Tarkett: Gesundes Lernumfeld
Die Grundschule am Lindhof in Syke dient als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen im Bildungswesen und demonstriert eindrucksvoll, wie zirkuläre Materialkreisläufe eine gesunde Lernumgebung für Kinder schaffen können. Hierbei leistet der Bodenbelagshersteller Tarkett mit seinem Linoleum »Veneto xf²« einen entscheidenden Beitrag.
Der klassische Linoleumboden »Veneto xf²« mit einer Stärke von 2,5 mm im traditionellen Marmor-Design besteht bis zu 97 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Er ist in leuchtenden Farben erhältlich und zeichnet sich durch seine einfache Verlegung und seine extreme Strapazierfähigkeit aus, die selbst höchsten Belastungen im Schulalltag über Jahrzehnte standhält. Der einzigartige »xf²«-Oberflächenschutz von Tarkett sorgt zudem für eine leichte Reinigung und kostengünstige Pflege. Das Produkt hat zahlreiche Zertifizierungen wie beispielsweise »Cradle to -Cradle Silber« und weist eine Raumluftqualität von TVOC < 10 µg/m³ auf.
Ein Kernelement der nachhaltigen Unternehmensphilosophie von Tarkett, dem Human-Conscious Design, ist das globale »ReStart«-Rücknahme- und Recyclingprogramm. Dieses ist der Ausgangspunkt für die Reduzierung von CO₂-Emissionen und zielt darauf ab, Abfall sowie den Einsatz neuer Rohstoffe zu minimieren, indem es die Nutzungsphase von Bodenbelägen verlängert und den CO₂-Fußabdruck reduziert – nachgewiesen durch Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs).
Dies ist besonders relevant im Bausektor, der für 40 Prozent der Treibhausgasemissionen und 60 bis 70 Prozent des gesamten Abfallbergs verantwortlich ist, wobei die Kreislaufwirtschaft als die effizienteste Methode für den Klimaschutz gilt. Tarkett nutzt jede Möglichkeit zur Wiederverwertung von Linoleum, um hochwertige Rohmaterialien für neues Tarkett-Linoleum zu gewinnen, beginnend mit der Aufbereitung von Produktionsausschuss bis hin zum Recycling von Verlege-Verschnitt, der bis zu 10 Prozent der Gesamtmenge ausmachen kann.
Das »ReStart«-Programm in Aktion
Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wurde während der laufenden Sanierung der Grundschule am Lindhof unter Beweis gestellt. Der erste Bauabschnitt wurde bereits 2023 mit knapp 540 m² abgeschlossen; Mitte 2024 folgte der zweite Bauabschnitt mit rund 595 m². Nach einem Wasserschaden und anschließender Brandentwicklung im Oktober 2024 unterstützte Tarkett umgehend bei der Demontage und Rückführung der beschädigten 250 m² Bodenbeläge über sein »ReStart«-Programm. Besonders hervorzuheben ist der geschlossene Kreislauf des Recyclings: Der gesamte Verschnitt und die beschädigten Böden wurden im italienischen Tarkett-Werk in Narni verarbeitet. Dort wurde die Juteträgerschicht von der Linoleummasse getrennt, die Jute als Heizmaterial genutzt und die Linoleummasse zu feinem Pulver mikronisiert. Dieses Pulver dient anschließend wieder als hochwertiges Rohmaterial für die Herstellung von neuem Tarkett-Linoleum, was das Ziel der Europäischen Union unterstützt, den Recyclinganteil von Bauabfällen bis 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen.
Die Entscheidung für Tarkett-Linoleum wurde von der Stadt Syke bewusst getroffen. Bürgermeisterin Suse Laue betont: »Zu einer guten Schule gehört neben der Pädagogik ein modernes Lernumfeld. Hierunter verstehe ich neben einer die Pädagogik begleitende räumliche Gestaltung die Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe und natürlich umweltfreundlicher Bodenbeläge. Ausschlaggebend war dafür auch, dass Tarkett das Recycling von Linoleum in einem geschlossenen Kreislauf umsetzt.«
Auch Gabriele Zlotos, Geschäftsführerin des verlegenden Betriebs Wolfgang Opitz, lobt die langjährige Zusammenarbeit und hebt hervor, dass der Bodenbelag in Optik und Qualität zur positiven Wahrnehmung der Schüler beiträgt und ein gesundes Lernumfeld schafft. Objektplaner Stephan Glüsenkamp aus Syke bestätigt die Vorzüge und beschreibt Linoleum als »einfach nachhaltig stark und zeitlos schön«.
Mit der Verlegung von knapp 600 m² Linoleum »Veneto xf²« im aktuellen dritten Bauabschnitt und weiteren geplanten Phasen wird Tarkett weiterhin maßgeblich dazu beitragen, den Kindern dauerhaft ein gesundes und zukunftsfähiges Lernumfeld zu gewährleisten.
Das »ReStart«-Programm belegt eindrucksvoll, wie ein zirkulärer und nachhaltiger Ansatz nicht nur den ökologischen Fußabdruck minimiert und Entsorgungskosten reduziert, sondern auch ein vitales Umfeld für die Bildung von morgen schafft.

