Thomsit: Teilsanierung im Aquazoo Löbbecke Museum
Das Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf ist mit jährlich rund 500000 Besuchern eine beliebte Kultureinrichtung der Landeshauptstadt. Im Besucherbereich war der Parkettboden entsprechend abgenutzt und der Untergrund musste saniert werden.
Das Aquazoo Löbbecke Museum ist eine Kombination aus Zoo und Naturkundemuseum. Der museale Teil geht auf die private Sammlung des Apothekers Theodor Löbbecke zurück, die nach seinem Tod im Jahr 1901 in städtischen Besitz überging und fast 30 Jahre später in den Düsseldorfer Zoo integriert wurde. Auf 6800 m² können Besucher mittlerweile rund 560 Tierarten in Aquarien, Terrarien und einer Tropenhalle bestaunen sowie eine Vielzahl naturkundlicher Exponate und Modelle kennenlernen.
Seit vielen Jahren kann sich der Aquazoo, dessen Träger die Stadt Düsseldorf ist, über sehr hohe Besucherzahlen freuen. Kehrseite der Medaille: Das Parkett im stark frequentierten Besucherbereich musste schon mehrmals oberflächensaniert werden. Das wirkte sich nachteilig auf die Ebenheit der Parkettfläche aus: Es waren mit der Zeit Stolperstellen entstanden, weil sich entlang einiger Fugenprofile ein Höhenversatz zu der mehrfach geschliffenen Parkettfläche gebildet hatte. Auch die Profile waren zum Teil in Mitleidenschaft gezogen worden und schadhaft. Um eine Verletzungsgefahr der Besucher auszuschließen, beauftragte das Kulturamt der Stadt Düsseldorf die Bock-Interfloor GmbH aus Düsseldorf mit der Teilsanierung der Parkettfläche.
Aufbauempfehlung
Die Untergrundvorbereitung ist das A und O bei einer Sanierung, zudem musste es gerade auch in diesem Fall schnell und möglichst staubarm vonstatten gehen. Klaus Losch, regionaler Fachberater bei Thomsit, war im Vorfeld auf der Baustelle, erarbeitete die Aufbauempfehlung und begleitete auch die Durchführung.
Kraftschlüssiges Verbinden von Estrichplatten
Zu Spitzenzeiten war Jan Loosen, Geschäftsführer der Bock-Interfloor, mit bis zu sechs Mitarbeitern auf der Baustelle im Aquazoo. In dem rund 1000 m² großen Besucherbereich entfernten sie das Parkett rund um die Dehnfugen, jeweils 20 bis 25 cm auf beiden Seiten, sowie Altkleberreste, sofern möglich. Funktionslose, offenbar nur aus optischen Gründen installierte Profile lösten sie komplett heraus und verbanden die Estrichplatten anschließend kraftschlüssig. Für diese Arbeiten kam »Thomsit R 755« zum Einsatz: Die zweikomponentige Sicherheitsgrundierung eignet sich speziell für kritische Untergründe und hohe Belastung. Sie ergibt angemischt mit Thomsit-Quarzsand den perfekten Sanierungsmörtel für Anforderungen wie im Düsseldorfer Aquazoo – extrem belastbar, sehr gut haftend und besonders emissionsarm (EC1 Plus). Letzteres war Voraussetzung für die Verwendung in dem tierhaltenden Betrieb.
Parkettverklebung mit »P 699«
Auf die mit »Thomsit R 755« sanierten Bodenstellen klebten die Parkettleger das 23 mm hohe Hochkantlamellenparkett in der Holzart Eiche mit dem einkomponentigen SMP-Parkettklebstoff »P 699« von Thomsit. Der gebrauchsfertige Kleber lässt sich sehr gut verstreichen und schnell verarbeiten. »Thomsit P 699« punktet mit schubfester, harter Klebstoffriefe nach ISO 17178 und ist sehr emissionsarm nach GEV-Emicode »EC1 Plus«.
Um die unterschiedlichen Höhenlagen zwischen verbleibenden Fugenprofilen und dem Übergang zum abgeschliffenen niedrigeren Parkett auszugleichen, schlug Thomsit-Fachberater Klaus Losch folgende Vorgehensweise vor: Die Bodenbereiche doppelten die Parkettprofis mit einer speziellen Dämmplatte auf und verklebten darauf ein Hochkantlamellenparkett von angepasster Höhe. Auf diese Weise konnten die heiklen Stellen sicher belegt und der gesamte Bereich eben und ohne Stolperstellen für die Besucher erstellt werden.
Fazit von Verarbeiter Loosen und Thomsit-Fachberater Losch: »Die Teamarbeit hat sich bewährt. Wir konnten die Sanierung im Aquazoo im vorgegebenen Zeitrahmen und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden ausführen und freuen uns auf das nächste gemeinsame Projekt.«


