Thomsit: Volle Power für neuen Bodenbelag
Auf einer Fläche von 6300 m² kamen für die Bodensanierung des neuen, exklusiven Fitness-Studios HYGIA 2.0 Baustoffe von Thomsit zum Einsatz.
Viel Fläche, wenig Zeit und ein besonders hartnäckiger Untergrund. Das waren die Herausforderungen bei der Bodensanierung in einem ehemaligen Braunschweiger Großhandelsmarkt.
Das Fitness-Studio HYGIA 2.0 steht für exklusives Training mit einem hochmodernen Gerätepark auf rund 6300 m², über 500 Kurse im Monat, Kinderbetreuung sowie Entspannung im Wellness- und Spa-Bereich.
Herausforderung Untergrund
Sportlich gestaltete sich auch die Sanierung der Halle, in der früher ein Lebensmittel-Großhandel war. Der beauftragte Malerbetrieb Lars Beyerstedt, Braunschweig, nahm unterstützend die Experten Christian Alpermann, Thomsit-Fachberater, und Bernward Adler, Thomsit-Bezirksleiter, mit an Bord.
Zum Teil fanden die Verarbeiter sehr alte und unterschiedliche Untergründe vor – unter anderem mit Epoxidharzbeschichtungen sowie instabile Reste vorangegangener Bodenverlegungen. Die Untergründe direkt zu grundieren war keine Option. Die neuen Schichten können sich leicht zusammen mit dem Altbestand lösen.
Für eine dauerhaft sichere Bodenverlegung war zunächst eine präzise Analyse des gesamten Bestandsaufbaus notwendig. Um sicherzustellen, dass der schwarze Asphaltuntergrund grundsätzlich brauchbar ist, schickten die Thomsit-Berater eine Probe zur Prüfung ins Labor. Die Ergebnisse bestätigten einen Gussasphalt mit hinreichender Standfestigkeit.
Grundieren – schnell, sicher und sehr emissionsarm
Den Untergrund und alte Beschichtungen entfernten die Verarbeiter in einigen Bereichen mit einer Straßenfräse. Einen Großteil der Bodenfläche bereiteten sie durch Kugelstrahlen vor.
Ein erster Bauabschnitt umfasste rund 1500 m². Aufgrund des schwierigen Untergrundzustands trugen die Verarbeiter die nach GEV-Emicode »EC1 Plus« sehr emissionsarme Epoxid- Sicherheitsgrundierung »R 755« für kritische Untergründe und hohe Belastung auf.
In einem zweiten Bauabschnitt verwendeten sie auf etwa 2000 m² den Multi-Vorstrich »R 766«, der besonders schnell trocknet und äußerst ergiebig ist.
Diese Grundierung gehört, wie der ebenfalls verwendete Renovier-Ausgleich »RS 88« und die Spachtelmasse »AS 1 Rapid«, zu den acht Produkten der Thomsit-Power-Range. Das Produktsortiment bietet für 90 Prozent aller Anwendungsfälle bei der Bodenverlegung die passende Lösung und macht Verleger schnell fit für fast alle fußbodentechnischen Aufgaben. Alle Produkte der Power-Range sind sehr emissionsarm (»EC1 Plus«) gemäß GEV-Emicode und zum Großteil mit dem Gütesiegel »Blauer Engel« ausgezeichnet.
27 Tonnen Spachtelmasse
Eine herausfordernde Aufgabe war es, den gesamten Untergrund von 4000 m² planeben wiederherzustellen. Neben der normalen Schichtdicke von 2 bis 3 mm waren auch etliche Bereiche mit höheren Schichtdicken, teilweise bis zu 20 mm, zu erstellen. Zementäre Spachtelmassen waren aufgrund ihres unvermeidbaren Schwindverhaltens auf den Gussasphaltuntergründen keine Option. Für Lars Beyerstedt kam hier nur »AS 1 Rapid« infrage. Mit der Calciumsulfat-Spachtelmasse von Thomsit konnte in nur einem Arbeitsgang eine besonders glatte Bodenfläche hergestellt werden. Wegen der großen Materialmenge und den benötigten hohen Schichtdicken erfolgte der Einbau im Pumpverfahren. Die entstandene Oberfläche ist hochfest und trocknet zudem spannungsarm aus.
»In je dreieinhalb bis knapp vier Stunden haben die Verarbeiter im ersten Bauabschnitt rund 15 Tonnen und im zweiten Bauabschnitt 12 Tonnen der Spachtelmasse ›AS 1 Rapid‹ auf den Untergrund gepumpt. Das war eine sensationelle Leistung«, sagt Thomsit-Bezirksleiter Bernward Adler.
Endspurt mit Schnellkraftkleber
Als Bodenbelag kam in den Sportbereichen der Fitnessboden von Pavigym zum Einsatz, auf den übrigen Flächen LVT-Belag von Tarkett. Beides verlegten die Verarbeiter mit dem PVC-Schnellkraftkleber »K 188 S«. Der sehr emissionsarme Nassbett-Dispersionskleber lässt sich gut verstreichen. Seine schnelle und starke Anfangsklebkraft sorgt für einen raschen Arbeitsfortschritt. Bereits nach 24 Stunden ist der Belag belastbar.


