Sika: Fokus auf zirkuläres Bauen

Gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Concular und dem Architekturbüro Dießbacher aus Traunstein hat Sika Deutschland am Standort Trostberg ein bestehendes Labor- und Bürogebäude neu gestaltet. Der Fokus lag dabei auf zirkulärem Bauen und der Wiederverwendung von hochwertigen Baustoffen, besonders bei der Innenraumausstattung. Insgesamt konnten so rund 18 Tonnen CO₂, 55 m³ Wasser und 30 000 Euro Kosten eingespart werden – ein innovatives, zukunftsweisendes Beispiel für eine nachhaltige Bauwirtschaft.
Jedes Jahr fallen enorme Mengen an Bauabfällen an, während gleichzeitig wertvolle Materialien verlorengehen. Hier setzt das Start-up Concular an und reduziert durch die Rückführung wiedergewonnener Baustoffe in neue
Bauprojekte den ökologischen Fußabdruck der Baubranche. Dieses Konzept der zirkulären Bauwirtschaft nutzte Sika nun bei der Neugestaltung eines bestehenden Labor- und Bürogebäudes am Standort Trostberg.
Alte Materialien in neuer Funktion
Beim Umbau, der konsequent nach den Prinzipien des zirkulären Bauens realisiert wurde, kamen hochwertige wiedergewonnene Materialien zum Einsatz, die Concular im Rahmen eines digitalen Materialkreislaufs gezielt ausgewählt, geprüft und neu eingesetzt hat. So wurden zum Beispiel Systemtrennwände, Designleuchten, Büromöbel und Sanitärobjekte sorgfältig in das Gesamtkonzept integriert.
Nachhaltige Bauwirtschaft
Jedes verbaute Material erzählt eine Geschichte und zeigt, dass zirkuläres Bauen eine echte Alternative zur herkömmlichen Bauweise sein kann. Die Nutzung von Second-Hand-Baustoffen leistet nicht nur einen bewussten Beitrag zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft, sondern ist auch ein inspirierendes Beispiel dafür, wie aus bestehenden Materialien neue, zukunftsfähige Räume entstehen können. Steffen Wache, Technology Explorer & Site Manager Trostberg, betont: »Dieses Projekt zahlt voll auf das Net-Zero-Vorhaben von Sika ein, den CO₂-Fußabdruck des Konzerns um über 30 Prozent bis zum Jahr 2032 und um 90 Prozent bis 2050 zu senken, im Vergleich zum Basisjahr 2022.«

