Windmöller: Bioboden mit Lagom-Effekt
Je turbulenter und unsicherer es in der Welt zugeht, desto mehr sehnt sich der Mensch nach Entschleunigung, Gelassenheit und Beständigkeit. Es ist daher kein Zufall, dass sich das schwedische Lebensgefühl Lagom gerade im Interieur in den letzten Jahren zu einem wahren Trend entwickelt hat. Das aus Skandinavien stammende Erfolgsrezept bedeutet sinnbildlich übersetzt soviel wie »nicht zu viel, nicht zu wenig« und lässt sich auf alle Lebensbereiche übertragen – vom Job über die Ernährung bis hin zum Wohnumfeld.
Lagom ist kein flüchtiger Trend, sondern Ausdruck des skandinavischen Lebensgefühls, dem sich auch hierzulande immer mehr Menschen verschreiben. Dahinter steckt meist der Wunsch nach einer ausgeglichenen und nachhaltigen Lebensweise. »Es geht darum, in allen Belangen die Balance und das richtige Maß zu finden – den goldenen Mittelweg. Das gelingt, indem wir den Blick auf das Wesentliche richten«, erklärt Stephanie Albrecht, Design-Managerin bei Windmöller. Dogmatisch sei Lagom aber nicht: »Was das richtige Maß ist, definiert jeder für sich selbst.«
Zurückhaltender Wohnstil
Eine nach Lagom gestaltete Wohnung zeichnet sich durch ein zurückhaltendes Design aus. »Weniger ist mehr« lautet die Devise, die sowohl für Möbel als auch für Deko-Objekte gilt. Der Lagom-Stil ist dabei nicht gleichzusetzen mit kahlem Minimalismus. Es kommt vielmehr auf das richtige Maß zwischen Freiräumen und Einrichtungsgegenständen an. Der Fokus liegt auf Hochwertigkeit und Langlebigkeit. Zum Einsatz kommen vorzugsweise natürliche Materialien wie
Holz, Stein, Wolle, Lehm oder Keramik, die eine warme und heimelige Atmosphäre erzeugen – unterstützt durch helle und freundliche Farbtöne von Beige über Grau bis hin zu sanftem Blau und Grün.
Der Lagom-Effekt am Boden
Eine wichtige Rolle spielen die Bodenbeläge, die mit ihrer großen Fläche die Raumatmosphäre maßgeblich beeinflussen. Helle Holzböden mit ruhiger Oberfläche, dezenter Maserung und wenigen Astlöchern passen gut zu diesem Stil. Aber auch Alternativen wie der PVC-freie Bio-Polyurethanboden »Purline« und moderne Designbeläge kommen zum Einsatz, denn dank der immer besseren Herstellungstechnik lässt sich die Oberfläche des Belags hinsichtlich Optik, Farbgebung und Haptik kaum mehr vom Original unterscheiden. Vor allem Dekore in natürlichen Eichentönen harmonieren hierbei mit dem Prinzip von Lagom.
Der Wunsch nach Nachhaltigkeit
Entscheidend ist die Umweltfreundlichkeit von »Purline«. Seine Basis bildet der Hochleistungsverbundwerkstoff »Ecuran«. Das Material ist geruchsneutral – sowohl bei der Installation als auch bei der alltäglichen Nutzung, auf die sich auch die Eigenschaften der elastischen Oberfläche positiv auswirken: Sie mindert den Geh- und Trittschall und bietet einen hohen Gehkomfort bei minimalem Pflegeaufwand. Nicht zuletzt entspricht der Bioboden mit seinen diversen Umweltzeichen wie dem »Blauen Engel« dem Lagom-Gedanken in puncto Nachhaltigkeit.



