Netzwerk Boden: Mitgliederversammlung in Fulda
Am 4. April trafen sich rund 80 Mitglieder und Industriepartner der Leistungsgemeinschaft Netzwerk Boden zur Mitgliederversammlung in Fulda. Auf der Agenda standen neben einem Rückblick auf vergangene Aktivitäten die Themen »Die digitale Zukunft der Unternehmen« und »Next Generation«.
Zukünftige Aktivitäten
Die Gesellschafterversammlung gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und setzte Impulse für kommende Aktivitäten. So zieht das Netzwerk ein positives Fazit in puncto aktiver Zusammenarbeit mit den Industriepartnern: »Der Boden des Jahres« geht nunmehr in die fünfte Runde, die Bewerbungsfrist für den »Boden des Jahres 2020« endet im August 2019.
Eine weitere Erfolgsgeschichte ist das zum zweiten Mal stattfindende Azubi- und Bauhelfer-Camp, das vom 17. bis 21. Juni 2019 auf der Tagesordnung steht. Innerhalb von fünf Tagen erhalten wieder Auszubildende, die am Anfang des Berufslebens im bodenlegenden Handwerk stehen, und erstmals auch Bauhelfer ein qualifiziertes Weiterbildungsangebot. Die Nachfrage war so groß, dass das Camp bereits nach wenigen Tagen komplett ausgebucht war.
»Next Generation«
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war das Thema »Next Generation« – die Einbindung der nächsten Generation im Netzwerk Boden. In rund 20 Mitgliedsunternehmen steht die nächste Generation bereit. Die Bedürfnisse und Sichtweisen der Nachfolgegeneration nimmt sich Netzwerk Boden zum Anlass, Arbeitskreise zu bilden, um kreative Arbeitsweisen, Veränderungsbereitschaft und Kulturwandel im Übergabeprozess zu diskutieren und einen Austausch zu schaffen. »Sie alle stehen gemeinsam für die nächste Generation im bodenlegenden Handwerk. Dies wollen wir fördern und mit in unsere Überlegungen einbinden«, so Beat Ludin, Geschäftsführer von Netzwerk Boden.
In diesem Zuge konnte der Verbund ein neues Beiratsmitglied begrüßen. Stefan Stolz, »nächste Generation« und Geschäftsführer der Wohnidee Stolz GmbH in Wendlingen, ist neu im Beirat der Arbeitsgemeinschaft. Er vertritt zukünftig die Wünsche und Anforderungen der Nachfolgegeneration.
Vorbereiten auf die Zukunft
Zum Themenfokus »Digitalisierung in Handwerksunternehmen« erläuterte Dr. Reinhold Rapp in seinem Vortrag die wichtigsten Veränderungen für Unternehmen, mögliche Strategien und Maßnahmen, um die Zukunft zu gestalten. Fallstudien und Beispiele von namhaften Firmen ergänzten seine Ausführungen und waren gleichzeitig die Überleitung zur anschließenden Podiumsdiskussion.

