26.11.2025 | Boden / Zubehör

Netzwerk Boden: Bildung und Digitalisierung

Wer die Zukunft des Handwerks gestalten will, muss Innovationen wagen. Das Netzwerk Boden zeigt mit seinen KI-Schulungen und dem »AzubiCamp«, wie praxisnahe Weiterbildung und Nachwuchsförderung die Branche voranbringen.

Seit Herbst 2024 hat das Netzwerk Boden drei Workshops zur Künstlichen Intelligenz durchgeführt – mit über 60 Teilnehmern. Unter Leitung von Alexander Ross, Geschäftsführer bei etbDialog, erhielten die Betriebe Einblicke in konkrete Anwendungsfälle: von Automatisierung und Digitalisierung bis hin zu rechtlichen Fragen wie Datenschutz und Urheberrecht. »KI ist kein Ersatz für Menschen, sondern ein Werkzeug, das sie stärker macht«, betont Bernd Klute, Leiter des Arbeitskreises Qualifizierungsmaßnahmen bei Netzwerk Boden. Die Fortsetzungsreihe »KI sicher nutzen – Chancen & Stolperfallen« vertieft technische sowie rechtliche Aspekte und stellt praxisnahe Tools vor – von Text- und Bildgenerierung bis zu effizienten Kommunikationslösungen.

Nachwuchsförderung mit Perspektive
Parallel zur digitalen Weiterbildung setzt das Netzwerk auf nachhaltige Nachwuchsförderung. Das »AzubiCamp« geht 2026 in die siebte Runde und öffnet sich erstmals für alle Boden- und Parkettlegerbetriebe. In Kooperation mit Berufsschulen sollen noch mehr junge Menschen für das Handwerk begeistert werden. Kleine Gruppen garantieren intensives Lernen und persönlichen Austausch. Ziel ist es, den Nachwuchs fachlich und menschlich zu stärken – als Teil einer engagierten Gemeinschaft.

Tradition trifft Innovation
»Zukunft braucht Haltung und Handlung – beides prägt unser Selbstverständnis im Netzwerk Boden. Wir wollen Entwicklungen nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Ob Digitalisierung oder Nachwuchsförderung: Innovation entsteht dort, wo Tradition und Fortschritt zusammenkommen – mit Herz, Verstand und einem klaren Blick nach vorn«, so Klute.

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