Nora-Kautschukbeläge und modernste Medizin im Architektur-Denkmal
Seit 35 Jahren stilvoll und funktional: In der Uniklinik RWTH Aachen prägen Nora-Kautschukböden das Ambiente und überzeugen durch Funktionalität und Hygiene.
Seit 2008 ist die Uniklinik RWTH Aachen (UKA), die 1985 eröffnet wurde, als Baudenkmal eingestuft und steht als bedeutendes Zeugnis der Hightech-Architektur in Deutschland unter Denkmalschutz. Dies hat auch Einfluss auf die Innenausstattung, die von der Anmutung her nicht mehr verändert werden darf. Wer den Gebäudekomplex betritt, begibt sich auf eine architektonische Zeitreise: Die Unternehmensfarben Grün, Gelb, Schwarz und Orange ziehen sich nach wie vor durch das ganze Gebäude. Während Patienten und Besucher in der Eingangshalle und in den öffentlichen Bereichen von einem gestreiften Teppichboden in den CI-Farben empfangen werden, liegen in den Pflegebereichen bis heute »norament«- und »noraplan«-Kautschukbeläge. In Patientenzimmern, Fluren, Intensivstationen, Funktionsräumen, Forschungs-, Labor- und Institutsbereichen schaffen die grasgrünen Kautschukböden eine freundliche, naturnahe Atmosphäre. Insgesamt wurden im UKA 100000 m² Kautschukböden verlegt. Durch ihre Robustheit, Langlebigkeit und die guten Hygieneeigenschaften bieten sie gleichzeitig höchste Funktionalität. Daher kommen sie auch bis heute immer wieder bei Neubauten und Sanierungsmaßnahmen zum Einsatz, zuletzt 2020 bei Umbauten in der Radiologie.
Sicherheit im Brandfall sowie gute Akustik
Die architektonische und organisatorische Bündelung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach ermöglicht im UKA einen intensiven interdisziplinären Austausch sowie eine enge klinische wie wissenschaftliche Vernetzung. Mit 130000 m² Nutzfläche und mehr als 6000 Räumen ist die Klinik ein Bauwerk der Superlative. »Das Großklinikum Aachen war einer der Grundsteine für unsere Expertise im Gesundheitswesen«, erläutert Andreas Reiß, Nora-Marktsegment-Spezialist, der das Objekt bereits seit 2001 betreut. »Der damalige Technische Leiter der Uniklinik RWTH Aachen hatte sich für ›norament‹ entschieden, weil die 3,5 mm dicken, dauerelastischen Kautschukfliesen durch die Dämpfung des Trittschalls zu einer erheblichen Verbesserung der Akustik im Gebäude beitragen.«
Ein weiterer zentraler Aspekt bei der Auswahl waren die Brandschutzeigenschaften der Nora-Böden. Kautschukbeläge sind frei von PVC, Phthalaten sowie Halogenen und darüber hinaus schwer entflammbar (Kategorie Bfl-s1 nach EN 13501-1). Die Brandsicherheit der Nora-Böden wurde im Vorfeld der Verlegung bei großen Bauprojekten im UKA in Versuchen immer wieder bestätigt.
Robuste Kautschukbeläge bewähren sich seit Jahrzehnten
Bei jährlich mehr als 50000 stationär und über 200000 ambulant behandelten Patienten sind seit jeher auch die extreme Widerstandsfähigkeit, die einfache Reinigung sowie die guten Hygieneeigenschaften der Beläge ein entscheidendes Argument.
Aufgrund ihrer extrem dichten Oberfläche sind Nora-Böden fleckenresistent und beständig gegenüber Chemikalien. Sie lassen sich vollständig desinfizieren und sind damit auch für Risikobereiche geeignet, in denen eine regelmäßige Flächendesinfektion erforderlich ist.


