Rasch: Personalabbau am Stammsitz
In einer Mitarbeiterversammlung Anfang Juni hat die Geschäftsleitung der Rasch-Gruppe die Beschäftigten am Standort Bramsche darüber informiert, dass ein Personalabbau am Stammsitz insbesondere durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges notwendig geworden ist. Mit dem Produktionsstandort in der West-Ukraine und Vertriebsgesellschaften sowie Logistikzentren in Kiew und Moskau ist diese Region für die Rasch-Gruppe zu einer der wichtigsten Absatzregionen außerhalb Deutschlands geworden. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Tapeten auch im restlichen Europa infolge gestiegener Rohstoffpreise, gestörter Lieferketten und der Energiepreisentwicklung stark belastet ist.
In den vergangenen Wochen haben Geschäftsführung und Betriebsrat der Unternehmen Tapetenfabrik Gebr. Rasch, Rasch Textil und Rasch-Interiors den sozialverträglichen Abbau von 45 Vollzeitstellen verhandelt. Um die ausscheidenden Mitarbeiter in einem Zeitraum von bis zu zwölf Monaten durch Bewerbertrainings und Weiterbildungen beim Übergang in ein neues Arbeitsverhältnis zu unterstützen, wurde zum 1. September 2022 eine Transfergesellschaft eingerichtet.
Energieeffizienz erhöhen
In einer weiteren Mitarbeiterversammlung Anfang September hat die Geschäftsführung erklärt, dass nach der erfolgten Strukturanpassung trotz andauernder widriger Rahmenbedingungen kein weiterer Personalabbau geplant sei. Außerdem wurden Investitionen in Organisation und Technologie erläutert, die wesentlich für die Strategie des Unternehmens sind. Ein bedeutender Teil dieser Investitionen betrifft die Energieeffizienz am Raschplatz.

