Branchen-News

27.04.2022 | Boden / Zubehör

Eisermann verlässt Windmöller

Der seit Oktober 2016 verantwortliche Geschäftsführer Ralf Eisermann, verlässt das Familienunternehmen Windmöller in beiderseitigem Einvernehmen mit Wirkung zum 30. April 2022.
Als COO verantwortete Eisermann die Bereiche Einkauf, Produktion, technische Ressorts sowie das Produktmanagement. Er trug maßgeblich zur technologischen Weiterentwicklung des Unternehmens bei, brachte seine Expertise erfolgreich in die Produktentwicklung und den Kapazitätsausbau ein und sorgte zuletzt für die Implementierung der Digitaldrucktechnologie am Unternehmensstandort Augustdorf.
Christoph Ester, der seit dem 1. Januar 2021 für die kaufmännische Geschäftsführung bei Windmöller mit den Bereichen Finanzen, Controlling, HR und IT verantwortlich zeichnet, wird das Ressort Einkauf übernehmen. Matthias Windmöller wird neben Marketing und Vertrieb die Unternehmensbereiche Produktion, technische Ressorts und das Produktmanagement verantworten. - © Windmöller

25.04.2022 |

OBJEKT tv zu Gast bei der MEGA in Hamburg

22.04.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz Group legt Rekordergebnis für 2021 vor

Uzin Utz, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme mit Hauptsitz in Ulm, legte am 21. April 2022 im Rahmen seiner virtuellen Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen für das Jahr 2021 vor. Trotz Coronapandemie und angespannter Lieferketten verbucht der Konzern bei Umsatz und Ergebnis erneut Höchstwerte. Das Unternehmen...

Uzin Utz, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme mit Hauptsitz in Ulm, legte am 21. April 2022 im Rahmen seiner virtuellen Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen für das Jahr 2021 vor. Trotz Coronapandemie und angespannter Lieferketten verbucht der Konzern bei Umsatz und Ergebnis erneut Höchstwerte. Das Unternehmen meldet einen Konzernumsatz von 440,1 Mio. Euro nach 383,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 14,7 Prozent. Mit 47,5 Mio. Euro liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit einer Steigerung von 18,5 Prozent ebenfalls deutlich über dem des Vorjahrs (40,1 Mio. Euro). Trotz fortbestehender Einschränkungen der Wirtschaftstätigkeiten und anhaltender Herausforderungen in den Lieferketten durch die Coronapandemie seien Umsatz und Ergebnis des Uzin Utz Konzerns im Jahr 2021 stärker als zunächst prognostiziert gestiegen. »Wir sind mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sehr zufrieden«, sagte Heinz Leibundgut, Finanzvorstand von Uzin Utz.
»Die Umsatzsteigerungen resultieren vor allem aus Projekten, die wir im ersten Halbjahr 2021 realisieren konnten. Sie wurden zunächst im Jahr 2020 eingefroren und im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt. Außerdem führten Sondereffekte im ersten Halbjahr 2021 zu positiven Ergebnisentwicklungen. Weitere Einsparungen konnten im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, wie beispielsweise bei Reise- und Veranstaltungskosten, erzielt werden«, erklärt Leibundgut. »Angesichts der anhaltenden hohen Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Uzin Utz sowie einer optimalen Einkaufsstrategie ist es uns durch viel Kraft und Disziplin gelungen, weiterhin profitabel zu wachsen und vor allem die Lieferfähigkeit zu gewährleisten«, so Leibundgut weiter.
Die Exportquote stieg von 61,3 Prozent auf rund 64,2 Prozent und sei weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im Heimatmarkt Deutschland und den Niederlanden konnte das Unternehmen seine Position als Marktführer und Komplettanbieter im Bereich Boden festigen und in einigen anderen Märkten, wie den USA, konnten Marktanteile ausgebaut werden. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 1335 auf 1395 (ohne Auszubildende). Davon entfielen 655 auf Gesellschaften im Ausland.
Für den Konzernumsatz 2022 wird bei anhaltenden Engpässen in den Lieferketten ein moderates Wachstum erwartet. Hinsichtlich der Materialkostenentwicklung geht das Unternehmen von weiteren merklichen Steigerungen im Jahresverlauf 2022 aus. Das EBIT dürfte einen Wert erreichen, der aufgrund der rasant steigenden Preisentwickung, vor allem im Rohstoff-, Logistik- und Energiebereich, unter dem Vorjahr liegt.

19.04.2022 | Verband

vdp: Parkettabsatz 2021 in Deutschland leicht gestiegen

Der Parkettabsatz in Deutschland hat unter den vdp-Mitgliedsfirmen im Jahr 2021 um 0,4 Prozent – im Vergleich zum Vorjahr – zugelegt. Damit ergab sich eine Gesamtmenge von rund 8,7 Mio. Quadratmetern.
»Der Grund für das leichte Absatzplus ist die steigende Nachfrage nach 2-Schicht Parkett und hier insbesondere nach zweischichtigen Landhausdielen. Allerdings war die Nachfrage an Parkett weitaus höher und unsere Mitglieder...

Der Parkettabsatz in Deutschland hat unter den vdp-Mitgliedsfirmen im Jahr 2021 um 0,4 Prozent – im Vergleich zum Vorjahr – zugelegt. Damit ergab sich eine Gesamtmenge von rund 8,7 Mio. Quadratmetern.
»Der Grund für das leichte Absatzplus ist die steigende Nachfrage nach 2-Schicht Parkett und hier insbesondere nach zweischichtigen Landhausdielen. Allerdings war die Nachfrage an Parkett weitaus höher und unsere Mitglieder hätten ohne den Holzmangel aus dem Frühjahr und Sommer mehr produzieren können«, so der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) , Michael Schmid. Der Umsatz der vdp-Mitglieder stieg vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise um 5,4 Prozent auf 274,4 Millionen Euro an.
Die aktuellen Werte gehen auf eine interne Erhebung unter den vdp-Mitgliedsbetrieben zurück und können gegenüber der amtlichen Statistik eine präzisere Entwicklung des deutschen Parkettmarktes abzeichnen. »Das liegt unter anderem daran, dass die Verbandserhebung nicht nur die in Deutschland produzierenden Parketthersteller berücksichtigt, sondern auch ausländische Verbandsmitglieder sowie deutsche Hersteller mit Produktionsstätten im Ausland«, erklärt Schmid. Im Vergleich zu 2020 stieg der 2-Schicht Parkettabsatz 2021 um 5,5 Prozent auf rund 2,2 Mio. Quadratmeter. Der Absatz von 2-Schicht Stabparkett legte im Vorjahresvergleich um 4,3 Prozent zu und kam damit auf 1,8 Mio. Quadratmeter, der Absatz von zweischichtigen Landehausdielen erhöhte sich sogar um 12,5 Prozent auf 0,3 Mio. Quadratmeter. Im Segment des 3-Schicht Parketts zeichnete sich allerdings ein Rückgang des Absatzes ab. Gegenüber 2020 ergab sich ein Minus von 2,9 Prozent auf 5,1 Mio. Quadratmeter. »Neben dem Holzmangel aus 2021 haben auch aufgrund der Pandemie gestörte Lieferketten und massive Erhöhungen der Rohstoffpreise unseren Mitgliedern zu schaffen gemacht, die sich in den einzelnen Segmenten auch widerspiegeln. Durch den aktuellen Krieg in der Ukraine wird sich die Lage auf dem Rohstoffmarkt zusätzlich verschärfen. Prognosen für das Jahr 2022 lassen sich aus der Lage im vergangenen Jahr daher nicht ableiten«, sagt Schmid.

19.04.2022 | Wand / Fassade

Caparol: »PowerTour« startet in Darmstadt

Der bune Elefant startet eine neue Kampagne, die das Handwerk in den Mittelpunkt stellt. »Es wird laut, es wird bunt und es wird emotional«, so Christel Biendara, leiterin des Caparol-Marketing Managements und verspricht: »Caparol will mit dieser Art der Kampagne das Malerhandwerk gerade für junge Menschen noch attraktiver und...

Der bune Elefant startet eine neue Kampagne, die das Handwerk in den Mittelpunkt stellt. »Es wird laut, es wird bunt und es wird emotional«, so Christel Biendara, leiterin des Caparol-Marketing Managements und verspricht: »Caparol will mit dieser Art der Kampagne das Malerhandwerk gerade für junge Menschen noch attraktiver und cooler machen.«
Start der Kampagne ist eine dreiwöchige Roadshow durch ganz Deutschland, die am 25. April bei Späth Knoll, Im Tiefen See 69-73 in Darmstadt beginnt. Zwei große Event-Cubes besuchen auf der »Caparol-PowerTour« den Standort des Farbengroßhändlers.
»Während die Besucher im Lead-Truck umfangreiche Informationen über die Produkt- und Serviceleistungen mit inspirierenden Oberflächen, Trendwelten, digitalen Gestaltungs-Tools und dem wichtigen Zukunftsthema Nachhaltigkeit erhalten, finden sie im Love-Cube am Ende Eintritt in eine neue Markenwelt: Wir sprechen alle Sinne an«, so Biendara.
Alle Infos zur Tour gibt es auf www.caparol.de/obernice.

14.04.2022 | Verband

GD Holz unterstützt Sanktionspaket gegen Russland

Das fünfte Sanktionspaket wurde am 8. April im Amtsblatt der EU-Kommission veröffentlicht und beinhaltet auch das Verbot des Imports von Holz aus Russland. Betroffen sind wichtige Produkte wie Nadelschnittholz, Sperrholz und andere. Für bereits vor Inkrafttreten der Sanktionen unter Vertrag stehende Lieferungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 7. Juli. Dies wird aber erheblich dadurch erschwert, dass russische und belarussische...

Das fünfte Sanktionspaket wurde am 8. April im Amtsblatt der EU-Kommission veröffentlicht und beinhaltet auch das Verbot des Imports von Holz aus Russland. Betroffen sind wichtige Produkte wie Nadelschnittholz, Sperrholz und andere. Für bereits vor Inkrafttreten der Sanktionen unter Vertrag stehende Lieferungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 7. Juli. Dies wird aber erheblich dadurch erschwert, dass russische und belarussische Speditionen nicht mehr im Binnenmarkt tätig werden dürfen.
GD Holz begrüßt und unterstützt das fünfte Sanktionspaket, weil es einen Beitrag dazu leisten kann, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu stoppen und möglichst umgehend an den Verhandlungstisch zu kommen. Das liegt im alles überragenden Interesse Europas, um eine schnelle humanitäre Lösung und Beendigung des Krieges zu erreichen, so der GD Holz. Schließlich sorge das Sanktionspaket für klare Vorgaben, an die sich alle Marktpartner im Binnenmarkt halten müssten. Die bis zum fünften Sanktionspaket vereinbarten Regelungen der Brüsseler Verwaltung zum Holzimport aus Russland haben beim betroffenen Holzimport eher für Irritationen gesorgt, da unterschiedliche Auslegungen der zuständigen nationalen Behörden in einigen Ländern nicht für Klarheit gesorgt haben. Russland ist ein bedeutender Holzexporteuer, der zuletzt etwa eine Million Kubikmeter Nadelschnittholz und 252.000 Kubikmeter Sperrholz pro Jahr nach Deutschland exportiert hat. Aus Sicht des Holzaußenhandels wird es nun darum gehen, diese für den Markt bedeutenden Mengen aus anderen Ländern zu beschaffen oder Substitutionsprodukte, beispielsweise für den Ausfall von Birkensperrholz, zu finden.

14.04.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Jordan übernimmt Cortina Sonnenschutz

Im Zuge der Nachfolgeregelung hat sich die Familie Klaes entschieden, das Sonnenschutzunternehmen mit Sitz in Dautphetal rückwirkend zum 1. Januar 2022 in die Hände der Unternehmensgruppe Jordan zu geben. Die 42 Mitarbeiter werden komplett übernommen, ebenso das Cortina-Sortiment. Alle langjährigen Ansprechpartner stehen weiterhin...

Im Zuge der Nachfolgeregelung hat sich die Familie Klaes entschieden, das Sonnenschutzunternehmen mit Sitz in Dautphetal rückwirkend zum 1. Januar 2022 in die Hände der Unternehmensgruppe Jordan zu geben. Die 42 Mitarbeiter werden komplett übernommen, ebenso das Cortina-Sortiment. Alle langjährigen Ansprechpartner stehen weiterhin für die Kunden in ganz Deutschland zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung.
Als selbstständige Tochtergesellschaft und 76. Standort der Jordan-Gruppe wird die Cortina Sonnenschutz GmbH zukünftig weiter von Geschäftsführer Jörg Klaes geleitet. In enger Zusammenarbeit mit Stefan Schmitt, Bereichsleiter für JOKA-Heimtextilien, wird dabei der Vertrieb beider Unternehmen im B2B-Markt koordiniert werden. Auch Gerlinde Stern-Klaes sowie Sohn Jan-Niclas Klaes sollen weiter im Unternehmen tätig bleiben.

07.04.2022 | Verband

47. Holzhandelstag findet in München statt

Vom 19. - 20. Mai lädt der Gesamtverband deutscher Holzhandel zum 47. Holzhandelstag nach München ein. Die Veranstaltung wird zusammen mit der Holzring Kooperation veranstaltet. Durch die Bündelung der Veranstaltungen von Holzring und GD Holz erwarten die Veranstalter an beiden Tagen bis zu 150 Teilnehmer.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 19. Mai mit der Holzring-Gesellschafterversammlung sowie der...

Vom 19. - 20. Mai lädt der Gesamtverband deutscher Holzhandel zum 47. Holzhandelstag nach München ein. Die Veranstaltung wird zusammen mit der Holzring Kooperation veranstaltet. Durch die Bündelung der Veranstaltungen von Holzring und GD Holz erwarten die Veranstalter an beiden Tagen bis zu 150 Teilnehmer.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 19. Mai mit der Holzring-Gesellschafterversammlung sowie der Mitgliederversammlung des GD Holz. Im Anschluss wird Russ Taylor, der live aus Kanada zugeschaltet wird, einen Vortrag über »Current Softwood Markets in USA and Canada« halten. Am Freitagvormittag treffen sich die Fachbereiche Holzgroßhandel, Holzeinzelhandel und Holzaußenhandel zu ihren offenen Veranstaltungen. Abgeschlossen wird der Holzhandelstag am frühen Nachmittag durch einen Gastvortrag von Prof. Dr. Timo Wollmershäuser (ifo Institut) über das Thema »Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf die Konjunktur, Inflation, Lieferengpässe, Rohstoffversorgung«.
Mitglieder, Fördermitglieder und Gesellschafter beider Veranstalter können sich bereits jetzt zum 47. Holzhandelstag und den begleitenden Veranstaltungen anmelden. Die Mitgliederversammlung des GD Holz sowie der Vortrag von Russ Taylor werden auch im Livestream angeboten.

07.04.2022 | Messeartikel

»Heimtextil Summer Special«: Fokus liegt auf Nachhaltigkeit

Vom 21. bis 24. Juni 2022 findet die »Heimtextil« als einmaliges »Summer Special« mit 800 angekündigten Ausstellern aus insgesamt 47 Ländern gemeinsam mit dem Messeduo Techtextil und Texprocess in Frankfurt statt. Nach zwei Jahren der Pandemie will die Messe Frankfurt wieder neue internationale Face-to-Face-Kontakte,...

Vom 21. bis 24. Juni 2022 findet die »Heimtextil« als einmaliges »Summer Special« mit 800 angekündigten Ausstellern aus insgesamt 47 Ländern gemeinsam mit dem Messeduo Techtextil und Texprocess in Frankfurt statt. Nach zwei Jahren der Pandemie will die Messe Frankfurt wieder neue internationale Face-to-Face-Kontakte, inspirierende Geschäftsbegegnungen und einen ganzheitlichen und effizienten Marktüberblick ermöglichen.
In Bezug auf die aktuellen Corona-Maßnahmen könne die Veranstaltung ohne Kapazitäts- und Eintrittsbeschränkungen und damit ohne Impfnachweis stattfinden. Hygienemaßnahmen wie Online-Ticketing, Frischluftzufuhr, großzügige Hallenplanung und intensive Reinigungsprozesse sollen jedoch weiterhin umgesetzt werden, so der Veranstalter.
Die Heimtextil-Trends stehen im Sommer unter dem Motto »Next Horizons« und legen im Zentrum des Messegeländes in Halle 4.0 einen Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

01.04.2022 |

OBJEKT tv zu Gast beim Bodenbelagshersteller Tarkett in Ludwigshafen

01.04.2022 | Wand / Fassade

Rasch erweitert Geschäftsführung

Die Tapetenfabrik Gebr. Rasch GmbH & Co. KG hat mit Wirkung zum 1. April Michael Schlingmann in die Geschäftsführung berufen. Der 40-Jährige soll unter anderem die strategische Entwicklung des Unternehmens vorantreiben.
Schlingmann kommt aus den eigenen Reihen von Rasch. Nach Ausbildung und begleitendem Studium habe er schnell Verantwortung im Unternehmen übernommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bisherige Stationen waren im Finanzwesen als Controller, Leitung der Abteilung IT/Organisation sowie anschließend auch der Bereiche Produktentwicklung, Marketing und E-Commerce. Schlingmann genieße gleichermaßen das langjährige Vertrauen des Teams, des Beirats und der Gesellschafter. Innerhalb der Geschäftsführung werden die Schwerpunkte seiner Arbeit auf Organisation und strategischer Entwicklung liegen. - © Rasch

31.03.2022 | Auf Startseite anzeigen

ifo-Institut: Krieg in der Ukraine lässt Geschäftsklimaindex abstürzen

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist eingebrochen. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März auf 90,8 Punkte abgestürzt, nach 98,5 Punkten (Saisonbereinigt korrigiert) im Februar. Grund war ein historischer Einbruch der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Die Firmen schätzten auch ihre aktuelle Lage schlechter ein. Der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (1,6 Punkte). Die Unternehmen in Deutschland rechnen mit harten Zeiten.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index so stark gefallen wie noch nie. Dies gilt auch für die Erwartungen der Unternehmen. Diese schlugen von Optimismus in einen deutlichen Pessimismus um. Außerdem bewerteten die Unternehmen ihren Geschäftsausblick nun als extrem unsicher. Ebenso verschlechterte sich die Einschätzungen zur aktuellen Lage.
Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Dies war auf einen deutlichen Rückgang der Erwartungen zurückzuführen. Insbesondere die Logistikbranche blickt mit großer Sorge auf die kommenden Monate. Die Unternehmen schätzten ihre aktuelle Lage hingegen nahezu unverändert ein.
Im Handel ist der Geschäftsklimaindikator eingebrochen. Der Erwartungsindikator stürzte so stark ab wie nie zuvor. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage blieben hingegen nahezu unverändert gut.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Auch das war durch deutlich pessimistischere Erwartungen getrieben. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verschlechterten sich zwar. Jedoch ist weiterhin eine Mehrheit der Baufirmen zufrieden mit den laufenden Geschäften.

31.03.2022 | Boden / Zubehör

Netzwerk Boden: Uzin-Oberflächensysteme sind »Boden des Jahres 2022«

Netzwerk Boden, das größte Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland, hat die Oberflächensysteme von Uzin zum »Boden des Jahres 2022« gewählt. Der Gewinner überzeugte die Jury, weil je nach Anforderung die entsprechende Grundierung, die mineralische Beschichtung und die abschließende Versiegelung im System kombiniert werden...

Netzwerk Boden, das größte Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland, hat die Oberflächensysteme von Uzin zum »Boden des Jahres 2022« gewählt. Der Gewinner überzeugte die Jury, weil je nach Anforderung die entsprechende Grundierung, die mineralische Beschichtung und die abschließende Versiegelung im System kombiniert werden können.
Ausschlaggebend für die Juroren des alljährlichen prämierten »Boden des Jahres« war, dass die aufeinander abgestimmten Oberflächensysteme als Komplettlösungen perfekte Ergebnisse erzielen. Sie werden nach den Qualitätsnormen ISO 9001 und ISO 14001 hergestellt und sind nach LEED und Emicode »EC 1 Plus« zertifiziert. Uzin empfiehlt für die Anwendung im Retail-, Gewerbe- und Industriebereich drei unterschiedliche mineralische Beschichtungen als Hauptbestandteil eines Systems - je nach Belastung der Böden in Lagerhallen, Fabriken, Läden, Werkstätten oder Garagen.
Die offizielle Preisübergabe wird aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und diverser gesundheitsbedingter Ausfälle zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2022 nachgeholt.

28.03.2022 | Boden / Zubehör

Bauwerk Group: Nettoumsatz 2021 erstmals über CHF 300 Mio.

Der währungsbereinigte Umsatz der Bauwerk Group lag im Geschäftsjahr 2021 um 14 Prozent über der Vorjahresperiode. Aufgrund der regionalen Nachfrage lag er damit um rund sechs Prozent über der Vorpandemie-Periode von 2019. Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Group erhöhte sich im Berichtsjahr um 15,4 Prozent auf CHF 301,7 Mio. (295,2 Mio. Euro).
Die Verknappung von Rohmaterialien, Einschränkungen in der...

Der währungsbereinigte Umsatz der Bauwerk Group lag im Geschäftsjahr 2021 um 14 Prozent über der Vorjahresperiode. Aufgrund der regionalen Nachfrage lag er damit um rund sechs Prozent über der Vorpandemie-Periode von 2019. Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Group erhöhte sich im Berichtsjahr um 15,4 Prozent auf CHF 301,7 Mio. (295,2 Mio. Euro).
Die Verknappung von Rohmaterialien, Einschränkungen in der Lieferkette und die einhergehenden Steigerungen in den Rohmaterialpreisen stellten die Unternehmensgruppe im Berichtsjahr 2021 vor große Herausforderungen. Trotzdem konnte das abgesetzte Volumen um gut 14 Prozent auf 9,3 Mio. Quadratmeter gesteigert werden.
Laut Unternehmensangaben gelang es der Bauwerk Group, dank Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen in den Werken, einem konsequenten Fixkostenmanagement sowie erhöhten Verkaufspreisen, die Profitabilität zu halten.
Das um Währungseffekte bereinigte betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich um 14,5 Prozent auf CHF 35,7 Mio. (34,9 Mio. Euro), entsprechend einer Marge von 11,8 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent). Das Unternehmensergebnis der Bauwerk Boen Group belief sich auf CHF 16,5 Mio. und liegt v.a. aufgrund des Umsatzwachstums um CHF 4,7 Mio. über dem Vorjahr (CHF 11,8 Mio.).
In der regionalen Verteilung konnten die Umsätze in der DACH-Region um rund neun Prozent gesteigert werden, während sowohl Skandinavien als auch das übrige Europa über 20 Prozent zulegten. In den Exportmärkten außerhalb Europas, insbesondere Asien und USA, die weiterhin rund sechs Prozent des Gruppenumsatzes ausmachen, betrug die Umsatzsteigerung rund 40 Prozent.