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04.03.2022 | Boden / Zubehör

Forbo-Gruppe: Zweistelliges Umsatzwachstum in allen Regionen

Die Forbo-Gruppe erzielte für das gesamte Jahr 2021 einen Umsatz von rund CHF 1254 Mio. = 1227 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 1117,7 Mio. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 12,2 Prozent in Konzerwährung (rund 11,8 prozent in Lokalwährungen). Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe stieg um 30,7 Prozent auf CHF 179,0 Mio. = 175,1 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 137,0 Mio.). Das Konzernergebnis erhöhte sich um 33 Prozent auf CHF 141,2 Mio. = 138,1 Mio. Euro (Vorjahr: CH 106,2 Mio.).

Forbo blickt auf ein gutes Berichtsjahr zurück. Währungsbereinigt hat Forbo sowohl bei Umsatz wie auch Ertrag das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 übertroffen. Alle drei Regionen haben mit einem zweistelligen Wachstum in Lokalwährungen dazu beigetragen: in Amerikas mit 13,8 Prozent, in Asien/Pazifik mit 12,6 Prozent und in Europa mit 11 Prozent. Und dies in einem volatilen und herausfordernden Umfeld, beeinflusst von Einschränkungen in der Verfügbarkeit von Rohmaterialien sowie markanten Kostensteigerungen.

Entwicklung der Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Forbo Flooring Systems erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Nettoumsatz von CHF 851,8 Mio. = 833,4 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 757,0 Mio.), was in Konzernwährung einer Erhöhung von 12,5 Prozent entspricht (11,7 Prozent in Lokalwährungen). Der Anteil am Konzernumsatz 2021 betrug 67,9 Prozent. Diesen Anstieg erreichte der Geschäftsbereich trotz zunehmender Verknappung und Teuerung von Baumaterialien sowie fehlender Installationskapazitäten bei Kundenprojekten in einigen Märkten, was teilweise zu Verschiebungen von Aufträgen geführt hat. Projekte im Gesundheitswesen, in Ausbildungseinrichtungen und im Ladenbau mehrten sich, zurückhaltend blieb die Nachfrage im Objektbereich sowie im Gastrogewerbe. Insgesamt verzeichneten alle drei Regionen, auch aufgrund erfolgreicher internationaler Key-Account-Aktivitäten, ein deutliches Umsatzplus: am stärksten in Asien/Pazifik, ebenso zweistellig in Amerikas und ähnlich positiv in Europa.
Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,4 Prozent auf CHF 131,2 Mio. = 128,3 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 109,9 Mio.), was insbesondere auf die verbesserte Produktionsauslastung aufgrund des höheren Umsatzes sowie die gesteigerte Produktivität zurückzuführen ist. Dem entgegengewirkt haben jedoch die massiv angestiegenen Rohmaterial- und Frachtkosten, die teilweise mit Preiserhöhungen auf Unternehmensseite kompensiert werden konnten. Die EBIT-Marge stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent).
Der Geschäftsbereich Forbo Movement Systems erzielte im Berichtsjahr einen Nettoumsatz von CHF 402,2 Mio. = 393,5 Mio. Euro (Vorjahr: CHF 360,7 Mio.), was in Konzernwährung gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 11,5 Prozent entspricht (11,9 Prozent in Lokalwährungen). Der Anteil am Konzernumsatz 2021 betrug 32,1 Prozent.

Ausblick 2022
Forbo geht davon aus, dass die Pandemie das Weltgeschehen weiterhin begleiten wird, auch wenn deren Ausmaß das Geschäftsjahr 2022 weniger stark beeinflussen wird. Die steigenden Preise bei Rohmaterialien, Fracht- und Energiekosten sowie die deutlich höheren Personalkosten werden Forbo auch im neuen Jahr fordern. Die Mehrkosten werden durch Effizienzsteigerungen und Verkaufspreisanpassungen weitestgehend kompensiert. Forbo geht davon aus, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 sowohl Umsatz in Lokalwährungen als auch Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht steigern kann.

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