Tarkett: Neues Vinyl aus bioattribuiertem Ethylen
Tarkett ist der erste Bodenbelagshersteller, der mit »Biovyn« von Inovyn bioattribuiertes Vinyl für eine neue Kollektion einsetzt, die 2020 auf den europäischen Markt kommen wird.
»Biovyn« wird aus bio-attribuiertem Ethylen hergestellt, einem erneuerbaren Rohstoff, der aus nicht verzehrbarer Biomasse gewonnen wird. Es wird als 100-prozentiger Ersatz eines fossilen Rohstoffs anerkannt, wobei über 90 Prozent an Treibhausgasen eingespart werden können im Vergleich zu herkömmlich hergestelltem Vinyl.
Diese Maßnahme ist ein weiteres Beispiel für das Engagement von Tarkett bei der Suche nach innovativen Alternativen zum konventionellen Einsatz von Vinyl. Sie trägt dazu bei, den Klimawandel durch niedrigere Treibhausgasemissionen abzuschwächen und die endlichen Ressourcen der Erde zu erhalten. Dadurch kann der Kundenbedarf an Vinylbodenbelägen aus weniger fossilen Ressourcen abgedeckt werden.
Inovyn wurde am 1. Juli 2015 gegründet, zählt heute zu den drei führenden Vinylherstellern weltweit und erzielt einen Umsatz von über 3,5 Milliarden Euro. Inovyn hat über 4300 Mitarbeiter sowie Herstellungs-, Vertriebs- und Marketingniederlassungen in zehn Ländern in ganz Europa. Die jährliche Produktion beläuft sich auf über 40 Mio. Tonnen.
»Wir sind äußerst erfreut, in Inovym einen Partner gefunden zu haben und die erste im Handel erhältliche Qualität der Welt von bio-attribuiertem Vinyl einsetzen zu können«, sagt Myriam Tryjefaczka, Director Sustainability and Public Affairs für Tarkett. »Das zeigt einmal mehr unser Engagement, die Grenzen nachhaltiger Innovationen zu verschieben. Der Einsatz von ›Biovyn‹ für eine neue Bodenbelagskollektion, die 2020 auf den Markt kommen wird, ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einem Kreislaufwirtschaftsmodell und als Antwort auf die klimatischen Herausforderungen.«

