Branchen-News

21.10.2020 | Verband

VDPM: Estrichproduktion mit leichtem Plus

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat die Jahresstatistik für Estrichprodukte vorgelegt.
Die Gesamtmenge stieg 2019 im Vergleich zu 2018 um 0,9 Prozent auf 3,38 Mio. m³. Für 2020 wird ein weiteres Plus von 1,4 Prozent auf 3,43 Mio m³ prognostiziert.
Damit setzt sich der seit 2009 anhaltende...

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat die Jahresstatistik für Estrichprodukte vorgelegt.
Die Gesamtmenge stieg 2019 im Vergleich zu 2018 um 0,9 Prozent auf 3,38 Mio. m³. Für 2020 wird ein weiteres Plus von 1,4 Prozent auf 3,43 Mio m³ prognostiziert.
Damit setzt sich der seit 2009 anhaltende Aufwärtstrend bei der Produktion fort, wenn auch in kleinen Schritten.
Insgesamt wenig Bewegung gab es bei den Marktanteilen der verschiedenen Estriche: Mit 1,32 Mio. m³ erreichte konventioneller Baustellen-Zementestrich nahezu exakt das Niveau des Vorjahres (2018: 1,34 Mio. m³) und einen Marktanteil von 39,2 Prozent (2018: 39,4 Prozent).
Einen halben Prozentpunkt zulegen und damit den Abstand etwas verkürzen konnte Calciumsulfat-Fließestrich mit einer Gesamtmenge von 1,00 Mio. m³ (2018: 0,99 Mio. m³) und einem Marktanteil von 29,5 Prozent (2018: 29,0 Prozent). An dritter Stelle liegt wie im Vorjahr konventioneller Calciumsulfatestrich mit 0,32 Mio. m³, was einem Marktanteil von 9,7 Prozent (2018: 9,6 Prozent) entspricht.
Es folgt Zementestrich (Sackware) mit den exakt gleichen Werten wie im vorigen Jahr: 0,29 Mio. m³ Menge und einem Marktanteil von 9,0 Prozent. Keine Veränderungen gegenüber 2018 auch beim Zementfließestrich mit 0,06 Mio. m³ und 1,8 Prozent Marktanteil. Die sonstigen Estriche kamen zusammengenommen wie im Vorjahr auf 0,36 Mio. m³ und erzielten einen Marktanteil von 10,7 Prozent.

21.10.2020 | Messeartikel

»BAU 2021« ausschliesslich im digitalen Format

Ende September sagte die Messe München die klassische Präsenzmesse für Januar 2021 ab und kündigte gleichwohl an, die »BAU« 2021 in einem hybriden Format realisieren zu wollen.
Laut einer Umfrage unter den Ausstellern, wie sie ihre Produkte und Innovationen vom 13. bis 15. Januar 2021 in einem stark veränderten und verkleinerten Format präsentieren möchten ergab, dass eine klare Mehrheit der Aussteller,...

Ende September sagte die Messe München die klassische Präsenzmesse für Januar 2021 ab und kündigte gleichwohl an, die »BAU« 2021 in einem hybriden Format realisieren zu wollen.
Laut einer Umfrage unter den Ausstellern, wie sie ihre Produkte und Innovationen vom 13. bis 15. Januar 2021 in einem stark veränderten und verkleinerten Format präsentieren möchten ergab, dass eine klare Mehrheit der Aussteller, sich auf das reine Digitalkonzept konzentrieren möchten.
Die »BAU« zieht aus dieser Umfrage die Konsequenz, sich bei der Angebotsstruktur auf ein digitales Format zu fokussieren beziehungsweise zu beschränken. Das konkrete Angebot für die »BAU Online« wird vom Veranstalter in den nächsten Tagen den Kunden übermittelt werden.

Die Vorträge und Diskussionen aus den Foren werden als Live-Stream sowie als aufgezeichnete Videos für ein globales Publikum angeboten. Darüber hinaus werden Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Produkte virtuell in eigenen Online-Sessions zu präsentieren. Um sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, wird es im digitalen Format virtuelle Networking-Module geben. Angedacht ist auch, die traditionellen »BAU«-Info-Talks, Gespräche zwischen Fachjournalisten und Ausstellern, zu integrieren.

15.10.2020 | Boden / Zubehör

Proline: Fiedler alleiniger Geschäftsführer ab 2021

Nach 4-jähriger Tätigkeit als Geschäftsführer wird Martin Bartolovic das Unternehmen Proline Systems zum Jahresende verlassen.
Karl-Heinz Fiedler, der das Unternehmen vor 25 Jahren gründete und es zu einem erfolgreichen Zulieferer des Fachhandels für Bodenleger, Fliesen sowie GaLa-Bau gemacht hat, wird ab 2021 die Geschäfte alleine führen. - © Proline

13.10.2020 | Verband

GD Holz verschiebt Logistik-Kongress

Der ursprünglich für den 5. und 6. November 2020 in Berlin vorgesehene Logistik-Kongress wird laut Mitteilung des GD Holz angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie in Berlin und Deutschland weit auf das 1. Quartal 2021 verschoben.
Die Beiträge der Referenten, die bereits heute ihre Beteiligung zugesagt haben, und weitere Inhalte der Veranstaltung werden dann in ein digitales Format überführt, um in der Veranstaltungsplanung und Durchführung unabhängig zu sein.

09.10.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

PCI: Einweihung des neuen Lieferzentrums in Augsburg

Die PCI-Gruppe hat am 8. Oktober 2020 ihr neues Lieferzentrum am Standort Augsburg eingeweiht.
Nach einem Jahr Bauzeit und einer Investitionssumme im mittleren einstelligen Millionenbereich wurde das Projekt, trotz der Einschränkung durch die Corona-Pandemie, termingerecht fertiggestellt. Für Januar 2021 ist die vollständige...

Die PCI-Gruppe hat am 8. Oktober 2020 ihr neues Lieferzentrum am Standort Augsburg eingeweiht.
Nach einem Jahr Bauzeit und einer Investitionssumme im mittleren einstelligen Millionenbereich wurde das Projekt, trotz der Einschränkung durch die Corona-Pandemie, termingerecht fertiggestellt. Für Januar 2021 ist die vollständige Inbetriebnahme geplant.
Auf 2300 m2 Fläche entstanden 1200 zusätzliche Lagerplätze, vier weitere LKW-Laderampen und eine überbaute Fläche inkl. Verladehof von 3000 m2, was eine Steigerung der Verladeleistung um mehr als 30 Prozent auf rund 415.000 Paletten pro Jahr ermöglicht. Rund 5500 bis 8000 zusätzliche LKWs pro Jahr können somit abgefertigt werden.
»Das neue Lieferzentrum ist ein weiterer Baustein in unserer Strategie, unser Unternehmen durch moderne Fertigungsanlagen für die Zukunft zu rüsten. Einerseits, um unsere Kernmärkte und Kunden noch besser bedienen zu können, aber auch, um unseren Standort Augsburg zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen«, erklärt Marc C. Köppe, Vorsitzender der Geschäftsführung bei PCI.

07.10.2020 | Boden / Zubehör

Parador: Personelle Veränderung im Management

Als neuer Head of Product Management verantwortet Jens Winnemöller, 47, die Gesamtleitung des Produktmanagements bei Parador und berichtet in dieser Funktion direkt an Geschäftsführer und CSO Stefan Kükenhöhner. Jens Winnemöller ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und Dipl.-Holzingenieur und kann auf langjährige Erfahrung in den Bereichen Produktmanagement, Sales und Business Development zurückblicken. Zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Leiter Produktmanagement bei der Wilo SE.

Die Stelle des Personalleiters wird zukünftig von Reinhard Krüger, 49, verantwortet, der in dieser Funktion an Geschäftsführer und CTO Hendrik Voß berichtet. Der Diplom-Kaufmann hat langjährige Erfahrung als Personalmanager in verschiedenen Industrieunternehmen. In den vergangenen zehn Jahren war er als Personalleiter Zentral- und Osteuropa bei der Armstrong Building Products GmbH (heute Knauf-Gruppe) für verschiedene Standorte (Produktion, Vertriebsteams und Customer Service) tätig. © - Parador

07.10.2020 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt

Wie die HolzLand-Kooperation mitteilt, wurde aufgrund eines mehrheitlichen Votums der Mitglieder, der Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt. Anlass ist der im Sommer gelaunchte »Online Brand Store« von Parador, der bei den HolzLand-Mitgliedern zu Irritationen geführt hat.
In dem Store können Endverbraucher einen Artikel...

Wie die HolzLand-Kooperation mitteilt, wurde aufgrund eines mehrheitlichen Votums der Mitglieder, der Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt. Anlass ist der im Sommer gelaunchte »Online Brand Store« von Parador, der bei den HolzLand-Mitgliedern zu Irritationen geführt hat.
In dem Store können Endverbraucher einen Artikel erwerben, und derjenige Parador-Händler, der zum Kunden geografisch am nächsten liegt, ermittelt und zugeordnet wird dies über eine Geo-Lokalisierung, bekommt eine Beteiligung an dessen Nettoumsatz.
Eine daraufhin von HolzLand initiierte Umfrage bei den Mitgliedern, wie die Folgen der Online-Initiative von Parador für eine weitere Zusammenarbeit eingeschätzt werde ergab, dass die Mehrheit der HolzLand-Mitglieder es nicht für wirtschaftlich sinnvoll erachtet, den bestehenden Lieferantenvertrag mit Parador weiterzuführen.

30.09.2020 | Messeartikel

Messe »BAU 2021« in München findet nicht statt

Die »BAU«, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, wird nicht wie geplant vom 11. bis 16. Januar 2021 als klassische Präsenzmesse stattfinden. Das ist das Ergebnis der Sitzungen vom 30. September 2020, die der Veranstalter mit Fachbeirat und Kuratorium der Leitmesse geführt hat.
»Vielmehr wird vom...

Die »BAU«, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, wird nicht wie geplant vom 11. bis 16. Januar 2021 als klassische Präsenzmesse stattfinden. Das ist das Ergebnis der Sitzungen vom 30. September 2020, die der Veranstalter mit Fachbeirat und Kuratorium der Leitmesse geführt hat.
»Vielmehr wird vom 13. bis 15. Januar 2021 ein hybrides Format realisiert, das den Ausstellern die Möglichkeit bietet, ihre Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. Der digitale Teil dieser Veranstaltung wird auch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Präsenzmesse ›BAU 2023‹ sein«, heißt es in einer Pressemitteilung der Messe München vom heutigen Tage.
Eine Verschiebung der »BAU« wurde mit Fachbeirat und Kuratorium diskutiert.
Hierzu erklärt Martin Hörmann, stellvertretender Vorsitzender dieser beiden Gremien: »Eine Verschiebung der Messe war für uns nie eine ernsthafte Option, weil sie den zweijährigen Innovationszyklus, an dem sich die ›BAU‹ seit jeher orientiert, unterbrochen hätte. Internationale Aussteller und Besucher sind ein Markenkern der klassischen ›BAU‹. Unter den aktuellen COVID-19-Rahmenbedingungen hätten wir diese Erwartung nicht erfüllen können.«
2023 wird die »BAU« dann wieder wie gewohnt stattfinden, inklusive der digitalen Zusatzangebote, die im kommenden Januar im hybriden Format erstmals zur Verfügung stehen.

29.09.2020 | Verband

MMFA: Profol neues außerordentliches Mitglied

Das mit Hauptsitz in Deutschland ansässige Unternehmen Profol ist dem Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge e.V. (MMFA) beigetreten. Profol entwickelt Cast-Flolien aus Polyolefin für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Schreibwaren, Möbel, Verpackungen, Bau und Bodenbelägen. Das Unternehmen hat Produktionsstätten in...

Das mit Hauptsitz in Deutschland ansässige Unternehmen Profol ist dem Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge e.V. (MMFA) beigetreten. Profol entwickelt Cast-Flolien aus Polyolefin für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Schreibwaren, Möbel, Verpackungen, Bau und Bodenbelägen. Das Unternehmen hat Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien, beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiter und verfügt über eine Jahreskapazität von 120.000 Tonnen für Kunststofffolien-Produkte.
»Mit seiner Expertise in der Entwicklung langlebiger Spezialfolien für Bodenbeläge passt Profol perfekt zu unserem Verband und stellt eine wertvolle Ergänzung für unsere bestehende Mitgliederbasis dar«, hob Matthias Windmöller, der Vorstandsvorsitzende des MMFA, hervor.
Udo Steinhauer, Director Business Development bei Profol, erklärte: »Der MMFA bringt viele verschiedene Interessengruppen mit Expertise in vielen unterschiedlichen Bereichen zusammen, die für unser Geschäft sehr relevant sind. Wir sind sehr froh darüber, außerordentliches Mitglied zu werden und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem MMFA und seinen Mitgliedern.«
Mit Profol hat der MMFA jetzt 25 ordentliche und 30 außerordentliche Mitglieder sowie drei Fördermitglieder.

29.09.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Stauf sagt Teilnahme an der »BAU 2021« ab

Auch der weltweit tätige Spezialist für Klebstofftechnologie Stauf wird im Januar 2021 nicht auf der Messe »BAU« in München ausstellen. »Die ›BAU‹ ist für uns eigentlich ein fester Termin im Messekalender, doch können wir auf einer solchen Veranstaltung den Infektionsschutz für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner nicht...

Auch der weltweit tätige Spezialist für Klebstofftechnologie Stauf wird im Januar 2021 nicht auf der Messe »BAU« in München ausstellen. »Die ›BAU‹ ist für uns eigentlich ein fester Termin im Messekalender, doch können wir auf einer solchen Veranstaltung den Infektionsschutz für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner nicht sicherstellen«, sagt Carsten Bockmühl, Leiter Vertrieb und Marketing bei Stauf. »Wegen der anhaltenden Pandemie und der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ist zudem aus unserer Sicht ein unbeschwertes Messeerlebnis nicht möglich«, so Bockmühl weiter.
Seine Neuheiten, Produkte und Inhalte wird Stauf zeitgleich zur »BAU« auf alternativen Kommunikationsplattformen präsentieren. Sollte das weltweite Pandemie-Geschehen eine unbeschwerte Teilnahme an der Messe »BAU« in 2023 ermöglichen, wird Stauf wieder vertreten sein.