Swiss Krono: Baustoff der Zukunft
Rund 60 Architekten, Planer und Ingenieure folgten der Einladung des Holzwerkstoffherstellers Swiss Krono aus Heiligengrabe (Brandenburg) und kamen Mitte Juni ins Saarbrücker Schloss. »Zukunft in Holz« lautete die Überschrift der Tagesveranstaltung und gemeinsam wagten Veranstalter und Teilnehmer einen Ausblick auf die künftigen Veränderungen und Herausforderungen der Baubranche.
Die Vortragsreihe startete Uwe Jöst, Head of Sales Building Materials Swiss Krono Group, der die aktuellen Herausforderungen um CO₂-Einsparungen im Gebäudesektor bei gleichzeitig steigendem Bedarf an Wohnraum umriss und ein Plädoyer für den Baustoff Holz als Ausweg aus diesem Dilemma hielt. Auch Hannes Bäuerle, Gründer und Inhaber der Materialausstellung raumprobe in Stuttgart, sieht enormes Potenzial in Holz. Mit seinen Eigenschaften und den technischen Möglichkeiten ist Holz der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Nun gehe es darum, Holz in der Breite als Baustoff der Zukunft zu etablieren. Ahmed Al Samarraie, Sachverständiger für Bauökologie und Vorstandsmitglied im Deutschen Holzfertigbau-Verband (DHV), sprach über das Thema Emissionen und verdeutlichte, wie viele Faktoren für die Qualität der Innenraumluft verantwortlich sind. Philipp Park, Geschäftsführer der ig-bauphysik, beleuchtete das Thema Schallschutz im Holzbau und ging dabei auf baurechtliche Grundlagen, die DIN 4109, Berechnungen und Nachweismethodik ein. Als Abschluss des Tages fand eine Besichtigung einer Baustelle in Merzig nahe Saarbrücken statt. Dort entstehen momentan 20 Einfamilienhäuser in massiver Holzbauweise mit »Swiss Krono MagnumBoard OSB«. In mehreren Gruppen konnten die Teilnehmer die verschiedenen Phasen des Holzbaus besichtigen.

