30.08.2016 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik Seite 101 in Ausgabe 9/2016

Silikal: MMA-Boden für die Mostproduktion

»Ferdl Getränke« setzt auf Beschichtungssysteme von Silikal.

Grüner Boden aus Reaktions­harzen sorgt für naturnahe Optik bei der Mostproduktion von Ferdinand Litzellachner aus Kematen an der Ybbs in Österreich. Besser bekannt ist sein Unternehmen unter dem Namen »Ferdl Most« oder auch »Ferdl Getränke«. Und erfolgreich behauptet es sich in der Getränkeherstellung seit mehr als 35 Jahren. Rund 4,5 Mio. kg Obst werden jährlich ver­arbeitet. Be­vor unlängst die neue, hochmo­derne Flaschenreinigungs-Anlage ­ihren Betrieb aufnahm, erhielt der Fuß­boden des Abfüllbereichs eine Neubeschichtung mit den MMA-(Methylmethacrylat-)Systemen von Silikal – so wie schon die anderen Produktionsbereiche zuvor.

Fruchtsäfte, Bio-Säfte, Edelbrände und auch Sektsorten stellt der Familien­betrieb Litzellachner bereits in dritter Generation her. Ob für den Ab-­Hof-Verkauf oder für bekannte Discounter-Ketten: Das überwiegend aus bio­lo­gischem Anbau stammende und größtenteils von den Bauern der Re­gion angelieferte Obst wird hier, im soge­nannten »Mostviertel« und damit im Kerngebiet der österreichischen Mostwirtschaft, erfolgreich zu Ge­tränken verarbeitet.

Wichtig bei der Produktion: das Thema Hygiene. Bereits vor einigen Jahren hatte sich der Betrieb deshalb für Boden-Beschichtungen aus Kunstharzen von Silikal entschieden. Sowohl für den Neubau des Tankkellers als auch für die Sanierung verschiedener Altbau-Bereiche mit Abfüllung und Lagerflächen wurden die Systeme mit ihren eingestreuten Color-Quarzen in verschiedenen Grün-Tönen eingesetzt. Mit dem dritten Bauabschnitt folgten weitere 200 m² der ebenso pflegeleichten wie hochbelastbaren Basis. Rutschhemmend eingestellt, erfüllen sie unter anderem die Sicherheitsansprüche der nässebelasteten Flächen.

Hohlkehlen verhindern bei »Ferdl Most« Schmutzansammlungen in den Eckbereichen. Ablaufrinnen sind bündig an die Bodenflächen angearbeitet. Darüber hinaus bewährt sich die ­en­orme Strapazierfähigkeit der Reak­tionsharzflächen überall dort, wo Roboter für den Transport von Kisten eingesetzt werden, wo es hohe Punktbelastungen gibt oder wo besonders gründliche Reinigungsmittel tagtäglich für die in der Lebensmittelbranche so wichtige Keimfreiheit sorgen.

Selbst das »Probierstübchen« für Gäste­ und Kunden wurde in die Bo­densanierungen mit einbezogen. Rund 70 m² MMA-Beschichtung mit eingestreuten Farbchips in Grau, Schwarz und Weiß tragen zur ein­ladenden Optik der »Vinothek« bei.

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