Branchen-News

14.10.2021 | Boden / Zubehör

Tarkett: Asche wird zu CO2-negativem Rohstoff für Bodenbeläge

Der Bodenbelagshersteller Tarkett und das schwedische Umweltunternehmen Ragn-Sells haben ein gemeinsames Projekt gestartet: Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von kohlenstoff-negativen mineralischen Füllstoffen für Vinylböden bis zum Jahr 2025. Dabei bilden Aschehaufen aus Estland die Grundlage für den Rohstoff.
Mithilfe...

Der Bodenbelagshersteller Tarkett und das schwedische Umweltunternehmen Ragn-Sells haben ein gemeinsames Projekt gestartet: Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von kohlenstoff-negativen mineralischen Füllstoffen für Vinylböden bis zum Jahr 2025. Dabei bilden Aschehaufen aus Estland die Grundlage für den Rohstoff.
Mithilfe einer Technologie zur Abscheidung von Kohlenstoffdioxid wird aus dem Verbrennungsrückstand das für die Herstellung von Bodenbelägen benötigte Kalziumkarbonat gewonnen.
Tarkett verwendet für die Herstellung seiner Vinylbodenlösungen jedes Jahr mehrere hunderttausend Tonnen mineralische Füllstoffe, darunter insbesondere Kalziumkarbonat. Derzeit kommt bereits eine klimaneutrale Variante zum Einsatz, doch der von Ragn-Sells zukünftig produzierte kohlensaure Kalk aus Asche verspricht sogar eine CO2-negative Bilanz. Die Kooperation mit dem schwedischen Unternehmen wird dazu beitragen, dass Tarkett bis zum Jahr 2030 sein Ziel erreicht, den Anteil recycelter Rohstoffe auf 30 Prozent zu erhöhen und damit gleichzeitig seinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.
Mit der Verwendung des Rohstoffs von Ragn-Sells wird ein negativer CO2-Fußabdruck von -0,4 kg CO2eq pro kg (Cradle-to-Gate) erwartet.

13.10.2021 | Fachhandel / Kooperationen

W. & L. Jordan übernimmt Viehoff in den Niederlanden

Anfang Oktober wurde der niederländischen Großhändler Viehoff Fournituren B.V. rückwirkend zum 1. Januar 2021 in die Jordan-Gruppe integriert. Unter Leitung von Dennis Viehoff und unter Mitwirkung von Miranda Viehoff in Human Resource Management, Administration und Marketing wurden alle 20 Mitarbeiter übernommen.
Erst im September...

Anfang Oktober wurde der niederländischen Großhändler Viehoff Fournituren B.V. rückwirkend zum 1. Januar 2021 in die Jordan-Gruppe integriert. Unter Leitung von Dennis Viehoff und unter Mitwirkung von Miranda Viehoff in Human Resource Management, Administration und Marketing wurden alle 20 Mitarbeiter übernommen.
Erst im September hatte die W. & L. Jordan GmbH den ersten niederländischen JOKA-Standort in Hengelo, im Osten des Landes, eröffnet. Nun folgt mit Viehoff die Erweiterung im Westen am Standort Heerhugowaard. Die Gesamtleitung der Jordan-Gruppe in den Niederlanden liegt in den Händen von Frank ter Beke und wird unterstützt von Verkaufsleiter Bob Snoek.
In den letzten Jahren hatte sich Viehoff zu einer renommierten Adresse für den Wohn- und Objektmarkt entwickelt. Mit der Marke »JOKA« soll nach und nach das Sortiment umfangreich erweitert werden, das von Parkett und Laminat, Teppich- und Designböden über Heimtextilien und Sonnenschutz bis hin zu Werkzeug und Zubehör reicht. Damit bedient Jordan an beiden Standorten Handwerksprofis wie Bodenleger, Raumausstatter, Schreiner sowie den Fachhandel und berät Bauherren, Architekten und Projektentwickler.
Die niederländischen Standorte werden zukünftig täglich vom deutschen Zentrallager in Kassel bedient.

05.10.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin: Cordes neuer Technischer Verkäufer im Team Nord

Seit 1. September 2021 ist Klaus Cordes, 58, als Technischer Verkäufer im Bereich Estrich bei der Marke Uzin im Gebiet Nord tätig.
Zu seinen Aufgaben zählen die Fachberatung, der Verkauf und die Anwendungstechnik von Uzin-Estrichzusatzmitteln, ebenso wie der Ausbau des Kundenstamms im Norden und die Gewinnung von Marktanteilen in diesem Gebiet.
Mit Cordes gewinnt Uzin einen erfahrenden Verkaufsberater, der bereits 25 Jahre Erfahrung mit Estrich – sowohl in der Verlegung als auch im Verkauf – sammeln konnte. Bis 2009 war er als Estrichleger tätig, bevor er in die Fachberatung und den Verkauf von Estrichzusatzmitteln wechselte.
»Herr Cordes bringt ideale Voraussetzungen mit, um uns als Technischer Verkäufer Estrich im Gebiet Nord optimal zu unterstützen und unseren Kundenstamm weiter auszubauen«, erklärt Nils Malscheski, Verkaufsleiter Nord von Uzin. - © Uzin

01.10.2021 | Fachhandel / Kooperationen

Mega zeigt weitere solide Umsatzentwicklung

Der handwerkseigene Großhändler Mega eG, Hamburg, meldet für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 eine solide Umsatzentwicklung trotz Corona. Die Jahresabschlüsse wurden im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung am 17. September vorgelegt.
Die Eigenkapitalquote konnte von 55,3 Prozent (2019) abermals erhöht werden...

Der handwerkseigene Großhändler Mega eG, Hamburg, meldet für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 eine solide Umsatzentwicklung trotz Corona. Die Jahresabschlüsse wurden im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung am 17. September vorgelegt.
Die Eigenkapitalquote konnte von 55,3 Prozent (2019) abermals erhöht werden und liegt nun bei 57,4 Prozent. Die Umsatzerlöse stiegen von 276,6 Mio. Euro (2019) auf 295,2 Mio. Euro (2020). Als Mega Gruppe einschließlich der Beteiligungen wurde ein Umsatzvolumen von deutlich über 400 Mio. Euro erzielt. Wie in den Vorjahren wird eine Dividende in Höhe von fünf Prozent an die 5674 Mega-Mitglieder ausgezahlt.

Auswirkungen der Pandemie
Der Mega-Vorstandsvorsitzender Volker König ging in seiner Rede auf die Auswirkungen der weltweiten Pandemie und die besonderen Umstände ein, die die Geschäftsjahre 2019 und 2020 der Mega geprägt haben. König betonte, wie wichtig es gewesen sei, den Großhandelsbetrieb für das Handwerk auch unter den Bedingungen eines Teil-Lockdowns aufrechtzuerhalten.
Als weiterhin kritisch bewertete König die anhaltenden Verwerfungen auf dem weltweiten Rohstoffmarkt sowie die Kapazitätsengpässe in relevanten Industriezweigen und globaler Logistik. Lieferketten seien ins Stocken geraten, Beschaffungspreise überproportional gestiegen, sodass auch die Mega in kurzen Abständen Preiserhöhungen an ihre Kunden habe weitergeben müssen. Die Produkte der Marke »Mega« hingegeben bleiben zumindest für die nächsten Monate preisstabil.
Gravierender als die Preisentwicklung wirke sich die oft unzureichende Warenverfügbarkeit aus: Liefermengen und Liefertermine könnten seitens der Lieferanten nur unter dem Vorbehalt ihrer voraussichtlichen Verfügbarkeit zugesagt werden.
In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Hansjörg Orth zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Ulf Glagow und Karl-Martin Linder gewählt.

29.09.2021 | Boden / Zubehör

IVC: Breitling neuer Gebietsverkaufsleiter Objekt

Um ihre Position auf dem deutschen Markt im Commercial-Segment weiter auszubauen, verstärkt die belgische IVC Group ihr Projekt-Team.
Seit September 2021 ist Günter Breitling, 52, neuer Gebietsverkaufsleiter Objekt Nord und betreut in dieser Position die Regionen Niedersachen, Bremen und Teile des Ruhrgebiets.
Durch seine langjährige Tätigkeit in der Bodenbelagsbranche auf Hersteller- und Großhandelsseite verfügt Breitling über umfassende Marktkenntnisse und ist bestens vernetzt im Projektgeschäft. Als kompetenter Ansprechpartner für Kunden, Architekten und Entscheider soll er den Commercial-Bereich von IVC vorantreiben und ist zuständig für die Projektakquirierung und -abwicklung. Zuvor war Breitling als Gebietsleiter Objekt Norddeutschland für den Bodenbelagshersteller Windmöller tätig. - © IVC Group

29.09.2021 |

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29.09.2021 | Boden / Zubehör

Bauwerk Boen Group: 1. Halbjahr mit gutem Ergebnis abgeschlossen

Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Boen Group betrug im 1. Halbjahr 2021 153,8 Mio. CHF (141,8 Mio. Euro) und lag damit um 19,9 Prozent über Vorjahr.
Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 20,8 Mio. CHF (19,1 Mio. Euro), gegenüber 13,4 Mio. CHF (15,8 Mio. Euro) im Vorjahr – eine Steigerung um 13,5 Prozent. Das...

Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Boen Group betrug im 1. Halbjahr 2021 153,8 Mio. CHF (141,8 Mio. Euro) und lag damit um 19,9 Prozent über Vorjahr.
Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 20,8 Mio. CHF (19,1 Mio. Euro), gegenüber 13,4 Mio. CHF (15,8 Mio. Euro) im Vorjahr – eine Steigerung um 13,5 Prozent. Das Unternehmensergebnis des 1. Halbjahres 2021 betrug 11,2 Mio. CHF (10,3 Mio. Euro) und lag damit um 139 Prozent über der Vorjahresperiode (4,7 Mio. CHF).
Das abgesetzte Volumen konnte im ersten Halbjahr 2021 um rund 12 Prozent auf 4,7 Mio. Quadratmeter gesteigert werden.

Kein Ausblick
Aufgrund der derzeit angespannten Situation an den Beschaffungsmärkten und damit zusammenhängenden Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Materialpreise verzichtet die Bauwerk Group auf einen Ausblick für das Gesamtjahr. Die in den vergangenen Jahren umgesetzten Effizienzmaßnahmen sowie die Anpassungen der Verkaufspreise im aktuellen Jahr sollten es aber erlauben, den signifikanten Margendruck aufgrund höherer Materialpreise mindestens teilweise zu kompensieren. Die Bauwerk Group ist zuversichtlich, dank einer guten Aufstellung und Marktposition mittelfristig weiterhin solide Ergebnisse erzielen zu können.

28.09.2021 | Boden / Zubehör

MeisterWerke: Mit »Großen Preis des Mittelstandes« ausgezeichnet

Die MeisterWerke Schulte GmbH ist mit dem »Großen Preis des Mittelstandes« ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Gala mit zahlreichen geladenen Gästen in Düsseldorf verliehen.
Die MeisterWerke waren durch die Kreisgeschäftsstelle Paderborn-West/Hochsauerland/Waldeck-Frankenberg/Soest des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft nominiert worden. In der Laudatio wurden unter...

Die MeisterWerke Schulte GmbH ist mit dem »Großen Preis des Mittelstandes« ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Gala mit zahlreichen geladenen Gästen in Düsseldorf verliehen.
Die MeisterWerke waren durch die Kreisgeschäftsstelle Paderborn-West/Hochsauerland/Waldeck-Frankenberg/Soest des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft nominiert worden. In der Laudatio wurden unter anderem die Fokussierung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit und Innovation, die Fachhandelsorientierung sowie die Verdienste um die Region hervorgehoben. Geschäftsführer Ludger Schindler, der den Preis in Düsseldorf persönlich entgegennahm, erklärt: »Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung unserer Bedeutung als mittelständisches Unternehmen für unsere Mitarbeiter und unser Umfeld. Der Preis ist eine Anerkennung für unsere gesamte Mannschaft, die die schwierigen Monate der Pandemie diszipliniert und mit viel Gemeinsinn durchgestanden hat. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein!«

24.09.2021 | Verband

ZDB: Umsätze 2021 deutlich unter Vorjahresniveau

»Der Umsatz im Bauhauptgewerbe betrug bis Juli 2021 ca. 50,4 Mrd. EUR und verfehlte damit das Vorjahresniveau um etwa 1 Mrd. EUR (ca. -2 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass die Preise für Bauleistungen infolge der deutlichen Preiszuwächse beim Einkauf von Material um gut 4 Prozent gestiegen sind. Real liegen die Umsätze also...

»Der Umsatz im Bauhauptgewerbe betrug bis Juli 2021 ca. 50,4 Mrd. EUR und verfehlte damit das Vorjahresniveau um etwa 1 Mrd. EUR (ca. -2 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass die Preise für Bauleistungen infolge der deutlichen Preiszuwächse beim Einkauf von Material um gut 4 Prozent gestiegen sind. Real liegen die Umsätze also um ca. 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau«, kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), die vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Baukonjunktur im Juli.
»Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Preise bei Kunststoffen im Bereich von +30 Prozent, bei Stahl bei +90 Prozent und bei Holzprodukten bei mehr als +120 Prozent über den Vorjahreswerten. Eine anhaltend hohe Nachfrage nach Rohstoffen in zahlreichen Branchen der Volkswirtschaft halte die Preise hoch«, so Pakleppa.

23.09.2021 | Boden / Zubehör

Egger: Auszeichnung für Nachhaltigkeitsleistung

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensstrategie der Egger Gruppe. Diese Bemühungen spiegeln sich auch in der Bewertung durch externe Institutionen wider. So konnte Egger nun zwei Auszeichnungen in Nachhaltigkeitsratings erzielen: den Prime-Status im ISS ESG-Corporate Rating sowie die EcoVadis-Silbermedaille.
»Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen von weltweit führenden ESG-Ratingagenturen. Gleichzeitig nehmen wir deren Analysen zum Anlass, Potenziale zu erkennen und unsere...

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensstrategie der Egger Gruppe. Diese Bemühungen spiegeln sich auch in der Bewertung durch externe Institutionen wider. So konnte Egger nun zwei Auszeichnungen in Nachhaltigkeitsratings erzielen: den Prime-Status im ISS ESG-Corporate Rating sowie die EcoVadis-Silbermedaille.
»Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen von weltweit führenden ESG-Ratingagenturen. Gleichzeitig nehmen wir deren Analysen zum Anlass, Potenziale zu erkennen und unsere Nachhaltigkeitsleistung auch in Zukunft weiter zu verbessern«, so Ulrich Bühler, Egger Gruppenleitung Vertrieb & Marketing.
ISS ESG ist eine der führenden Rating-Agenturen im nachhaltigen Anlagesegment. Sie hat der Egger Gruppe auf Basis des Nachhaltigkeitsberichtes 2019/2020 erstmals den Prime-Status verliehen, der den besten Unternehmen ihrer jeweiligen Branche vorbehalten ist. ISS ESG verfolgt ein wissenschaftlich fundiertes Ratingkonzept. Nicht-finanzielle Informationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance werden evaluiert.
EcoVadis, einer der weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings, hat Egger bereits zum zweiten Mal die Silbermedaille verliehen. Damit zählt der Holzwerkstoffhersteller zu den besten 25 Prozent unter allen bewerteten Unternehmen branchenweit.
Alle wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen können im Nachhaltigkeitsbericht (nichtfinanzielle Erklärung) der Egger-Gruppe unter www.egger.com/nachhaltigkeit eingesehen werden.
Er erscheint seit 2018 jährlich und enthält die Strategie der Gruppe, Zielsetzungen und Leistungen hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Egger legt mit dem Bericht transparent seine strategischen Nachhaltigkeitsziele offen. Der aktuelle Bericht enthält das Bekenntnis der Egger-Gruppe zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals - SDGs). Der Holzwerkstoffhersteller zeigt auf, wie er in der Geschäftstätigkeit an die Ziele und Unterziele der Agenda 2030 anknüpft, um so einen möglichst großen Beitrag zu deren Erreichung zu leisten.

23.09.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Saint-Gobain Weber: Wouters leitet Vertrieb

Sandra Wouters wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 Direktorin Vertrieb beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber. Wouters ist seit 2017 bei Saint-Gobain Weber und war bislang als Vertriebsleiterin für das Segment Fliesen- und Bodensysteme zuständig. Zuvor hat die Diplom-Betriebswirtin in verschiedenen Unternehmen der Baubranche umfangreiche Führungserfahrung im Vertrieb gesammelt.
In ihrer neuen Funktion verantwortet Wouters neben den Fliesen- und Bodensystemen auch die weiteren Weber Vertriebssegmente Putz- und Fassadensysteme sowie Bautenschutz- und Mörtelsysteme, das Objektmanagement und den Bereich Export. Sie berichtet an die Geschäftsführerin Dr. Mara Terzoli. - © Saint-Gobain Weber

23.09.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Ardex beteiligt sich mehrheitlich an wedi

Der Wittener Bauchemiespezialist beteiligt sich mehrheitlich an der Wedi GmbH, einem führenden Hersteller von Systemen für hochwertige Badlösungen mit Sitz in Emsdetten – es ist die größte Akquisition der Firmengeschichte.
Die Mitarbeiter beider Familienunternehmen wurden laut einer Pressemitteilung bereits informiert. Darin machten die Verantwortlichen deutlich, dass Wedi weiterhin eigenständig agieren wird. Zudem bleibt...

Der Wittener Bauchemiespezialist beteiligt sich mehrheitlich an der Wedi GmbH, einem führenden Hersteller von Systemen für hochwertige Badlösungen mit Sitz in Emsdetten – es ist die größte Akquisition der Firmengeschichte.
Die Mitarbeiter beider Familienunternehmen wurden laut einer Pressemitteilung bereits informiert. Darin machten die Verantwortlichen deutlich, dass Wedi weiterhin eigenständig agieren wird. Zudem bleibt Stephan Wedi-Gesellschafter und Wedi-Geschäftsführer. Auch Fabian Rechlin bleibt der Geschäftsführung erhalten.
Für Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe, ist diese Kooperation ein Meilenstein der Unternehmensentwicklung – und die Freude über die zukünftige Zusammenarbeit mit Wedi dementsprechend groß. »Mit dem Erwerb des Marktführers für wasserdichte Dusch- und Bausysteme macht die Ardex-Gruppe einen großen Schritt nach vorne. Besser können wir unsere Systemkompetenz nicht ausbauen – ›Ardex‹ und ›Wedi‹ sind zwei starke Marken, die sich ideal ergänzen. Als Familienunternehmen teilen wir zudem das Verständnis von Kundennähe, Innovation und Qualität. Insgesamt ist das eine perfekte Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit.«
Auch die Geschäftsführer von Wedi, Stephan Wedi und Fabian Rechlin, sehen in der Kooperation eine Bereicherung für beide Unternehmen. Vor allem das internationale Ardex-Netzwerk und die komplementären Stärken im Produktbereich waren für Wedi ein wichtiger Faktor für die Entscheidung. »Ardex ist für uns ein perfekter Wachstumsbeschleuniger, man denke nur an die vielen Auslandsmärkte oder an das gemeinsame Innnovationspotential. Uns war es enorm wichtig einen Partner zu finden, wo wir unsere Eigenständigkeit wahren und unsere Stärken für gemeinsames Wachstum einbringen können. Hierzu werden wir auch gemeinsam mit Ardex die bereits geplanten Kapazitätserweiterungen umsetzen. Das Ganze ist für mich eine Herzensangelegenheit und bei Ardex hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl«, sagt Stephan Wedi.

Eigenständige Familienunternehmen
Für beide Unternehmen ist es darüber hinaus wichtig, dass die Eigenständigkeit in vollem Umfang erhalten bleibt. Wedi wird künftig ein selbständiges Unternehmen innerhalb der Ardex-Gruppe sein – mit den bisherigen Geschäftsführern Stephan Wedi und Fabian Rechlin an der Spitze. Auch Firmierung, Standort, Marke und Vertriebsstrategie ändern sich nicht. Dasselbe gilt für die Ansprechpartner von Kunden und Lieferanten.

Die Parteien haben Stillschweigen über die wirtschaftlichen Konditionen der Kooperation vereinbart.