Uzin: Schnell und wirtschaftlich
Die Regensburger Stadtbau-GmbH nutzte den »Pumptruck« und das »Turbolight«-System von Uzin zur Gebäudesanierung.
In Regensburg besitzt die Stadtbau-GmbH einen großen Bestand an Mietwohnungen. Zu der Pflege derselben gehört die umfassende Sanierung von Bestandswohnungen, wie jüngst bei zwei sechsgeschossigen Gebäuden aus den 1960er Jahren. Die Renovierung umfasste die Fassade, die Haustechnik, die Elektrik und die Badinstallationen. Auch die Bodenbeläge wurden komplett erneuert. Die Basis bildete das »Turbolight«-System von Uzin, ein tragfester Unterbau mit niedriger Aufbauhöhe und geringem Gewicht, auf das die Stadtbau-GmbH bereits seit fünf Jahren vertraut. Es gleicht Höhenunterschiede flexibel aus, dämmt den Trittschall und eignet sich für alle Belagsarten. Für die wirtschaftliche und schnelle Verarbeitung sorgte der Uzin-»Pumptruck«, der die fertige Spachtelmasse in gleichbleibender Konsistenz direkt auf die vorgesehenen Flächen im Gebäude pumpte.
Der richtige Untergrund mit dem »Turbolight«-System
Zunächst wurden der alte Boden sowie alle Installationen komplett entfernt. Nachdem die neuen Wasser- und Elektroleitungen verlegt waren, konnte der Bodenaufbau mit dem »Turbolight«-System beginnen. Die Stadtbau-GmbH entschied sich aus vielen Gründen für das System. Neben dem geringen Gewicht überzeugte auch die geringe Einbauhöhe bei gleichzeitiger Festigkeit. Hinzu kamen eine gute Wärme- und Trittschalldämmung. Die gute Schalldämmung von rund 10 dB nach DIN EN ISO 140-8 liefert die Möglichkeit, den Trittschall gering zu halten, gleich mit. Zusätzliche Aufbauhöhen für separate Trittschalldämmungen entfallen. »Es ist auch keine zusätzliche Entkoppelung nötig«, sagt Uzin-Fachberater Peter Gmeiner. Rainer Prinz ist
Estrichfachmann bei Max Hofmann Fußboden aus Neutraubling und arbeitete bei der Sanierung mit: »Als Spezialisten für die Sanierung von Boden und Estrich haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem Schnellsystem. Es schafft absolut ebene und sehr tragfähige Untergründe, die sich bestens für die Verlegung aller gebräuchlichen Beläge eignen, von homogenen Vinylbelägen bis zu schweren, großformatigen Fliesen.« Mit den drei Komponenten Leichtausgleichsmörtel, Glasgelege und Dünnestrich können Unebenheiten und Höhenunterschiede einfach ausgeglichen werden. Alle Rohrteile der Fußbodenheizung und anderer Installationen verschwinden bereits in der ersten Schicht der Bodenkonstruktion. Insgesamt lag der Bodenaufbau zwischen 6 und 7 cm. Die Schüttung war nach zwei Tagen begehbar, sodass im Anschluss die Glasfaserarmierung überlappend verlegt werden konnte. Als dritte Schicht wurde die selbstverlaufende, sehr emissionsarme Verbundausgleichsmasse »NC 195« mit dem »Pumptruck« ausgebracht und verarbeitet. Danach verbinden sich die Bestandteile zu einem äußerst festen und leichten Verbundsystem, das sich von rund 5 bis 300 mm oder mehr ausziehen lässt und dabei durchgehend tragfähig und stabil ist.
Der »Pumptruck« macht Tempo
Die gesamte Fläche von 800 m² und 19 Tonnen Dünnestrich konnten mithilfe des »Pumptrucks« an nur einem Tag gespachtelt werden. Vier Mitarbeiter waren dazu nötig. Einer arbeitete mit dem Schlauch, dessen Länge zuvor mit dem Uzin-Fachberater genau berechnet und dimensioniert wurde. Die anderen Mitarbeiter waren für das korrekte Gießen und Kontrollieren der Aufbauhöhen verantwortlich. Der Vierte entlüftete die frisch verlegte Ausgleichsmasse mit der Stachelwalze. Die Mannschaft konnte einfach durcharbeiten, so gab es auch keine Ansätze. »Die Konsistenz der Spachtelmasse wird vorher genau festgelegt und am ›Pumptruck‹ eingestellt«, erläutert Peter Gmeiner. »Sie bleibt daher vom ersten bis zum letzten Quadratmeter gleich.« Durch die Verwendung des »Pumptrucks« konnten zudem die Handwerker von körperlicher Arbeit entlastet werden, die der Umgang mit schweren Estrichsäcken üblicherweise mit sich bringt.
Der »Pumptruck« kann mit 13 Tonnen Material im Silo beladen werden. Bei Bedarf wird mit dem Kran vor Ort nachgefüllt. Die vorher bestimmte produktspezifische Wassermenge garantiert das optimale Mischverhältnis und eine gleichbleibende Konsistenz der Spachtelmasse. Die verarbeitungsgerecht angerührte Masse wird von oben startend auf die vorhergesehenen Flächen des Gebäudes gepumpt und dort sofort verarbeitet. In Regensburg waren die Bodenarbeiten noch am selben Tag abgeschlossen und die Fläche nach dem Wochenende trocken und begehbar. Die anderen Gewerke konnten gleich im Anschluss mit ihrer Arbeit beginnen.

