Warema: Gute Aussicht bei jedem Wetter
Auf einem Grundstück am Rande einer Wohnsiedlung in Steinfurt erfüllte sich eine vierköpfige Familie den Wunsch von ihrem Traumhaus. Architektin Anja Engelshove nahm sich Zeit für lange Gespräche, um die Familie und ihre Wohnwünsche genau kennenzulernen und konnte die Familie bei der späteren Präsentation von ihrem Entwurf überzeugen.
Die Bauherren waren von der Idee begeistert, die Fassade mit einem Material-Dreiklang aus Klinkerziegeln, Fassadenplatten und Glas zu gestalten. Die hellen, schmalen Wasserstrichziegel unterstreichen die moderne Leichtigkeit des Baukörpers, der mit seinen fein abgestimmten Fassadeneinschnitten und langgestreckten Fensterbändern jede Massivität vermissen lässt. Am Hauseingang und an der Außenterrasse setzte die Architektin Akzente mit anthrazitfarbigen Faserzementplatten.
Einige Entwurfsideen ergaben sich aus der besonderen Lage des Hauses. Der in den Baukörper eingeschobene Hauseingang gibt dem Haus eine starke Präsenz, die eine gelungene Antwort ist auf die Lage direkt am Ende einer Stichstraße. Nach Südwesten öffnet sich das Haus und erlaubt aus allen Räumen den Ausblick auf die unverbaute Landschaft. Hier umfasst das leicht L-winklige Haus eine offene Terrasse mit Pool. Die auskragende Dachterrasse ist gleichzeitig Überdachung für den Freisitz, der den Wohnbereich erweitert und an der seitlichen Öffnung mit einem textilen Screen gegen Wind und Sonne geschützt ist.
Offenes Wohnen für die ganze Familie
Der Innenraum im Erdgeschoss wurde als fließende Raumfolge mit Küche, Ess- und Wohnbereich gestaltet. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafbereiche für Kinder und Eltern sowie eine Sauna mit Ausgang auf die Dachterrasse.
Mit einem architektonischen Kniff konnte im Erdgeschoss durchgängig eine Raumhöhe von 2,70 Meter eingehalten werden; hinter der 35 cm tief abgehängten Decke verbergen sich alle notwendigen Leitungen und auch die Technik der Verschattungsanlagen für die damit optisch raumhohen Fensteranlagen. Die Profile der großformatigen Fenster- und Schiebetüren sind farblich perfekt abgestimmt auf die Mauerverkleidungen aus Aluminium. Auch die Raffstore-Anlagen wurden farblich angepasst.
Sonnenschutz für jede Wetterlage
Die großen, bis zu vier Meter breiten Isolierglasscheiben wurden für den integrierten Wärmeschutz zum Teil als verspiegelte Sonnenschutzgläser ausgeführt. Für die Verschattung installierte der Fensterbauer Warema-Raffstoren mit »ProVisio« und Insektenschutzrollos, an der Schiebetür sogar in Kombination. Dank der unsichtbar verbauten Technik verschwinden Raffstoren und Rollos komplett, wenn sie nicht genutzt werden und geben den ungehinderten Blick nach draußen frei.
Gute Aussicht bieten die Warema-Raffstoren mit »ProVisio«-Technologie auch im Gebrauch: Durch eine spezielle Lamellenneigung, die sich am menschlichen Blickfeld orientiert, funktioniert der Hitze-, Blend- und Sonnenschutz bei gleichzeitig optimaler Durchsicht von innen. Raffstoren mit »ProVisio« garantieren eine Durchsicht von 80 Prozent und übertreffen damit auch die Warema-Standard-Lamellen um 25 Prozent. Trotz Verschattung ist der Innenraum nicht abgedunkelt, der Ausblick nicht gestört. Das gelingt, weil das Tageslicht über die obere Bahnhälfte ins Rauminnere gelangt, während im unteren Teil die Sonnenstrahlen ausgesperrt werden.


