farbtonkollektionen stehen zur Verfügung.Neben dem Standardton Weiß seidenmatt lässt sich das Ein-Topf-System auch auf der Mischmaschine »Jansen MIX« tönen. Hierfür stehen 14 Spezialpasten für ein breites Anwendungsspektrum zur Verfügung. Je nach Kundenwunsch sind im System 40 Farbtonkollektionen hinterlegt.

Wie man Türen im »Rapidverfahren« beschichtet, war ein weiteres Jansen-Thema auf der »Farbe«. Mit dem »ISO-TLR«-Türenlack »Rapid« hat Jansen ein speziell für die Beschichtung von Holz- und Hart-PVC-Oberflächen entwickeltes Produkt auf den Markt gebracht. Bereits nach einer Stunde ist der Lack staubtrocken und klebefrei, nach vier bis sechs Stunden überlackierbar. Zwei­maliges Applizieren an einem Tag wird somit zum Standard. Der zusätz­liche Clou daran: Das Maler-Spezialprodukt ist robust, isoliert Holzinhaltsstoffe und -beizen. Durch die optimalen Verarbeitungseigenschaften sorgt das Produkt für Zeitersparnis.

Collomix: Schnelle Bodenspachtelmassen-Verarbeitung mit »LevMix«

Der »LevMix« von Collomix ist das neue Multifunktionsgerät zur schnellen Ver­arbeitung von Bodenspachtelmassen. Wie einfach das Gerät zu bedienen ist, erklärte Collomix-Marketingleiter Herbert Geier.Zur »Farbe« brachte Collomix unter anderem einen kleinen Alleskönner mit: »LevMix«. Das Multifunktions­gerät dient dem Mischen und Ausbringen von dünnflüssigen Bodenspachtelmassen. Pfiffig ist es deswegen, da mit dieser Neuheit drei Arbeitsschritte in einem gelöst werden: das Mischen des meist pulverförmigen Materials mit Wasser, zweitens der Transport der fertigen Mischung und schließlich das mühelose Ausgießen des Materials ­direkt am Verarbeitungsort. Basis für das Mischgerät ist ein kompakter und leicht beweglicher Wagen. Darauf lagert eine kippbare Vorrichtung, in die der herausnehmbare Mischeimer eingehängt ist. Gleichzeitig ist die Antriebseinheit mit dem Rührorgan in die Vorrichtung integriert, sodass sich der Rührer dauerhaft im Mischeimer befindet.

Zum Mischen wird der Mischeimer mit der notwendigen Menge Wasser befüllt, dann wird der Antrieb eingeschaltet. Anschließend wird die Sackware hinzugegeben. Das spezielle Misch­werkzeug sorgt für eine starke Mate­rial­strömung, ohne dass sich am Rand oder am Boden trockenes Material absetzt. Nach kurzer Zeit ist die Mischung klumpenfrei angerührt und verarbeitungsbereit. Die Maschine wird abgeschaltet und die gesamte Einheit bequem an die Stelle gerollt, an der das Material auszubringen ist. Dabei machen die vier Lenkrollen des »LevMix« das Manövrieren einfach. Zum Ausgießen wird die Schwenkvorrichtung entriegelt und soweit gekippt, bis das ­Material fließt. Gleichzeitig kann der »LevMix« entlang der Ausgusslinie bewegt werden, ohne dass die Räder das frische Material berühren.

Maxit: Wärmereflektor für den Innenraum à la Thermoskanne

Trotzten in München (mit ihren Produkten) der Kälte (von links): Maxit-Marketingleiter Reinhard Tyrok und Hans-Dieter Groppweis, Geschäftsführender GesellschafterWärme bzw. Kälte war das Thema bei Maxit. Das wurde auch in der Stand-Ausstattung kongenial aufgegriffen (Felle auf Eiswürfel-Stühlen, Eiskris­talle an den Wänden). In Sachen Kälte wurde nicht nur ein Wintermörtel präsentiert, sondern auch eine trans­parente, infrarotreflektierende Lasur. Weiter gesteigert wird diese effiziente Ausnutzung der vorhandenen Wärmeenergie in Kombination mit der isolierenden Innenfarbe »maxit solance«. Hans-Dieter Groppweis, Geschäfts­führender Gesellschafter von Franken Maxit: »Wir folgen hierbei der Funk­tionsweise einer Thermoskanne. Aus Reflexion und Isolation entsteht so ein Plus an Wohlbefinden im Raum.«

Bei der »IR«-Innenlasur kommen nach dem Aufsprühen auf Wand oder Decke silberummantelte Mikro-Vollglaskugeln zum Tragen. Sie lagern sich an der Wandoberfläche dicht aneinander an und bilden eine Schicht, die wie ein Spiegel wirkt. Auf diese Weise reflektieren sie bis zu  25 Prozent der auftreffenden langwelligen Wärmestrahlung in den Raum zurück.Wie bei einer Thermoskanne ist es eine Silberbeschichtung, die auftreffende Infrarotstrahlung reflektiert. Um diese Schicht auf der Wand oder Decke erzeugen zu können, haben die Maxit-Wissenschaftler Mikro-Vollglaskugeln mit Silber ummantelt und in die »IR«-Innenlasur integriert. Aufgrund der dichten Anlagerung kleinster Glaskugeln entsteht so ein »Reflektor« für die Wärmestrahlung, die sonst durch das Mauerwerk verlorengehen würde. Die Verarbeitung ist dabei denkbar einfach: Mittels eines handelsüblichen Niederdruck-Sprühgeräts bringt der Anwender die Lasur entweder auf einen Altanstrich oder eine frisch renovierte Fläche auf. Somit ist die Wirkung der »IR«-Innenlasur vom Untergrund unabhängig. Auf die Farbintensität des Innenanstrichs hat die Lasur aufgrund des Spiegeleffekts zudem nur kaum wahrnehmbare Auswirkungen.

Sigma: Primer mit extrem schneller Trocknung

Der neue Vorlack »Sigma Xpress  Primer« überzeugt durch extrem  schnelle Trocknung.Der neue »Xpress Primer« von Sigma ist ein sehr schnell überlackierbarer Vorlack mit einer modifizierten Alkydharztechnologie, die auf einer speziellen Bindemittelkombination basiert. Wie schon beim 2015 eingeführten »Xpress Satin«-Lack sorgt die sogenannte »Fast Drying«-Technologie auch beim neuen Primer für deutlich verkürzte Trocknungszeiten. Dank dieser Technologie ist der »Xpress Primer« nach nur einer Stunde staub­trocken, nach zwei Stunden griff- und regenfest und bereits nach drei Stunden überstreichbar. Das neue Produkt ist damit eine besonders rationelle und wirtschaftliche Lösung, die den alltäglichen Zeitdruck des Malers entschärft. Er ist innen wie außen einsetzbar, zeigt ein hervorragendes Standvermögen, eine hohe Fülle sowie eine sehr gute Schleifbarkeit und einen ­exzellenten Weißgrad. Zudem ist er thixotrop eingestellt, sodass er sich selbst über Kopf einfach und komfortabel verarbeiten lässt. Das Produkt ist über das »Sigma Mix Absolut«-System in mehreren tausend Farbtönen mischbar. Im System mit dem »Xpress Lack« können Grund-, Zwischen- und Endbeschichtung an ein und demselben Tag vorgenommen werden.

Dinova: Wand- und Bodenbeschichtungen

Eine der vielen Neuheiten bei Dinova ist der Q4-Primer. Er kombiniert alle Vorteile eines transparenten Tiefgrundes mit denen einer pigmentierten Grundierfarbe. Zusätzlich besitzt der Primer eine sehr lange Offenzeit, die auch die Verarbeitungsspanne der nachfolgenden Beschichtungen deutlich verlängert. Dadurch werden beste Voraussetzungen für das Erstellen von glatten, streiflichtunempfindlichen Oberflächen geschaffen.

Guido Borowski, Marketingdirektor ­Meffert Farbwerke, stellte für die Marke Dinova unter anderem die besonders emissionsarmen »DinoFloor«-Boden­beschichtungen vor, die »EC 1 Plus« ­zertifiziert sind.Ein weiteres Highlight des Messeauftritts war das neue »BaseColor«-System – die schnelle und unkomplizierte Lösung für optimales Deckvermögen mit nur zwei Grundierfarbtönen. Selbst im kritischen Gelb-, Rot-, Orange- und Grünbereich genügen zwei Anstriche für ein brillantes und haargenaues Farbton-Endergebnis. Kostenintensive Tönungen können somit ökonomisch kalkuliert werden. Auch der neue Q4-Primer ist Teil dieses Systems.

Auch eine neue Innenfarbe hat Dinova zu bieten – sie ist die ideale Lösung für Wand- und Deckenbeschichtungen mit ungünstigem Lichteinfall und heißt »DinoGlatt«. Die geringe Materialfülle bewirkt einen nahezu strukturfreien Verlauf auf glatten Untergründen, der mit dem Q4-Primer als Untergrund­basis noch zusätzlich verstärkt wird und eine lackähnliche Optik schafft. Durch die lange Offenzeit ist eine ansatzfreie Verarbeitung selbst bei großen zusammenhängenden Flächen gewährleistet. Mit Vollton- und Abtönfarbe gemischt ist »DinoGlatt« auch im Wunschfarbton applizierbar – ohne Verlust der Eigenschaften. In Sachen Bodenbeschichtungen bietet die Meffert-Marke »DinoFloor«. Auch bei »Dino­Floor« rückt das Thema »Emis­sionen« immer stärker in den Fo­kus der Auftraggeber. Mit den »Dino­Floor«-Beschichtungen »DinoPox 270 plus«, »EP-Grundierung 105 plus« und »EP Unigrund 110 plus« stellte Dinova zur »Farbe« besonders emissionsarme Produkte vor, die von der »Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Baupro­dukte e.V.« (GEV) in die beste Klasse »EC 1 Plus« eingestuft wurden. Damit eignen sie sich insbesondere für den Einsatz in sensiblen Bereichen wie Aufenthaltsräume, Schulen oder Kindertagesstätten.

Jaeger: Feedback-App und »Aqua«-Fliesenlack

Wie man das Expertenwissen der Kunden nutzen kann, demonstrierte Jaeger Lacke auf der »Farbe«. Mit einer neuen App will das Unternehmen künftig den Dialog mit seinen Kunden auf eine neue Stufe stellen. Registrierte Nutzer können mit Anregungen und Ideen direkt Einfluss auf die Entwicklung neuer Produkte nehmen. Im Forum können andere Nutzer die Vorschläge diskutieren und bewerten. ­Darüber hinaus soll es Umfragen zu Produkten, Serviceleistungen und allgemeinen Branchenthemen geben.

Jaeger-Marketingleiter Lorenz Vogt demonstrierte mittels Smartphone die neue Feedback-App. Maler, Verarbeiter und der Fachhandel können damit schnell und unkompliziert Ideen für neue Produkte, Produktmodifikationen oder Sortimentsergänzungen an den Hersteller ­weitergeben.Der direkte Zugriff auf Prospekte, Anwendervideos und eine Neuheiten­rubrik komplettieren das Angebot der App. Die neue Jaeger-Feedback-App kann kostenlos in den einschlägigen App Stores heruntergeladen werden.

Produktseitig überzeugte das Unternehmen mit einer echten Innovation, welche das lukrative Thema Badrenovierung für viele Verarbeiter interessanter macht. Hierfür wurde der erste einkomponentige wässrige Fliesenlack ohne Grundierung zur Beschichtung von keramischen Wandfliesen im Innen­bereich vorgestellt. Der neue Fliesenlack ist Grundierung, Deck­anstrich und Versiegelung in einem. Die Fliesen werden entkalkt und gereinigt, dann wird das Produkt zweimal aufgebracht durch Streichen, Rollen oder Spritzen – und fertig ist das neue Bad. Ausgezeichnete Haftung auch ohne Grundierung und das exzellente Deckver­mögen unterstützen die Ver­arbeitungs­freundlichkeit. Die Zeit­ersparnis ist enorm, denn es entfällt der Arbeitsgang Grundieren. Optisch kommt der neue »Aqua«-Fliesenlack mit sieben aktuellen Trendfarbtönen daher, inspiriert durch die Kollektionen namhafter Fliesenhersteller. Die seidenmatte Oberfläche mit angenehmer Haptik wirkt sehr edel. Auftrag­geber werden neben der Umweltfreundlichkeit des wasserbasierten Produkts auch die fehlende Geruchsentwicklung zu schätzen wissen.

1 Profile, Unterlagsbahnen und Design­beläge auf dem Repac-Stand. 4Floor-Geschäftsführer Thomas Schultz (links) und mFlor-Vertriebs­leiter ­Stefan Gust hatten auf der »Farbe« im wahrsten Sinne »allerhand« zu tun.  2 Wenn eine Branchen-Messe stattfindet, darf die Kampagne »TeppICH & DU« nicht fehlen. So schlug Katharina Pas, Marketing/Produktmanagement Copa eG, auch auf der »Farbe« auf.   3 PPG vereint die Marken Sigma und Gori am neuen Farben-POS-Komplettsystem für den Fachhandel. Seitens Sigma finden sich Lacke, Innenwand- und Fassaden­farben. Von Gori gibt es Lasuren, Farben, Lacke und Öl für Holz. Mit dabei sind der Tönservice »Mix Absolut«, Infos in Form von  Broschüren, ein Produkt-Finder und natürlich Farbkarten. Karin Ebbert, Sales & Marketing Coordinator,  stellte das System zur »Farbe« vor.

 

Thomsit: Neuer Einstiegs-PVC-Klebstoff »K 168«

Das Thomsit-Einstiegsprodukt für die PVC-VerklebungDie Thomsit-Klebstoff-Range für PVC-Beläge bekommt Zuwachs. Zur »Farbe« wurde nun »K 168« vorgestellt, ein Einstiegsprodukt mit guter Anfangsklebkraft und hoher Zuverlässigkeit während der Verarbeitung. Damit meistert Axel Bornefeld, Leiter der Henkel-Vertriebseinheit Boden-Wand-Decke, zu der auch Thomsit und Metylan gehören, zeigte in München Flagge. der leicht verstreichbare Nassbett-Dispersionsklebstoff PVC- und CV-Beläge ebenso wie Quarzvinylplatten. Wie alle Thomsit-Verlegewerkstoffe hält auch er Stuhlrollen­belastungen stand und ist auf Fußbodenheizungen einsetzbar. Er erfüllt höchste Anforderungen an den Arbeitsschutz, die Raumluftqualität sowie die Umweltverträglichkeit und trägt als sehr emissionsarmes Produkt die Gütesiegel »Blauer Engel« und den GEV-»Emicode EC 1 Plus«.

Ardex: Renovierungs­spachtel und neue Bodenklebstoffe

Ardex-Produkt- und Marketingmanagerin Janin Dorloff hält den »R1«-Renovierungsspachtel mit optimierter Rezeptur in ­Händen.Einer der wenigen Verlegewerkstoff-Hersteller auf der »Farbe« war Ardex. So tat es (dem Maler) gut, auch etwas über Bodenbelagsklebstoffe zu erfahren. Hierfür hatte Ardex gleich zwei neue Produkte im Gepäck nach München. »AF 2224« ist ein Universalprodukt für alle elastischen und textilen Bodenbeläge im Objektbereich. Der Klebstoff überzeugt durch kurze Ab­lüftezeit, schnellen Kraftaufbau und hohe Endfestigkeit. Seine harte Klebstofffuge und dadurch hohe Scher­festigkeit sorgen für einen sicheren und dauerhaften Halt des Belags. Und »AF 230« ist ein reiner Textilbelagsklebstoff, der auch bei »schwierigen Fällen« eingesetzt werden kann, etwa bei Nadelvliesbelägen.

Doch vom Boden an die Wand: Hier brachten die Wittener den Renovierungsspachtel »R1« mit, der an Wand- und Deckenflächen im Innenbereich zum Einsatz kommt und diese zur Aufnahme von Tapeten, Anstrichen, Dispersionsputzen und anderen Wand­belägen vorbereitet. Auf allen gängigen Untergründen – auch kritischen – ist keine Grundierung notwendig. Das spart Zeit. Weitere Vorteile: Selbst bei sehr tiefen Löchern trocknet »R1« garantiert ab. Zudem ist das Produkt in allen Schichtstärken am nächsten Tag überarbeitbar.

Dank der optimierten Rezeptur ist der Renovierungsspachtel noch komfortabler zu verarbeiten. So lässt sich die angerührte Masse beispielsweise leichter spachteln und die fertige Fläche besser schleifen. Auch die Ver­arbeitungszeit hat sich verlängert. Handwerker haben jetzt bis zu 45 Minuten Zeit, um »R1« aufzubringen.

Festool: Kleiner war sauber noch nie

Saugmobil: In Verbindung mit »SYS«-Cart bekommt der neue »CTL SYS« von Festool einen fahrbaren Untersatz.Der neue Systainer-Sauger »CTL SYS« von Festool vereint hohe Funktionalität mit starker Leistung und einfacher Bedienbarkeit. Er ist kompakt, leicht, leise und koppelbar im Systainer-System. Mit Tragegriff oder Gurt lässt er sich komfortabel transportieren. Er sorgt unterwegs für maximale Mobilität und Flexibilität, aber auch für bestmögliche Sauberkeit bei der Ab­saugung von Stäuben der Staubklasse L. Mit überzeugender Saugleistung und Festool-typischer Sauger-Maschinen-Verbindung ist der »CTL SYS« ­ideal für den schnellen und mobilen Einsatz bei kleineren Montage- und Servicearbeiten. Für das neue Absauggerät im Systainer-Format gelten auch alle Leistungen vom Festool-»Service all-inclu­sive«.

Meffert: »ProfiTec Q4«. Ein Primer für alle Fälle

Eine von vielen Meffert-Neuheiten zur »Farbe« war der »Q4-Primer« der Marke »ProfiTec«. Er vereint und kombiniert alle Vorteile und Eigenschaften eines transparenten Tiefgrundes und einer Grundierfarbe in einem Produkt. Das macht seinen Einsatz nahezu grenzenlos und effektiv: als optimale Vorbereitung für edle glatte Oberflächen oder als Grundierung im System mit einer hochdeckenden Endbeschichtung im Objektbereich.

Neu von »ProfiTec« ist der »Q4-Primer«, der in München erstmals vorgestellt wurde.Durch die sehr lange Offenzeit bei der Verarbeitung wird ein glatter, gleichmäßiger Verlauf erzielt. »ProfiTec Q4-Primer« verlängert die Verarbei­tungs­zeit der nachfolgenden Beschichtungen ohne Aufbrennen um ein Viel­faches. Mit Einsatz einer geeigneten Kurzflorwalze ist das die beste Voraussetzung für die Vorbereitung von glatten Oberflächen. Gleichzeitig egalisiert der Primer das unterschiedliche Saugverhalten bei Teil- und Fleckenspachtelung und reduziert Farbtonunterschiede zwischen Putzflächen und Spachtelstellen – also die ideale Lösung für kontrastreiche und schwach saugende Untergründe und den Einsatz direkt auf Gipskarton-Bauplatten. Die Eigenschaften eines transparenten Tiefgrundes, wie zum Beispiel Haftvermittlung, geringer Verbrauch, gute Eindringtiefe und Verfestigung des Untergrundes, erfüllt der »ProfiTec Q4-Primer« bestens.

Vorzugsweise kommt der neue Primer auf gespachtelten Gipsbauplatten, saugenden Altanstrichen, glatten Putzen oder Malervliesen zum Einsatz. Die Wahl des richtigen Werkzeugs für einen nahezu strukturfreien Verlauf ist entscheidend, deshalb bieten sich Kurzflorwalzen am besten an.

Das lässt sich sehen: Roger Aussems, ­Business Unit Manger Architecture & Design bei NMC, präsentierte die neuen »Arstyl Wall Tiles«, die an der Wand eine besondere Wirkung erzielen.NMC: »Tiles« (Fliesen) ergänzen das »Arstyl«-Programm

Eine tolle Neuigkeit gab es bei NMC. Nach dem erfolgreichen Launch der überstreichbaren 3-D-Produkte »Arstyl Wall Panels« präsentierte das Unternehmen zur »Farbe« eine folgerichtige Ergänzung: Zu den Panels gesellen sich nun auch die Tiles (Fliesen). Diese ­stehen ihren größeren Brüdern in Sachen Geometrie in nichts nach. Der renommierte Designer Mac Stopa zeichnet für die Kollektion verantwortlich und lässt organische Strukturen in die neuen modularen Wanddekorationselemente einfließen. Die drei Stilrichtungen heißen »Coral«, »Ray« und »Wing«.

Mega: Wirtschaftlicher arbeiten und gesünder wohnen

Erstmalig war der Sortimentsgroßhändler Mega mit einem »mega«-Stand auf der Messe vertreten und zeigte sein Leistungsspektrum fürs Handwerk. Dazu zählten etwa diverse Services, eine Direktbank für Handwerker sowie Produkte aus dem Sortiment für Maler, Bodenleger und Stuckateure.

Im Fokus stand  bei Mega die  Weiterentwicklung des »QuickEasy«-Spritzsystems mit zusätzlichen Komponenten.In München standen insbesondere zwei Produktneuheiten im Fokus: das »QuickEasy«-Spritzsystem und die Boden­belagskollektion »Megatex Gesünder Wohnen«.

Das »QuickEasy«-Spritzsystem bietet wirtschaftliche und praktische Vor­teile: hohe Flächenleistung, geringen Materialverbrauch und unkomplizierte Handhabung. Auf der Praxisfläche des Messestandes wurde die Weiterentwicklung des »QuickEasy«-Spritzsystems mit zusätzlichen Komponenten und der Möglichkeit, mit der Maschinengeneration »3.0« auch über Kopf zu arbeiten, vorgestellt.

Jan-Stefan Rohde, Produktleiter Boden­beläge Mega eG: »Mit der ›Megatex Gesünder Wohnen‹-Kollektion setzen wir ein Zeichen. Für jeden Quadratmeter der ersten 100 Besteller spenden wir 10 Cent an ›Fly & Help‹, eine Stiftung, die Bildung und Erziehung fördert.« Ein weiteres Highlight auf der »Farbe« war die Bodenbelagskollektion »Megatex Gesünder Wohnen«, eine Auswahl verschiedenster Bodenbelags­arten für Wohn- und Objektbereiche, die speziell nach Gesichtspunkten wie Wohngesundheit und Nachhaltigkeit zusammengestellt wurden. Aus der Kollektion kann der Fachhandwerker insbesondere diejenigen seiner Kunden bedienen, die sich bewusst für ein Wohnen mit gutem Gewissen entscheiden, aber noch unschlüssig sind, welche Bodenbelagsart am besten zu ihnen passt. Die Auswahl ist eine ­ideale Orientierungshilfe, trägt das CE-Zeichen und umfasst wohngesunde Bodenbeläge – von Bio-Polyurethan und Linoleum über Kork und Fertigparkett bis hin zu Teppichboden. Punkten können die Naturmaterialien auch, wenn es um die Widerstandsfähigkeit geht, wie etwa Teppichböden aus Mais­fasern, dem umweltfreundlichsten Garn, das derzeit erhältlich ist: ex­trem geschmeidig, nachhaltig wohn­gesund, lebenslang schmutzabweisend und bemerkenswert robust.

Metylan bringt Innendämmsystem auf den Markt

Von Metylan gibt es nun auch ein Innendämmsystem, das sechs Komponenten umfasst. Die Komponenten des Systems »WärmePUR« sind in­telligent aufeinander abgestimmt; im Ergebnis verbessert das System spürbar das Raumklima, verringert den Wärmeverlust und verkürzt die Aufwärmzeiten. Die Erhöhung der Oberflächentemperatur verhindert zudem die Bildung von Kondensat und gesundheitsgefährdendem Schimmel. Das in enger Kooperation mit Korff entwickelte System umfasst eine 50-mm- und eine 30-mm-Dämmplatte. Hierbei handelt es sich um Sandwichplatten, die aus einer Polyurethan-Grundplatte in 25 oder 45 mm sowie einer beidseitig aluminium- und papierkaschierten Deckplatte – ebenfalls aus Polyurethan – bestehen. Die Vorderseite der Sandwichplatte ist hochverdichtet, die Kanten sind gefast. Insgesamt handelt es sich um ein wasserdampfdiffusionsdichtes System.

Hinzu kommen eine 15-mm-Laibungs-platte für die Dämmung von Fensterlaibungen und einbindenden Raum­teilen sowie ein Dämmkeil, der im Deckenanschluss montiert wird und den thermischen Übergang zwischen gedämmten und ungedämmten Bauteilen entschärft. Die flächige Verklebung gelingt mit dem »WärmePUR«-Pulver-
Systemkleber oder dem »WärmePUR«-Fertig-Systemkleber direkt aus dem Eimer. Zur weiteren Überarbeitung der Flächen empfehlen sich ebenfalls bewährte Produkte aus dem Sortiment: Für die Verspachtelung der Stoßfugen eignen sich hervorragend die Metylan-»RenoMur«-Spachtelmassen.

Friess: »Click & Roll« für Maler

Die Farbwalze wird mit nur einem Klick auf den Bügel gesteckt.Wer am Friess-Stand vorbeikam, sah Geschäftsführer Achim Friess-Geschäftsführer Achim Eller mit dem neuen »Zepter« der Profi-Maler Eller fast nie ohne Farbroller mitsamt Teleskop-Stange in der Hand. Eller ließ quasi die Friess-Neuheit nicht mehr aus den Händen. »Click & Roll« heißt nämlich das innovative Farbroller-Konzept der Zukunft. Ohne Kraftaufwand lässt sich per leichtem Druck die Farbwalze vom Bügel lösen (klicken). Und ebenso auch wieder einführen, sodass ein einfacher und sauberer Farbwalzenwechsel erfolgen kann. Nach Gebrauch wird der Farbroller in die dazugehörige Box gesteckt. Diese funktioniert sozusagen wie eine Tupperware und verhindert ein Austrocknen der Walze.

AkzoNobel/Sikkens: »Extreme« Neuheiten bei Farben, Lasuren und Technik-Tools

Die AkzoNobel-Premiummarke Sikkens ging mit vielen Neuheiten auf der »Farbe« an den Start und unterstrich ihre umfassende Kompetenz für das Malerhandwerk – von den Cetol-Lasuren über ein neues Produkt im »Al­pha«-Innenfarbensortiment bis hin zu ausgeklügelten Farbtools und der »Extreme Painting«-Kampagne, die erstmals in München vorgestellt wurde. Extreme Messe-Erfahrung durften die Besucher auch am 8 Meter hohen Kletterturm am Stand machen.

Bildgewaltig: AkzoNobel-Vertriebsleiter Stefan Klinker stellte die »Extreme Painting«-Kampagne vor.Dass die Farben, Lacke oder Lasuren auch bei größten Herausforderungen wie etwa extremen Wetterbedin­gungen beste Ergebnisse liefern, wird mit der »Extreme Painting«-Kampagne »ex­trem« betont. Die spektakulären Bebilderungen zeigen ebenso wie die diversen Videos Maler in Extremsituationen, zum Beispiel angeseilt beim Anstrich einer Berghütte in den Hochalpen oder bei einer Wandbeschichtung im Amsterdamer Rijksmuseum. Die Aussage: Jede Situation und jede Herausforderung kann der Maler selbst unter extremsten Bedingungen bewältigen – mithilfe von Sikkens. Breitgefächerte Werbemaßnahmen unterstützen die Kampagne im Handel. Im Mittelpunkt stehen insbesondere das wirtschaftliche 2-Schicht-System »Cetol Novatech«, die Premium-Dünnschichtlasur »Cetol HLS Extra« sowie »Cetol Filter 7 plus« als neue Dimen­sion der Haltbarkeit.

Passend dazu war »BLX-Pro Top« ein weiteres Messethema. Das Produkt ist als Zwischen- und Schlussbeschichtung für begrenzt maßhaltige und maßhaltige Holzbauteile im Außen­bereich die ideale Wahl. Die wasserverdünnbare Dickschichtlasur ist ex­trem witterungsbeständig und äußerst gut haltbar – für dauerhaft schöne Oberflächen. Auch nach mehreren Jahren verliert die Beschichtung kaum an Glanz und weist selbst nach langjähriger Bewitterung so gut wie keine Rissbildung auf. Der »Stay-Clean«-Zusatz hält die Oberfläche zusätzlich länger sauber. »Cetol BLX-Pro Top« ist dar­über hinaus langlebig, leicht zu ver­arbeiten, feuchtigkeitsregulierend und geruchsarm.

Im Bereich der Wandgestaltung sorgt die »Alpha«-Technologie für hochwertige Oberflächen von edelmatt bis seidenglänzend. Die Innenwandfarben sind perfekt auf die unterschiedlichen Anwendungen abgestimmt und stehen für Ergiebigkeit, Deckfähigkeit, hohe Belastbarkeit, exzellente Ergebnisse und höchste Farbigkeit. Neu im Sortiment ist »Alphacron Pure«, das höchste Anforderungen erfüllt. Die Neuheit sorgt dank ihres perfekten Verlaufs für eine nahezu strukturfreie Oberfläche und tiefbrillante Farbergebnisse. Die superfeine Innenwandfarbe für hochwertige glatte Oberflächen zeichnet auch bei tiefen, brillanten Farbtönen eine edelmatte Optik und langlebige Farbästhetik aus. Etwaige Markierungsspuren und leichte Verschmutzungen können leicht mit einem Mi­kro­faser­tuch entfernt werden. Zudem ist die Reichweite des Produkts mit 10 bis 12 m² pro Liter enorm. Darüber hin­aus ist sie sicher zu verarbeiten, nahe­zu rollerstreifenfrei und mit einer extrem geringen Spritzneigung ausgestattet.

Die neue Auflage der Sikkens-»Lifestyle Colors« ist neben anderen Beratungs­instrumenten in der hochwertigen silbernen Box enthalten.Die »Lifestyle Colors« sind als ganzheitliches Konzept seit Jahren eine In­stitution und ein verlässliches Beratungsinstrument, wenn es um höchst individuelle, moderne und ästhetische Farbgestaltungen in Innenräumen geht. Der Leitfaden ist Teil eines umfangreichen Pakets mit ausgeklügelten Inhalten – der »Lifestyle Color Box«. Diese wurde in München in einer gänzlich überarbeiteten Neuauflage mit neuen Farbwelten, DIN-A5-Mustern, einem Farbfächer, einer Übersichtskarte sowie einer Kundenbroschüre vorgestellt.

Mit dem »Visualizer« der Sikkens-App lassen sich tausende Farbtöne in Echtzeit am Objekt darstellen.Technisch, aber völlig unkompliziert ging es auch mit der kostenlosen Sikkens-App zu: Mit dem »Visualizer« können Verarbeiter Flächen in verschiedensten Farbtönen darstellen und dies den Kunden buchstäblich vor Augen führen, ohne zum Pinsel greifen zu müssen.

Mithilfe des Foto-»Visua­li­zers« kann jetzt auch die Wandfarbe auf Fotos nachträglich farblich gestaltet werden. Zudem wurde die Farb­genauigkeit insbesondere für dunkel gestaltete Wände verbessert.

Hometrend: 25 000 Produkte auf 30 m² Ausstellungsfläche

Freute sich über den durchweg guten Zuspruch für den Onlineshop: Hometrend-Geschäftsführer Detlef BernerEine Premiere feierte Hometrend auf der »Farbe« in München. Präsentiert wurden quasi nicht weniger als 25 000 Produkte auf nur 30 m² Ausstellungsfläche. Denn der Fokus galt nicht nur den neuesten Kollektionen, die man »analog« erleben durfte, sondern vielmehr dem Onlineshop mitsamt interaktivem Raumplaner. Im Shop bekommt der Kunde alles mit wenigen Mausklicks: textile und elastische Bodenbeläge, Laminat und Parkett, Tapeten, Gardinen- und Möbelstoffe, da­rüber hinaus Bauchemie, Werkzeuge und Zubehör. Um im Onlineshop schneller zum richtigen Produkt zu gelangen, setzt Hometrend auf klare Navigation sowie verbesserte Funktionen zum Suchen, Filtern und Sortieren. Über 200 digitale Kollektionskoffer und der Raumplaner erweitern das Angebot. Der Raumplaner stellt im Onlinebereich ein wichtiges und bewährtes Beratungstool in Kundengesprächen dar: In Musterräumen oder mit eigenen Raumbildern lassen sich mit wenigen Klicks Boden, Wand und Gardinen anpassen. Mit der Vergleichsfunktion können zwei Raumgestaltungsmöglichkeiten direkt nebeneinander in einem Bild dargestellt werden. Diese und weitere Funktionen konnten die Messebesucher an den Touch-PCs am Hometrend-Stand ausprobieren.

1 Geschäftsführer Olaf Janser brachte unter anderem den Schweißautomaten »Mini­floor« mit zur Messe. Mit diesem können Fugen elastischer Fußböden in kleineren und mittelgroßen Objekten verschweißt werden.  2 Schickes Schuhwerk für den Maler: Witte-Geschäftsführer Benjamin Witte und die Nagelschuhe »Schuh-In« zum Reinschlüpfen, die beim Rakeln von Spachtelmassen zum ­Einsatz kommen. Zudem brachten  die Beckumer den Schweißautomaten »MiniFloor«, den Bodenstripper »Toro« und das Reparatur-Set  »Hartwachs« für kleine Macken in Holz- und Kunststoff­belägen mit.  3 KWG-Geschäftsführer Thomas ­Biebusch weiß um des Malers Liebe  zu (Design-)Böden. So war ein Prä­sentations-Schwerpunkt des Unter­nehmens das »antigua«-Programm.  4 DLW Flooring zeigte in München Flagge. Jörn Castrup, regionaler Verkaufsleiter, brachte den PVC- und weichmacherfreien Designbelag »Naturecore« zur »Farbe« mit. Der Name »Naturecore« ist Programm: des Bodens (Natur-)Kern ist Linoleum.

 

Südwest: Schnelle und sichere Schimmelsanierung mit »KlimaKomfort«

Schnell, sauber, kosteneffizient: Die neue »KlimaKomfort«-Platte von Südwest entzieht dem Schimmel seine Wachstumsgrundlage und macht die Schimmelsanierung so zu einem ein­fachen Projekt. Gefertigt aus dem Vulkangestein Perlit, sind die hand­lichen Platten verlegefreundlich und zu 100 Prozent Natur. Durch permanenten Feuchtigkeitsentzug wird das Wachstum von Schimmelpilzen ver­hindert. Das außergewöhnliche Auf­nahme­vermögen der Perlit-Platten macht sie dabei zu einer idealen Sanierungs-Lösung. Bis zu 13,7 Liter Wasser pro Quadratmeter nimmt das Vulkangestein auf und gibt es bei Trockenheit langsam wieder an die Raumluft ab. So wird die Luftfeuchtigkeit perfekt reguliert und dem Schimmel fehlt die Lebens­grundlage – eine sichere und bequeme Lösung für Verarbeiter und Bewohner.

Sagten auf der »Farbe« dem Schimmel mit »KlimaKomfort« den Kampf an (von links): Südwest-Geschäftsführer Hans-Jörg von Rhade, WDVS-Produktmanager Patrick Renner und Marketingleiter Michael Killing.Die »KlimaKomfort«-Platten gibt es im handlichen Format (62,5 x 41,6 cm): minimale Bruchgefahr, ohne Kreiden oder Mehlen beim Transport. Sie lassen sich ohne großen Aufwand mit dem Cutter schnell, sauber und genau auf Maß schneiden.

Als Partner der Profis bietet Südwest rund um die »KlimaKomfort«-Platten ein komplettes System für die moderne Schimmelsanierung. Von der Reinigung bis zur Beschichtung für feuchtigkeitsbelastete und schimmelgefähr­dete Räume hält das System passende Lösungen parat. Erhältlich sind Produkte zur Untergrundvorbereitung und Reinigung (»Fungan«), Klebe- und Armierungsmasse (»KlimaKomfort K+A«-Mörtel) und mehrere Schluss­beschichtungen.

Windmöller/Wineo: Neue Dämmmatte lässt Maler Wunder am Boden vollbringen

Geschäftsführer Ulrich Windmöller er­läuterte die unschlagbaren Vorteile der neuen Wineo-»Wunder«-Dämmmatte.Eine neue Laminatboden-Kollektion, Designbeläge und die »Purline«-Beläge zum Klicken. In Sachen Boden fuhren die Windmöllers mit ihrer Marke ­Wineo so einiges für den Maler auf. Ohnehin haben die Windmöllers seit jeher den Maler als bodenlegenden Kunden dankbar auf dem Zettel. So sind es auch die Windmöllers, die der Messe »Farbe« immer treu die Stange hielten – und bis vor ein paar Aus­gaben der Messe waren die Augustdorfer sogar die einzigen Aussteller aus dem Bodenbereich.

Neben den vielfältigen Kollektionen kam aber auch der Zubehörbereich nicht zu kurz. Um es dem Maler (natürlich auch anderen Gewerken) so einfach wie möglich in der Verlegung zu machen, entwickelte das Unternehmen eine neue »Wunder«-Dämm­matte, die »silentPremium«. Diese ist selbstklebend, rückstandslos entfernbar und natürlich ökologisch.

Ausrollen, verlegen, fixieren, fertig: Die Wineo-Dämmmatte »silent­Premium« ist selbst­klebend, rückstandslos entfernbar und natürlich ökologisch.Die Matte erlaubt es, Wineo-Design- und »Purline«-Bioböden ohne zusätz­lichen Klebereinsatz schwimmend zu verlegen – und bei Bedarf rückstandsfrei wieder zu entfernen. Die Dämmmatte besteht aus natürlich vorkommenden und nachwachsenden Rohstoffen, ist frei von Weichmachern, Chlor und Lösungsmitteln und hat schallabsorbierende Eigenschaften.

Die patentierte Selbstklebefunktion, die bei Verlegung auch Korrekturen zulässt, ist nur ein Vorteil der Neuentwicklung aus dem Hause Windmöller. Darüber hinaus egalisiert die 1,8 mm starke Dämmmatte punktuelle Un­eben­heiten. »silentPremium« reduziert zudem den Trittschall um bis zu 15 dB, Gehschallreduzierung um bis zu 6 Prozent.

Zur Realisierung der Selbstklebefunk­tion ist die Verlegematte im Rollenformat (1,00 x 6,50 m) mit einer einseitig fixierenden Oberfläche ausgestattet. Alle zur festen Verklebung empfohlenen (sogenannte »Dryback-)Boden­beläge können mithilfe der »silentPremium« schnell und kostensparend ­in­stalliert und rückstandslos wieder entfernt werden.

Diessner: Die Fassadenfarbe mit dem Turbo-Trockner

Auf der »Farbe« waren Diessner und Valpaint mehr als »nur« Stand-Nachbarn. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass nur Diessner-Händler Zugriff auf die italienische Marke haben. So ­wurde diese deutsch-italienische Koopera­tion auch zur Messe mit zwei Ständen unter einem Dach unterstrichen. Be­sucher konnten sich so über beide Marken bestens informieren – gegenüber den Ständen gab es dann sowohl die Diessner-Aktionsbühne als auch die Valpaint-Dunkelkammer, wo »Magic Light« seinen leuchtenden Auftritt hatte.

Diessner-Geschäftsführer Bernd Kanand und Marketingverantwortliche Susanne Glettenberg freuten sich über eine ge­lungene Messe in München.Die Berliner warteten mit einigen ­Neuheiten zur »Farbe« auf. In Sachen Wohn­gesundheit und Allergien gibt es etwa die komplett neue Produktfamilie »Clean Air«, die drei lösemittel- und weichmacherfreien Dispersionsinnenfarben ohne Zusatz von Konservierungsmitteln umfasst. In Sachen Fassadenfarben wurde »N-TEC 9« optimiert. Das ohnehin schon gute Produkt zeichnet sich nun durch eine noch geringere Verschmutzungsneigung und ein noch geringeres Quellvermögen aus. Hinzu kommt das schnelle Abtrocknungsverhalten, wobei hier nochmals an der Schnelligkeitsschraube gedreht wurde. Die Fassadenfarbe mit quasi eingebautem Turbo-Trockner erhielt entsprechend den neuen Namen »N-TEC DRY« (engl. dry = Diessner läutet die Fassaden-Saison mit »Diesco N-TEC DRY« ein. Die Fassadenfarbe mit Wetterschutzformel trocknet schnell ab.trocken). Das Produkt enthält zudem die »Diesco Nano TEC«-Wetterschutzformel, die dem Wachstum kleinster Mikroorganismen wie Algen und Pilzen Einhalt gebietet. Dies gelingt mit einer Verbindung aus Mineralien – in diesem Fall Nano-Silikatteilchen und Polymeren. Dadurch werden die Mikroorganismen aufs »Trockene« gesetzt und eine schnelle Abtrocknung der Fassadenoberflächen erzielt. Möglich macht dies ein Effekt, der dafür sorgt, dass auftreffendes Wasser förmlich von der Fassaden­fläche abläuft. Zum anderen bewirkt diese neue Technologie, dass der eingebaute Filmschutz sehr lange im Anstrich wirksam bleiben kann.

Pufas: Mit Gerätekleister »G 30 chrome« ist der ­Maler auf der Überholspur

Pufas-Vertriebsleiter Dietmar Böttger: »Mit der Entwicklung der Fadenzug-­Technologie ist uns ein großer Schritt im Bereich Gerätekleister gelungen, der dem Maler eine Summe an Vorteilen an die Hand gibt. Die kontinuierlich wachsenden Bestellzahlen seit dessen Markteinführung bestätigen uns das.«Mit dem Gerätekleister »G 30 chrome« mit Fadenzug-Technologie verschafft Pufas dem Maler einen Vorsprung. Die Kleisterrezeptur mit Fadenzug-Technologie sorgt bereits beim Anrühren für eine einzigartige Kon­sistenz und eine gänzlich homogene Kleisterflotte. So lässt sich »G 30 ­chrome« geschmeidig in das Tapeziergerät einfüllen und verteilt sich dort sowie auf der Tapete ­absolut einheitlich. Die zusammen­gelegte, geweichte Rauh­fasertapete zieht der Maler leicht auf. Hier ist die überaus gleichmäßige Kleisterverteilung gut zu erkennen. Die Rauhfaser­tapete lässt sich schnell und leicht bei sehr hoher Anfangshaftung anbringen. Auf der gesamten Fläche bietet das Kleisterbett des »G 30 chrome« beste Korrekturmöglichkeiten und eine einheitliche Ausbildung der Rauhfaserstruktur. Darüber hinaus werden mit dem Kleister von oben bis unten perfekte Nähte gebildet. »G 30 chrome« ist auch exakt für den professionellen Baustelleneinsatz ausgerichtet. So ist er in einem praktischen Gebinde mit zehn luftdicht verpackten Sicherheitspacks erhältlich. Die zehn Portionsbeutel à 500 Gramm schützen den Kleister im harten Baustellenalltag und ermöglichen eine exakte Dosierung. Der »G 30 chrome« ist sehr ergiebig – das 5-kg-Gebinde reicht für bis zu 700 Quadratmeter.

A.S. Création: TÜV- und IHK-Seminare für Handel und Verarbeiter

Am A.S.-Création-Messestand ging es nicht nur um Tapeten-Kollektionen, sondern auch um das Know-how dahinter. Von links: Marco Wirths, Vertriebsleiter Profi,  und Roland Bantel, Vorstand Vertrieb und Marketing sowie Chief Sales Officer (CSO), gaben Einblicke in die neuen Seminar-Module der »Tapeten­Akademie«.Tapetenhersteller A.S. Création »kann« nicht nur schöne und designorientierte Tapeten, sondern liefert auch im Diens­te der Tapete das nötige Know-how zur Vermarktung und zur Verarbeitung. Be­reits zur »Heimtextil« stellten die Gum­mersbacher unter dem Dach der »Ta­pe­tenAkademie« neben den Seminaren das neue Modul »Fachberater/in für Tapete« vor. Das fünftägige Seminar richt sich an diejenigen, die beruflich im kaufmännischen als auch im handwerklichen Bereich mit Tapete zu tun haben. Nach dem Seminar besteht die Möglichkeit, die IHK-Prüfung »Fach­berater/in Tapete« abzulegen und ein persönliches IHK-Zertifikat zu erhalten. Neu im »TapetenAkademie«-Programm ist das zweieinhalbtägige Modul »Fach­kraft für Tapezierarbeiten mit TÜV-Rheinland-geprüfter Qualifikation«, das auf der »Farbe« vorgestellt wurde. Das Seminar richtet sich an alle Anwender, die mit dem Produkt Tapete umgehen, ihre handwerklichen Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen und gleichzeitig eine Zertifizierung des TÜV Rheinland erlangen wollen (siehe hierzu auch ausführlich Seite 115).

Erfurt: Schnell, schneller, »Variovlies Aqua 180« und Neues aus dem Digital-Bereich

Erfurt ermöglicht mit dem neuen »Vario­vlies Aqua 180« eine zeitspa­rende und saubere Verarbeitung durch die Reduzierung von Arbeitsschritten und unterstützt den Maler dabei, effizienter und somit ökonomischer zu ­arbeiten. Der Wandbelag ist auf der Rückseite bereits mit einer definierten Menge Trockenkleister beschichtet. Dadurch entfallen zahlreiche zeitintensive Arbeitsschritte, wie der Transport und das Anrühren Erfurt-»Variovlies Aqua 180« ist auf der Rückseite bereits mit einer definierten Menge ­Trockenkleister beschichtet und erspart so dem Maler viele Arbeitsschritte.von Kleister, das Einkleistern der Wand sowie das Reinigen von Rollen, Quast oder Tapezier­maschi­nen. Die Bahnen werden zum Aktivieren des Kleisters durch eine handelsübliche Wasserwanne, vorzugsweise mit Abstreifer, gezogen. Schon nach einer Minute ist das Vlies verarbeitungsbereit. Dabei verfügt es über eine gute Positionier- sowie Korrigierbarkeit, was eine leichte Stoß-auf-Stoß-Verarbeitung ermöglicht. Zudem kann auch mit Doppelnahtschnitt gearbeitet werden. Ein weiterer Vorteil ist die lange Offenzeit von etwa 30 Minuten. Das Zellulosevlies ist frei von Zusatzstoffen wie PVC und Glasfaser. Dadurch ist eine sichere Handhabung garantiert. Bei der Verarbeitung macht sich das gute Schneidverhalten des Vlieses positiv bemerkbar. Erfurt-»Variovlies Aqua 180« ist darüber hinaus reißfest, dimensionsstabil und rissüberbrückend. Dank der klar definierten Menge Trockenkleister ist auch die Verarbeitung an der Decke möglich. Das Ergebnis ist ein glatter, gleich­mäßig saugender Untergrund, der durch die pigmentierte Oberfläche mit deutlich geringerem Farbverbrauch als üblich gestrichen werden kann. Zusammen mit der zeitsparenden Ver­arbeitung ist ein wirtschaftlicher Abschluss des Auftrags mit perfektem Ergebnis sicher.

Erfurt-Verkaufsleiter Martin Hisge sprach auf der »Farbe« über die digitale Tapete: »Für ›Erfurt-JuicyWalls Pro‹ wurde nicht nur das Sortiment komplett überarbeitet, sondern auch eine neue, sehr hochwertige Kollektion mit tollen Wandmotiven in HD-Auflösung und edlem Design geschaffen.«Ein weiteres Thema auf dem Erfurt-Messestand waren die digitalen Foto­tapeten. Wichtigste Neuerung: Aus »Erfurt-OnWall« wird nun »Erfurt-­JuicyWalls Pro«. Mit einer erweiterten Kollektion, zusätzlichen Vliesfaser-Strukturen und einem Relaunch des Online-Designers unterstützt Erfurt den Profi dabei, die anhaltende Nachfrage nach individueller Wandgestaltung perfekt zu bedienen. Durch den technischen Fortschritt der digitalen Fotografie ermöglichen nicht nur Digitalkameras, sondern auch Smartphones und Tablet-PCs heutzutage immer schärfere Bilder bei einfachster Handhabung. Zudem wächst die Begeisterung, eigene Bilder an die Wand zu bringen. Erfurt liefert »JuicyWalls Pro« jetzt in abgestuften Qualitäten und differenzierten, attraktiven Preisstellungen, mit denen jeder Kundenwunsch erfüllt werden kann. »JuicyWalls Basic« – mit 46,5 cm breiten Bahnen und einer leichten Prägung – ist das Produkt für den preisgünstigen Einstieg in das Thema Fototapete. Die bisherige Auswahl bedruckbarer Wandbeläge für den Profi wird erweitert. Neben dem beliebten Erfurt-»Variovlies M 160« mit einer glatten, matten Oberfläche und den etablierten Erfurt-Vliesfasern »715« und »717« bietet der Tapetenspezialist zwei zusätzliche Vliese für den Digitaldruck: Vliesfaser »735«, die leichte Struktur, und Vliesfaser »738«, die feinkörnige Struktur.

Neben dem hochwertigen Kollektionsbuch bietet Erfurt mit dem komplett neu programmierten »Online-De­­signer« ein Tool, das dem Maler ­Be­ratung und Bestellung leicht macht. Zukünftig auch über Tablet-PC abrufbar, führt die intuitiv zu bedienende Software dank einer einfachen Navigation noch schneller zum gewünschten Produkt. Im Download-Bereich erhält der Profi Zugriff auf Bedienungsanleitungen, technische Merkblätter sowie das Kollektionsbuch als PDF-Datei, das er dem interessierten Kunden im Nachgang zur Ansicht zusenden kann.

1 Schon seit Jahresbeginn hoch im Kurs ist die Kollektion von der ­Marburger Tapeten­fabrik und Popsängerin Nena. Geschäftsführer Ulrich Eitel, hier an einem der vier zentralen Motive der Kollektion: modern interpretierte Paisleys.   2 Wistoba-Geschäftsführer Thorsten W. Stollberg demonstrierte die neue, hilf­reiche App des Unternehmens, die im Play- und im App-Store erhältlich ist. Welcher Pinsel, Roller und welche Bürste für welche Art von Anstrich verwendet werden sollten, beant­wortet die pfiffige App in wenigen Schritten. Ebenso ausgeklügelt ist die »analoge« Version im neuen ­Wistoba-Lieferprogramm. Neben den Pro­­dukten findet der Verarbeiter ­nütz­liche In­formationen zur richtigen Anwendung.  3 Wolff-Geschäftsführer Julian Utz kam nicht nur mit schwerem Gerät zur »Farbe«. Neben den »Neo«-Bodenschleifmaschinen »230« und »400« wurde etwa auch filigranes Gerät vorgestellt, das der Maler zur Designbelagsverlegung braucht. Hier bietet Wolff gleich ein ­ganzes Set an (»Design Collection«).  4 Unterlagsbahnen, Profile für sämt­liche Bodenbelagsgattungen oder Spezielles wie der neue LED-Kanal »LUXline« für sämtliche Sockelleisten, die eine Bodenabdeckbreite von 19 bis 22 mm aufweisen – Geschäfts­führerin Katharina Prinz wartete zur »Farbe« mit vielen Produkten auf.

 

Inotec: Leichtgewicht für flüssige und pastöse Materialien

Inotec-Geschäftsführer Jörg Tetling schlug auf der »Farbe« mit vielen neuen Maschinen auf.Die neue »inoBeam Mini Plus« von Ino­tec ist mit ihren 36 kg ein Leicht­gewicht und dennoch unglaublich leistungsstark. Die Anwendungsgebiete reichen von Akustikspritzputzen über Mörtel- und Spachtelmassen bis hin zur flüssigen Rauhfaser. Und auch die technischen Daten können sich sehen lassen. Die Förderleistung beträgt bis zu 12 l/min. Dabei kann das Material ohne Probleme bis zu 30 Meter weit und 20 Meter hoch gefördert werden. Die maximal zu verarbeitende Korngröße beträgt 4 mm, sodass ein großer Einsatzbereich abgedeckt werden kann.

Klein, kompakt, leistungsstark: die neue, vielseitige 230-V-Förderpumpe von InotecDie Bedienung, Reinigung und Wartung der neuen »inoBeam Mini Plus« ist selbsterklärend und nahezu intuitiv. Der Materialbehälter kann ohne Werkzeug demontiert werden. Zur Reinigung lässt sich die Förderpumpe schnell und einfach zerlegen. Durch die handliche Baugröße und das niedrige Gewicht gestaltet sich der Transport auf der Baustelle problemlos.

Storch: Preiswürdige Pinsel »AquaStar«

Storch-Marketingleiter Marc Strohmeyer freut sich über den »German Design Award« für die Pinsel-Serie »AquaStar«.Pinsel ist nicht gleich Pinsel. In Sachen Qualität ist hier Storch sicherlich Vorreiter. Der Wuppertaler Malerwerkzeughersteller hat das traditionellste aller Malerwerkzeuge auch gründlich erneuert. Dafür verlieh der »Rat für Formgebung« in Frankfurt den »German Design Award«, eine internationale Produktdesign-Auszeichnung, an Storch und stotz-design.com.

Die Pinselserie, ausgelegt auf maxi­male Ergonomie, eine präzise Pinselführung, perfektes Lackierergebnis und Langlebigkeit, hält durch die ­neuen Kunstborsten fünfmal länger als bei herkömmlichen Pinseln und ist optimal auf die Verarbeitung der neues­ten Farb- und Lacktypen abgestimmt. Mit intensiver Produktentwicklung und handwerksorientiertem Produkt­design unterstreicht Storch einmal mehr seine Herstellerkompetenz.

Natürlich wartete Storch auch mit Maschinen auf: Neben Airless-Geräten und Mineralfaserschneidern war auch das Tapeziergerät »Tapetomat E« ein ­Publikumsmagnet.»AquaStar« ist eine hochwertige Pinselserie für Profimaler im Premiumsegment, die für die Verarbeitung moderner Farb- und Lacktypen bestens geeignet ist und somit für perfekte Malergebnisse sorgt. Der ergonomisch geformte Griff aus massivem Buchenholz mit der vierseitigen Fingerauflage sorgt für eine präzise Führung des Pinsels in jeder Malsituation. Die neu entwickelte, vollsynthetische Hightech-Borsten-Mischung wird von einer Zwinge aus hochwertigem Kunststoff gehalten und gewährleistet eine gleichmäßig glatte Farbschicht. Und dank des markanten Corporate Designs ist die Marke eindeutig zu identifizieren.

Zero: Wände im Stein- und Beton-Look

Zufrieden über viele Standbesucher:   Zero-Geschäftsführer Marcus Fischerbock Zur »Farbe« präsentierte Zero ein bisschen Vintage mit Modern Art – und zwar mit den neuen »Deco Style«-Beschichtungssstoffen auf mineralischer Basis, die neben ihrem Look auch viele Vorteile für gesunden Wohnkomfort bieten. Das in hohem Maße wasserdampfdiffusionsfähige Material ist geruchsarm und umweltfreundlich und überzeugt in unterschiedlichen Ver­arbeitungsweisen.

Für Wände in Beton- oder Travertin-Optik sorgen die neuen »Deco Style«-Beschichtungssstoffe von Zero.Angeboten werden zwei Stile: Travertin-Optik (Beige) und Beton-Optik (Grau). Beide sind in jeweils drei Farbtönen realisierbar. Die Produkte sind ideal für große Flächen im Innen­bereich (auch Feuchträume) geeignet und aufgrund ihrer hohen Kratz- und Stoßbeständigkeit äußerst robust.

Keim: »Innostar« ist das »Ultra« der Farben

Wohngesundes Wohnen hatte in puncto Wandanstrich einen neuen Namen: »Innostar« von KeimIn Sachen Wohngesundheit brachte Keim »Innostar« nach München mit. Die neue Premium-Sol-Silikatfarbe ist die optimale Farbe für gesundes Wohnen und bietet zugleich maximales Deckvermögen, höchste Ergiebigkeit und beste Verarbeitungseigenschaften. »Innostar« enthält weder Lösemittel noch Weichmacher oder Konservierungsstoffe und erfüllt die Anforderungen der DIN 18 363, Abs. 2.4.1, für Dispersionssilikatfarben.

In Sachen Fassadenfarben sorgte Keim auf der Messe für Furore: Das Unter­nehmen garantiert für seine Klassiker »Soldalit«, »Granital«, »Concretal-W« und »Purkristalat« eine 20-jährige Farbtonkonstanz an der Fassade für pigmentierte Farbtonveränderungen. Im Bild: Thomas Niedermayr, Keim-Prokurist sowie Vertriebsleiter Deutschland/Österreich.Dank hervorragender bauphysikalischer Eigenschaften wie höchste Dampf­diffusion und ideale Feuchteregulierung sorgt »Innostar« für ein ideales Raumklima. Die ultraschnelle Farbe ist dank idealer Konsistenz besonders wirtschaftlich zu verarbeiten. Sie ist ultra­stark und extrem strapazierfähig (Nassabriebklasse 1), ultrasauber, weil geruchsneutral und frei von Weich­machern und Lösemitteln, ultraweiß mit exzellentem, edlem Weißgrad und stumpfmattem Oberflächenbild, ultrasicher, da »streiflichtsicher« und perfekt zu verarbeiten dank langer Offenzeit sowie ultrawirtschaftlich, denn das ausgezeichnete Deckvermögen in Verbindung mit der hohen Ergiebigkeit sichern hervorragende Ergebnisse nach meist nur einem Anstrich. Der geringe Verbrauch von 1 Liter Farbe pro 8 m² mineralisch beschichteter Innenwandfläche macht »Innostar« zum »spar­samen« Cham­pion.

Gori: »Iso-Deck Weiss 2in1« für Holzdecken

Isolierung und Deckkraft in einem Produkt: Zur Messe brachte der Holzschutzspezialist Gori mit »Iso-Deck Weiss 2in1« ein wirtschaftliches Ein-Topf-System mit, das hohe Isolierung mit hoher Deckkraft kombiniert und so eine schnelle Beschichtung von Holzdecken ermöglicht.

Isolierung und Deckkraft in einem ­Produkt: das Gori-»Iso-Deck Weiss 2in1«Nach Aussage von Malern, die »Iso-Deck Weiss 2in1« bereits in der Pilotphase angewendet haben, überzeugt diese neue Holzdeckenfarbe durch eine sehr gute Haftung und schnelle Trocknung – bereits nach einer Stunde sei die Beschichtung staubtrocken und nach fünf Stunden überstreichbar. So können zwei Anstriche am selben Tag erfolgen. Auch für die rationelle Ver­arbeitung mit dem Spritzgerät ist »Iso-Deck Weiss 2in1« bestens geeignet. Mit 1 Liter Farbe können aufgrund der hohen Deckkraft des Ein-Topf-Systems rund 12 m² einer Holz­decke beschichtet werden. »Iso-Deck Weiss 2in1« verleiht Holzdecken eine edle matte Optik, ist wasserbasiert, nach Trocknung gemäß EN 71, Teil 3, Sicher­heit für Kinderspielzeug, gesundheitlich unbedenklich und damit für die Anwendung in Innenräumen sehr gut geeignet.

Alligator: Dekoratives für Innenräume, Spezielles für die Gebäudehülle

Alligator-Geschäftsführer Rainer BrandhorstDas Motto des Alligator-Messeauftritts »Raum für Profis und Projekte« stellte nicht nur den Messestand als Raum für die Kommunikation und Präsentation von Produkten vor, sondern demon­strierte gleichzeitig den Gestaltungs­spielraum vieler möglicher Produktkombinationen und -anwendungen. Die Produkte wurden dazu in drei Erlebniswelten für den Messegast anschaulich dargestellt.

Die Erlebniswelt »Natürlich leben« beschäftigte sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Besucher konnten sich hier Materialien auseinandersetzen. Das Bewusstsein für ökologische Produkte und gesundes Wohnklima standen hier im Vordergrund. Mit einer Vielfalt aus Dämmung, Fassaden- und Innenprodukten – demonstriert an Neu- und Altbau – war »Kieselit« mit dem 50-jährigen Markenjubiläum das Kern­thema dieser Welt.

Dekorative Tech­niken lassen sich hervor­ragend mit Funk­tions­spach­tel­massen kombinieren. Links im Bild: »AllfaTexx Vetro Design« mit »Art Effetto«. In der Mitte: ­Magnetspachtel mit »Art Nobile« als Designputz in der Ober­fläche. Rechts: »Art Velluto« mit metallischem Glanz.In der Erlebniswelt »Rundum wohlfühlen« gab es dekorative Techniken wie »Art Nobile« und »Art Velluto« zu ­sehen, die nicht nur mit einer neuen Farbpalette überzeugten, sondern in Verbindung mit dem Magnetspachtel stark anziehend wirkten. Die neue »AllfaTexx«-Kollektion »1.1« präsentierte Glasgewebe und Vliese.

»Effektiv schützen« hieß die dritte Erlebniswelt bei Alligator: Erstklassige Grundierungen und perfekte Fassadenfarben bieten eine optimale Lösung für viele Untergründe. Das »AllfaTherm expert.org« als extrem strapazierfähiges WDV-System mit Mineral-
wolle offeriert in Kombination mit den »AllfaCool«-Fassadenfarben neue Mög­lichkeiten der Fassadengestaltung. Bis zu 20 Prozent kühlere Fassadenoberflächen sind gerade bei Intensivfarb­tönen durch die TSR-Pigmentierung die Folge.

1 Die Rolf-Engelhard-Großhandelsgruppe mit Sitz in München hatte ein Heimspiel. Am Stand von »TeppICH & DU« gaben die Außendienst-Fach­berater Thomas Kubat (links) und Christian Ulbrich Einblicke in die  vielfältigen Boden-Kollektionen des Unternehmens.  2 Dass Profile nicht nur am Boden eine gute Figur machen, sondern auch an der Wand, demonstrierten Küberit-Geschäftsführer Udo Ulbrich (links) und Vertriebs­leiter Lars Maier. Für Maler bietet der Einsatz der neuen Profillösungen ein enormes Potenzial zur Zeitersparnis beim Tapezieren, da eine einfache und schnelle Ausbildung von zu tapezierenden Wandaußen- und -innenecken und eine elegante Verbindung von Übergängen möglich ist.  3 Glänzender Auftritt für Döllken-Vertriebsleiter Christopher Bollow, Marketingverantwortliche Juliane Tomat und Prokurist Harald Falk (von links) sowie die »Cubu flex life ­Premium«. Für die Sockelleiste ­wurden imprägnierte Spezialpapiere entwickelt, die vollflächig mit echtem Metall beschichtet und anschließend bedruckt und lackiert werden.

 

Relius-Fassadenfarbe: Schutzschirm ohne Biozide

Für die »italienischen Momente im Leben« sorgte Relius auf der »Farbe« mit »Casa Italia«, dem kreativen Produkt­sortiment für individuelle Wohngestaltung, das aus der Heimat von Kunsthandwerk und Design stammt. Das Programm umfasst unter anderem ­einen Kalkspachtel in glatter und gekörnter Ausführung, der in der langen Tradi­tion venezianischer Handwerker steht.

Die Fassadenfarbe »Relinova Bio Clean« auf Reinacrylatbasis ist diffusionsfähig, wasserabweisend, wetterbeständig und lässt sich ausgezeichnet verarbeiten.Ein weiteres Messe-Thema bei Relius war die Fassade. Mit der Farbe »Relinova Bio Clean« stellten die Farb­experten aus Memmingen eine effektive Lösung für Neuanstriche und Sanierungen vor, die auf einem komplett neuen Wirkprinzip basiert: Diese Fassadenfarbe entfaltet ihre Wirkung durch eine spezielle mineralische Pigment- und Füllstoffmatrix. Unter Einwirkung von Tageslicht erfolgt eine photooxidative Reaktion, bei der sich der mineralische Filmschutz permanent erneuert. Somit bleibt die Wirkung bei intakter Anstrichoberfläche langfristig erhalten und wird nicht abgebaut. Die Fassade bleibt langfristig schön und frei von Algen und Pilzen. Dabei ist der mineralische Filmschutz weit weniger belastend für die Umwelt als der Einsatz von herkömmlichen, bioziden Filmschutzmitteln. Sowohl für Neubau als auch Sanierungen geeignet, kann die diffusionsfähige »Reli­nova Bio Clean« insbesondere auch als Anstrich für wärmegedämmte Fassaden eingesetzt werden. Gerade sie weisen wegen ihrer kalten Oberflächen ein erhöhtes Risiko für Algen- und Pilzbefall auf. Mit dem Relius-Farbmischsystem »Living Colours 2.0« lässt sich die Fassadenfarbe im anorganischen Farbspektrum in vielen Farbtönen, die sich durch höchste Farbbrillanz auszeichnen, abtönen. Für Sanierungsfälle hat Relius zusätzlich eine Grundierung entwickelt: »Relinova«-Saniergrund. Die hoch haftfeste Grundierfarbe basiert auf der Hydrosol-Silan-Technologie, bietet bestmögliches Penetrationsvermögen, erstklassige Untergrundverfestigung und ist saugfähigkeitsregulierend. Damit ist der Untergrund optimal für den nachfolgenden Anstrich vorbereitet.

CD-Color: Neues Niederdruck-Spraysystem

Im Zentrum der Präsentation con CD-Color stand ein neues geräteunabhängiges Niederdruck-Spraysystem für kleinere Flächen und zur durchgängigen Beschichtung verschiedenster Untergründe. »HVLP Duotop Aqua« von »CWS«-Wertlack ist ein seidenglänzender Wasserlack, der als Grund- und Deckbeschichtung im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden kann. Das Eintopf-System haftet direkt auf Holzuntergründen und benötigt selbst auf NE-Metallen, Zink, Kupfer oder Hart-PVC keine zusätzliche Grundierung. Da das Material bei der HVLP-Verarbeitung wenig Sprühnebel erzeugt, kann es direkt auf der Baustelle ohne großen Abklebeaufwand ver­arbeitet werden. Gegenüber der Applikation mit dem Pinsel oder der Rolle ermöglicht dies ein baustellengerechtes Arbeitstempo mit einer Zeitersparnis von bis zu 50 Prozent. Die Beschichtung zeichnet sich durch einen sehr glatten Verlauf aus, sie ist blockfest, elastisch und vergilbungsfrei.

Im Bereich der »Lucite«-Anstrichsysteme gab es zur Messe eine neue stumpfmatte Absperrfarbe für den Innen­bereich mit leichtgängiger dispersionsartiger Verarbeitung. Als rationelles Ein­topf-System isoliert »Lucite Iso-­Finish« Nikotin-, Ruß- und Wasser­flecken auch ohne zusätzliche Grundierung. Auch der neue »Lucite IsoLack« Satin trägt als Eintopf-System dem Trend zur wirtschaftlichen Baustellenabwicklung Rechnung. Der seidenglänzende Wasserlack für Bauteile aus Holz isoliert Holzinhaltsstoffe wirksam in zwei Arbeitsgängen – ohne zusätzlichen Sperrgrund. Das bedeutet für den Verarbeiter eine Material- und Zeitersparnis von mindestens 25 Prozent.

Jonas: Grundieren im Nu mit »Hydro PowerGrip«-Gel

Axel Rouenhoff, Geschäftsführer der Jonas Farbenwerke, stellte die verfestigende Spezialgrundierung mit neuartiger Gel-Struktur vor.Professionelle Untergrundvorbereitung ist die Basis für jede erfolgreiche Beschichtung. In der Praxis möchte man aus Zeitgründen diesen Arbeitsschritt gern mit der Rolle ausführen. Jedoch könnte die wasserdünne Grundierung vielleicht zur Hälfte auf die Wand oder Decke gelangen und der Rest steht in Pfützen auf dem Boden. Dieser unangenehme Nebeneffekt gehört ab sofort der Vergangenheit an, denn die Jonas Die Grundierung »Hydro PowerGrip« lässt sich als Gel hervorragend mit der Rolle verarbeiten – auch über Kopf – und zum Airless-Spritzen verarbeiten.Farbenwerke haben ihr Portfolio im Bereich Grundierungen um ein hoch innovatives Produkt erweitert – das »Hydro PowerGrip«-Gel. Als Gel lässt sich die Grundierung hervor­ragend mit der Rolle verarbeiten – auch über Kopf – und sogar ohne Nebel­bildung airless spritzen. Mit enormer Zeitersparnis erreicht der Verarbeiter eine ausgezeichnete Untergrundverfestigung und Haftvermittlung. Das neue Gel eignet sich besonders für kreidende, leicht sandende und saugende Untergründe.

In drei Jahren trifft sich die Branche zur nächsten »Farbe«.
Die Messe ­findet dann turnusmäßig wieder in Köln statt.
Die Koelnmesse öffnet dann vom 20. bis 23. März 2019 ihre Tore.

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