28.04.2017 | Allgemein Seite 56-57 in Ausgabe 5/2017

Thomsit - Auf eine gute Basis kommt es an

Fußbodenverlegung mit Thomsit-Spachtelmassen ist von Grund auf sicher.

Perfekte und reklamationsfreie handwerkliche Arbeit bei der Fußbodenverlegung, das sollte der Anspruch eines jeden Profis sein. Voraussetzung dafür ist, dass gleich von Beginn an Wert auf Perfektion gelegt werden muss. Das heißt: Schon beim Vorbereiten des Untergrundes ist eine hohe Sorgfalt, der Einsatz und die richtige Auswahl hochwertiger Produkte gefordert. Denn nur dann kann der spätere Bodenbelag den an ihn gestellten Anforderungen in Bezug auf Beanspruchung, Belastbarkeit und einhergehender Optik gerecht werden.

Seit mehr als zehn Jahren setzten die Thomsit-»XXL«-Spachtelmassen Qualitätsmaßstäbe. Die Spachtelmassen sind mit dem »Emicode EC 1 R« als »sehr emissionsarm« zerti­fiziert und die »XXL Xpress«, »XXL Power« und »AS1« erfüllen sogar die Anforde­rungen des »Blauen Engels«.»Die Thomsit-Fußbodenspachtelmassen sind hier, verbunden mit einer fachgerechten Verarbeitung, seit Jahrzehnten der Garant für langlebige ­Böden«, so Mike Freche, Leiter Brand­management Thomsit. Mit den Spachtelmassen wird aus einem schlechten Untergrund ein belegreifer Untergrund. Ihr fachgerechter Einsatz bestimmt die Qualität und Güte jeder handwerklichen Leistung. Sie sind es aber auch, die erst die Klebungen der meisten Bodenbeläge ermöglichen. Die Auswahl der für die verschiedenen Untergründe, Belastungsanforderungen und zu verklebender Beläge ge­eigneten Ausgleichsmassen erfordern Fachkenntnisse und hundertprozen­tige Verarbeitungssicherheit.

Seit mehr als zehn Jahren setzten die Thomsit-»XXL«-Spachtelmassen Qualitätsmaßstäbe. Hier steht das Kürzel XXL für das übergroße Leistungsvermögen der Masse in verschiedenen Kategorien. »Im Markt ist die Thomsit-Glätte schon lange ein geflügelter Begriff und differenziert uns vom Wettbewerb«, so Mike Freche, »Thomsit-Spachtelmassen zeigen bei richtiger Verarbeitung eine ultraglatte Ober­fläche.«

Die ultraglatte Oberfläche
Die ultraglatten Spachtelmassen von Thomsit zeigen auch nach dem Aushärten ein außergewöhnlich glattes Oberflächenbild, das sofort ins Auge fällt. »Diese planebene, homogene Oberfläche ist nicht nur ein optimaler Untergrund vor allem für sensible ­elastische Beläge, sie führt auch zu ­einer deutlichen Einsparung von Klebstoff«, so Andreas Pelz, Senior Product Manager Flooring Systems PCI Europe. Während Poren und Riefen in Standardmassen nämlich im nachfolgenden Arbeitsschritt oftmals Klebstoff »verschlucken«, nimmt die glattgeschlossene Fläche keinen Belagsklebstoff auf. So können im Vergleich zu konventionellen Spachtelmassen bis zu 15 Prozent Klebstoff beim späteren Verlegen eingespart werden. »Das ist bares Geld für den Verarbeiter«, ergänzt Andreas Pelz.

Hohe Wirtschaftlichkeit, hoher Verarbeitungskomfort
Durch eine spezielle Rezeptur liefert sie nahezu von selbst einen perfekt ebenen Untergrund für die Verlegung glatter, elastischer Beläge, aber auch langer Parkettdielen. Auf das Anschleifen kann deshalb in der Regel verzichtet werden. Das bedeutet für den Kunden weniger Klebstoffverbrauch und weniger Kraftaufwand. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeit- und Kostenersparnis. Die Thomsit-Spachtelmassen zeichnen sich ebenfalls bezüglich ihres sehr komfortablen Anrührverhaltens aus. So ist etwa die »XXL Power« mit dem Instant-Effekt ausgestattet, das heißt das zementäre Pulver wird in erstaunlich kurzer Anrührzeit zu einer perfekten homogenen Mischung. Bild 1Und dabei ist die Spachtelmasse variabel einstellbar. Wer mehr Körper unter der Kelle spüren möchte, rührt sie mit 6,5 Liter Wasser an, wer dagegen eine dünnere, flüssigere Spachtelmassenvariante bevorzugt, nimmt 7 Liter Wasser. Der Vorteil ist eindeutig: ein wesentlich höherer Verarbeitungskomfort. Dazu ist die »XXL Power« staubarm eingestellt: Der Anteil der freiwerdenden Stäube ist bis zu 90 Prozent gemindert. Das gilt für den gesamten Anrührprozess vom Entleeren des Gebindesacks bis zum Anrühren bzw. Pumpen. Der Verarbeiter hat ein wesentlich angenehmeres Arbeiten und zugleich ein entscheidendes Argument für den Auftraggeber an der Hand. Denn bei Sanierungsarbeiten zählen Stäube und somit entstehender Dreck zu dessen größten Sorgen. Staubfreiheit ist damit ein nicht zu ­unterschätzender Kundenvorteil. Als Tüpfelchen auf dem i sind die Thomsit-Spachtelmassen mit dem »Emicode EC1 R« als »sehr emissionsarm« zerti­fiziert und die Spachtelmassen »XXL Xpress«, »XXL Power« und »AS1« erfüllen sogar die Anforderungen des »Blauen Engels« (siehe Bild 1).

Bild 2Spachtelmassen in der Praxis
Die fertig angemischte Spachtelmasse wird in der benötigten Menge auf den Untergrund aufgebracht und mit einer Glättkelle oder einem Glättschwert verteilt. Günstiger sind jedoch Zahn­rakel, da bereits durch die Zahnung die Schichtdicke vorgegeben ist. Mithilfe eines Rakels in Verbindung mit einem Teleskopstiel lässt sich die Spachtelmasse ergonomisch auch in stehender Haltung verteilen. Grundsätzlich be­nötigen alle Ausgleichsmassen eine ­gewisse Schichtdicke, damit der Effekt des Selbstverlaufens überhaupt zustande kommt. Um Bild 3hinreichend glatte Böden zu erzeugen, sind daher Schichten von mindestens 2 bis 3 mm aufzutragen (siehe Bild 2). Frische Spachtel­flächen sollten mit einer Stachelwalze nachbearbeitet werden. Auf diese Weise werden besonders glatte, ebene Oberflächen erzielt. Zudem lassen sich Übergänge zwischen den einzelnen Anmischungen besonders gut angleichen, sodass sich später keine Ab­zeichnungen im Oberbelag einstellen können (siehe Bild 3).

Besonders in großen Räumen sollten möglichst kurze Wege beim Verteilen der Spachtelmasse eingehalten werden, um unschöne, sichtbare Über­gänge zwischen diesen Bereichen zu vermeiden.

Sollte ein weiterer Ausgleichsmassenauftrag auf eine bereits gespachtelte Fläche erforderlich sein, ist zunächst die Trocknung der ersten Schicht abzuwarten. Die optimale ­Verbindung der Schichten unterein­an­der wird mittels Zwi­schengrundierung mit »Thomsit R 766«-Multi­vor­strich ­sichergestellt.

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