Forbo International SA

Forbo International ist ein weltweit führender Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik. Forbo beschäftigt über 5 700 Mitarbeiter und verfügt über ein internationales Netz von 25 Standorten mit Produktion und Vertrieb, 6 Konfektionierungszentren sowie 44 reinen Vertriebsgesellschaften in weltweit insgesamt 36 Ländern. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Baar im Kanton Zug/Schweiz. Forbo ist an der Börse notiert.

SCHWERPUNKTE:

Bodenbeläge

Bauklebstoffe

Antriebs- und Leichtfördertechnik

KONTAKT:

Lindenstraße 8
6341 Baar
Schweiz
T: +41 (0) 58 7872525
F: +41 (0) 58 7872025

Tickermeldungen

Forbo-Gruppe: Zweistelliges Umsatzwachstum in allen Regionen

04.03.2022

Die Forbo-Gruppe erzielte für das gesamte Jahr 2021 einen Umsatz von rund CHF 1254 Mio. = 1227 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 1117,7 Mio. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 12,2 Prozent in Konzerwährung (rund 11,8 prozent in Lokalwährungen). Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe stieg um 30,7 Prozent auf CHF 179,0 Mio. = 175,1 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 137,0 Mio.). Das Konzernergebnis erhöhte sich um 33 Prozent auf CHF 141,2 Mio. = 138,1 Mio. Euro (Vorjahr: CH 106,2 Mio.).

Forbo blickt auf ein gutes Berichtsjahr zurück. Währungsbereinigt hat Forbo sowohl bei Umsatz wie auch Ertrag das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 übertroffen. Alle drei Regionen haben mit einem zweistelligen Wachstum in Lokalwährungen dazu beigetragen: in Amerikas mit 13,8 Prozent, in Asien/Pazifik mit 12,6 Prozent und in Europa mit 11 Prozent. Und dies in einem volatilen und herausfordernden Umfeld, beeinflusst von Einschränkungen in der Verfügbarkeit von Rohmaterialien sowie markanten Kostensteigerungen.

Entwicklung der Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Forbo Flooring Systems erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Nettoumsatz von CHF 851,8 Mio. = 833,4 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 757,0 Mio.), was in Konzernwährung einer Erhöhung von 12,5 Prozent entspricht (11,7 Prozent in Lokalwährungen). Der Anteil am Konzernumsatz 2021 betrug 67,9 Prozent. Diesen Anstieg erreichte der Geschäftsbereich trotz zunehmender Verknappung und Teuerung von Baumaterialien sowie fehlender Installationskapazitäten bei Kundenprojekten in einigen Märkten, was teilweise zu Verschiebungen von Aufträgen geführt hat. Projekte im Gesundheitswesen, in Ausbildungseinrichtungen und im Ladenbau mehrten sich, zurückhaltend blieb die Nachfrage im Objektbereich sowie im Gastrogewerbe. Insgesamt verzeichneten alle drei Regionen, auch aufgrund erfolgreicher internationaler Key-Account-Aktivitäten, ein deutliches Umsatzplus: am stärksten in Asien/Pazifik, ebenso zweistellig in Amerikas und ähnlich positiv in Europa.
Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,4 Prozent auf CHF 131,2 Mio. = 128,3 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 109,9 Mio.), was insbesondere auf die verbesserte Produktionsauslastung aufgrund des höheren Umsatzes sowie die gesteigerte Produktivität zurückzuführen ist. Dem entgegengewirkt haben jedoch die massiv angestiegenen Rohmaterial- und Frachtkosten, die teilweise mit Preiserhöhungen auf Unternehmensseite kompensiert werden konnten. Die EBIT-Marge stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent).
Der Geschäftsbereich Forbo Movement Systems erzielte im Berichtsjahr einen Nettoumsatz von CHF 402,2 Mio. = 393,5 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 360,7 Mio.), was in Konzernwährung gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 11,5 Prozent entspricht (11,9 Prozent in Lokalwährungen). Der Anteil am Konzernumsatz 2021 betrug 32,1 Prozent.

Ausblick 2022
Forbo geht davon aus, dass die Pandemie das Weltgeschehen weiterhin begleiten wird, auch wenn deren Ausmaß das Geschäftsjahr 2022 weniger stark beeinflussen wird. Die steigenden Preise bei Rohmaterialien, Fracht- und Energiekosten sowie die deutlich höheren Personalkosten werden Forbo auch im neuen Jahr fordern. Die Mehrkosten werden durch Effizienzsteigerungen und Verkaufspreisanpassungen weitestgehend kompensiert. Forbo geht davon aus, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 sowohl Umsatz in Lokalwährungen als auch Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht steigern kann.

Forbo: Ertragsverbesserung im 2. Halbjahr

18.01.2021

Forbo erzielte für das gesamte Jahr 2020 einen Umsatz von rund CHF 1117 Mio = 1038,4 Euro (Vorjahr: CHF 1282,2 Mio = 1192,9 Euro). Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund 8 Prozent in Lokalwährungen (rund 13 Prozent in Konzernwährung).
Die Vielzahl der im ersten Halbjahr 2020 eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, zur Sicherstellung einer hohen Lieferfähigkeit unter erschwerten Bedingungen sowie die breit angelegten Effizienzsteigerungs-Maßnahmen haben das Ergebnis des zweiten Halbjahrs maßgebend beeinflusst. Die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten hat sich zusätzlich positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt, so dass sich die Betriebsgewinnmargen gegenüber dem ersten Halbjahr in beiden Geschäftsbereichen deutlich verbessert haben.
Forbo erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein Konzernergebnis von etwa CHF 100 Mio = 92,9 Mio Euro (Vorjahr: CHF 138,3 Mio = 128,6 Mio Euro).

Forbo Holding AG: Generalversammlung ohne Aktionäre

07.04.2020

In Übereinstimmung mit der COVID-19-Verordnung 2 des schweizerischen Bundesrats erfolgte die Ausübung der Rechte der Aktionäre ausschließlich durch Stimminstruktionen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter, da eine persönlichee Teilnahme der Aktionäre nicht erlaubt war. Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden mit deutlicher Mehrheit angenommen. Die Zahlung der Dividende von CHF 23 (21,80 Euro) pro Aktie erfolgt ab 14. April 2020.
Forbo gibt keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020, da sich die Auswirkungen des Coronavirus nicht abschätzen lassen.

Forbo: Konzernergebnis 2019 leicht über Vorjahr

04.03.2020

Der Forbo-Konzern konnte im Jahr 2019 in einem global schwierigeren Konjunkturumfeld einen Umsatz von 1,282 Milliarden Schweizer Franken (1,201 Milliarden Euro) realisieren (Vorjahr: 1,327 Milliarden Schweizer Franken), was in Lokalwährungen einem leichten Minus von 0,8 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 176,3 Mio. Schweizer Franken (165,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis stieg um 0,5 Prozent auf 138,3 Mio. Schweizer Franken (129,6 Mio. Euro).
Der Geschäftsbereich Flooring Systems erzielte einen Nettoumsatz von 870,5 Mio. Schweizer Franken (815,8 Mio. Euro), was in Lokalwährungen einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 67,9 Prozent. Das wirtschaftliche Umfeld wurde zunehmend unbeständiger. Dies belastete die Umsatzentwicklung in den meisten Märkten und Kundensegmenten. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich dank besserer Rohmaterialpreise und trotz negativer Währungseinflüsse um 0,5 Prozent 135,8 Mio. Schweizer Franken (127,2 Mio. Euro) leicht reduziert. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent (Vorjahr: 14,9 Prozent).
Forbo geht von einem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2020 aus und erwartet beim Umsatz in Lokalwährungen einen leichten sowie beim Konzernergebnis einen etwas höheren Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Forbo: Betriebs- und Konzernergebnis weiter gesteigert

26.07.2019

Verglichen mit einer starken Vorjahresperiode verzeichnete die Forbo-Gruppe in einem global heterogenen und abgeschwächten Konjunkturumfeld ein erstes Halbjahr 2019 mit einem währungsbereinigt stabilen Umsatz. Gleichzeitig konnte der Ertrag weiter gesteigert werden. Verschiedene Faktoren bei Flooring Systems haben das bisher erfolgreiche Wachstum gebremst.
Die Forbo-Gruppe erreichte im ersten Halbjahr 2019 einen Nettoumsatz von CHF 649,4 Mio (589,0 Mio. Euro), was einem leichten Umsatzrückgang von 0,6 Prozent in Lokalwährungen entspricht (-2,9 Prozent in Konzernwährung). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 77,3 Mio (70,2 Mio Euro) um 2,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 11,9 Prozent.
Flooring Systems verzeichnete einen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent in Lokalwährungen (-5,3 Prozent in Konzernwährung). Sowohl interne als auch externe Faktoren haben den Umsatz belastet. Einerseits haben verschiedene operative Herausforderungen die Umsatzentwicklung gehemmt, andererseits hat eine schwächere Baukonjunktur in diversen Ländern den Geschäftsgang belastet.
Forbo ist es auch im ersten Halbjahr 2019 wiederum gelungen, die Margen dank qualitativ hochstehender Produkte zu verbessern und das Betriebsergebnis zu erhöhen. Das Gesamtjahr 2019 bleibt weiterhin anspruchsvoll. Forbo erwartet für das zweite Halbjahr eine weitere Konjunkturverschlechterung in verschiedenen Ländern. Mit gezielten Maßnahmen im Vertrieb sowie weiteren Effizienzsteigerungen wirkt Forbo der verhalteneren Nachfrage entgegen.

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