Sentinel: Teppichboden ganzheitlich gedacht
Für eine messbar gesundheitliche Sicherheit im Hotel oder Office braucht es geprüfte Kleber, Teppichböden und eine optimale Reinigung. Im Mittelpunkt des Mehrwertprojekts stehen die Raumgesundheit und der kostensparende Werterhalt über den gesamten Lebenszyklus des Bodenbelags.
Für Gesundheit als einzigartigen Mehrwert machen sich die Projektpartner Object Carpet, Hersteller hochwertiger Teppichböden, Wulff mit einem großen Angebot besonders emissionsarmer Verlegewerkstoffe und die Reinigungsprofis von Paul Geißler stark. Die Koordination liegt beim Sentinel Haus Institut, Markt- und Wissensführer bei Konzepten für gesündere Gebäude.
Ziel ist es, zu beweisen, dass Leben, Arbeiten, Lernen und Wohlfühlen auf einem Teppichboden ohne nennenswerte Emissionen von Schadstoffen und Gerüchen möglich ist – und dies ein Teppichleben lang.
Die Erfahrungen des Sentinel Haus Instituts zeigen die große Bedeutung geprüfter Systeme. Hierfür hat das Sentinel Haus Institut den europäischen Referenzraum im eco-Institut in Köln installiert. Hier können verantwortungsvolle Hersteller und Dienstleister die Qualität ihrer Produkte in der Praxis beweisen und wissenschaftlich bewerten lassen. Dies ist die Grundlage für eine Zertifizierung und Listung im Sentinel-Portal.
Geprüft: gesund von Anfang bis Ende
»Der Weg aller drei Partner ist mutig und innovativ. Wer zum Beispiel den Teppichboden ›Smoozy‹ von Object Carpet mit einem Klebersystem von Wulff verklebt und diesen regelmäßig mit »TEP-TOP-Clean« von Paul Geißler grundreinigen lässt, ist für viele Jahre gesundheitlich und qualitativ auf der sicheren Seite«, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.
Object Carpet hat nicht nur ein grünes Vorzeigeprodukt, sondern hat auch Nachhaltigkeit und Gesundheit in die DNA des Unternehmens integriert. Für Wulff ist es ein stetiges Entwicklungsziel, die niedrigsten technisch möglichen Emissionswerte zu erreichen. Das schützt den Verleger und bietet dem Nutzer Wohngesundheit. Um dies dem Verbraucher transparent zu kommunizieren, gibt Wulff statt allgemeiner Emissionsklassen mit einem großen Wertebereich die Emissionen seiner Verlegewerkstoffe bei Bedarf absolut an. Und das Unternehmen Paul Geißler vereint jahrzehntelange Erfahrung in der Teppichreinigung mit einem werterhaltenden Beratungs- und Dienstleistungsportfolio.
Verlegebetriebe, Architekten, Investoren und Facility Manager profitieren ebenso wie die Gebäudenutzer von den guten Messergebnissen. Aber auch von der Transparenz eines streng wissenschaftlichen Nachweises und dessen Praxisnähe. Denn erstmals wurden die drei für den Lebenszyklus des Belags relevanten Komponenten gemeinsam und praxisgerecht im europäischen Referenzraum des Sentinel Haus Instituts getestet. Selbstverständlich erfüllt das in der Branche einmalige Zusammenspiel alle technischen und gestalterischen Anforderungen an einen langlebigen, schönen und komfortablen Teppichboden.
Keine Gerüche, umgehend nutzbar
Kunden, gerade in hochfrequentierten Räumen in Büroimmobilien, Veranstaltungsräumen, Hotels und öffentlichen Gebäuden, haben mit den Produkten der Mehrwert-Partner weitere Vorteile: Nach dem Abbinden der Verklebung lässt sich der Belag bei entsprechendem Raumklima nach nur zwölf Stunden direkt begehen. Das Reinigungsverfahren »TEP-TOP-Clean« erlaubt sogar die sofortige Nutzung des Raums direkt nach der Behandlung. Eine Wartezeit wie bei der den Belag belastenden Sprühextraktion ist nicht nötig. Und Gerüche, einer der häufigsten Reklamationsgründe, sind kein Thema. »Wir erbringen zudem den Beweis, dass neben dem nicht wahrnehmbaren Geruch keine relevanten Schadstoffe vorhanden sind«, so Bachmann. »Gerade in den Segmenten Hotel und Office, wo Mitarbeitende und Gäste sensibel auf Geruchs- und Schadstoffbelastungen reagieren, ist das ein echter Gewinn.«
Damit dieser bei den Kunden ankommt, werden Object Carpet, Wulff und Paul Geißler ihre ganzheitliche Zusammenarbeit bei der Beratung und im Vertrieb intensivieren. Zentrale Online-Plattform ist das Portal des Sentinel Haus Instituts.
Beste Ergebnisse im Referenzraum
Das Besondere am Mehrwertprojekt ist die streng wissenschaftliche, innovative Beweisführung. Die Produkte wurden nicht einzeln in der Prüfkammer, sondern praxisgerecht als System im europäischen Referenzraum des Sentinel Haus Instituts auf ihre Emissionen untersucht. Und das gleich mehrfach:
- Das Verkleben des Teppichbodens »Smoozy 1617, Anthrazit« von Object Carpet mit dem Klebersystem »2K DP-Grund« und »HV9« von Wulff
- Eine Renovierungssituation mit dem Austausch des Teppichbelags »Smoozy 1612, Grasshopper plus« von Object Carpet mit dem Klebersystem »2K DP-Grund« und »HV9« von Wulff sowie die Reinigung mit »TEP-TOP-Clean« von Paul Geißler.
Nach jeder Maßnahme wurde die Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen normgerecht (EN 16516) gemessen. »Die Ergebnisse in allen drei Disziplinen Bauprodukte im System, Neubau und Bestand sind hervorragend«, betont Helmut Köttner, Technischer Leiter des Sentinel Haus Instituts. »Beim Verkleben der Teppichböden entstehen nur sehr geringe Emissionen. Diese liegen bereits nach 24 Stunden weit unter den jeweiligen Grenzwerten des Sentinel Haus Instituts und den Empfehlungswerten des Umweltbundesamtes für eine gute Raumluftqualität. Nach der Reinigung durch Paul Geißler ist keinerlei Beeinträchtigung der Raumluft messbar«, so Köttner.


