GD Holz | Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (kurz: GD Holz) repräsentiert 900 Mitgliedsunternehmen des Deutschen Holzfachhandels, die durch ihre Mitgliedschaft die Anliegen der gesamten Branche unterstützen und den Auftritt des Holzfachhandels, vertreten im GD Holz, stärken.
Die Mitglieder des GD Holz sind tätig im Holzgroßhandel, im Holzeinzelhandel sowie im Holzaußenhandel, im Rohholz- und Furnierhandel. Darüber hinaus sind Makler und Agenten, Importhobelwerke und der Arbeitskreis Holzsachverständige vertreten. Auch die Holzhändler aus Luxemburg sind seit vielen Jahren dem Verband angeschlossen.
Der GD Holz pflegt ein effizientes und erfolgreiches Netzwerk auf nationaler wie auf internationaler Ebene.

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Fachartikel

GD Holz: Starkes Umsatzwachstum in 2020(Seite 10 in Ausgabe 3/2021 )
GD Holz: Relaunch der Website(Seite 11 in Ausgabe 11-12/2020 )
GD Holz: Erster digitaler Holzhandelstag(Seite 24 in Ausgabe 7-8/2020 )
GD Holz: Synergien nutzen(Seite 10 in Ausgabe 3/2020 )
GD Holz: Geringes Umsatzwachstum in 2019(Seite 9 in Ausgabe 3/2020 )
GD-Holz: Bereits zum 14. Mal ein voller Erfolg(Seite 58-63 in Ausgabe 12/2017 )
GD Holz: Gruppenzertifizierung im sechsten Jahr(Seite 22 in Ausgabe in Ausgabe 2/2017 )
Volles Haus beim 40. Holzhandelstag(Seite 40-41 in Ausgabe 8/2015 )
GD Holz: Auf Twitter ­vertreten(Seite 37 in Ausgabe 6-7/2015 )
GD Holz: Gelungene Info-Tage für Azubis(Seite 16 in Ausgabe 12/2014 )
GD Holz: Interview mit Thomas Goebel(Seite 40-42 in Ausgabe 11/2014 )
GD Holz: Holz auf Terrasse und Balkon(Seite 56 in Ausgabe 4/2014 )
Ein »Gipfeltreffen« der Holzbranche in Köln(Seite 36-42 in Ausgabe 12/2013 )
GD Holz: Ausbildungsumfrage(Seite 77 in Ausgabe 1/2013 )

Tickermeldungen

GD Holz: Mitglieder wählen neuen Vorstand

31.05.2021

Auf der digitalen Mitgliederversammlung des 46. Holzhandelstag des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz) fand am 27. Mai 2021 turnusgemäß die Wahl des Vorstands statt. Der Vorstand des GD Holz setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen, welche alle drei Jahre neu gewählt werden.
Wiederum zum Vorsitzenden gewählt wurde Philipp Zumsteg (Carl Götz). Im Amt als stellvertretender Vorsitzender wurde Matthias Roeren (Holz-Roeren) bestätigt. Zum Schatzmeister wurde Maximilian Habisreutinger (Franz Habisreutinger) für eine weitere Amtszeit von drei Jahren gewählt. Im Amt bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder Jens Blume (Blume Holz- und Bauelemente), Kai Cording (Theodor Schumacher), Martin Geiger (Alois Geiger) und Hartmut Gross (Holz-Gross).
In den Vorstand neu gewählt wurden Marina Saalfrank (Wurzbacher) sowie Rolf von Loßberg (Jacob JürgensenWood).
Der nächste Holzhandelstag ist für den 19. und 20. Mai 2022 als Präsenzveranstaltung in München geplant.

ETTF: Europäischer Holzhandelsverband fordert Einhaltung von Verträgen

05.05.2021

Anlässlich der letzten Vorstandssitzung des Europäischen Holzhandelsverbandes (ETTF) Ende April 2021 wurde intensiv über die Beschaffungssituation auf den europäischen Holzhandelsmärkten diskutiert. Alle im Vorstand vertretenen Mitgliedsverbände des ETTF sehen derzeit eine sehr angespannte Beschaffungssituation. Dem stehen grundsätzlich sehr aufnahmefähige Märkte in Europa gegenüber.
Der ETTF beobachtet mit zunehmender Sorge, dass Lieferverträge nicht immer eingehalten werden, was Menge und Lieferzeit angeht, sondern dass es einen Trend zur Nachverhandlung gibt.
Der Holzhandelsverband lehnt ausdrücklich die Nachverhandlung bestehender Verträge ab und fordert Lieferanten und Industrie auf, Verträge und Lieferzeiten einzuhalten. »Wir brauchen in ganz Europa zuverlässige Lieferanten und eine nachhaltige Beschaffungs- und Vermarktungspolitik in der Lieferkette«, so Generalsekretär Thomas Goebel.
Der ETTF ist besorgt, dass durch die bestehenden oder sich anbahnenden Lieferengpässe die guten Absatzmärkte ins Stocken geraten könnten. Deswegen ist es gerade jetzt umso dringlicher, auf zuverlässige Lieferanten setzen zu können. Es wird unterstrichen, dass Industrie, Handel und Verarbeiter gerade jetzt auf langfristige und nachhaltige Lieferbereitschaft setzen müssen, damit die guten Absatzmärkte für die Zukunft auch erhalten bleiben.
Der ETTF besteht aus 15 europäischen Mitgliedsverbänden und vertritt den europäischen Holzhandel und Holzimport.

GD Holz: Angespannte Situation auf den Beschaffungsmärkten

09.04.2021

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) beobachtet mit Sorge die schwierige Situation auf den Beschaffungsmärkten. Der Großhandel sieht sich zunehmend mit langen Lieferzeiten für die wichtigsten Sortimente konfrontiert, die Versorgung der Baustellen wird allmählich knapp. Wenn sich die Situation weiter verschärfe, sei ein Baustopp an Baustellen nicht mehr auszuschließen, heißt es in einer Mitteilung des Vebands. »Die vielen aktuellen Berichte unserer Mitgliedsunternehmen deuten auf eine prekäre Entwicklung hin, was die Versorgung mit Holz und Holzprodukten angeht«, betont GD Holz Vorsitzender Philip Zumsteg. Es handele sich um eine Entwicklung, die sich parallel im Binnenmarkt im gesamten europäischen Holzhandel so abzeichnet. Die Nachfrage dagegen  sei weiterhin gut, die Umsatzentwicklung im ersten Quartal positiv, auch beeinflusst durch zum Teil erhebliche Preiswirkungen.
Der GD Holz geht davon aus, dass zur Versorgung des heimischen wie des gesamten Binnenmarktes der Holzimport eine zunehmende Rolle spielen wird. Die anziehende Konjunktur in Asien und den USA sorgt aktuell für einen enormen Bedarf an Rohstoffen, unter anderem auch Holz – ein Bedarf, der hier zu der schwierigen Versorgungslage führt. Der Holzimport im GD Holz sei mit 120 Importhäusern gut aufgestellt und trägt mit dem Import der unterschiedlichen Holzsortimente aus der ganzen Welt zur sicheren Versorgung in Deutschland und dem Binnenmarkt bei. »Natürlich spielt der heimische Waldbesitzer bei der Holzversorgung auch in Zukunft eine dominierende Rolle, allerdings müssen wir global denken, wenn wir die Holzversorgung auch in den kommenden Jahren sicherstellen wollen«, so der GD Holz Geschäftsführer Thomas Goebel.

GD Holz: Starkes Umsatzwachstum in 2020

09.02.2021

Wie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) meldet, konnte der deutsche Holzhandel seinen Umsatz in 2020 um 7,6 Prozent steigern. Einen erheblichen Schub hat der Dezember mit einem Zuwachs von über 30 Prozent dazu beigetragen, denn alle wesentlichen Sortimente sind in diesem Monat zweistellig gewachsen.
Pandemie- und Lockdown-bedingt ergibt sich für das Geschäft des Holzhandels 2020 eine ungewöhnlich große Spreizung im Umsatz der Sortimente – der Gesamtdurchschnitt mit plus 7,6 Prozent mittelt diese Spreizung allerdings auf einem hohen Niveau. So hat sich im letzten Jahr der Absatz im Holzeinzelhandel wesentlich stärker entwickelt als der Umsatz im Holzgroßhandel korrespondierend zu den Sortimenten Gartenholz als Fachmarktsortiment und Holzwerkstoffe als typisches Großhandelssortiment. Holzfachmärkte leiden seit Dezember erheblich unter der erneuten Schließung der Geschäfte und haben seitdem mit massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen.
An der Spitze der Umsatzentwicklung 2020 liegt Gartenholz mit plus 28 Prozent, gefolgt von Hobelwaren mit einem Plus von 20 Prozent. Es folgen Ausbauprodukte und Fußböden mit 12 Prozent, Bauelemente mit 10 Prozent und Schnittholz mit plus 5 Prozent. Holzwerkstoffe hingegen sind um –1 Prozent rückläufig.

GD Holz verschiebt Logistik-Kongress

13.10.2020

Der ursprünglich für den 5. und 6. November 2020 in Berlin vorgesehene Logistik-Kongress wird laut Mitteilung des GD Holz angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie in Berlin und Deutschland weit auf das 1. Quartal 2021 verschoben.
Die Beiträge der Referenten, die bereits heute ihre Beteiligung zugesagt haben, und weitere Inhalte der Veranstaltung werden dann in ein digitales Format überführt, um in der Veranstaltungsplanung und Durchführung unabhängig zu sein.

GD Holz: Deutscher Holzhandel im ersten Halbjahr mit Umsatzplus

14.08.2020

Das erste Halbjahr 2020 ist für den Holzhandel trotz der gesamtwirtschaftlich sehr schwierigen Situation positiv verlaufen, berichtet der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz). Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Umsatz insgesamt um 3,7 Prozent gesteigert werden.
Besonders stark zulegen konnten endverbraucherorientierte Sortimente wie Holz im Garten mit 24 Prozent oder der Bereich DIY-Artikel mit 10 Prozent. Auch die Warengruppe Hobelwaren einschließlich Profilbretter wiesen mit 17 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Fußböden stiegen um 7,6 Prozent, Bauelemente um 6,8 Prozent. Rückläufig ist dagegen das für den Holzhandel wichtige Sortiment Holzwerkstoffe, hier gab es ein Umsatzminus von 4,35 Prozent. Begründet wird dies mit dem Totalausfall beim Messebau und dem sehr schwierigen Geschäft beim Ladenbau. Signifikant für das Konsumverhalten der Verbraucher ist der starke Anstieg des Einzelhandelsumsatzes im Holzhandel mit 14 Prozent, der Großhandel konnte hingegen ein Wachstum von knapp 4 Prozent verzeichnen.

GD Holz: Holzeinzelhandel von Schliessungen betroffen

14.04.2020

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) hat Anfang April bei seinen Mitgliedsunternehmen eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Branche durchgeführt.
Firmen, die Holzeinzelhandel betreiben, mussten teilweise schließen und sind damit erheblich betroffen. Im Holzgroßhandel wird das Geschäft dagegen überwiegend als zufriedenstellend bis lebhaft bezeichnet. In der Warenversorgung sieht die Branche derzeit überwiegend keine oder nur geringe Beeinträchtigungen, allerdings gibt es den Hinweis, dass in den nächsten Wochen auch im Holzhandel Lieferengpässe zu erwarten sind.
Die Auftragslage wird überwiegend positiv beurteilt. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sehen keine oder nur geringe Beeinträchtigungen. Ein Drittel der befragten hat mehr Aufträge als im Vorjahr. Ein weiteres Drittel berichtet von Stornierungen oder ausbleibenden Aufträgen. Auch über die Verlängerung von Zahlungszielen wird berichtet. Darüber hinaus sind Umsätze mit Industriekunden und insbesondere Messebauern komplett weggebrochen.
Ein Teil der befragten Unternehmen möchte die vielfältig angebotenen Maßnahmen der Bundesregierung auch nutzen, so gab etwa ein Drittel an, Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen, 25 Prozent wollen auf staatliche Hilfsangebote wie Steuerstundungen oder KfW-Mittel zurückgreifen. Über zwei Drittel der Unternehmen haben einen Notfallplan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes entwickelt. Aber nur 15 Prozent geben an, den Geschäftsbetrieb herunterzufahren.
An der Umfrage haben sich 46 Mitgliedsunternehmen des GD Holz beteiligt. Die Ergebnisse spiegeln eine Momentaufnahme wider.
Zu diesem Zeitpunkt sind die Auswirkungen auf den aktuellen Umsatz, aber auch auf die Beschaffungsseite überwiegend gering.

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