Sentinel: »Das Grüne Regal« - Hilfe für den Baustoff-Fachhandel
Das Sentinel Haus Institut und die Zentrale der Hagebau kooperieren mit dem Ziel der Verbesserung der gesundheitlichen Qualität in Gebäuden.
Das Konzept des »Grünen Regals« bietet einen schnellen Überblick von geprüften Produkten. Mitarbeiter im Handel und bei dessen Kunden müssen nicht länger mehr als 30 Baustoffzertifikate und deren sehr unterschiedliche Qualitäten kennen und bewerten.
»Der teilnehmende Baustoff-Fachhandel zeigt Initiative und übernimmt Verantwortung für die Menschen, die mit seinen Baustoffen leben und damit arbeiten, sowohl in gesundheitlicher als auch in rechtlicher Hinsicht«, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Der zertifizierte Handel bietet gemeinsam mit dem Institut Handlungsleitfäden an, mit denen die Realisierung und der Betrieb von Gebäuden nach gesundheitlichen Aspekten nachhaltig möglich ist. Darüber hinaus werden Mitarbeiter gezielt geschult, damit am Ende der Handelsstandort als »Partner für Gesünderes Bauen« ausgewiesen wird. Dazu forcieren Hagebau und Sentinel Haus die Ausweitung des Sortiments an gesünderen Produkten, darunter auch Eigenmarken, die dann für das »Grüne Regal« freigegeben werden. Alle legitimierten Bauprodukte findet man auf der Onlineplattform »Bauverzeichnis Gesündere Gebäude« des Sentinel Haus Instituts.
Das »Grüne Regal« beinhaltet das Sortiment der Bauprodukte und Reinigungsmittel, die für die Qualität der Innenraumluft relevant sind. Ziel ist es, für jeden Bereich mindestens eine »gesündere« Produktalternative anzubieten. Geprüft wird nach geltenden Normen (DIN EN 16000ff.) und dem »AgBB-Schema« auf flüchtige organische Verbindungen sowie Formaldehyd.
Win-win-Situation für Hersteller und Handel
Für Hersteller emissionsarmer Bauprodukte ist diese Initiative des Handels sehr attraktiv. »Die Kombination aus geprüft gesünderen Produkten und einer qualifizierten Beratung durch geschulte Mitarbeiter in den auditierten Niederlassungen bietet sowohl Profi- als auch Privatkunden das Optimum an Information sowie gesundheitlicher und rechtlicher Sicherheit«, betont Andreas Wilbrand, Geschäftsführer des Wiesbadener Bauchemiespezialisten Sopro.

