Tarkett: Eine saubere Sache
Tarkett-»iQ«: Trockenpolieren und richtige Reinigung homogener Böden.
Die homogenen »iQ«-Beläge von Tarkett lassen sich durch Trockenpolieren reinigen. Die Möglichkeit der optischen und technischen Werterhaltung von Bestandsböden ohne Einpflege oder Versiegeln der Oberfläche zeichnet die Beläge aus und die Reinigungseigenschaften werden nachhaltig verbessert. Torsten Pitann, Anwendungstechniker bei Tarkett, erklärt, wie die richtige Reinigung gelingt, da in der Praxis häufig falsche Verfahren im Objektbereich vorkämen. Viele Unsicherheiten entstünden dadurch, dass bei neu verlegten Böden mit hochwertigen, PU-vergüteten Oberflächen und den damit verbundenen Reinigungsverfahren mit niedrigster Dosierung von Neutral-, Alkohol- oder PU-Reinigern das Reinigungspersonal nicht genügend geschult und eingewiesen werde. »Hier können wir bei Terminen vor Ort, beispielsweise bei einer Einweisung bei Inbetriebnahme, einem späteren Reklamationsfall zu 99 Prozent vorbeugen und zeigen, dass sich die funktionalen und optischen Eigenschaften unserer ›iQ‹-Beläge mit einfachen Mitteln und Anwendungen in einen ähnlichen Zustand wie zum Zeitpunkt des Einbaus herstellen lassen«, führt Pitann aus.
Wie es funktioniert
Kleinere Gebrauchsspuren lassen sich Tarkett zufolge optisch gut beheben und zwar durch High-Speed-Trockenpolieren mit einer auf etwa 900 Umdrehungen eingestellten Einscheibenmaschine. Es handle sich dabei um ein physikalisches Verdichten der Oberfläche durch Rotation und Gewicht in Verbindung mit einem roten Polierpad, so Pitann. Das Trockenpolieren stelle quasi das Pendant zum Versiegeln dar und verbessere kontinuierlich das Reinigungsverhalten des Bodens. Auch partiell und abschnittsweise können die Flächen ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs gereinigt und aufgefrischt werden. Ein großer Vorteil gerade in Krankenhäusern, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen, der sich auch in den Kosten für die Reinigung niederschlägt.
»Bei einem Normbelag führen Mikroverkratzungen in der Oberfläche dazu, dass der Boden im Zeitverlauf immer schmutzanfälliger und unansehnlicher wird«, erklärt der Tarkett-Anwendungstechniker. »Ein durch Trockenpolieren gepflegter Tarkett-›iQ‹-Belag dagegen verfügt über eine dichtere und geschlossene Oberfläche. Er ist damit nicht nur hygienischer in der Nutzung, sondern wird auch optisch als neu wahrgenommen. Der positive Nebeneffekt: Je öfter das Verfahren angewendet wird, desto resistenter ist der Boden gegen Schmutzanhaftung. So wird der Zeit- und Kraftaufwand, den das Reinigungspersonal aufbringen muss, deutlich geringer.«
Nahezu keine Reinigungschemie
Trotz detaillierter Reinigungs- und Pflegeanleitungen stelle die tägliche Reinigung mit geringem Chemieverbrauch viele Nutzer und Gebäudereiniger vor eine Herausforderung, die eigentlich keine sein müsste, so Torsten Pitann. Davon betroffen sind Anwendungsbereiche von der Arztpraxis bis zum Krankenhaus-OP oder auch Kitas, Schulen und Verwaltungen. Damit der geringere Reinigungsaufwand bei minimalem Reinigungschemieverbrauch richtig verstanden und umgesetzt werden kann, bietet Tarkett praxisnahe Hilfe an.
»Tatsächlich erreichen uns fast täglich Fragen und wir werden zu vielen Objekten gerufen. Teilweise werden hochwertige, werkseitige PU-Vergütungen unnötigerweise mit Dispersion- oder PU-Versiegelungen beschichtet. Falsche Reinigungsmittel wie Linoleum- oder Steinzeug-Reiniger zur Reinigung von homogenen PVC-Belägen werden verwendet. Oftmals verfallen Anwender in alte Gewohnheiten, statt sich die chemiearme Reinigung zunutze zu machen, und es kommen gutgemeinte, sehr großzügige Dosierungen von Reinigungschemie nach persönlichem Gefühl in die Putzmittelgeräte oder in die Reinigungsflüssigkeiten. Infolgedessen baut sich eine Restschmutz- und Reinigungsmittelschicht auf, die zu einer unansehnlichen, schwer zu reinigenden Optik führt. Die Folge sind langfristig mangelhafte Ergebnisse in der Unterhaltsreinigung, die dann fälschlicherweise der Qualität des Belags angelastet werden«, berichtet Pitann.
Vor jedem Trockenpolieren sei daher immer eine Intensivreinigung notwendig, um Schmutz zu entfernen und die Oberfläche zu entfetten. Um den Glanzgrad zu steuern, könne zusätzlich zu den roten Pads mit weißen Pads nachpoliert werden.
»iQ«-Beläge von Tarkett
Tarkett-»iQ«-Beläge sind das Ergebnis von über 70 Jahren Entwicklung bei homogenen Bodenbelägen. Mittlerweile wurden mehr als 300 Mio. m² weltweit verlegt. Die »iQ«-Oberfläche der neuesten Generation zeichnet sich nicht nur wie gewohnt durch die einfache Renovierbarkeit aus, sie überzeugt auch mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Verschleiß, Flecken und Kratzern sowie mit einer weiter verbesserten Chemikalienbeständigkeit.

