Netzwerk Boden: Virtuelle Mitgliederversammlung
Über 60 Teilnehmer trafen sich Mitte März zur virtuellen Mitgliederversammlung des Netzwerks Boden. Die Mitglieder und Industriepartner erhielten Informationen und Auskünfte über Maßnahmen aus den Arbeitskreisen sowie Einblicke in die strategische Ausrichtung für die kommenden drei Jahre.
Rückblick
Trotz der Corona-Pandemie konnte das Netzwerk im Jahr 2020 verschiedene Aktivitäten verzeichnen: den gemeinsamen Besuch der Messe »Domotex« in Hannover, die »Boden des Jahres«-Verleihung anlässlich der »imm cologne«, die Würzburger Holztage im Februar, die Cheftagung bei Objectflor im März sowie das Azubi-Camp, das im Juni 2020 unter erschwerten Bedingungen in Präsenz durchgeführt werden konnte.
»Die Netzwerk-Boden-Aktivitäten sind also nicht zum Stillstand gekommen. Auch wenn wir uns im Moment leider nicht persönlich treffen können, nutzen wir die Zeit intensiv, um unser Strategiepapier für die nächsten drei Jahre auszuarbeiten und uns monatlich im Rahmen des Beirats zu treffen«, sagte Katharina Pas.
Ausrichtung und Ziele bis 2023
Für die Ziele und Ausrichtung des Netzwerks Boden bis zum Jahr 2023 hat die Geschäftsleitung und der Beirat ein Strategiepapier erarbeitet und Meilensteine in verschiedenen Bereichen und Arbeitskreisen definiert. Hier steht die Befähigung der Mitglieder in den Bereichen Unternehmensführung, Digitalisierung und Recht sowie die Unterstützung der Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger in den Betrieben im Fokus der Strategie. Den Qualitätsanspruch innerhalb der Branche zu sichern und den Schulterschluss zwischen Handwerk und Industrie zu untermauern ist ein weiterer wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung in den nächsten Jahren. »Wir wollen am Puls der Zeit bleiben und Service bieten. Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Netzwerk zukunftsfähig zu gestalten und den Handwerksunternehmen beispielsweise digitale Prozesse und Entwicklungen näherzubringen«, so Geschäftsführer Beat Ludin bei der Präsentation des Strategiepapiers.
Die Ausarbeitung der strategischen Stoßrichtungen findet in verschiedenen Arbeitskreisen statt. Diese werden von den Beiräten Thomas Böhmler (Qualifizierungsmaßnahmen), Michael Schanbacher (Management und Recht) sowie Stephan Stolz (Next Generation) geleitet und gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen umgesetzt.
Dem Thema »Digitale Geschäftsmodelle« widmet sich die Geschäftsleitung gemeinsam mit einigen Partnern der Industrie.
Frank Wittkowski (Uzin Utz) leitet den Arbeitskreis »Synergien Netzwerkpartner«, der sich unter anderem die Etablierung einer zukünftigen Social-Media-Strategie zum Ziel gesetzt hat.
Der Relaunch der Website und die Aktualisierung der Netzwerk-Boden-App wird in Abstimmung mit Geschäftsleitung und Beirat von Marco Fröhlich (Marketingleiter Decor-Union) vorangetrieben.
Was bedeutet Corona für die Mitglieder und Industriepartner?
Die Corona-Krise stellt die ganze Wirtschaft vor Herausforderungen. Wie es den Mitgliedern und Industriepartnern geht, was sich seit dem letzten Jahr verändert hat und welche Möglichkeiten sich für das Netzwerk Boden aus der Pandemie entwickeln, wurde in einer offenen Diskussionsrunde besprochen. Das Fazit seitens der Mitgliedsunternehmen war trotz allem positiv.
Die Baubranche läuft nach wie vor gut und die Handwerksbetriebe sind in der glücklichen Lage, ihre Geschäftstätigkeit weiterhin in vollem Umfang aufrechtzuerhalten. Baustellen laufen auf Hochtouren und die Betriebe sind nach wie vor voll ausgelastet.
Auch aufseiten der Industrie herrscht eine überwiegend positive Stimmung. Zwar stellt sich bei einigen Mitarbeitern der Industrieunternehmen so langsam ein gewisser Corona-Blues ein und die persönlichen Treffen werden herbeigesehnt, dennoch blicken alle positiv in die Zukunft. Abwechslung sollen digitale Schulungen und Themenabende in kleineren Runden schaffen, um den Austausch innerhalb des Netzwerks zu fördern. Die Industrie plant hierzu in den nächsten Wochen konkrete Angebote.

