Branchen-News

29.09.2020 | Boden / Zubehör

Bauwerk Group: Umsatzrückgang im 1. Halbjahr

Der konsolidierte Netto­umsatz der Bauwerk Group betrug im 1. Halbjahr 2020 128,3 Mio. CHF (118,7 Mio. Euro) und lag damit um 12,3 Prozent unter Vorjahr. Aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzfortschritte in der Produktion und unmittelbar eingeleiteten weiteren Sparmaßnahmen wurden die Ertragskennzahlen trotz rückläufigem Umsatz verbessert. Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 13,4 Mio. CHF (12,4 Mio. Euro), die...

Der konsolidierte Netto­umsatz der Bauwerk Group betrug im 1. Halbjahr 2020 128,3 Mio. CHF (118,7 Mio. Euro) und lag damit um 12,3 Prozent unter Vorjahr. Aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzfortschritte in der Produktion und unmittelbar eingeleiteten weiteren Sparmaßnahmen wurden die Ertragskennzahlen trotz rückläufigem Umsatz verbessert. Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 13,4 Mio. CHF (12,4 Mio. Euro), die daraus resultierende EBITDA-Marge lag bei 10,5 Prozent (9,8 Prozent in der Vorjahresperiode).

Rückläufiges Volumen
Das abgesetzte Volumen lag im 1. Halbjahr 2020 bei 4,1 Mio. m² (10 Prozent unter Vorjah­resperiode). Trotz Volumen- und Umsatzrückgang gelang es der Gruppe dennoch, die Margen zu halten, respektive zu verbessern. Weiter verbesserte Produktivitäten und Effizienzen in den Werken, Entspannungen am Materialbeschaffungsmarkt, erhebliche Sparmaßnahmen in den übrigen Betriebsaufwänden sowie nicht zuletzt auch Entschädigungsbeiträge für Kurzarbeit trugen wesentlich zur positiven Entwicklung bei.

Solide Finanzierung
Die Bilanz­ und Finanzkenn­zahlen der Bauwerk Group per 30. Juni 2020 sind nach wie vor solide. Die Eigenkapitalquote per Stich­tag lag – unter Einrechnung der nachrangigen Aktionärs­darlehen – bei 43,2 Prozent (42,9 Prozent per 30. Juni 2019). Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Finanz­verbindlichkeiten um rund 8,7 Mio. CHF (8,5 Mio. Euro) reduziert werden.

Neuer Name der Gruppe
Die Bauwerk Group verkauft ihre Produkte unter den beiden bekannten Marken »Bauwerk Parkett« und »Boen«. Die Marktbearbeitung ist ausgelegt auf den jeweiligen Verkaufskanal und die geografischen Märkte. Per 1. September 2020 wurde die Gruppe in Bauwerk Group umbenannt. Der bewährte Marktauftritt der beiden Marken »Bauwerk« und »Boen« wird fortgeführt.

Ausblick 2020
Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung und somit mangelnder Visibilität in den einzelnen Märkten verzichtet die Bauwerk Group auf einen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte. Die Gruppe ist aber zuversichtlich, mit den greifenden Effizienzmassnahmen die Produktivität weiter zu verbessern und die Ertragszahlen steigern zu können, sobald sich eine Stabilisierung bei den Volumen einstellt.

29.09.2020 | Boden / Zubehör

Egger beteiligt sich mit 27,5 Prozent an Cleaf

Die österreichische Egger-Gruppe hat eine Minderheitsbeteiligung von 27,5 Prozent an dem italienischen Oberflächenspezialisten Cleaf erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Beide Unternehmen waren bereits vor einem Jahr eine Vertriebskooperation eingegangen. Unverändert werden die Mehrheitsanteile von Cleaf durch die Familie Caspani gehalten. Egger betont, auch zukünftig keine Mehrheitsbeteiligung an Cleaf...

Die österreichische Egger-Gruppe hat eine Minderheitsbeteiligung von 27,5 Prozent an dem italienischen Oberflächenspezialisten Cleaf erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Beide Unternehmen waren bereits vor einem Jahr eine Vertriebskooperation eingegangen. Unverändert werden die Mehrheitsanteile von Cleaf durch die Familie Caspani gehalten. Egger betont, auch zukünftig keine Mehrheitsbeteiligung an Cleaf übernehmen zu wollen.
»Wir haben stets die Vision einer breiteren Zusammenarbeit verfolgt. Unsere Kooperation im Vertrieb hat gezeigt, dass wir gemeinsam für unsere Kunden das Beste aus zwei Welten leisten können«, betonen beide Unternehmen in einer Pressemitteilung.

28.09.2020 | Boden / Zubehör

Aus Ege Taepper und Carpet Concept wird »Ege Carpets«

Die Ege-Gruppe ist seit 2016 Mehrheitseigner von Carpet Concept und wird zukünftig ihr Portfolio unter der neuen Marke »Ege Carpets« bündeln.
Was 2016 mit dem Einstieg des dänischen Teppichbodenherstellers Egetaepper bei Carpet Concept begann, mündet nun ab Anfang Mai 2021 in der Fusion der einzelnen Marken zur neuen »Ege...

Die Ege-Gruppe ist seit 2016 Mehrheitseigner von Carpet Concept und wird zukünftig ihr Portfolio unter der neuen Marke »Ege Carpets« bündeln.
Was 2016 mit dem Einstieg des dänischen Teppichbodenherstellers Egetaepper bei Carpet Concept begann, mündet nun ab Anfang Mai 2021 in der Fusion der einzelnen Marken zur neuen »Ege Carpets«.
Durch die Fusion der vier Marken »Bentzon Carpets«, »Carpet Concept«, »Ege« und »Hammer« soll unter der Marke »Ege Carpets« ein internationaler Anbieter für textile Architektur und Design in Office, Hotel und Cruise entstehen, heißt es in einer Mitteilung von Carpet Concept. Vision sei es, Trendsetter für anspruchsvolle Projekte auf der ganzen Welt zu sein. »Durch die Konzentration auf Produkte, Service und die damit verbundenen Prozesse von Carpet Concept und Ege können wir mit der ›Ege Carpets‹ neue Möglichkeiten und Kompetenzen kreieren und entstehen lassen«, heißt es weiter.

28.09.2020 | Verband

DKV: Henjes übergibt an Lingg

Am 18. Sepember 2020 trafen sich die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbandes zur nachgeholten Mitgliederversammlung in Kenzingen. Neben dem Geschäftsbericht 2019 standen die turnusmäßigen Wahlen im Fokus. Hebo-Geschäftsführer Volker Henjes, Sprecher der Fachgruppe Bodenbeläge, übergab sein Amt an Edwin Lingg, Vorstand der Lico AG aus...

Am 18. Sepember 2020 trafen sich die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbandes zur nachgeholten Mitgliederversammlung in Kenzingen. Neben dem Geschäftsbericht 2019 standen die turnusmäßigen Wahlen im Fokus. Hebo-Geschäftsführer Volker Henjes, Sprecher der Fachgruppe Bodenbeläge, übergab sein Amt an Edwin Lingg, Vorstand der Lico AG aus Müstair/Schweiz. In ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden weiteren DKV-Vorstände Rüdiger Bleckmann, als Sprecher des Vorstands und der Fachgruppe Verschlüsse, sowie Dieter Schenkling als Vorstand mit der Verantwortung für den Fachbereich Technischer Kork/Dämmstoff.
Zur Sitzung eingeladen hatte das Mitgliedsunternehmen Zipse mit dem Anliegen, Leben und Wirken des Unternehmensgründers und vormaligen Inhabers Lothar Zipse, der im Frühsommer an seiner Covid-19-Erkrankung verstarb, zu würdigen. Höhepunkt der Veranstaltung war die gemeinsame Pflanzung einer Korkeiche in Gedenken an einen der unermüdlichsten Mitstreiter für das Natur- und Zukunftsmaterial Kork, Lothar Zipse.

25.09.2020 | Verband

ZDB: Baukonjunktur - Deutlicher Auftragsrückgang im Wirtschaftsbau

»Die neuesten Daten zur Entwicklung des Auftragseingangs am Bau sind alles andere als erfreulich. Insbesondere die Nachfrage im Wirtschaftsbau bleibt leider sehr verhalten. Wir sehen im Wirtschaftsbau den fünften Monat in Folge deutliche Auftragsrückgänge (-10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Während es in den letzten Monaten besonders den Wirtschaftshochbau getroffen hat, halten sich nun auch die Auftraggeber im Wirtschaftstiefbau...

»Die neuesten Daten zur Entwicklung des Auftragseingangs am Bau sind alles andere als erfreulich. Insbesondere die Nachfrage im Wirtschaftsbau bleibt leider sehr verhalten. Wir sehen im Wirtschaftsbau den fünften Monat in Folge deutliche Auftragsrückgänge (-10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Während es in den letzten Monaten besonders den Wirtschaftshochbau getroffen hat, halten sich nun auch die Auftraggeber im Wirtschaftstiefbau erkennbar mit Ordern zurück. Insgesamt liegen die Order im Wirtschaftsbau um gut 1 Mrd. Euro unter dem Vorjahresniveau (-5,3 Prozent).« Mit diesen Worten kommentierte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), die heute vorgelegten Daten des Statistischen Bundesamtes, die sich auf Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten beziehen, zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zum Juli 2020.

Demnach stiegen die Auftragseingänge auch in den anderen Bausparten lediglich verhalten an, im Wohnungsbau um +2,0 Prozent und im Öffentlichen Bau um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. »Dank guter Witterung, hoher Auftragsbestände zum Jahresbeginn und ununterbrochener Bautätigkeit sind wir bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Es zeigt sich aber, dass auch die Bauwirtschaft nicht unberührt von den Umsatzeinbußen bei Industrie und Dienstleistungen bleibt. Der Auftragsrückgang wird sich in den nächsten Monaten auch in der Umsatzentwicklung niederschlagen«, erklärt Pakleppa.

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes konnten die Bauunternehmen im Juli das Umsatzniveau aus dem Vorjahr etwa halten. Während der Umsatz im Wohnungsbau dabei um gut 5 Prozent stieg, fiel er im Wirtschaftsbau um rund 3 Prozent und im öffentlichen Bau um 1,6 Prozent. Dank der steigenden Umsätze im ersten Quartal liegt der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt per Juli noch bei gut +6 Prozent.

24.09.2020 | Messeartikel

»Domotex« passt Messetermin im Mai 2021 an

Auf vielfachen Kundenwunsch hat die Deutsche Messe den Veranstaltungstermin für die »Domotex 2021« nochmals angepasst. Die Messe findet nunmehr vom 18. bis 20. Mai 2021 (Dienstag bis Donnerstag) statt.
Steitens der Aussteller aus der DACH-Region gab es Bedenken, die Messe über das beginnende Pfingstwochenende durchzuführen.

Für den 15. Januar 2021, den ursprünglichen Messestarttermin, plant die »Domotex«, wie bereits angekündigt, eine Digitalkonferenz.

21.09.2020 | Messeartikel

Messe »Heimtextil« wird auf Mai 2021 verschoben

Der aktuelle Pandemieverlauf führt dazu, dass die Messe Frankfurt im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird.
Daher wird die »Heimtextil 2021« vom Januar auf den 4. bis 7. Mai 2021 verlegt und soll dann parallel zur »Techtextil« und »Texprocess 2021« in Frankfurt...

Der aktuelle Pandemieverlauf führt dazu, dass die Messe Frankfurt im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird.
Daher wird die »Heimtextil 2021« vom Januar auf den 4. bis 7. Mai 2021 verlegt und soll dann parallel zur »Techtextil« und »Texprocess 2021« in Frankfurt stattfinden.
»Aus großen Teilen der internationalen Wohn- und Objekttextilienbranche gibt es den Wunsch, die ›Heimtextil 2021‹ stattfinden zu lassen. Viele Unternehmen erhoffen sich vom Messeauftritt einen Anschub ihrer Geschäfte nach dem Re-Start. Dieser Notwendigkeit fühlen wir uns mehr denn je verpflichtet«, erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. »Allerdings stellen die aktuellen Reisebeschränkungen und die erneut ansteigenden Infektionszahlen derzeit eine große Hürde für unsere sehr international ausgerichtete Veranstaltung dar. Wir stehen im intensiven Austausch mit unseren Ausstellern wie auch den zuständigen Behörden und setzen uns mit ganzer Kraft für eine sichere und erfolgversprechende Ausrichtung der Heimtextil 2021 ein.«

21.09.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei: Michael Heim verlässt Unternehmen

Nach 18-jähriger Tätigkeit, zuletzt als Verkaufsleiter Fußbodentechnik & Parkett, wird Michael Heim Ende September das Unternehmen verlassen. Heim hat den Vertrieb der Mapei GmbH für seinen Bereich mit großem Engagement und vielen Initiativen persönlich und fachlich maßgeblich geprägt und weiterentwickelt.
Florian Korn, der seit drei Jahren als Regionalvertriebsleiter Nord-Ost für Mapei tätig ist, übernimmt die Funktion des Interims-Vertriebsleiters für den Bereich Fußbodentechnik & Parkett am deutschen Markt, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Ab 1. Oktober 2020 verstärkt Dirk Gruner, 38, das Produktionsteam im Werk Weferlingen als Produktionsleiter. Er wird für die Sicherstellung der Herstellungsprozesse verantwortlich sein sowie für die Steuerung und Überwachung sämtlicher Produktionsabläufe. Gruner bringt mehrere Jahre Berufserfahrung als Produktionsleiter in der Bauchemie mit. Mit seiner Expertise soll der gelernte Industriekaufmann und Diplom-Ingenieur Produktionstechnik zur weiteren Entwicklung des Werkes Weferlingen beitragen und mit seinem fundierten Fachwissen in Produktionsverfahren den reibungslosen Betrieb aller Produktionslinien sowie die Qualität der Produktion verantworten. - © Mapei

18.09.2020 | Boden / Zubehör

Neue Weichenstellung für Vorwerk Flooring wirksam

Am 17. September 2020 hat die Vorwerk-Gruppe mit dem Management-Team der Vorwerk Teppichwerke das angekündigte Closing des Management-Buy-outs vollzogen. Von nun an sind die Vorwerk Teppichwerke auch gesellschaftsrechtlich an die neuen Eigentümer übergegangen, die das Geschäft als eigenständiges Unternehmen außerhalb des Konzerns weiter...

Am 17. September 2020 hat die Vorwerk-Gruppe mit dem Management-Team der Vorwerk Teppichwerke das angekündigte Closing des Management-Buy-outs vollzogen. Von nun an sind die Vorwerk Teppichwerke auch gesellschaftsrechtlich an die neuen Eigentümer übergegangen, die das Geschäft als eigenständiges Unternehmen außerhalb des Konzerns weiter betreiben werden. Die Geschäftsführung der Vorwerk Teppichwerke haben Tobias Arnold und Martin Multhaupt übernommen.

Die Geschäftstätigkeiten werden weiterhin unter der Marke »Vorwerk Flooring« stattfinden. Die Vorwerk Gruppe unterstützt die Weiterführung des Geschäfts in den kommenden Jahren und leistet so ihren Beitrag zum Fortbestand des Werkes. Produktion, Verwaltung, Vertrieb und der Fabrikverkauf werden weiter in Hameln bleiben. Die Unterstützung umfasst auch die Lizenzierung der Marke »Vorwerk«.

15.09.2020 | Boden / Zubehör

Anker mit neuem Mehrheitsgesellschafter

Mit einer neuen Gesellschafter-Struktur startet der Webteppichboden-Spezialist Anker in eine neue Ära. Nach langen Verhandlungen und einem umfassenden, im Jahr 2019 eingeleiteten »M&A«-Prozess hat das Dürener Traditionsunternehmen jetzt als erfolgreichen Abschluss das sogenannte Closing vollzogen.
Der neue Mehrheitsgesellschafter ist das chinesische Familienunternehmen OFC-Wuxi.
Die Kontinuität der Gründerfamilie...

Mit einer neuen Gesellschafter-Struktur startet der Webteppichboden-Spezialist Anker in eine neue Ära. Nach langen Verhandlungen und einem umfassenden, im Jahr 2019 eingeleiteten »M&A«-Prozess hat das Dürener Traditionsunternehmen jetzt als erfolgreichen Abschluss das sogenannte Closing vollzogen.
Der neue Mehrheitsgesellschafter ist das chinesische Familienunternehmen OFC-Wuxi.
Die Kontinuität der Gründerfamilie Schoeller bleibt durch die Gesellschafterin, Frau Vera Ahlemann geb. Schoeller, gewahrt.

Der chinesische Marktführer im Bereich der textilen Objekt-Bodenbeläge wurde 2003 gegründet. OFC unterhält in China drei Produktionsstandorte mit eigenen Beschichtungsstraßen, die jährlich rund 18 Mio. m2 Teppichbodenfliesen produzieren. Darüber hinaus betreibt der neue Gesellschafter zwei Entwicklungszentren, achtzehn Vertriebsniederlassungen und ist in vielen weiteren Ländern aktiv.

Die neue Firmenkonstellation bedeutet für beide Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft. Für Herrn Zhou, Inhaber von OFC-Wuxi, entsteht zusammen mit Anker eine schlagkräftige, international ausgerichtete Allianz, von der beide Seiten profitieren. Dabei wird auch von chinesischer Seite großer Wert auf den Erhalt, Ausbau und die Autonomie Ankers gelegt. Der Firmensitz Düren wird zukünftig – dank seiner zentralen geografischen Lage – als logistisches Drehkreuz für Mitteleuropa fungieren. Es wird ein Beirat installiert, der als Bindeglied zwischen der Unternehmensführung und den Gesellschaftern fungiert.

Im Produktbereich ergänzen sich beide Unternehmen perfekt, heißt es in einer Pressemitteilung. Dadurch wird es den Dürenern möglich, das eigene Portfolio um qualitativ hochwertige Fliesen-Produkte von OFC zu erweitern. Bis Ende 2020 sollen die neuen Artikel des chinesischen Herstellers durch Anker sowohl auf dem deutschen Markt als auch im Ausland vermarktet werden. Auch die internationale Ausrichtung der Marke »Anker« wird weiter vorangetrieben und intensiviert. So erhält Anker durch OFC einen direkten Zugang zum prosperierenden Aviation-Markt im Reich der Mitte.

Anker betreibt als vollstufiges Unternehmen, neben der Herstellung von Tuftingprodukten, die größte Rutenweberei in Europa. OFC wird seine Produktpalette um in Düren hergestellte Webprodukte für den High-End-Markt erweitern. Dazu gehören etwa Teppichböden aus gesponnenen Garnen und Produkte aus recycelten Rohstoffen sowie Speziallösungen aus dem Hochwertbereich, die allesamt Marktführer in ihren Segmenten sind.