Paul Geißler: Unbelastete Raumluft nach Teppichreinigung
Die Reinigung eines Bodenbelags sollte die Qualität der Raumluft nicht belasten. Das thermoelektrische Verfahren der Paul Geißler GmbH zur Teppichboden-Intensivreinigung erfüllt diese Anforderung mit Bravour.
Der Teppichboden strahlt wieder sauber, aber im Büro oder im Hotelzimmer treibt einem der Chemiegeruch die Tränen in die Augen? Oder der Duft des Reinigungsmittels hängt tagelang im Raum? Das ist gerade im professionellen Bereich keine Option. »Kunden erwarten zu Recht, dass sie ihre Räume sofort wieder nutzen können, wenn unsere Arbeit beendet ist«, sagt Paul Geißler, der mit seinem Münchener Unternehmen seit mehr als vier Jahrzehnten europaweit professionell Teppichböden reinigt.
Perfekte Ergebnisse der Raumluftmessung
Um die Wirkungen des zum heutigen Stand der Technik selbst entwickelten thermoelektrischen Reinigungsverfahrens »TEP-TOP-Clean« auf die Raumluft zu ermitteln, hat man das Freiburger Sentinel Haus Institut mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Emissionen beauftragt. Dazu wurde der in einem europäischen Referenzraum nach DIN EN 16516 im Kölner eco-Institut mit Teppichfliesen belegte Installations-Doppelboden nach Vorschrift gereinigt. Die Ausstattung des Raumes entspricht der eines Büros. Eine Blindmessung am Tag vor der Reinigung stellte den Vergleichswert dar. Gemessen wurden flüchtige organische Verbindungen (VOC), die zum Beispiel in Lösemitteln enthalten sind und die zu Unwohlsein, Reizungen der Atemwege und Schleimhäute, Kopfschmerzen und Allergien führen können.
»Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass eine Teppichboden-Intensivreinigung mit dem ›TEP-TOP-Clean‹-System nach dem Reinigungsvorgang nicht zu einer Beeinträchtigung der Raumluftqualität führt. Die in der Blindwertmessung des Referenzraumes vorgefundenen Konzentrationen von VOC und Aldehyden zeigen sich bei der Messung unmittelbar nach der Reinigung nicht wesentlich verändert«, heißt es in der Bewertung des Instituts.
Im Detail veränderte sich der VOC-Summenwert von vorher 37 Mikrogramm je Kubikmeter Raumluft nur marginal auf 39 Mikrogramm je Kubikmeter (µg/m³) nach der Reinigung. Der Empfehlungswert des Umweltbundesamtes und der Grenzwert für den Gesundheitspass »Gesündere Gebäude« liegen bei 1000 Mikrogramm je Kubikmeter. »Wir nehmen sozusagen nur den Schmutz mit und lassen nichts zurück, außer einem professionell gereinigten Teppichboden«, so Paul Geißler.
Die Kraft der Enzyme
Die guten Messergebnisse der Raumluftmessung verdankt das Unternehmen der selbst entwickelten Technologie: Statt viel Wasser und Reinigungsmittel, wie bei der Sprühextraktion, wird beim thermoelektrischen Reinigungsverfahren »TEP-TOP-Clean« ein Enzymreiniger verwendet, der die Raumluft nicht belastet. Auf dem gesaugten und gegebenenfalls fleckbehandelten Teppichboden wird der Reiniger mit nur 4 Prozent der Wassermenge gegenüber der Sprühextraktion aufgesprüht. Der eigentliche Reinigungsvorgang geschieht mit einer speziellen Reinigungsmaschine, deren rotierendes Kissen für einen gleichmäßigen Temperaturaufbau von rund 30 Grad Celsius sorgt. Erst in diesem Temperaturbereich entfaltet das Enzym seine Wirkung. Abschließend wird der Schmutz und das verbleibende Enzym mit ei-
nem Bürstsauger abgesaugt. Es bleiben keine chemischen Rückstände im Teppichboden zurück.
Das hocheffektive Verfahren für die Intensivreinigung aller Teppichböden eignet sich für jede Verlegeart und jede Unterkonstruktion. Weiterer Vorteil: Der Raum kann sofort begangen und genutzt werden. Zudem ist die Wiederanschmutzung deutlich reduziert, da die Fasern des Teppichbodens nicht durch Reinigungsmittel angegriffen werden.

