HDH | Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.

Der HDH ist der Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige. Im HDH sind 17 Fachverbände, 10 Regionalverbände und vier Bundesfachabteilungen Mitglied. Größter Fachverband im HDH ist der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM), der ebenfalls ein Hauptverband ist und Regional- und Fachverbände als Mitglieder hat. Beide Verbände sind gemeinnützig.
Die wesentlichen vier Säulen der deutschen Holzindustrie sind neben der Möbelindustrie der baunahe Bereich (vom Fertigbau bis zum Fenster), die Holzwerkstoffindustrie (von der Spanplatte bis zum Sperrholz) und die übrigen Teilbranchen, die, wie etwa die Klavierindustrie und der Holzleimbau, Weltgeltung besitzen.
Die Hauptaufgabe des HDH und des VDM liegt in der Wahrung und der Vertretung der wirtschaftlichen, politischen sowie technischen Interessen der deutschen Holz- und Möbelindustrie gegenüber Politik, Gewerkschaften und Öffentlichkeit. HDH und VDM sind Ansprechpartner für die Unternehmen der Branche. Internationale Kontakte und der Austausch mit europäischen Wirtschaftsverbänden, etwa über Tarifrecht sowie holztechnische und ökologische Fragen, werden dauerhaft, intensiv und sachkundig gepflegt. PR und Öffentlichkeitsarbeit stellt das zweite wichtige Standbein der beiden Verbände dar.

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Fachartikel

HDH: Neuer Azubi-Film(Seite 18 in Ausgabe 5/2017 )
HDH: Neuer Internet­auftritt(Seite 36 in Ausgabe 6-7/2015 )
HDH: Leitfaden zur EU-Holzhandelsverordnung(Seite 10 in Ausgabe 3/2013 )

Tickermeldungen

HDH: Deutsche Holzindustrie mit kontinuierlichem Wachstum

15.04.2019

Laut des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) blickt die deutsche Holzindustrie auf fünf Jahre kontinuierlichen Wachstums zurück. Im Gesamtjahr 2018 ist der Umsatzwert um 2,5 Prozent auf 36,5 Mrd. Euro gestiegen. Die aktuellen Zahlen für den Jahresbeginn 2019 deuteten zudem auf eine Stabilisierung des Umsatzes auf Vorjahresniveau hin.
Die Möbelindustrie als das größte Segment der Holzindustrie mit einem Umsatzanteil von rund 50 Prozent (18 Mrd. Euro) erreichte im Gesamtjahr 2018 ein Plus von 0,7 Prozent. Der baunahe Bereich als das mit 16 Prozent (6 Mrd. Euro) zweitgrößte Segment der Holzindustrie, inklusive Fertigbau, den Herstellern von Fenstern, Türen, Treppen und anderen holzbasierten Bauelementen, steigerte seinen Absatz um 4,9 Prozent. Für den Bereich Holzverpackungen weist die amtliche Statistik ein sehr gutes Jahr 2018 (+ 23 Prozent bzw. 0,9 Mrd. Euro) aus. Die übrigen Segmente der deutschen Holzindustrie verzeichneten teilweise ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen (Sägewerke plus 8.2 Prozent) bzw. konnten zumindest ihr Umsatzniveau nahezu halten (Holzwerkstoffe -1,4 Prozent)

HDH: Deutsche Holzindustrie steigert erneut Umsatz

25.02.2019

Die deutsche Holzindustrie konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr zum fünften Mal in Folge steigern. Das Umsatzplus betrug 2,7 Prozent, die Umsätze der 934 Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten summierten sich 2018 auf 36,6 Mrd. Euro nach 35,6 Mrd. Euro im Vorjahr.
„Im Vergleich zum Vorjahr legte das Wachstumstempo der deutschen Holzindustrie - getrieben auch durch die Beliebtheit des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs Holz - noch einmal leicht zu. Vor allem die robuste Baukonjunktur und das florierende Auslandsgeschäft wirkten sich positiv auf die Umsätze unserer Hersteller aus. Unsere Prognose für das Gesamtjahr 2018 wurde damit bestätigt“, so der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), Johannes Schwörer.
Der Auslandsumsatz entwickelte sich mit einem Plus von 4,2 Prozent wesentlich dynamischer als der Inlandsumsatz mit einem Anstieg von 2,1 Prozent. Deutliche Anstiege verzeichneten im vergangenen Jahr der baunahe Bereich der Holzindustrie in Höhe von 4,9 Prozent sowie die Herstellung von Holzverpackungen in Höhe von 22,9 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 2,5 Prozent auf 155.556. Damit generierte die deutsche Holzindustrie binnen Jahresfrist 3.787 neue Arbeitsplätze.

HDH-Hauptstadtbüro unter neuer Leitung

05.11.2018

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) und der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) haben die Leitung ihres Hauptstadtbüros neu besetzt. Die 34-jährige Europawissenschaftlerin Carolin Lanzke ist ab Anfang November 2018 für die Interessenvertretung beider Verbände in der Bundeshauptstadt verantwortlich. Lanzke hat mehrjährige Erfahrung im politischen Berlin – unter anderem als Büroleiterin eines Bundestagsabgeordneten – gesammelt und kennt sich in der fachlichen und organisatorischen Mitarbeit und Begleitung der parlamentarischen Arbeit im Bundestag aus. Für Johannes Schwörer, Präsident von HDH und BDF, sind dies beste Voraussetzungen, um erfolgreich politische Lobbyarbeit für die Holzverbände in der Hauptstadt zu betreiben und mehr Schlagkraft für die gesamte Holzwirtschaft zu entwickeln. Das Hauptstadtbüro von HDH und BDF befindet sich in der Dorotheenstraße 35 in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Friedrichstraße und damit im Herzen der Bundeshauptstadt.

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