Stabparkett von Haro in Behr’scher Villa verlegt
Die seit 30 Jahren leerstehende Villa des einstigen sächsischen Finanzministers August von Behr stammt aus dem Jahr 1827 und wurde jetzt vor dem weiteren Verfall bewahrt sowie aufwendig saniert.
Architektonische Kleinode mit einer lebendigen Geschichte sind für Architekten stets eine attraktive Herausforderung. Vor allem, wenn die Grundsubstanz des ehrwürdigen Gemäuers derart in Mitleidenschaft gezogen wurde, wie es bei der Behr’schen Villa in Dresden der Fall war. Die Architekten von TSSB haben mit der Sanierung des stark beschädigten Gebäudes nicht nur ein Stück Architektur-Geschichte in bester Lage Dresdens wiederbelebt, sie haben auch eine äußerst repräsentative Adresse geschaffen und selbst einen Teil der Büroräume bezogen.
Gekonnter Mix aus antik und trendy
Bei der Renovierung der 1827 gebauten Villa, die einst der sächsische Finanzminister August von Behr bewohnte, wurden Kontraste geschaffen, die Historie und aktuelles Ambiente kunstvoll miteinander verbinden. Ziegelsteinmauern wurden erhalten und das antike Dachgesims wurde offengelegt. Decken aus Leichtbeton und mondäne, schwarze Fliesen in den Sanitärräumen sowie große Fensterflächen bilden die modernen Kontrapunkte. Von vorneherein wurde das Gebäude als noble Büro-Adresse konzipiert und weist äußerst großzügige Arbeitsräume auf.
Stabparkett im Fischgrät-Verband
Ob die Behr’sche Villa bereits bei ihrer Erstausstattung mit Stabparkett ausgestattet wurde, lässt sich heute kaum noch nachvollziehen. Jedenfalls entschieden sich die TSSB-Architekten bei der Wiederbelebung der Villa für ein Stabparkett von Haro, das im zum Stil der Villa passenden Fischgrät-Verband verlegt wurde. Diese Verlegetechnik hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert und wurde dann durch die maschinelle Holzverarbeitung im 19. Jahrhundert sehr populär. In diese Zeit fällt auch die Entwicklung des Stabparketts, das sich bis heute in seiner Qualität und der besonders edlen Anmutung kaum verändert hat. Ein Haro-Stabparkett wie die Landhausdiele »Prestige«, die in der Behr’schen Villa in Dresden verlegt wurde, ist der Inbegriff jahrhundertealter Handwerkstradition.
Haro-Partner wie das Unternehmen Heinrich Schmid in Dresden, das die Arbeiten in der Behr’schen Villa ausgeführt hat, beherrschen diese Handwerkskunst auch heute noch.
Stabparkett ist ein hervorragendes Parkett-Produkt, für das sich immer mehr anspruchsvolle Kunden entscheiden, die beim Einrichten einen gewissen Sinn für das Besondere haben.


