Windmöller: Erster Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
Mit einem niedrigen CO₂-Ausstoß der Standorte von 10 Tonnen pro Million Euro Umsatz fällt der ökologische Fußabdruck von Windmöller ausgesprochen nachhaltig aus. Das ist das Ergebnis des ersten CSR-Reports (Corporate Sustainability Responsibility), den das ostwestfälische Unternehmen auf freiwilliger Basis und nach den Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) erstellt hat. Entscheidend dafür ist der Einsatz erneuerbarer Energie, auch aus eigenen PV-Anlagen – und das ohne den Kauf von CO₂-Ausgleichszertifikaten, deren Einsatz das Unternehmen ganz im Sinne von Transparenz als Greenwashing ablehnt. Auch der von Windmöller entwickelte Hochleistungsverbundwerkstoff »Ecuran«, bei dem nachwachsende Pflanzenöle petrochemische Polyole ersetzen, hat einen entscheidenden Anteil an dieser Bilanz. So benötigt die »Ecuran«-basierte PU-Technologie 30 bis 70 Prozent weniger Energie als sonst übliche Herstellungsverfahren von Bodenbelägen.
Transparenz schaffen
Bei der Erstellung des Berichts hat sich das Unternehmen an den 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen orientiert. Neben Klimazielen stehen dort auch soziale Aspekte, Bildung, Gesundheit und Schutz aller Umweltressourcen im Mittelpunkt. Dafür hat Windmöller Kennzahlen, die für das Thema Nachhaltigkeit relevant sind, über einen Fünf-Jahres-Zeitraum dokumentiert. Mit dem vorgelegten CSR-Report, der sich auf das Jahr 2023 bezieht, gehe das Unternehmen noch einen Schritt weiter, erklärt Dr. Thomas Hohberg, Nachhaltigkeitsbeauftragter von Windmöller: »Der Bericht schafft Transparenz im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsaktivitäten unseres Unternehmens. Er zeigt nicht nur Erfolge, sondern auch Optimierungspotenziale, setzt messbare Nachhaltigkeitsziele und ist damit ein wichtiges Steuerungsinstrument.«
Zielsetzung
Klimabilanzrechnungen zeigen, dass durch den Einsatz erneuerbarer Energie und weiterer klimafreundlicher Projekte bereits 90 Prozent der Treibhausgasemissionen an den Standorten eingespart werden. Windmöller setzt in Zukunft noch stärker auf die nachhaltigen »Ecuran«-basierten Produkte wie »Purline«-Bioboden oder sein Sortiment an Akustikmatten. Diese »Cradle to Cradle«-zertifizierten Produkte haben einen stetig wachsenden Umsatzanteil, der von zuletzt 66 Prozent im Jahr 2023 bis zum Jahr 2030 auf 75 Prozent ausgebaut wird. Zu den weiteren Zielen gehören ein verstärktes Augenmerk auf die Mitarbeitergesundheit, die Lieferketten und eine Verbesserung der Materialeffizienz sowie die Optimierung des Abfallaufkommens.

