Branchen-News

31.03.2022 | Auf Startseite anzeigen

ifo-Institut: Krieg in der Ukraine lässt Geschäftsklimaindex abstürzen

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist eingebrochen. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März auf 90,8 Punkte abgestürzt, nach 98,5 Punkten (Saisonbereinigt korrigiert) im Februar. Grund war ein historischer Einbruch der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Die Firmen schätzten auch ihre aktuelle Lage schlechter ein. Der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (1,6 Punkte). Die Unternehmen in Deutschland rechnen mit harten Zeiten.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index so stark gefallen wie noch nie. Dies gilt auch für die Erwartungen der Unternehmen. Diese schlugen von Optimismus in einen deutlichen Pessimismus um. Außerdem bewerteten die Unternehmen ihren Geschäftsausblick nun als extrem unsicher. Ebenso verschlechterte sich die Einschätzungen zur aktuellen Lage.
Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Dies war auf einen deutlichen Rückgang der Erwartungen zurückzuführen. Insbesondere die Logistikbranche blickt mit großer Sorge auf die kommenden Monate. Die Unternehmen schätzten ihre aktuelle Lage hingegen nahezu unverändert ein.
Im Handel ist der Geschäftsklimaindikator eingebrochen. Der Erwartungsindikator stürzte so stark ab wie nie zuvor. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage blieben hingegen nahezu unverändert gut.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Auch das war durch deutlich pessimistischere Erwartungen getrieben. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verschlechterten sich zwar. Jedoch ist weiterhin eine Mehrheit der Baufirmen zufrieden mit den laufenden Geschäften.

31.03.2022 | Boden / Zubehör

Netzwerk Boden: Uzin-Oberflächensysteme sind »Boden des Jahres 2022«

Netzwerk Boden, das größte Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland, hat die Oberflächensysteme von Uzin zum »Boden des Jahres 2022« gewählt. Der Gewinner überzeugte die Jury, weil je nach Anforderung die entsprechende Grundierung, die mineralische Beschichtung und die abschließende Versiegelung im System kombiniert werden...

Netzwerk Boden, das größte Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland, hat die Oberflächensysteme von Uzin zum »Boden des Jahres 2022« gewählt. Der Gewinner überzeugte die Jury, weil je nach Anforderung die entsprechende Grundierung, die mineralische Beschichtung und die abschließende Versiegelung im System kombiniert werden können.
Ausschlaggebend für die Juroren des alljährlichen prämierten »Boden des Jahres« war, dass die aufeinander abgestimmten Oberflächensysteme als Komplettlösungen perfekte Ergebnisse erzielen. Sie werden nach den Qualitätsnormen ISO 9001 und ISO 14001 hergestellt und sind nach LEED und Emicode »EC 1 Plus« zertifiziert. Uzin empfiehlt für die Anwendung im Retail-, Gewerbe- und Industriebereich drei unterschiedliche mineralische Beschichtungen als Hauptbestandteil eines Systems - je nach Belastung der Böden in Lagerhallen, Fabriken, Läden, Werkstätten oder Garagen.
Die offizielle Preisübergabe wird aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und diverser gesundheitsbedingter Ausfälle zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2022 nachgeholt.

28.03.2022 | Boden / Zubehör

Bauwerk Group: Nettoumsatz 2021 erstmals über CHF 300 Mio.

Der währungsbereinigte Umsatz der Bauwerk Group lag im Geschäftsjahr 2021 um 14 Prozent über der Vorjahresperiode. Aufgrund der regionalen Nachfrage lag er damit um rund sechs Prozent über der Vorpandemie-Periode von 2019. Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Group erhöhte sich im Berichtsjahr um 15,4 Prozent auf CHF 301,7 Mio. (295,2 Mio. Euro).
Die Verknappung von Rohmaterialien, Einschränkungen in der...

Der währungsbereinigte Umsatz der Bauwerk Group lag im Geschäftsjahr 2021 um 14 Prozent über der Vorjahresperiode. Aufgrund der regionalen Nachfrage lag er damit um rund sechs Prozent über der Vorpandemie-Periode von 2019. Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Group erhöhte sich im Berichtsjahr um 15,4 Prozent auf CHF 301,7 Mio. (295,2 Mio. Euro).
Die Verknappung von Rohmaterialien, Einschränkungen in der Lieferkette und die einhergehenden Steigerungen in den Rohmaterialpreisen stellten die Unternehmensgruppe im Berichtsjahr 2021 vor große Herausforderungen. Trotzdem konnte das abgesetzte Volumen um gut 14 Prozent auf 9,3 Mio. Quadratmeter gesteigert werden.
Laut Unternehmensangaben gelang es der Bauwerk Group, dank Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen in den Werken, einem konsequenten Fixkostenmanagement sowie erhöhten Verkaufspreisen, die Profitabilität zu halten.
Das um Währungseffekte bereinigte betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich um 14,5 Prozent auf CHF 35,7 Mio. (34,9 Mio. Euro), entsprechend einer Marge von 11,8 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent). Das Unternehmensergebnis der Bauwerk Boen Group belief sich auf CHF 16,5 Mio. und liegt v.a. aufgrund des Umsatzwachstums um CHF 4,7 Mio. über dem Vorjahr (CHF 11,8 Mio.).
In der regionalen Verteilung konnten die Umsätze in der DACH-Region um rund neun Prozent gesteigert werden, während sowohl Skandinavien als auch das übrige Europa über 20 Prozent zulegten. In den Exportmärkten außerhalb Europas, insbesondere Asien und USA, die weiterhin rund sechs Prozent des Gruppenumsatzes ausmachen, betrug die Umsatzsteigerung rund 40 Prozent.

28.03.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Holzland: Mit Rekordergebnis über Branchendurchschnitt

Nach dem Rekordjahr 2020 setzt sich der positive Trend bei den Umsatzzahlen der HolzLand-Kooperation weiter fort. Der zentralregulierte Brutto-Umsatz für das Jahr 2021 liegt bei knapp über 1,2 Mrd. Euro und damit um 18 Prozent über dem Vorjahr. »Ein Betriebsvergleich des GD Holz hat ergeben, dass sich der durchschnittliche Umsatzanstieg in der Holzbranche auf etwa 16 Prozent beläuft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Ergebnis...

Nach dem Rekordjahr 2020 setzt sich der positive Trend bei den Umsatzzahlen der HolzLand-Kooperation weiter fort. Der zentralregulierte Brutto-Umsatz für das Jahr 2021 liegt bei knapp über 1,2 Mrd. Euro und damit um 18 Prozent über dem Vorjahr. »Ein Betriebsvergleich des GD Holz hat ergeben, dass sich der durchschnittliche Umsatzanstieg in der Holzbranche auf etwa 16 Prozent beläuft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Ergebnis sogar darüber liegen. Gleichzeitig wissen wir aber selbstverständlich um die Effekte der Preissteigerungen«, betont HolzLand-Geschäftsführerin Nicole Averesch.

Die Sortimente
Die größten Umsatzanstiege gab es im Jahr 2021 in den Sortimentsbereichen Holzwerkstoffe (+ 34,5 Prozent), Massivholz/Hobelware (+28,6 Prozent) und Baustoffe (+ 24,9 Prozent). Kräftig zulegen konnten aber auch Bereiche wie Garten mit 16,5 Prozent und Boden/Wand/Decke mit 11,7 Prozent. Grund zur Freude boten zudem die positiven Umsatzentwicklungen über alle Regionen hinweg. So konnten beispielsweise die österreichischen Fachhändler ihren Brutto-Umsatz um mehr als 25 Prozent steigern, die Schweizer um über 19 Prozent und die deutschen Partner um 16 Prozent.

Ausblick
Für das Jahr 2022 rechnet HolzLand erneut mit einer positiven Umsatzentwicklung, wenngleich die aktuellen politischen Rahmenbedingungen durch die Ukraine-Krise und den daraus resultierenden Auswirkungen auf Lieferketten und Warenverfügbarkeit, etwa bei Schnittholz, Hobelware und Sperrholz, eine Einschätzung stark erschweren.

25.03.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Kiesel gestaltet Führungsstruktur neu

Kiesel Bauchemie hat seine Organisationsstrukturen mit dem Ziel optimiert, die eigenen Kundengruppen bedarfsgerechter und umfassender anzusprechen und zu betreuen.
Innerhalb des Unternehmens wurde daher eine klarere Aufgliederung der Geschäftsbereiche Fliesentechnik und Fußbodentechnik vorgenommen. Seit 1. März fungiert Jürgen Schwarz als Geschäftsleiter...

Kiesel Bauchemie hat seine Organisationsstrukturen mit dem Ziel optimiert, die eigenen Kundengruppen bedarfsgerechter und umfassender anzusprechen und zu betreuen.
Innerhalb des Unternehmens wurde daher eine klarere Aufgliederung der Geschäftsbereiche Fliesentechnik und Fußbodentechnik vorgenommen. Seit 1. März fungiert Jürgen Schwarz als Geschäftsleiter Fliesentechnik, Alexander Magg ist Geschäftsleiter Fußbodentechnik.
Hintergrund der strukturellen Veränderung bei dem Esslinger Familienunternehmen ist eine langfristige strategische Ausrichtung, auf die die geschäftsführende Gesellschafterin Beatrice Kiesel-Luik und Geschäftsführer Thomas Müllerschön ein besonderes Augenmerk legen. »Die Hervorhebung der verschiedenen Geschäftsbereiche in unserer internen Struktur führt gleichzeitig dazu, dass innerhalb dieser Bereiche Abteilungsgrenzen abgebaut werden. Auf diese Weise ist eine individuellere und ganzheitliche Kundenbetreuung möglich«, so Kiesel-Luik. Durch die neu geschaffenen Geschäftsleiter-Posten werde die Verantwortung innerhalb des Unternehmens auf mehrere Schultern verteilt. »Die Arbeit der Geschäftsführung wird künftig deutlich strategischer ausgerichtet sein. Die operative Verantwortung wird stärker von den Leitern der Geschäftsbereiche getragen«, so Kiesel-Luik weiter.
Und Alexander Magg, der bisher als Bereichsleiter Marketing und Export für die Esslinger tätig war ergänzt: »Unser Ziel ist es, die Position von Kiesel Bauchemie in der Branche zu festigen und auszubauen. - © Kiesel

25.03.2022 | Verband

FEB-Mitglieder steigern Absatz in der DACH-Region um 2,6 Prozent

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) meldet für seine Mitgliedsunternehmen einen in Deutschland im Jahr 2021 gestiegenen Absatz in Höhe von 2,1 Prozent, in der DACH-Region von 2,6 Prozent. Erstmals wurde, seit Bestehen des Verbandes, ein Absatz von über 60 Mio. Quadratmetern erreicht. Auch lag zum ersten Mal der Anteil von LVT-Belägen vom Gesamtabsatz der elastischen Bodenbeläge über 50 Prozent und durchbrach...

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) meldet für seine Mitgliedsunternehmen einen in Deutschland im Jahr 2021 gestiegenen Absatz in Höhe von 2,1 Prozent, in der DACH-Region von 2,6 Prozent. Erstmals wurde, seit Bestehen des Verbandes, ein Absatz von über 60 Mio. Quadratmetern erreicht. Auch lag zum ersten Mal der Anteil von LVT-Belägen vom Gesamtabsatz der elastischen Bodenbeläge über 50 Prozent und durchbrach damit die 30 Mio. Quadratmeter-Grenze. Homogene PVC-Beläge wuchsen mit 6,9 Prozent wieder deutlich. Dagegen stagnierten heterogene PVC-Beläge, mit Ausnahme der Sicherheitsbodenbeläge von +2,5 Prozent. Während der Absatz der CV-Beläge um rund 1,5 Mio. m2 (-10,2 Prozent) abnahm, glichen die Designbeläge dies mit einem Plus von 2,7 Mio. m2 (+9,4 Prozent) mehr als aus. Auch die Gruppe mit Bodenbelägen aus Linoleum, Kautschuk oder anderen Kunststoffen entwickelte sich moderat mit +0,7 Prozent.
»Zusammengefasst haben sich die elastischen Bodenbeläge in 2021 sehr gut entwickelt«, resümiert der Verbandsvorsitzende Volkmar Halbe. Alle Indexzahlen ließen schon jetzt eine ordentliche Fortsetzung dieser Entwicklung erwarten.

25.03.2022 | Wand / Fassade

A.S. Création: Konzernumsatz 2021 leicht gestiegen

Der Tapetenhersteller A.S. Création hat am 24. März 2022 den Geschäftsbericht für 2021 veröffentlicht. Demnach sei es in dem Geschäftsjahr gelungen, die Umsätze unter den schwierigen Rahmenbedingungen leicht zu steigern. Mit 145,6 Mio. Euro lagen die Konzernumsätze um 0,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 144,9 Mio. Euro. Mit...

Der Tapetenhersteller A.S. Création hat am 24. März 2022 den Geschäftsbericht für 2021 veröffentlicht. Demnach sei es in dem Geschäftsjahr gelungen, die Umsätze unter den schwierigen Rahmenbedingungen leicht zu steigern. Mit 145,6 Mio. Euro lagen die Konzernumsätze um 0,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 144,9 Mio. Euro. Mit Ausnahme von Deutschland konnten die Umsätze in allen Regionen gesteigert werden.
»A.S. Création wurde im Geschäftsjahr 2021 durch die deutlich gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise belastet. Diese Preissteigerungstendenzen setzten im März 2021 ein und verstärkten sich im Jahresverlauf immer weiter, sodass es A.S. Création nicht gelang, diese im gleichen Umfang durch die Erhöhung der eigenen Verkaufspreise sowie durch Kosteneinsparungen auszugleichen«, teilte das Unternehmen mit. Diese Entwicklung führte zu einer geringen Rohertragsmarge von 49,5 Prozent (Vorjahr: 53,0 Prozent), was einer Ergebnisbelastung von etwa fünf Mio. Euro entsprach. Profitieren konnte A.S. Création im zurückliegenden Jahr allerdings von Währungseffekten, die dazu geführt haben, dass das ausgewiesene operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 mit 5,7 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 4,4 Mio. Euro lag. Bereinigt um diese Währungseffekte zeigt das operative Ergebnis einen Rückgang von 8,8 Mio. Euro im Jahr 2020 auf 4,3 Mio. Euro im Jahr 2021, in dem sich die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise widerspiegeln. Insgesamt liegen die Geschäftszahlen im Rahmen der zuletzt veröffentlichten Erwartungen.
Da der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf das Unternehmen noch nicht seriös quantifizieren könne, wurde die bisherige Planung für das Geschäftsjahr 2022 noch nicht angepasst.

23.03.2022 | Boden / Zubehör

Interface: Prinzmeier neue Sustainabilitiy Managerin DACH

Mit Ruth Prinzmeier erhalten die Kunden in der DACH-Region eine neue Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Nachhaltigkeit. Ferner gehört zu ihren Aufgaben die interne und externe Kommunikation des Nachhaltigkeitsfortschritts von Interface.
Die Nachhaltigkeitsmanagerin und Diplom-Kauffrau Ruth Prinzmeier bringt fundierte Kenntnisse in der...

Mit Ruth Prinzmeier erhalten die Kunden in der DACH-Region eine neue Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Nachhaltigkeit. Ferner gehört zu ihren Aufgaben die interne und externe Kommunikation des Nachhaltigkeitsfortschritts von Interface.
Die Nachhaltigkeitsmanagerin und Diplom-Kauffrau Ruth Prinzmeier bringt fundierte Kenntnisse in der strategischen und operativen Umsetzung von Nachhaltigkeit, Kommunikation und Change-Management mit. Sie hat in verschiedenen Branchen wie der Lebensmittelindustrie und in der Metallzerspanung gearbeitet, in denen Nachhaltigkeit und die Reduktion des CO2-Fußabdrucks bereits eine große Rolle spielten. Als freiberufliche Beraterin hat sie, wie Interface mitteilt, Unternehmen begleitet, Nachhaltigkeit systematisch zu entwickeln und konsequent umzusetzen.
»Wir haben uns mit unserer Mission ›Climate Take Back‹ das Ziel gesetzt, aktiv zur Umkehr der Erderwärmung beizutragen. Deshalb betrachten wir Nachhaltigkeit ganzheitlich auf Unternehmens- und Produktebene und über alle drei Scopes. Wir freuen uns, mit Ruth Prinzmeier eine erfahrene Nachhaltigkeitsexpertin für die DACH-Region gewonnen zu haben, die uns auf unserer Reise begleitet und Bauherren sowie Architekten auf ihrem Weg zu nachhaltigem Bauen unterstützen wird«, so Anne Salditt, Prokuristin bei Interface. - © Interface

22.03.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Werner Weigel verstorben

Werner Weigel ist am 16. März nach langer schwerer Krankheit verstorben. Er war viele Jahre geschäftsführender Gesellschafter des Fachgroßhändlers Kurt Weigel in Cloppenburg und hat das Unternehmen mit fachlicher Kompetenz, Weitsicht und persönlichem Einsatz geprägt. Mit Werner Weigel verliert die Branche eine äußerst erfolgreiche, bodenständige, faire, hilfsbereite und verlässliche Persönlichkeit. Er genoss die Wertschätzung bei Kunden, Lieferanten und Marktbegleitern.
Ich selbst habe Werner Weigel als sympathischen, liebenswerten, ehrlichen und fairen Menschen kennen und schätzen gelernt. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie. - © Archiv OBJEKT

20.03.2022 |

OBJEKT tv zu Gast beim TFI Aachen

20.03.2022 | Verband

GD Holz: Holzhandel erwartet Lieferengpässe

Der Vorstand des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel (GD Holz), Berlin, hat den Krieg in der Ukraine scharf verurteilt. »Für den Holzimport aus den beteiligten Staaten Russland, Weißrussland und Ukraine stellt sich die Situation bereits jetzt sehr schwierig dar: Die EU hat für Weißrussland einen Importstopp verhängt, der Import ist seit dem 2. März 2022 verboten, bereits unter Vertrag stehende Ware muss spätestens bis zum 4. Juni...

Der Vorstand des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel (GD Holz), Berlin, hat den Krieg in der Ukraine scharf verurteilt. »Für den Holzimport aus den beteiligten Staaten Russland, Weißrussland und Ukraine stellt sich die Situation bereits jetzt sehr schwierig dar: Die EU hat für Weißrussland einen Importstopp verhängt, der Import ist seit dem 2. März 2022 verboten, bereits unter Vertrag stehende Ware muss spätestens bis zum 4. Juni 2022 im Binnenmarkt sein. Aus der Ukraine ist derzeit kein Holzimport möglich, die Möglichkeiten für den Import aus Russland werden zunehmend schwieriger. Alle drei Staaten sind wichtige Holzlieferanten, insbesondere für  Nadelschnittholz, Birkensperrholz und Laubholz«, heißt es in einer Pressemitteilung des GD Holz.
Ungefähr zehn Prozent des europäischen Nadelschnittholzkonsums kommen aus Russland. Die Importe nach Deutschland aus allen drei Ländern betrugen im vergangenen Jahr circa 1,4 Millionen Festmeter. Darüber hinaus ist Russland einer der wichtigsten Produzenten für Birkensperrholz. Aus Weißrussland und der Ukraine kommen nennenswerte Mengen an Eichenholz.
»Der Import und die Abwicklung der geschlossenen Verträge bedeutet aktuell eine große Unsicherheit, insbesondere die Lieferketten und Transport sind oft schwierig und nicht kalkulierbar. Knappe Verfügbarkeit für alle drei Produktbereiche sind zu erwarten oder schon Realität. Dabei trifft diese Situation auf einen aufnahmefähigen Markt, die Umsatzentwicklung in den Monaten Januar und Februar wird im GD Holz Vorstand als gut bewertet. Die Nachfrage im Handwerk ist sehr gut, auch andere Abnehmer fragen rege nach«, heißt es weiter.
Der GD Holz Vorstand zeigt sich auch besorgt über die Preisentwicklung vieler Produkte, weiter verursacht durch stark steigende Energiepreise. Das könne beim Bauen mit Holz für den Bauherren zu einer deutlichen Kostensteigerung führen, so der GD Holz Vorstand.
Weiterhin betont der Verband, dass bei aller Bedeutung des Holzimportes aus diesen Ländern für Deutschland und den Binnenmarkt ein schnelles und friedliches Ende des Krieges absolute Priorität habe. Die Unternehmen hielten sich dabei strikt an die Vorgaben der EU-Kommission und der Bundesregierung zu Entscheidungen über Einschränkung oder Importstopp aus den beteiligten Staaten. Nur ein möglichst schnelles Ende des Krieges könne dazu beitragen, auch die Beschaffungsmärkte für Holz und Holzprodukte zu entspannen und den erforderlichen Beitrag zur Bedarfsdeckung zu leisten.

20.03.2022 | Verband

ViS: Neue Website ist online

Der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz hat den Relaunch seiner Website www.vis-online.de erfolgreich abgeschlossen.
»Mit der modernen und klaren Gestaltung der Website präsentiert sich der Verband als DER Experte für den Industriesektor innenliegender Sicht- und...

Der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz hat den Relaunch seiner Website www.vis-online.de erfolgreich abgeschlossen.
»Mit der modernen und klaren Gestaltung der Website präsentiert sich der Verband als DER Experte für den Industriesektor innenliegender Sicht- und Sonnenschutz mit seinem umfassenden Produkt- und Serviceportfolio, technischen Know-how und seinem Netzwerk«, heißt es von Seiten des ViS. Das ansprechende Webdesign wecke das Interesse der Besucher der Seite, und das nicht zuletzt durch die Unternehmensprofile der Hersteller und Lieferanten, die Mitglied im ViS sind.
Mit der neu geschaffenen Rubrik »Jobbörse«, in der Stellenanzeigen veröffentlicht werden können, steht den Mitgliedern ab sofort ein weiterer Service zur Verfügung.

15.03.2022 |

Forbo Flooring Marmoleum Roadshow

11.03.2022 | Wand / Fassade

DAW: Leuninger verstärkt Geschäftsführung

Dr. Jörg Leuninger ist seit 1. Februar als geschäftsführender Direktor für die DAW SE in Ober-Ramstadt tätig. Er verantwortet den Bereich Innnovationen und damit verbunden die Forschung und Entwicklung des Unternehmens sowie die Aktivitäten des Dr. Robert-Murjahn-Instituts.
»Nach 21 Jahren Tätigkeit bei BASF und Sun Chemical freut sich Dr. Leuninger darauf, seine Erfahrungen und Kenntnisse nun in ein Familienunternehmen einbringen zu können. Neben der Optimierung und Weiterentwicklung von Produktentstehungsprozessen und Innovationen betrachtet er es als reizvolle Aufgabe, durch strategisch-konzeptionelle Weiterentwicklung des Produktportfolios einen Beitrag zur weiteren erfolgreichen Entwicklung von Deutschlands größtem Baufarbenhersteller zu leisten«, heißt es von Seiten der DAW. - © DAW