28.04.2017 | Allgemein Seite 30 in Ausgabe 5/2017

Nora - Musik und Böden, die verbinden

Gute Raumluft und Strapazierfähigkeit: Nora-Böden in der Barenboim-Said-Akademie.

Im Oktober 2016 hat im Herzen Berlins die Barenboim-Said-Akademie ihren Lehrbetrieb aufgenommen. Im ehemaligen Kulissenlager der Staatsoper Unter den Linden genießen nun bis zu 100 junge Stipendiaten aus der nahöstlichen Konfliktregion eine dreijährige musikalische Ausbildung, begleitet durch ein Studium generale in Musik- und Geistesgeschichte. Die Idee der Akademie wurzelt in der ­Erfolgsgeschichte des West-Eastern Divan­ Orchestra, das Barenboim zusammen mit dem amerikanisch-palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward W. Said 1999 in Weimar gegründet hat. Das Ensemble besteht aus jungen israelischen und arabischen Musikern, die mit dem gemeinsamen Musizieren ein persönliches Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen. Auch die Studierenden der Barenboim-Said-Akademie lernen und üben auf einem gemeinsamen Boden: dem ­ökologischen Nora-Kautschuk-Belag »noraplan uni«. Die neue Musik-Akademie verfügt über insgesamt 21 ­Pro­benräume, ein Auditorium, Büros sowie einen Konzertsaal mit mehr als 600 Plätzen. Das öffentlich zugängliche Foyer lädt mit einer Cafeteria und Ausstellungen zur Begegnung ein. Als es um die Auswahl des Bodens ging, fiel die Wahl von Architekten und Bauherrn auf Nora-Beläge. Neben deren Widerstandsfähigkeit und der Möglichkeit, den Boden in der gewünschten Sonderfarbe zu gestalten, war hierfür ein weiterer Aspekt ausschlaggebend: Die Böden wurden nach »nora system blue« verlegt – dem Boden­belagssystem, das Bodenbelag, Ver­lege­werkstoffe und Verarbeiter als emissionsgeprüftes, zertifiziertes Gesamtkonzept anbietet. So kann es ­zwischen den einzelnen Bestandteilen keine schädlichen Wechselwirkungen geben. Zudem werden ausgewählte Verarbeiter speziell auf »nora system blue« geschult. Weil jeder einzelne Systembaustein höchste Sicherheit garan­tiert, wurde auch die Gesamtheit des Systems vom TÜV Rheinland zer­tifi­ziert. Ausschlaggebend waren für Bauherr und Planer die Ökologie und die Nachhaltigkeit der Böden. Schließlich verbringen sowohl die Studierenden als auch die Mitarbeiter der Akademie einen großen Teil des Tages in den Räumen. Die Qualität der Innenraumluft spielt eine entscheidende Rolle. Der Farbton der Böden ist eine Nora-Sonderanfertigung: Der bräun­liche Rotton erinnert in seiner Farb­gebung an Rostschutz-Anstriche und setzt einen attraktiven Kontrast zu den weiß getünchten Wänden. Auch die matte Oberfläche der Kautschuk-Be­läge sagte den Verantwortlichen zu.

Die Verschleißfestigkeit war ebenfalls ein wesentlicher Aspekt, werden doch in der Akademie pro Jahr mehr als 100 Konzerte mit viel Publikumsverkehr veranstaltet. Wegen ihrer geschlossenen Oberfläche benötigen die Nora-Böden keine Beschichtung und sind somit äußerst pflegeleicht. Ihre Dauerelastizität macht sie da­rüber hinaus auch besonders komfortabel.

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