ANKER Gebr. Schoeller GmbH + Co. KG

Anker, traditionsreicher Webteppichboden-Spezialist mit Sitz im rheinischen Düren hat sich seit der Unternehmensgründung der textilen Bodengestaltung verschrieben. Durch die Zusammenarbeit mit international renommierten Architekten und Innenarchitekten liegen Anker Teppichböden weltweit in unzähligen Bürogebäuden, Hotels und vielen öffentlichen Gebäuden. Aber auch in Flugzeugen und hochwertigen Premium-Automarken kommen Anker Teppichböden zum Einsatz.
1854 als Teppichkontor von Leopold Schoeller gegründet, wird das Familienunternehmen mittlerweile in der 6. Generation geführt.

SCHWERPUNKTE:

Teppichböden

Teppichfliesen

KONTAKT:

Zollhausstraße 112
52353 Düren
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Fachartikel

Anker: Echte Webkunst made in Germany(Seite 29 in Ausgabe 8/2022 )
Anker: OFC ist neuer Mehrheitsgesellschafter(Seite 9 in Ausgabe 9-10/2020 )
Anker: OFC übernimmt Mehrheitsanteile(Seite 6-7 in Ausgabe 2/2020 )
Anker: Bau-Messebericht 2019(Seite 108 in Ausgabe 2/2019 )
Anker: Weniger ist mehr(Seite 38 in Ausgabe 9/2018 )
Anker: »Perlon Rips« wird jetzt modular!(Seite 38-39 in Ausgabe 8/2018 )
Anker: Inspirierende ­Hotel-Kollektion(Seite 60-61 in Ausgabe 8/2017 )
Anker: Neuheiten und ­Neuigkeiten aus Düren(Seite 42-45 in Ausgabe 8/2017 )
Die Kraft der Marke(Seite 20-23 in Ausgabe 12/2015 )
Anker: Gegen den Trend(Seite 38-40 in Ausgabe 4/2015 )
Anker: Vorteile durch Färbung(Seite 69 in Ausgabe 1/2015 )
Anker auf!(Seite 26-27 in Ausgabe 12/2013 )
Raumakustik in modernen Arbeitswelten(Seite 56 in Ausgabe 11/2013 )
Designed for Designers(Seite 44-45 in Ausgabe 11/2013 )
Neues Design nach altem Gestaltungsgesetz(Seite 64 in Ausgabe 9/2013 )
Anker: Positiver Ausblick für 2013(Seite 6 in Ausgabe 1/2013 )

Tickermeldungen

Anker: Weitreichendes Maßnahmenpaket für den Standort Düren geplant

01.09.2022

Ein weitreichendes Maßnahmenpaket soll die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit des Teppichbodenherstellers Anker am Standort Düren sichern.
Drastisch gestiegene Energiekosten, Probleme bei Lieferketten und nach oben schnellende Material- und Rohstoffpreise machen auch dem Teppichbodenhersteller Anker schwer zu schaffen. Eine zu tätigende Maßnahme ist dabei die Auslagerung des Tuftingbereichs. Hier wird künftig statt auf Eigenproduktion auf gleichwertige, leistungsstarke Systempartner gesetzt. Ähnliches gelte für die Färberei. Anker wolle künftig den Fokus wieder mehr auf das richten, was die Marke in ihrer bald 170-jährigen Geschichte bekannt gemacht hat, nämlich die Produktion hochwertiger Webprodukte Made in Germany. Hierzu stehen laut Unternehmen bereits neue Produktlinien in den Startlöchern, die durch ihre Qualität und Nachhaltigkeit dazu beitragen sollen, neue Marktsegmente zu erschließen. Die Aktivitäten im Export sollen weiter forciert werden. Auch die Erholung des Aviationbereichs gebe Anlass für Optimismus, sodass mit einem Anstieg des Geschäfts mit Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern zu rechnen ist.
Wie die Aachener Zeitung auf ihrem Onlineportal berichtet, will Anker auch ein Viertel der Jobs in Düren abbauen.

 

Werner Heer wieder Geschäftsführer bei Anker

27.07.2022

Seit Anfang Juli 2022 ist Werner Heer erneut alleiniger Geschäftsführer bei Anker. Von Januar 2019 bis Juni 2021 war Heer bereits in dieser Funktion für den Bodenbelagshersteller tätig. Zudem kennt er das Unternehmen aus seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Beirats. Heer löst Dirk Boll an der Unternehmensspitze ab, der seit Juli 2021 die Unternehmensgeschicke gelenkt hat. »Boll möchte sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen stellen«, teilt das Unternehmen mit. - © Anker

Verstärkung im Anker-Vertriebsteam

25.01.2022

Seit Anfang des Jahres ergänzen vier neue Mitarbeiter den bestehenden Vertrieb des Dürener Webteppichboden-Spezialisten Anker – teilweise in ganz neu geschaffenen Positionen.
So unterstützt Laurine Völz als Consultant Architektur + Design ab sofort Kunden und Partner bei der Realisation von Architektur- und Einrichtungskonzepten. Die studierte Architektin mit Möbelfachhandelsschulabschluss sammelte bereits bei namhaften Büromöbelherstellern weitreichende Kenntnisse und Fähigkeiten.
Kein unbeschriebenes Blatt beim Dürener Traditionsunternehmen ist dagegen Torsten Hilgenrainer als neuer Vertriebsleiter Süd-Ost. Hilgenrainer, der bereits vor 20 Jahren bei Anker im Außendienst tätig war, zeichnete in den letzten Jahren branchenweit in verschiedenen Unternehmen für den Vertrieb verantwortlich. Mit seinem profunden Branchenwissen ist er laut Anker eine perfekte Ergänzung zu Ingo Müllejans, der den Vertrieb in der Region Nord-West leitet.
Personelle Veränderungen nahm Anker ebenfalls in den Bereichen International Sales und Objektmanagement vor. Als neuer Director Sales International unterstützt Mirko Stegmeyer seit Jahresbeginn Anker dabei, das international ausgerichtete Unternehmen noch besser auf den jeweiligen Märkten zu positionieren. Stegmeyer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Projektvertrieb – die Hälfte davon im internationalen Vertrieb in leitender Position. In der Vergangenheit hat er sowohl diverse Markteinführungen erfolgreich durchgeführt als auch ein Start-up-Unternehmen auf dem europäischen Markt etabliert.
Mit Objektmanager Sebastian Schröder konnte Anker zudem einen Nachfolger für den Ende 2021 in den Ruhestand gegangenen Klaus Ruhland finden. Der studierter Wirtschaftsingenieur, erlangte branchenübergreifendes Vertriebs-Know-how besonders auch in der Vernetzung von Architektur und Raumdesign. Gemeinsam mit Birgit Neubauer betreut Schröder Kunden sowie Projekte in der Region Düsseldorf und dem Ruhrgebiet. - © Anker

Anker: Erwin Landherr geht in den Ruhestand

14.12.2021

Mit Erwin Landherr wird einer der beiden Geschäftsführer des Dürener Teppichboden-Herstellers Anker zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Ab 1. Januar 2022 wird Dirk Boll die alleinige Geschäftsführung übernehmen.
Landherr war 16 Jahre im Unternehmen tätig. Zuletzt hat er die Zusammenführung von Anker und dem neuen Mehrheitsgesellschafter OFC und die damit verbundene Ausrichtung des Unternehmens forciert. Landherrs Fokus lag dabei darauf, die Vertriebsaktivitäten, die Produktentwicklung sowie die Einführung der OFC-Produkte aktiv voranzutreiben und das Unternehmen perspektivisch aufzustellen.
»Ich bedanke mich bei Erwin Landherr nicht nur für seine geleistete Arbeit und sein überdurchschnittliches Engagement, sondern auch dafür, dass er es in relativ kurzer Zeit geschafft hat, die Weichen in Richtung Zukunft bei Anker mit großem Geschick und Fingerspitzengefühl zu stellen«, sagt Boll.

Anker: Dirk Boll wird neuer Geschäftsführer

21.05.2021

Ab dem 1. Juli 2021 wird Dirk Boll neuer Geschäftsführer im Bereich Marketing und Vertrieb beim Webteppichboden-Spezialisten Anker mit Sitz im rheinischen Düren. Er wird die Geschäfte gemeinsam mit Erwin Landherr führen.
Boll stammt aus Krefeld und verfügt über langjährige Erfahrungen sowohl in der Teppich- als auch in der Einrichtungsbranche. Er war in leitender Position für das Mittel- und Osteuropa-Geschäft des weltweit agierenden Teppichfliesenherstellers Interface im Bereich Marketing und Vertrieb verantwortlich. Seit einigen Jahren betreibt er ein eigenes Beratungs- und Planungsbüro, das sich auf den Bereich der gewerblichen Objekteinrichtung spezialisiert hat.
Werner Heer zieht sich Ende Juni aus der Geschäftsführung zurück, bleibt aber dem Unternehmen erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. - © Anker

Anker mit neuem Mehrheitsgesellschafter

15.09.2020

Mit einer neuen Gesellschafter-Struktur startet der Webteppichboden-Spezialist Anker in eine neue Ära. Nach langen Verhandlungen und einem umfassenden, im Jahr 2019 eingeleiteten »M&A«-Prozess hat das Dürener Traditionsunternehmen jetzt als erfolgreichen Abschluss das sogenannte Closing vollzogen.
Der neue Mehrheitsgesellschafter ist das chinesische Familienunternehmen OFC-Wuxi.
Die Kontinuität der Gründerfamilie Schoeller bleibt durch die Gesellschafterin, Frau Vera Ahlemann geb. Schoeller, gewahrt.

Der chinesische Marktführer im Bereich der textilen Objekt-Bodenbeläge wurde 2003 gegründet. OFC unterhält in China drei Produktionsstandorte mit eigenen Beschichtungsstraßen, die jährlich rund 18 Mio. m2 Teppichbodenfliesen produzieren. Darüber hinaus betreibt der neue Gesellschafter zwei Entwicklungszentren, achtzehn Vertriebsniederlassungen und ist in vielen weiteren Ländern aktiv.

Die neue Firmenkonstellation bedeutet für beide Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft. Für Herrn Zhou, Inhaber von OFC-Wuxi, entsteht zusammen mit Anker eine schlagkräftige, international ausgerichtete Allianz, von der beide Seiten profitieren. Dabei wird auch von chinesischer Seite großer Wert auf den Erhalt, Ausbau und die Autonomie Ankers gelegt. Der Firmensitz Düren wird zukünftig – dank seiner zentralen geografischen Lage – als logistisches Drehkreuz für Mitteleuropa fungieren. Es wird ein Beirat installiert, der als Bindeglied zwischen der Unternehmensführung und den Gesellschaftern fungiert.

Im Produktbereich ergänzen sich beide Unternehmen perfekt, heißt es in einer Pressemitteilung. Dadurch wird es den Dürenern möglich, das eigene Portfolio um qualitativ hochwertige Fliesen-Produkte von OFC zu erweitern. Bis Ende 2020 sollen die neuen Artikel des chinesischen Herstellers durch Anker sowohl auf dem deutschen Markt als auch im Ausland vermarktet werden. Auch die internationale Ausrichtung der Marke »Anker« wird weiter vorangetrieben und intensiviert. So erhält Anker durch OFC einen direkten Zugang zum prosperierenden Aviation-Markt im Reich der Mitte.

Anker betreibt als vollstufiges Unternehmen, neben der Herstellung von Tuftingprodukten, die größte Rutenweberei in Europa. OFC wird seine Produktpalette um in Düren hergestellte Webprodukte für den High-End-Markt erweitern. Dazu gehören etwa Teppichböden aus gesponnenen Garnen und Produkte aus recycelten Rohstoffen sowie Speziallösungen aus dem Hochwertbereich, die allesamt Marktführer in ihren Segmenten sind.

Anker: OFC übernimmt Mehrheitsanteile

14.01.2020

Im Mai 2019 hat das Unternehmen Anker in Düren einen so genannten Merger & Acquisitions-Prozess angestoßen. Im Rahmen dieses Prozesses haben sich einige interessierte Unternehmen sowohl aus Europa, aus den USA und aus China als mögliche zukünftige strategische Partner beworben. Am 09.12.2019 wurde der Kaufvertrag mit dem chinesischen Hersteller OFC aus Wuxi abgeschlossen. Am 10.01.2020 erteilte die Gesellschafterversammlung des Dürener Unternehmens die Zustimmung hierzu. OFC wird die Mehrheit der Firmenanteile übernehmen, die Altgesellschafterin Vera Ahlemann wird als Minderheitsgesellschafterin im Unternehmen verbleiben.

Teppichbodenhersteller Anker war seit einigen Monaten auf der Suche nach einem strategischen Partner, der bei dem traditionsreichen Dürener Unternehmen einsteigt. Hintergrund sind, nach Aussagen des Unternehmens, die paritätischen Mehrheitsverhältnisse der Inhaberfamilie Schoeller im Gesellschafterkreis, die Entscheidungen über die Zukunft des 1854 gegründeten Produzenten zuletzt zunehmend erschwert haben.

Das 2003 gegründete Unternehmen OFC ist in China, mit drei Produktions- und Logistikstandorten und mit 18 Niederlassungen, Marktführer im Bereich Teppichfliesen. Darüber hinaus ist OFC in Kanada, USA, Australien, Neuseeland, Japan, Korea, Singapur, Malaysia, Indien, Indonesien, Taiwan, Hongkong und Macao vertreten.

Wie der Inhaber von OFC, Herr Zhou, in einem Schreiben von Anker erklärt, soll der Standort Düren langfristig ausgebaut und zum Europazentrum von OFC werden. Es soll ein Konsignationslager mit chinesischen Teppichfliesen eingerichtet werden, um das Verkaufsprogramm von Anker schnellstens zu ergänzen. Mitarbeiter von Anker und OFC aus den Abteilungen Design und Marketing sollen sich umgehend über das wechselseitige Produktionsprogramm austauschen. "Anker ist eine wertvolle Marke, die es zu bewahren gilt. Wir sehen einen großen Markt für Anker Webteppiche in China, sowohl für den Bereich Airlines aber auch im kommerziellen Geschäft", so Zhou.

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