Sika: Übernahme von MBCC abgeschlossen
Der Bauchemiekonzern Sika hat alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten und die Übernahme der MBCC Group abgeschlossen. Mit dieser komplementären Transaktion stärke man die Präsenz in allen Regionen, erweitere das Produkt- und Dienstleistungsangebot in allen Phasen von Lebenszyklen im Bauwesen und treibe die Transformation der Bauindustrie in Richtung Nachhaltigkeit noch schneller voran, heißt es vonseiten des Unternehmens.
Die MBCC Group (ehemaliges Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe) mit Hauptsitz in Mannheim gehörte bislang dem globalen Private-Equity-Unternehmen Lone Star Funds und ist im Bereich der Bausysteme und Zusatzmittel tätig. Um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, hat Sika laut Mitteilung das Zusatzmittelgeschäft der MBCC Group in Großbritannien, den USA, Kanada, Europa, Australien und Neuseeland an die internationale Beteiligungsfirma Cinven veräußert. Das nun von Sika übernommene Geschäft der MBCC Group mit 6200 Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern und 95 Produktionsstätten erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Schweizer Franken. Auch die PCI-Gruppe, die zur MBCC Group gehörte, ist mit sofortiger Wirkung Teil von Sika.
»Dank unserer großen Erfahrung in der Integration von Unternehmen werden wir Sika und MBCC erfolgreich zusammenführen. Ich freue mich darauf, künftig mit vereinten Kräften unsere Wachstumsgeschichte fortzuschreiben und einen neuen Maßstab in der Bauchemie-Industrie zu setzen«, sagt Sika-CEO Thomas Hasler.

