Bauwerk Parkett GmbH

Seit 1935 fertigt das Schweizer Traditionsunternehmen mit typisch schweizerischer Zuverlässigkeit und Präzision Parkett für höchste Ansprüche. Bauwerk geht immer wieder neue Wege und setzt sich intensiv mit Themen wie Wohngesundheit, Nachhaltigkeit und Design auseinander.

SCHWERPUNKTE:

Parkett

KONTAKT:

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72411 Bodelshausen
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Tickermeldungen

Bauwerk Group: Umsatzrückgang im 1. Halbjahr

29.09.2020

Der konsolidierte Netto­umsatz der Bauwerk Group betrug im 1. Halbjahr 2020 128,3 Mio. CHF (118,7 Mio. Euro) und lag damit um 12,3 Prozent unter Vorjahr. Aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzfortschritte in der Produktion und unmittelbar eingeleiteten weiteren Sparmaßnahmen wurden die Ertragskennzahlen trotz rückläufigem Umsatz verbessert. Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 13,4 Mio. CHF (12,4 Mio. Euro), die daraus resultierende EBITDA-Marge lag bei 10,5 Prozent (9,8 Prozent in der Vorjahresperiode).

Rückläufiges Volumen
Das abgesetzte Volumen lag im 1. Halbjahr 2020 bei 4,1 Mio. m² (10 Prozent unter Vorjah­resperiode). Trotz Volumen- und Umsatzrückgang gelang es der Gruppe dennoch, die Margen zu halten, respektive zu verbessern. Weiter verbesserte Produktivitäten und Effizienzen in den Werken, Entspannungen am Materialbeschaffungsmarkt, erhebliche Sparmaßnahmen in den übrigen Betriebsaufwänden sowie nicht zuletzt auch Entschädigungsbeiträge für Kurzarbeit trugen wesentlich zur positiven Entwicklung bei.

Solide Finanzierung
Die Bilanz­ und Finanzkenn­zahlen der Bauwerk Group per 30. Juni 2020 sind nach wie vor solide. Die Eigenkapitalquote per Stich­tag lag – unter Einrechnung der nachrangigen Aktionärs­darlehen – bei 43,2 Prozent (42,9 Prozent per 30. Juni 2019). Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Finanz­verbindlichkeiten um rund 8,7 Mio. CHF (8,5 Mio. Euro) reduziert werden.

Neuer Name der Gruppe
Die Bauwerk Group verkauft ihre Produkte unter den beiden bekannten Marken »Bauwerk Parkett« und »Boen«. Die Marktbearbeitung ist ausgelegt auf den jeweiligen Verkaufskanal und die geografischen Märkte. Per 1. September 2020 wurde die Gruppe in Bauwerk Group umbenannt. Der bewährte Marktauftritt der beiden Marken »Bauwerk« und »Boen« wird fortgeführt.

Ausblick 2020
Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung und somit mangelnder Visibilität in den einzelnen Märkten verzichtet die Bauwerk Group auf einen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte. Die Gruppe ist aber zuversichtlich, mit den greifenden Effizienzmassnahmen die Produktivität weiter zu verbessern und die Ertragszahlen steigern zu können, sobald sich eine Stabilisierung bei den Volumen einstellt.

Bauwerk Boen mit Gewinnsteigerung

29.04.2020

Die Bauwerk Boen Group konnte im Geschäftsjahr 2019 trotz rückläufigem Absatzvolumen den Gewinn steigern. Dies ist einerseits auf Preiserhöhungen und einem besseren Kunden- und Produktmix sowie auf erfolgreich umgesetzte Effizienzmaßnahmen in der Produktion zurückzuführen.
Der Rückgang der Gesamtvolumen betrug 3,2 Prozent. Dagegen wurde der EBIT um 3,9 Prozent gesteigert. Das Unternehmensergebnis lag mit CHF 12,9 Mio. (12,2 Mio. Euro) um 33,2 Prozent über Vorjahr. Die Bauwerk Boen Group ist zuversichtlich, bei einer Normalisierung der Marktentwicklung die Umsätze halten und die Profitabilität mittelfristig weiter ausbauen zu können.

Bauwerk Boen Group: Änderungen in der Konzernorganisation

27.02.2020

Wie die Bauwerk Boen Group mitteilt, sind per Ende 2019 auch die Anteile von Johan G. Olsen an die Ernst Göhner Beteiligungen AG, einem Unternehmen der Ernst Göhner Stiftung, übergegangen. Damit ist die Bauwerk Boen Group nun zu 100 Prozent im Besitz der Ernst Göhner Beteiligungs AG.
Nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Boen und Bauwerk Parkett im Jahr 2013 wurde stark auf die Integration der Produktion und der Lieferkette sowie auf Shared Services gesetzt. Schnell wurden Einsparungen durch Kosten-Effizienz möglich, die in weitere Massnahmen zur Produktivitätssteigerungen bei Prozessen und in die Automation investiert wurden. Die Marketing- und Vertriebsorganisationen der beiden Unternehmen jedoch blieben bestehen und wurden bis heute gesondert weitergeführt.
Nun werden die Marketing- und Vertriebsorganisationen zusammengelegt und die Verantwortung für beide Marken gemeinsam an die beiden Schlüsselpositionen Vertrieb und Marketing übergeben. Diese sind neu auf oberster Konzernebene angesiedelt.
Die Fokusmärkte APAC und North America werden direkt durch den CEO Klaus Brammertz verantwortet.
Damit will sich die Bauwerk Boen Group noch stärke auf die Kundenbedürfnisse fokussieren, den schwierigen Marktverhältnissen und der Stagnation auf den Hauptmärkten entgegentreten und Märkte mit Wachstumspotential optimal bearbeiten. Obschon der Preis immer noch eine grosse Rolle spielt und Echtholz-Parkett-Plagiate wie LVT und Keramik noch Marktanteile gewinnen, glaubt das Unternehmen, das ihm die aktuelle ökologische Umorientierung der Gesellschaft entgegenkommt und sich die grossen Investitionen in Nachhaltigkeit, Wohngesundheit und in die Kreislaufwirtschaft auszahlen werden.
Mit der neuen Konzernorganisation sieht sich die Bauwerk Boen Group bestens gerüstet und unterstreicht hiermit das Fokusthema »Wachstum« für 2020.

Bauwerk Boen Group: Umsatz im 1. Halbjahr 2019 knapp unter Vorjahresniveau

25.09.2019

Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Boen Group betrug im 1. Halbjahr 2019 146,2 Mio CHF (134,5 Mio Euro). Das waren 3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Ertragskennzahlen allerdings deutlich niedriger. So betrug das betriebliche Ergebnis 14,4 Mio CHF (13,2 Mio Euro) gegenüber 17,2 Mio CHF (15,8 Mio Euro) im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Volumen der beiden Marken Bauwerk Parkett und Boen lag mit 4,5 Mio.m2 um 2 Prozent unter dem Vorjahr. Während sich der deutsche Markt leicht erholt zeigt, entwickeln sich Norwegen und Dänemark weiter rückläufig. Die Bauwerk Boen Group ist dennoch zuversichtlich, den Umsatz halten zu können und dank der getroffenen Effizienzmaßnahmen die Ertragszahlen für das Jahr 2019 in der zweiten Jahreshälfte verbessern zu können.

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