Branchen-News

02.12.2022 |

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02.12.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Schlau ergänzt Hausmesse um lokale Veranstaltungen

Auch im Jahr 2023 wird der Schlau Großhandel auf seine traditionelle Hausmesse in Bad Salzuflen verzichten. Im kommenden Jahr können sich Kunden aber auf lokale Veranstaltungen freuen. Die nächste Schlau-Hausmesse soll dann 2024 stattfinde und mit einer neuen Auflage an den Start gehen.
Der Schlau Großhandel ergänzt die Hausmesse zukünftig mit lokalen Veranstaltungen. »Nach intensiven Beratungen haben wir uns dazu...

Auch im Jahr 2023 wird der Schlau Großhandel auf seine traditionelle Hausmesse in Bad Salzuflen verzichten. Im kommenden Jahr können sich Kunden aber auf lokale Veranstaltungen freuen. Die nächste Schlau-Hausmesse soll dann 2024 stattfinde und mit einer neuen Auflage an den Start gehen.
Der Schlau Großhandel ergänzt die Hausmesse zukünftig mit lokalen Veranstaltungen. »Nach intensiven Beratungen haben wir uns dazu entschieden, anstelle einer großen Messe im kommenden Jahr, auf lokale Veranstaltungen zu setzen. So können wir unsere Kunden persönlich und gezielt treffen sowie die Kundenbindung stärken«, berichtet die Geschäftsführung. Nach den lokalen Veranstaltungen wartet dann 2024 die große Schlau-Hausmesse wieder auf ihre Besucher. Dafür wird bereits an einem Konzept gearbeitet. »Die kleineren, lokalen Veranstaltungen wechseln sich dann jedes Jahr mit der großen Hausmesse ab«, heißt es weiter aus Porta Westfalica. Dadurch könne den Kunden die für sie passende Veranstaltung geboten werden.

02.12.2022 | Boden / Zubehör

Interface: Führungsaufgaben der EMEA-Region neu verteilt

Interface richtet zum Anfang des Jahres 2023 die Leitung der EMEA-Region mit den Führungskräften Nils Rödenbeck und Yves Bonne neu aus und erweitert ihre Zuständigkeiten.
Nils Rödenbeck wird ab dem 1. Januar 2023 als Vice President & General Manager DACH and UKIME zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die Geschäftsentwicklung im Vereinigten Königreich, Irland und dem Nahen Osten gestalten. Rödenbeck ist bereits seit 2007 für Interface tätig und seit 2009 fester Bestandteil des deutschen und europäischen Management-Teams. In...

Interface richtet zum Anfang des Jahres 2023 die Leitung der EMEA-Region mit den Führungskräften Nils Rödenbeck und Yves Bonne neu aus und erweitert ihre Zuständigkeiten.
Nils Rödenbeck wird ab dem 1. Januar 2023 als Vice President & General Manager DACH and UKIME zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die Geschäftsentwicklung im Vereinigten Königreich, Irland und dem Nahen Osten gestalten. Rödenbeck ist bereits seit 2007 für Interface tätig und seit 2009 fester Bestandteil des deutschen und europäischen Management-Teams. In seiner bisherigen Rolle als Vice President & General Manager DACH verantwortet er seit 2017 die gesamtwirtschaftliche Aufstellung des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der Schweiz und führte die DACH-Region auf einen erfolgreichen Wachstumskurs.
Bereits seit dem 1. November 2022 zeichnet Yves Bonne als Vice President & General Manager Northern and Southern Europe zusätzlich zu seinen bisherigen Führungsaufgaben auch für das Geschäft in Südeuropa verantwortlich. Der gebürtige Belgier mit langjähriger Branchenerfahrung ist seit 2018 im Management bei Interface tätig, zunächst als Vice President & General Manager BeNeLux and Eastern Europe. 2020 wurde seine Zuständigkeit auf die Führung des gesamten Geschäfts in Nordeuropa ausgeweitet.
Die Leitung des Nora-Geschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat weiterhin Bettina Haffelder, Vice President Nora DACH, inne. - © Interface

29.11.2022 | Boden / Zubehör

Windmöller: Georg Kruse scheidet aus

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 verlässt Georg Kruse nach 27 Jahren auf eigenen Wunsch das ostwestfälische Familienunternehmen Windmöller. Kruse war seit 1995 für die Unternehmensggruppe tätig. Er war maßgeblich für den Auf- und Ausbau des Unternehmensstandortes in Detmold sowie für die erfolgreiche Entwicklung und Produktion biobasierter...

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 verlässt Georg Kruse nach 27 Jahren auf eigenen Wunsch das ostwestfälische Familienunternehmen Windmöller. Kruse war seit 1995 für die Unternehmensggruppe tätig. Er war maßgeblich für den Auf- und Ausbau des Unternehmensstandortes in Detmold sowie für die erfolgreiche Entwicklung und Produktion biobasierter Polyole zur Herstellung von Bodenbelägen und Akustiksystemen auf Polyurethanbasis verantwortlich.
Seit 2018 zeichnete der 54-jährige als Geschäftsführer CTO für die Forschung und Entwicklung bei Windmöller verantwortlich und trieb in dieser Funktion maßgeblich die Weiterentwicklung der »Ecuran«-Technologie sowie die Produktentwicklung voran. »Wir respektieren den Wunsch und die Entscheidung von Georg Kruse und bedauern diese gleichzeitig sehr. Mit großem Dank für seine Leistungen sowie die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit wünschen wir ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute«, so Matthias Windmöller, CEO und Hauptgesellschafter der Unternehmensgruppe im Namen der Familie Windmöller. - © Windmöller

29.11.2022 | Boden / Zubehör

Aspecta/Vertex: Neue Organisationseinheit für Vertrieb und Marketing

HMTX Industries hat den Vertrieb und das Marketing von Aspecta BV und Vertex Floors in der Organisationseinheit »HMTX Global« zusammengeführt. Anstelle der bisher getrennten Markenführung, Vertriebsstrategien und Marktaktivitäten vermarktet die neue Einheit seit Anfang Oktober 2022 die Marken »Aspecta« und »Allure« sowie...

HMTX Industries hat den Vertrieb und das Marketing von Aspecta BV und Vertex Floors in der Organisationseinheit »HMTX Global« zusammengeführt. Anstelle der bisher getrennten Markenführung, Vertriebsstrategien und Marktaktivitäten vermarktet die neue Einheit seit Anfang Oktober 2022 die Marken »Aspecta« und »Allure« sowie die OEM-Lösungen gemeinsam. »Diese Umstellung wurde mit dem Ziel eingeführt, die Geschäftsbereiche und Mitarbeiter von HMTX durch eine gemeinsame Ausrichtung und ein Wir-Gefühl zu stärken«, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der Hauptsitz von HMTX Global befindet sich im niederländischen Oud Gastel. Von hier aus werden alle Aktivitäten gesteuert und von Marcel Kies, HMTX Global President, verantwortet. Von der neuen Vertriebsorganisation verspricht sich das Unternehmen Effizienzsteigerungen der Arbeitsprozesse und der globalen Lieferketten sowie eine vereinfachte Kommunikation.

28.11.2022 | Allgemein

»Zukunft Handwerk 2023«: Bundeswirtschaftsminister Habeck übernimmt Schirmherrschaft

Das Live-Event des Jahres im Handwerk, »Zukunft Handwerk 2023« findet vom 8. bis 10. März in München statt. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck wird Schirmherr der neuen Leitveranstaltung. Dabei geht es ihm um nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit des Landes.
»Unser Land steht gegenwärtig vor enormen...

Das Live-Event des Jahres im Handwerk, »Zukunft Handwerk 2023« findet vom 8. bis 10. März in München statt. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck wird Schirmherr der neuen Leitveranstaltung. Dabei geht es ihm um nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit des Landes.
»Unser Land steht gegenwärtig vor enormen Herausforderungen: die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, die Versorgungssicherheit. Mit der nachhaltigen Transformation unserer Energiesysteme, der Elektrifizierung von Industrie und Mobilität und mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schaffen wir die Voraussetzungen dafür, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand dauerhaft zu sichern. Diese ambitionierten Ziele können wir nur gemeinsam erreichen – und dem Handwerk mit seinen vielseitigen Aufgaben und seinen kleinen und mittelständischen Betrieben kommt dabei eine besondere Schlüsselfunktion zu. ›Zukunft Handwerk‹ bietet dem Herz der deutschen Wirtschaft Gelegenheit zum Austausch, gibt Inspiration und vermittelt Wissen. Sie schafft Präsenz und Sichtbarkeit für aktuelle wie auch für künftig relevante Themen des Handwerks – und trägt damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes bei. Ich übernehme daher sehr gerne die Schirmherrschaft für diese wichtige Veranstaltung und wünsche allen Teilnehmern und Gästen eine erkenntnisreiche Zeit«, so der Bundeswirtschaftsminister.

Gemeinsam Zukunft gestalten
Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: »Wir freuen uns, dass Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Schirmherrschaft für ›Zukunft Handwerk‹ übernimmt. Das ist ein wichtiges Zeichen – besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Nur gemeinsam mit der Politik und allen Akteuren im Handwerk können wir die Zukunft erfolgreich gestalten. ›Zukunft Handwerk‹ bietet nicht nur den Rahmen dafür, sondern trägt durch das spannende Programm, durch Impulse für Unternehmer und durch den Fokus auf das direkte Netzwerken einen wesentlichen Teil zum Dialog aller Akteure und damit zu ihrem Erfolg bei.« - © BMWK / Dominik Butzmann

28.11.2022 | Boden / Zubehör

Parador veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Der Bodenbelagshersteller Parador hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. In dem rund 70-seitigen Bericht, der in deutscher und englischer Sprache auf der Website verfügbar ist, stellt das Coesfelder Unternehmen transparent und offen seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen und seine strategische Ausrichtung dar.
Parallel...

Der Bodenbelagshersteller Parador hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. In dem rund 70-seitigen Bericht, der in deutscher und englischer Sprache auf der Website verfügbar ist, stellt das Coesfelder Unternehmen transparent und offen seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen und seine strategische Ausrichtung dar.
Parallel dazu hat Parador den Bereich »Haltung zeigen« auf seiner Website neugestaltet und um viele Inhalte rund um diesen Themenkomplex erweitert. Neben vielen neuen Inhalten wurde auch die Optik an das Layout des Nachhaltigkeitsberichts angepasst. Künftig werden Inhalte zum Themenkomplex Nachhaltigkeit unter dem verbindenden Leitgedanken »Parador One – Nachhaltig. Miteinander. Füreinander.« und einem dazu passenden Key Visual in Form eines in sich verschlungenen Kreises zusammengefasst.

28.11.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Arturo: Schumann neuer Gebietsleiter Süddeutschland

Seit 1. November 2022 hat Daniel Schumann, 40, die Gebietsleitung für Arturo, Hersteller funktionaler und dekorativer Bodenbeschichtungen, übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Jens Zubke an, der seit 1. Oktober 2020 Arturo-Verkaufsleiter für die...

Seit 1. November 2022 hat Daniel Schumann, 40, die Gebietsleitung für Arturo, Hersteller funktionaler und dekorativer Bodenbeschichtungen, übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Jens Zubke an, der seit 1. Oktober 2020 Arturo-Verkaufsleiter für die DACH-Region ist.
Schumann ist bereits seit 2020 bei der Unternehmensgruppe Uzin Utz tätig. Bisher war er in der Anwendungstechnik der Marke »Uzin« im Einsatz und unterstützte den technischen Kundenservice in Bereichen wie Aufbauempfehlungen und Ausschreibungstexten sowie dem Beanstandungsmanagement.
»Seine kompetente sowie lösungs- und serviceorientierte Beratung und Unterstützung für Kunden und Partner machen Daniel Schumann zur perfekten Besetzung für die Position des Arturo-Gebietsleiters«, betont Zubke. - © Arturo

28.11.2022 | Boden / Zubehör

Forbo: Wechsel an der Konzernspitze

Michael Schumacher, Chief Executive Officer der Forbo-Gruppe, wird das Unternehmen zum 30. November 2022 verlassen. »Diese Entscheidung erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in Bezug auf die Ausrichtung des Unternehmens«, heißt es in einer Ad-Hoc-Mitteilung des Forbo-Konzerns. »Wir danken Michael...

Michael Schumacher, Chief Executive Officer der Forbo-Gruppe, wird das Unternehmen zum 30. November 2022 verlassen. »Diese Entscheidung erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in Bezug auf die Ausrichtung des Unternehmens«, heißt es in einer Ad-Hoc-Mitteilung des Forbo-Konzerns. »Wir danken Michael Schumacher für sein großes Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute«, sagt Verwaltungsratspräsident This E. Schneider.
Neuer Chief Executive Officer der Forbo-Gruppe wird Jens Fankhänel, der sein Amt am 1. März 2023 antritt. In der Zwischenzeit wird This E. Schneider diese Position übernehmen.
Jens Fankhänel ist aktuell CEO der Kardex-Gruppe sowie Mitglied des Verwaltungsrats und des Strategieausschusses der Forbo-Gruppe. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung von internationalen, börsennotierten Industrieunternehmen. Mit seiner Ernennung zum CEO wird er auf der nächsten Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat von Forbo zurücktreten.
This E. Schneider betont: »Wir freuen uns, mit Jens Fankhänel einen äußerst qualifizierten und zukunftsorientierten Industriemanager als CEO ernennen zu können. Mit seiner bisherigen erfolgreichen beruflichen Karriere, seiner Expertise und Erfahrung als Führungskraft ist er die ideale Besetzung für diese Funktion«.

24.11.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz: Dr. H. Werner Utz feiert seinen 75. Geburtstag

Am 24. November feiert Dr. H. Werner Utz, Aufsichtsratsvorsitzender der Ulmer Uzin Utz SE seinen 75. Geburtstag. Über 35 Jahre hat er als Vorstandsvorsitzender die Aktivitäten des Unternehmens erfolgreich geleitet und es vom regionalen Klebstoffhersteller zum weltweit agierenden Hersteller von Bodensystemen entwickelt. Dr. H. Werner Utz hat die heutige Uzin Utz SE in mehr als drei Jahrzehnten als starke und vorausschauende...

Am 24. November feiert Dr. H. Werner Utz, Aufsichtsratsvorsitzender der Ulmer Uzin Utz SE seinen 75. Geburtstag. Über 35 Jahre hat er als Vorstandsvorsitzender die Aktivitäten des Unternehmens erfolgreich geleitet und es vom regionalen Klebstoffhersteller zum weltweit agierenden Hersteller von Bodensystemen entwickelt. Dr. H. Werner Utz hat die heutige Uzin Utz SE in mehr als drei Jahrzehnten als starke und vorausschauende Unternehmerpersönlichkeit geprägt. »Boden ist mehr als Oberfläche«, so seine Devise. Er war Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit, vollzog nach eigenen Angaben als erster der Brache den Ausstieg aus lösemittelhaltigen Klebstoffen und bereitete der Entwicklung umweltfreundlicherer, emissionsarmer und nachhaltiger Produkte den Weg. »Wir würdigen die außergewöhnliche Weitsicht, mit der unser Vater das Familienunternehmen zum global aufgestellten führenden Hersteller von chemischen Systemprodukten für die Fußbodentechnik und Maschinen für die Bodenbearbeitung entwickelt hat und werden am 1. Dezember anlässlich unserer Weihnachtsfeier mit allen Kolleginnen und Kollegen vom Standort Ulm gemeinsam mit ihm feiern«, erklären Julian und Philipp Utz. Beide Söhne sind seit 2018 im Vorstand und leiten das Unternehmen in der vierten Generation.

09.11.2022 | Allgemein

ECC Köln: Digitalisierung im Handwerk befindet sich noch in der Anfangsphase

Neue Studie von ECC Köln und dotSource zeigt: Digitalisierung spielt im Handwerk aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Größte Herausforderungen sind hohe Kosten, fehlender wahrnehmbarer Mehrwert sowie IT- und Personalaspekte. Social Media wird aber bereits verstärkt im beruflichen Alltag von Handwerkern genutzt.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist in verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich ausgeprägt....

Neue Studie von ECC Köln und dotSource zeigt: Digitalisierung spielt im Handwerk aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Größte Herausforderungen sind hohe Kosten, fehlender wahrnehmbarer Mehrwert sowie IT- und Personalaspekte. Social Media wird aber bereits verstärkt im beruflichen Alltag von Handwerkern genutzt.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist in verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich ausgeprägt. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Handwerker gibt an, dass die Digitalisierung des eigenen Betriebs zwar angestoßen wurde, viele Prozesse aber noch analog erfolgen. Lediglich bei neun Prozent ist die Digitalisierung des eigenen Betriebs größtenteils vollzogen. Das bestätigen die Ergebnisse der neuen Studie »Wie tickt das deutsche Handwerk in Zeiten der Digitalisierung? Teil 1: Status quo und Herausforderungen der Digitalisierung« des ECC Köln in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur dotSource, für die Mitarbeiter aus handwerklichen Berufen befragt wurden. Insgesamt erfolgen viele Prozessschritte im Arbeitsalltag häufig noch analog – vor allem im Bereich Werkzeug- und Geräteverwaltung besteht großes Digitalisierungspotenzial. Beim Blick auf die Unternehmensgrößen zeigt sich die Tendenz: Je größer der Betrieb, desto eher wird Digitalisierung aktiv vorangetrieben. Dass das Digitalisierungsvorhaben aktuell oftmals in den Hintergrund rückt, liegt für 57 Prozent der Handwerker im hohen Arbeitspensum begründet. Denn obwohl auch der berufliche Alltag im Handwerk unter anderem durch lange Lieferzeiten und höhere Materialkosten als Folgen des aktuellen Weltgeschehens beeinträchtigt ist, gibt es zahlreiche Aufträge. Knapp 90 Prozent der Befragten (89 Prozent) bewerten ihre aktuelle Auftragslage als gut oder sehr gut. Auftragsabschlüsse erfolgen insbesondere durch Bestandskunden (77 Prozent) oder durch deren Empfehlung (73 Prozent).

Herausforderungen der Digitalisierung
Insgesamt werden über alle Unternehmensgrößen hinweg zu hohe Kosten (38 Prozent) als größte Herausforderung auf dem Weg zur Digitalisierung gesehen. Kleine Handwerksbetriebe (<5 Mitarbeitende) sehen außerdem in der Digitalisierung oft keinen Mehrwert für ihren Betrieb (45 Prozent) und ihre Kunden (38 Prozent). In größeren Betrieben (≥50 Mitarbeitende) werden Schwierigkeiten eher auf IT- und Personalebene verortet: Für rund vier von zehn Befragten zählen die Gewährleistung der IT-Sicherheit (41 %), eine fehlende technische Infrastruktur (40 Prozent) und mangelnde personelle Ressourcen (39 Prozent) zu den größten Herausforderungen.
»Trotz dieser Herausforderungen und teilweise auch der Skepsis gegenüber neuen Technologien, planen die Betriebe zahlreiche Digitalisierungsmaßnahmen in den nächsten zwei Jahren. Der Fokus liegt auf der Optimierung der Buchhaltung sowie Prozessen mit Lieferanten. Weitere geplante Maßnahmen sind – insbesondere bei größeren Unternehmen – in den Bereichen der internen Arbeitsorganisation und dem Datenschutz angedacht,« so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln und Gründer des ECC Köln.

Social Media hat hohe Relevanz im Handwerk
Nahezu jeder befragte Handwerker nutzt mindestens ein digitales Gerät im beruflichen Alltag: Smartphone und Desktop PC kommen hierbei am häufigsten zum Einsatz. Das Internet wird von der Hälfte der Befragten (52 Prozent) mehrmals täglich genutzt. Auch das Smartphone kommt bei drei Viertel der Personen (76 Prozent), die generell ein Smartphone beruflich verwenden, mehrmals täglich zum Einsatz. Sieben von zehn Handwerkern (71 Prozent) geben weiterhin an, soziale Medien zu diversen Informations- und Kommunikationszwecken zu nutzen. »Während Facebook und WhatsApp eher der Kommunikation, beispielsweise mit Kollegen oder Kunden dienen, ist YouTube ein beliebter Kanal, um sich zu informieren. Vor allem in größeren Unternehmen sind Accounts, die handwerksspezifischen Content bieten, besonders gefragt: Mehr als vier von zehn Handwerkern folgen Händlern oder Herstellern von Handwerksbedarf und Personen, die Produkte oder Problemlösungen vorstellen,« kommentiert Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer von dotSource, die Studie.

05.11.2022 | Boden / Zubehör

Milliken: Boll neuer Sales Director

Ab dem 8. November 2022 verstärkt Dirk Boll als neuer Sales Director den Vertrieb des US-amerikanischen Herstellers für modulare Design-Bodenbeläge, Milliken, in Deutschland.
»Mit Dirk Boll haben wir für einen der wichtigsten Wachstumsmärkte für unser Unternehmen eine erfahrene Führungskraft gewinnen können. Gemeinsam mit dem...

Ab dem 8. November 2022 verstärkt Dirk Boll als neuer Sales Director den Vertrieb des US-amerikanischen Herstellers für modulare Design-Bodenbeläge, Milliken, in Deutschland.
»Mit Dirk Boll haben wir für einen der wichtigsten Wachstumsmärkte für unser Unternehmen eine erfahrene Führungskraft gewinnen können. Gemeinsam mit dem bestehenden Vertriebsteam wird er unsere Pläne für den deutschen Markt voranbringen«, so Julien Fanton, Vice President und General Manager Milliken Floor Covering EMEAI.
In den vergangenen 25 Jahren war Boll in verschiedenen Führungspositionen in der Bodenbelags- und Büromöbelbranche tätig. Zuletzt als Geschäftsführer des Teppichbodenherstellers Anker Gebr. Schoeller GmbH + Co. KG in Düren.
Boll wird gemeinsam mit dem etablierten Vertriebsteam in Deutschland, bestehend aus Sigrid Knetsch (Region Mitte), Frank Rune (Region Norden) und Jürgen Otto (Region Süden), in der kommenden Zeit zunächst eine Bestandsaufnahme durchführen. »Ich freue mich auf eine spannende neue Herausforderung in einer mir sehr bekannten Branche«, so Boll.

05.11.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Kiesel: Neue Vertriebsstruktur im Geschäftsbereich Fliesentechnik

Kiesel Bauchemie gestaltet die Vertriebsstruktur im Geschäftsbereich Fliesentechnik neu. So werden nach Angaben des Unternehmens künftig die Fokusregionen im deutschsprachigen Raum von Regionalverkaufsleitern betreut.
Das neue Leitungsteam des Geschäftsbereiches Fliesentechnik rekrutiere sich aus erfahrenen Kiesel Mitarbeitern und jüngeren Kollegen, die neue Impulse setzen wollen. Es sei zudem nicht ausgeschlossen, dass Kiesel...

Kiesel Bauchemie gestaltet die Vertriebsstruktur im Geschäftsbereich Fliesentechnik neu. So werden nach Angaben des Unternehmens künftig die Fokusregionen im deutschsprachigen Raum von Regionalverkaufsleitern betreut.
Das neue Leitungsteam des Geschäftsbereiches Fliesentechnik rekrutiere sich aus erfahrenen Kiesel Mitarbeitern und jüngeren Kollegen, die neue Impulse setzen wollen. Es sei zudem nicht ausgeschlossen, dass Kiesel für die Aufgabe der Regionalverkaufsleitung weitere Verstärkung gewinnen werde. »Unser Ziel ist es, unseren bestehenden Kundenkreis bestmöglich zu betreuen und mit unseren Großhandelspartnern zusätzliche Marktanteile zu gewinnen«, so Jürgen Schwarz, Geschäftsleiter Fliesentechnik.
Im Zuge der Umstrukturierung übernimmt Benjamin Wirtz die Regionalverkaufsleitung West, Jochen Lahrsow wird für das Verkaufsgebiet Süd zuständig sein. Lahrsow habe als Fachberater langjährige Erfahrung mit den Verlegewerkstoffen von Kiesel gesammelt. »Besonders freue ich mich, dass ich weiterhin Kunden direkt betreuen darf und gleichzeitig als Ansprechpartner für meine Fachberater-Kollegen und Geschäftsleiter Jürgen Schwarz in eine Leitungsebene eingebunden werde«, sagt Lahrsow. Wirtz, der in der neuen Vertriebsstruktur eine Aufwertung der einzelnen Vertriebsgebiete erkennt sagt hierzu: »Bisher war die gesamte Struktur sehr stark zentralisiert. Durch die neue, etwas regionalere Aufteilung können aktuelle Herausforderungen noch schneller erkannt und Lösung angeboten werden. Unsere Kunden profitieren von dieser Veränderung.«

29.10.2022 |

OBJEKT tv auf der »Orgatec« in Köln