Branchen-News

12.01.2021 | Boden / Zubehör

Ewald neuer Fachberater bei Pallmann

Patrick Ewald übernimmt ab sofort das südliche Gebiet von Nordrhein-Westfalen, welches zuletzt von Siegfried Geppert betreut wurde.
Ewald bringt große Begeisterung für den Werkstoff Holz mit. Nach seiner Ausbildung zum Parkettleger vertiefte er sein Wissen rund zehn Jahre lang bei kfs Köhne Floorsystems in Ratingen, wo er mit Parkett sowie Bodenbelägen aller Art arbeitete. Weitere Station seines Werdegangs war Parkett Dietrich in Wuppertal.
Nach seiner Meisterprüfung in Gießen und Ehingen sammelte er erste Erfahrungen im Leiten von Projekten bei Bock-Interfloor in Düsseldorf. Anschließend wechselte Ewald in die Industrie und war zuletzt als Gebietsverkaufsleiter bei Junckers tätig. - © Pallmann

07.01.2021 | Boden / Zubehör

IVC Group baut Außendienst weiter aus

Um die Präsenz auf dem deutschen Markt zu verstärken, baut die belgische IVC Group ihr Außendienstteam im Norden weiter aus. Mit Hendrik Aster und Marcus Jansen erweitern zwei erfahrene Bodenprofis die Vertriebsmannschaft.
Seit dem 1. Dezember 2020 ist Hendrik Aster als Gebietsverkaufsleitung Nord Objekt für IVC tätig. Gemeinsam mit Birgit Dreifert, die bereits viele Jahre dieses Gebiet in dieser Funktion betreut, verantwortet er die Objektaktivitäten im Norden Deutschlands und ist Ansprechpartner für Projektentwickler und Entscheider. Der 48-Jährige verfügt über langjährige Branchenerfahrung aus verschiedenen Vertriebsaktivitäten im Objektgeschäft, unter anderem bei Gerflor und Wulff. Zuletzt arbeitete er für namhafte Objekteure in Hamburg - Bernhard Lübbers und FDT K. Horeis – in den Bereichen Projektakquise und -entwicklung. Auch für den Handelsbereich setzt IVC auf einen Branchenkenner.
Marcus Jansen ist seit dem 1. Oktober 2020 Ansprechpartner im Vertriebsgebiet Handel Nord für die Fragen der Kunden. Der 54-Jährige sammelte sein umfassendes Wissen in unterschiedlichen Positionen bei verschiedenen Bodenbelagsunternehmen, unter anderem als Gebietsverkaufsleiter bei MeisterWerke für die Marke Schulte Räume. - © IVC Group

05.01.2021 | Messeartikel

»Domotex 2021« findet ausschließlich im digitalen Format statt

Wie die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet die nach der Verschiebung auf den 18. bis 20. Mai geplante »Domotex 2021« nicht als hybride Messe statt.
Das aktuelle, weltweite Infektionsgeschehen im Zuge der COVID-19-Pandemie mache eine zuverlässige Planung für eine physische Präsenz vor Ort in...

Wie die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet die nach der Verschiebung auf den 18. bis 20. Mai geplante »Domotex 2021« nicht als hybride Messe statt.
Das aktuelle, weltweite Infektionsgeschehen im Zuge der COVID-19-Pandemie mache eine zuverlässige Planung für eine physische Präsenz vor Ort in Hannover aktuell nicht möglich.
Aktuell ist mit dem »Domotex Digital Day« am 20. Mai 2021 eine alternative, digitale Businessplattform geplant. Zentrales Element der Plattform ist eine Digitalkonferenz, die aktuelle und zukunftsweisende Themen der internationalen Bodenbelagsbranche aufgreift.
»Messen wie die ›Domotex‹, die von großer Internationalität auf Aussteller- wie Besucherseite geprägt sind, haben einen langen Planungsvorlauf. Nachdem in jüngster Zeit das weltweite Infektionsgeschehen wieder stark angestiegen ist und mit erneuten Lockdowns, weltweiten Reisewarnungen und -einschränkungen sowie Quarantäneauflagen einhergeht, mussten wir jetzt eine Entscheidung treffen. Leider werden wir die »Domotex« in 2021 erstmalig in ihrer 32-jährigen Geschichte nicht als physische Messe am Standort Hannover durchführen können. Selbst eine hybride »Domotex« ist in der Form und zum jetzigen Zeitpunkt nicht denkbar, da das einen gewissen Anteil physischer Aussteller und Besucher voraussetzen würde, verbunden mit Anreisen aus allen Teilen der Welt. Wir haben uns deshalb entschieden, die Messe als reines Digitalevent durchzuführen, um unseren Kunden ab sofort die notwendige Planungssicherheit zu geben«, kommentiert Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, die Entscheidung. 
Sonia Wedell-Castellano ergänzt: »Die ›Domotex‹ lebt vom Liveerlebnis. Die ausgestellten Produkte müssen hinsichtlich ihrer Haptik live vor Ort erlebt werden. Solange uns die weltweite Pandemie derartig fest im Griff hat und eine ausreichende Impfquote weltweit nicht garantiert werden kann, können wir nicht sicher mit einer physischen Veranstaltung in die Zukunft planen. Märkte leben vom Austausch. Unsere Kunden suchen dringend nach Beteiligungsformaten, um wiederum mit ihren Kunden in den Dialog zu kommen und ihre Produkte und Themen trotz Kontaktbeschränkungen zu präsentieren. Unsere Antwort darauf ist der ›Domotex Digital Day‹. Ein Konferenzformat, in dem wir am 20. Mai 2021 mit Top-Vertretern der Branche aktuelle Themen aufgreifen und den Teilnehmern eine interaktive Businessplattform zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Konferenz können Aussteller ihre Produkte und Innovationen vorstellen und mit ihren Kunden in direkten Kontakt treten. Die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten werden schon in Kürze in unserem Shop zu finden sein.«

Die nächste hybride »Domotex« ist vom 13. bis 16. Januar 2022 auf dem Messegelände in Hannover geplant.

21.12.2020 | Boden / Zubehör

TFI: Akustiklabor eröffnet

Das Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen (TFI) hat sein neues Akustiklabor eröffnet.
Sechs Monate benötigte das TFI, zusammen mit den ausführenden Gewerken, für die Planung, den Bau und die Installation. In dieser Zeit wurde auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 (Allg. Anforderungen an die Kompetenz...

Das Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen (TFI) hat sein neues Akustiklabor eröffnet.
Sechs Monate benötigte das TFI, zusammen mit den ausführenden Gewerken, für die Planung, den Bau und die Installation. In dieser Zeit wurde auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 (Allg. Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien) erreicht.
Das neue Bauakustiklabor verfügt über Prüfmöglichkeiten für Luft- und Trittschall bei Estrichen, Verlegeunterlagen, Bodenbelägen, Wand- und Deckenauflagen und mehrschichtigen Bodensystemen. Ebenfalls können im neuen Hallraum schallabsorbierende Eigenschaften von Wand-, Decken- und Bodenmaterialien sowie Innenraumausstattungen, untersucht werden.
Die Anforderungen an die akustischen Eigenschaften von Produkten für den Innenraum steigen. Grund hierfür sind sowohl offene Raumkonzepte, wie auch die Verbesserung der Schallisolierung der Gebäudehülle.
»Das Angebot erweitert sich dadurch enorm. Neben Standardprüfungen kann das TFI auch spezielle, auf die Kundenbedürfnisse angepasste Prüfungen durchführen. Zudem können Kunden das Labor mieten, um eigenverantwortlich Prüfprogramme, beispielsweise für Kollektionen oder Entwicklungsmuster durchzuführen«, erklärt TFI-Institutsleiter Dr. Bayram Aslan.

21.12.2020 | Messeartikel

»BAU Online«: 8. Januar 2021 ist Anmeldeschluss

Laut Mitteilung der Messe München, haben sich bisher für die »BAU Online« 190 Aussteller für das digitale Event vom 13. bis 15. Januar 2021 angemeldet, um Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche anzubieten. Bis 8. Januar ist die Ausstelleranmeldung offen.
»Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die ›BAU‹ ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle...

Laut Mitteilung der Messe München, haben sich bisher für die »BAU Online« 190 Aussteller für das digitale Event vom 13. bis 15. Januar 2021 angemeldet, um Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche anzubieten. Bis 8. Januar ist die Ausstelleranmeldung offen.
»Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die ›BAU‹ ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen«, bekräftigt Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.
Derzeit 22 Aussteller unterstützen die »BAU« als Sponsoren. Auch die Besucherregistrierung entwickelt sich laut Veranstalter sehr positiv. »Ich bin beeindruckt über die Zahl der Unterstützer, Aussteller, Experten und Teilnehmer zur ›BAU Online‹«, sagt Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats der »BAU« München.

Angebot voll ausschöpfen – frühzeitig planen
Zum aktuellen Zeitpunkt bieten die Aussteller 433 Live-Präsentationen und 1.386 1:1-Gespräche an.
Die Online-Besucher können die Networking-Möglichkeiten am besten ausschöpfen, wenn sie sich frühzeitig für die Angebote anmelden, da diese zum Teil limitiert sind. Den persönlichen Überblick sichert die Planungshilfe »Meine BAU«, die das individuelle Tagesprogramm aus Live-Präsentationen, 1:1-Gesprächen und Konferenzforen teilweise automatisiert zusammenstellt.

Das Konferenzprogramm besteht aus den drei Säulen »Zukunft des Bauens« (Bauverlag), »Studio Bund« (Bundesbauministerium) und »BAU TV« (BAU München). Der Bedarf an Information ist hoch, denn »egal ob Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energiewende oder Nachhaltigkeit: Die aktuelle Situation wirkt als Beschleuniger längst notwendiger Transformationsprozesse der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft«, erklärt Thomas Kirmayr, Fraunhofer Allianz Bau.

18.12.2020 | Verband

VdL: Preisexplosion bei Epoxidharzen

Die deutsche Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie kämpft mit starken Preiserhöhungen bei einzelnen Rohstoffen, so der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL). Für die rund 250 Unternehmen haben sich die Preise am Weltmarkt insbesondere für Epoxidharze und Polyesterharze in den vergangenen Wochen so stark erhöht, dass sie die Geschäftsergebnisse nachhaltig belasten. Das zeigt eine Umfrage des VdL unter seinen...

Die deutsche Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie kämpft mit starken Preiserhöhungen bei einzelnen Rohstoffen, so der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL). Für die rund 250 Unternehmen haben sich die Preise am Weltmarkt insbesondere für Epoxidharze und Polyesterharze in den vergangenen Wochen so stark erhöht, dass sie die Geschäftsergebnisse nachhaltig belasten. Das zeigt eine Umfrage des VdL unter seinen Mitgliedern.
Vor allem die Preise für Epoxidharze – wichtiges Bindemittel für viele Farben und Lacke – seien demnach zuletzt geradezu explodiert. Allein in den zurückliegenden beiden Monaten betrug die Kostensteigerung bis zu sechzig Prozent. Grund hierfür sei vor allem eine erhöhte Nachfrage nach Epoxidharzen in Asien und Europa. Dies führe dazu, dass die Ware vorzugsweise zu höheren Preisen vor allem in China verbleibe. Die hohe Auslastung sowie Störfälle bei Bisphenol-A-Produzenten in Asien und Europa verknappen das Angebot erheblich. Hinzu komme ein weltweiter Mangel an Containern, der zu einem starken Anstieg der Transportkosten aus Asien nach Europa geführt hat und die Exporteure zusätzlich einbremst.
Selbst hohe Preise garantieren keine Versorgungssicherheit, aktuell brechen die Lieferketten aus Asien teilweise zusammen, die Verfügbarkeit von Epoxidharzen am Markt ist eingeschränkt, vereinzelt kam es sogar zu Panikkäufen, berichten insbesondere die Hersteller von Pulverlacken.
Gleichzeitig nimmt der wichtige Markt für Polyesterrohstoffe gewaltig an Fahrt auf. Störfälle in Europa und Asien erschweren den Zugang. Auch hier liegen die Preise in China deutlich über dem europäischen Niveau. Die gestiegene Nachfrage in Europa aufgrund der ausbleibenden Importmengen führt zu einer Erhöhung von bis zu 45 Prozent.
Die in Asien angesprungene Konjunktur sorge für eine breit verstärkte Nachfrage nach Rohstoffen für Farben und Lacke: Auch die Preise für Titandioxid zeigen wieder nach oben. Eine hohe Nachfrage nach dem wichtigen Weißpigment in Asien sowie auch hier die Frachtkosten lassen die Preise steigen. Problematisch sei die Lage bei einigen Lösemitteln: Durch Anlagenausfälle und gleichzeitig erhöhte Nachfrage ist es zu Preissprüngen von bis zu hundert Prozent bei äußerst begrenzter Verfügbarkeit gekommen. Auch bei Isocyanaten komme es wegen verstärkter Nachfrage am Automobilmarkt zu Lieferschwierigkeiten.
Die komplexe Mischung aus Nachfrage, Kapazitätsproblemen und knappen Transportressourcen führt zu einer sich steigernden Verunsicherung im Markt. Rohstoffpreise sind für die Lack- und Farbenindustrie entscheidend, da sie mehr als die Hälfte der Kosten ausmachen.