Netzwerk Boden: Bodenprojekt des Jahres 2025
Der Verbund führender Spezialisten im Bereich Boden prämiert die erfolgreiche Zusammenarbeit von Mitgliedern und Industriepartnern mit dem Preis »Bodenprojekt des Jahres«. Zum Gewinner des Jahres 2025 wählte die Jury diesmal das Büroprojekt Fünf Höfe des Bauherrn Union Investment Real Estate in München. Von Mai bis Oktober 2024 wurde eine komplette Büroetage im historischen Gebäude in der bekannten Theatinerstraße mitten in der Münchner Innenstadt saniert und für hochwertiges Arbeiten umgebaut. Die vielfältigen Herausforderungen rund um die Verlegung unterschiedlicher Bodenbelagsarten im neuen Office-Bereich meisterten die Partner von Netzwerk Boden in Teamarbeit.
Hinter einer historischen Fassade von 1898 prägen Transparenz, Großzügigkeit und architektonische Vielfalt die Passagen und Innenhöfe des City-Quartiers. Verschiedene Stilelemente sowie offene und überdachte Bereiche bieten hochwertigen Büros eine stilvolle Bühne. Bevor Linoleum, Sportboden, Parkett und hochflorige Teppichbahnen in der sanierten Büroetage verlegt werden konnten, galt es einige Herausforderungen im Unterboden zu lösen. Außerdem hatte die Einsparung von Ressourcen in Kombination mit der hochwertigen und anspruchsvollen Neuverlegung unterschiedlicher Belagsarten oberste Priorität.
Räumlichkeiten für jeden Bedarf
Damit sich Kunden und Mitarbeiter in den neuen Arbeitswelten rundum wohlfühlen können, gibt es auf etwa 1100 m² Gesamtfläche einen Sportraum, Duschen, Technikräume sowie diverse Arbeits-, Besprechungs- und Aufenthaltsbereiche für jeden Bedarf. Zum Einsatz kamen hierbei unterschiedliche Belagsarten, etwa der ableitfähige Linoleumbelag »Forbo Marmoleum Ohmex«, »Forbo Sportboden«, Parkett sowie für die repräsentativen Flächen der hochflorige Velours »Silky Seal« von Object Carpet. Die passenden Grundierungen, Spachtelmassen, Klebstoffe sowie das Dämmvlies zur professionellen Verlegung lieferten die Experten von
Uzin.
Sanierung in historischem Gebäude
»In dem historischen Gebäude haben wir ausschließlich mit eigenen Boden- und Parkettlegern gearbeitet«, erkärt Thomas Böhmler vom ausführenden Einrichtungshaus Böhmler. »Die Büroetage wurde komplett entkernt und mehrere Mietbereiche zusammengelegt.« Wichtig war dem Bauherrn auch der Nachhaltigkeitsaspekt. Bestehende Böden mussten soweit möglich erhalten werden. Dies erforderte viel Know-how bei der Untergrundvorbereitung sowie bei der Produktwahl und technischen Qualifikation in der Umsetzung. Besonders anspruchsvoll war die Bearbeitung eines zerklüfteten Hohlraum- bzw. Doppelbodens. Zur Entkoppelung des Bodens kam das »Multimoll-Vlies« von Uzin zum Einsatz.
Alle Herausforderungen gemeistert
An dem Projekt beeindruckte die Jury besonders die Sanierung im gelebten Netzwerk von Handwerk, Industrie und Planern, um eine Bestandsimmobilie in First-Class-Lage von München in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. »Es war herausfordernd, alle Anforderungen des Sanierungs- und Nachhaltigkeitskonzepts in einer terminlich engen Taktung umzusetzen«, begründet Norbert Rennert, Mitglied der Jury, die Wahl. »Dies betraf die Ausführungszeiten, das Zusammenspiel mit parallel tätigen Gewerken, aber auch die Logistik zur Erstellung von hochwertigen neuen Flächen in Kombination von mehreren Belagsarten, welche bis ins Detail geplant und exakt ausgeführt wurden.«
Beat Ludin, Geschäftsführer von Netzwerk Boden, ergänzt: »Auch die erschwerte Anlieferung in der Citylage, die Koordination von zehn Gewerken gleichzeitig und die Umsetzung bei engem Zeitfenster meisterte das Team mit Bravour.«

