VdL: Verband feiert 125-jähriges Bestehen
Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) feierte sein 125-jähriges Jubiläum mit einem Festabend und einer großen Jahreshauptversammlung im Herzen Berlins. Die deutschen Hersteller von Lacken, Farben und Druckfarben kehrten damit an den Gründungsort ihres Verbandes zurück, denn im Jahr 1900 wurde die Selbstorganisation der deutschen Lackindustrie in dieser Stadt gegründet. Der Name, der inzwischen auch Druckfarben umfasst, habe sich in den Jahrzehnten mehrfach geändert, erklärte der Verband, sein Zweck bleibe jedoch der gleiche: Netzwerken und die effektive Interessenwahrnehmung für die rund 200 Mitgliedsunternehmen auf nationaler und internationaler Ebene.
Resilienz durch Zusammenarbeit
VdL-Präsident Dr. Harald Borgholte begrüßte rund 180 Teilnehmer aus 72 Mitgliedsunternehmen, zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland sowie Vertreter befreundeter Verbände aus ganz Europa. Er betonte, wie wichtig es sei, als Verband in schwierigen Zeiten zusammenzuarbeiten, und erklärte: »Wir haben das Gefühl, von einer Krise in die andere zu geraten. Und in dieser Situation hat die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie ihre große Resilienz bewiesen.« Gerade jetzt komme es auf das Engagement der Mitgliedsunternehmen und ihrer Mitarbeiter in den Gremien an, denn nur gemeinsam könne man wirkmächtig bleiben.
Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup vom Verband der Chemischen Industrie und Publizist Stephan-Götz Richter sprachen zu dringend notwendigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformen in Deutschland. VdL-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert stellte schließlich das breite Tätigkeitsfeld des Verbandes dar, der gerade im Jubiläumsjahr die Veränderungen in Brüssel und Berlin intensiv begleitet und die Mitglieder auch technisch sowie kommunikativ unterstützt habe.

