Nora Systems: Kautschukböden für optimale Lernbedingungen
Beim Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder in Hamburg wurden moderne Gestaltung und funktionale Pädagogik auf harmonische Weise miteinander verbunden. Das Gebäude entstand auf einem rund drei Hektar großen Grundstück; im Innenbereich kam der Kautschukbelag »noraplan unita« in einer Sonderfarbe zum Einsatz. Entworfen wurden Schulgebäude sowie Turnhalle von der ARGE Thomas Kröger Architekten GmbH und ZRS Architekten GvA mbH.
Anlass für den Neubau war der kontinuierliche Anstieg der Schülerzahlen, der eine räumliche Erweiterung der Stadtteilschule erforderlich machte. Im Januar 2025 wurde der moderne und architektonisch markante Neubau am Kirchenheerweg bezogen.
Die beiden langgestreckten Gebäude, deren Gestaltung sich an traditionellen Langhäusern orientiert, bieten Raum für knapp 1100 Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13. Das Schulleben ist stark geprägt von der besonderen Landschaft der Vier- und Marschlande. Durch die Einbindung regionaler und nachhaltiger Projekte fördert die Schule das Bewusstsein für Umweltverantwortung und gesellschaftliches Engagement – mit dem Ziel, die Schüler auf eine verantwortungsbewusste Zukunft vorzubereiten.
Hochwertiges Lernumfeld
»Die Entscheidung, im Kirchwerder Schulprojekt erneut Kautschukböden einzusetzen, gründet auf den durchweg positiven Erfahrungen, die wir bereits in einem früheren Projekt mit ›nora‹ gesammelt haben«, erläutert die verantwortliche Architektin Judith Mampe. »Wir arbeiten grundsätzlich sehr gerne mit hochwertigen und langlebigen Materialien – und ›nora‹ zählt für uns ganz klar dazu.«
Neben den gestalterischen und funktionalen Vorteilen spielte auch ein technischer Aspekt eine zentrale Rolle: Um den geforderten Helligkeitswert im Innenraum sicherzustellen, musste ein besonders heller Bodenbelag eingesetzt werden. »Der freundliche Rosaton, eine eigens für uns entwickelte Sonderfarbe, harmoniert perfekt mit dem Beton im Innenraum und schafft eine helle, einladende Atmosphäre, die sowohl funktional überzeugt als auch ästhetisch ansprechend ist«, ergänzt Mampe.
Nachhaltigkeit als Leitbild
Ein Blockheizkraftwerk mit Bio-Methan, Photovoltaikanlagen sowie eine großzügige Dachbegrünung machen das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen. Angestrebt wird die Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) – ein starkes Signal für die Bedeutung zukunftsfähiger Bildungsstätten in der Stadt. Deshalb folgte die Wahl der Baumaterialien einem konsequent nachhaltigen Ansatz.
Die »nora«-Kautschukböden tragen den »Blauen Engel« und erfüllen die Qualitätsstufe 4 des DGNB-Kriteriums ENV1.2 – Risiken für die lokale Umwelt. Sie benötigen keine Beschichtung und lassen sich chemiearm reinigen. Dies schont Ressourcen – sowohl ökonomisch als auch ökologisch – und erfüllt zugleich die hohen Anforderungen des Bauherrn Schulbau Hamburg an Umweltverträglichkeit und Funktionalität, etwa in Bezug auf Rutschfestigkeit für ein sicheres Gehen im Schulalltag.

