Branchen-News

26.01.2023 | Allgemein

»BAU«: ifo-Institut präsentiert Ergebnisse im Bausektor

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt …

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt war. Ludwig Dorffmeister, Fachreferent für Bau- und Immobilienforschung, stellte die Kernaussagen vor.

Europäischer Bausektor stagniert vorerst
Nach den kräftigen Zuwächsen in den Jahren 2021 und 2022 (+ 5,8 Prozent und + 3,0 Prozent) bleibt der europäische Bausektor wohl von einem erneuten Rückgang verschont. Dieses und nächstes Jahr stagniert der Markt, 2025 wächst er mit gut einem Prozent nur langsam. Zu den Impulsgebern zählen dabei die staatlichen Modernisierungshilfen im Hochbau, teils beträchtliche Investitionsbedarfe im Wohnungs- und Infrastruktursektor sowie die ab 2024 wieder deutlich positiveren wirtschaftlichen Aussichten.
»Der europäische Bausektor profitiert vor allem von der steigenden Baunachfrage in Frankreich, Spanien und Großbritannien. Dort liegen die Zuwächse zwischen zweieinhalb und knapp sieben Prozent. Insgesamt dürfte der Markt bis 2025 um rund 26 Milliarden Euro wachsen«, erklärt Dorffmeister.

Deutsche Baubranche verspürt weiter Gegenwind
Nach zwei verhaltenen Jahren wird die deutsche Bauleistung 2023 allenfalls schwach zunehmen. Immerhin dürfte der Nichtwohnhochbau nach der zurückliegenden Marktkorrektur im laufenden Jahr keine Einbußen mehr verzeichnen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung und nach dem Verdauen des Inflationsschocks legen der gewerbliche sowie der öffentliche Hochbau spätestens 2024 wieder zu. Für 2025 prognostiziert die Marktanalyse, dass der Umfang der Baumaßnahmen an neuen und bestehenden Nichtwohngebäuden hierzulande um rund ein Prozent größer sein wird als 2022. Auch der Tiefbausektor dürfte angesichts des teilweise immensen Investitionsbedarfs ab 2024 wieder Fahrt aufnehmen und bis 2025 um insgesamt zwei Prozent wachsen.

Deutlicher Rückgang des Wohnungsneubaus in Deutschland
Dass der deutsche Bausektor im Zeitraum 2021 bis 2025 letztlich nur stagnieren wird, liegt am baldigen Auslaufen der langjährigen Aufwärtsentwicklung im Wohnungsbau. Der große Bauüberhang und die langen Projektrealisierungszeiten werden den Neubaumarkt zwar vorerst stabilisieren, ab 2024 dürften die Folgen der großen Zurückhaltung aufseiten der Projektentwickler, »Häuslebauer« und Wohnungsunternehmen aber immer stärker durchschlagen. Die Prognose von Dorffmeister lautet deshalb: „Für das laufende Jahr ist im Wohnungsektor, der ja auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden umfasst, noch ein kleines Plus denkbar. Danach geht es bergab.«

10.01.2023 | Allgemein

Baupreise steigen gegenüber November 2021 um 16,9 Prozent

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2022 um 16,9 Prozent gegenüber November 2021 gestiegen. Im Vergleich zum August 2022 erhöhten sich die Baupreise im November 2022 um 2,5 Prozent. 
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2021 bis November 2022 um 15,8 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbau…

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2022 um 16,9 Prozent gegenüber November 2021 gestiegen. Im Vergleich zum August 2022 erhöhten sich die Baupreise im November 2022 um 2,5 Prozent. 
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2021 bis November 2022 um 15,8 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Betonarbeiten sind gegenüber November 2021 um 17,6 Prozent teurer geworden, Mauerarbeiten um 13,6 Prozent. Für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten erhöhten sich die Preise um 20,3 Prozent, Erdarbeiten waren 15,7 Prozent teurer als im November 2021. Zimmer- und Holzbauarbeiten kosteten 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im November 2022 gegenüber dem Vorjahr um 17,8 Prozent zu. Hierbei erhöhten sich die Preise für Tischlerarbeiten um 19,5 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten den größten Anteil am Preisindex für Wohngebäude. Bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen stiegen die Preise um 19,0 Prozent, bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 17,1 Prozent. Die Preise für Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhten sich um 16,5 Prozent.
Neben den Baupreisen für Wohngebäude nahmen die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) gegenüber dem Vorjahr um 16,8 Prozent zu. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen um 17,8 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 17,6 Prozent.

28.11.2022 | Allgemein

»Zukunft Handwerk 2023«: Bundeswirtschaftsminister Habeck übernimmt Schirmherrschaft

Das Live-Event des Jahres im Handwerk, »Zukunft Handwerk 2023« findet vom 8. bis 10. März in München statt. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck wird Schirmherr der neuen Leitveranstaltung. Dabei geht es ihm um nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit des Landes.
»Unser Land steht gegenwärtig vor en…

Das Live-Event des Jahres im Handwerk, »Zukunft Handwerk 2023« findet vom 8. bis 10. März in München statt. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck wird Schirmherr der neuen Leitveranstaltung. Dabei geht es ihm um nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit des Landes.
»Unser Land steht gegenwärtig vor enormen Herausforderungen: die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, die Versorgungssicherheit. Mit der nachhaltigen Transformation unserer Energiesysteme, der Elektrifizierung von Industrie und Mobilität und mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schaffen wir die Voraussetzungen dafür, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand dauerhaft zu sichern. Diese ambitionierten Ziele können wir nur gemeinsam erreichen – und dem Handwerk mit seinen vielseitigen Aufgaben und seinen kleinen und mittelständischen Betrieben kommt dabei eine besondere Schlüsselfunktion zu. ›Zukunft Handwerk‹ bietet dem Herz der deutschen Wirtschaft Gelegenheit zum Austausch, gibt Inspiration und vermittelt Wissen. Sie schafft Präsenz und Sichtbarkeit für aktuelle wie auch für künftig relevante Themen des Handwerks – und trägt damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes bei. Ich übernehme daher sehr gerne die Schirmherrschaft für diese wichtige Veranstaltung und wünsche allen Teilnehmern und Gästen eine erkenntnisreiche Zeit«, so der Bundeswirtschaftsminister.

Gemeinsam Zukunft gestalten
Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: »Wir freuen uns, dass Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Schirmherrschaft für ›Zukunft Handwerk‹ übernimmt. Das ist ein wichtiges Zeichen – besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Nur gemeinsam mit der Politik und allen Akteuren im Handwerk können wir die Zukunft erfolgreich gestalten. ›Zukunft Handwerk‹ bietet nicht nur den Rahmen dafür, sondern trägt durch das spannende Programm, durch Impulse für Unternehmer und durch den Fokus auf das direkte Netzwerken einen wesentlichen Teil zum Dialog aller Akteure und damit zu ihrem Erfolg bei.« - © BMWK / Dominik Butzmann

09.11.2022 | Allgemein

ECC Köln: Digitalisierung im Handwerk befindet sich noch in der Anfangsphase

Neue Studie von ECC Köln und dotSource zeigt: Digitalisierung spielt im Handwerk aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Größte Herausforderungen sind hohe Kosten, fehlender wahrnehmbarer Mehrwert sowie IT- und Personalaspekte. Social Media wird aber bereits verstärkt im beruflichen Alltag von Handwerkern genutzt.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist in verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich ausgeprägt. Knapp die Hä…

Neue Studie von ECC Köln und dotSource zeigt: Digitalisierung spielt im Handwerk aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Größte Herausforderungen sind hohe Kosten, fehlender wahrnehmbarer Mehrwert sowie IT- und Personalaspekte. Social Media wird aber bereits verstärkt im beruflichen Alltag von Handwerkern genutzt.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist in verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich ausgeprägt. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Handwerker gibt an, dass die Digitalisierung des eigenen Betriebs zwar angestoßen wurde, viele Prozesse aber noch analog erfolgen. Lediglich bei neun Prozent ist die Digitalisierung des eigenen Betriebs größtenteils vollzogen. Das bestätigen die Ergebnisse der neuen Studie »Wie tickt das deutsche Handwerk in Zeiten der Digitalisierung? Teil 1: Status quo und Herausforderungen der Digitalisierung« des ECC Köln in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur dotSource, für die Mitarbeiter aus handwerklichen Berufen befragt wurden. Insgesamt erfolgen viele Prozessschritte im Arbeitsalltag häufig noch analog – vor allem im Bereich Werkzeug- und Geräteverwaltung besteht großes Digitalisierungspotenzial. Beim Blick auf die Unternehmensgrößen zeigt sich die Tendenz: Je größer der Betrieb, desto eher wird Digitalisierung aktiv vorangetrieben. Dass das Digitalisierungsvorhaben aktuell oftmals in den Hintergrund rückt, liegt für 57 Prozent der Handwerker im hohen Arbeitspensum begründet. Denn obwohl auch der berufliche Alltag im Handwerk unter anderem durch lange Lieferzeiten und höhere Materialkosten als Folgen des aktuellen Weltgeschehens beeinträchtigt ist, gibt es zahlreiche Aufträge. Knapp 90 Prozent der Befragten (89 Prozent) bewerten ihre aktuelle Auftragslage als gut oder sehr gut. Auftragsabschlüsse erfolgen insbesondere durch Bestandskunden (77 Prozent) oder durch deren Empfehlung (73 Prozent).

Herausforderungen der Digitalisierung
Insgesamt werden über alle Unternehmensgrößen hinweg zu hohe Kosten (38 Prozent) als größte Herausforderung auf dem Weg zur Digitalisierung gesehen. Kleine Handwerksbetriebe (<5 Mitarbeitende) sehen außerdem in der Digitalisierung oft keinen Mehrwert für ihren Betrieb (45 Prozent) und ihre Kunden (38 Prozent). In größeren Betrieben (≥50 Mitarbeitende) werden Schwierigkeiten eher auf IT- und Personalebene verortet: Für rund vier von zehn Befragten zählen die Gewährleistung der IT-Sicherheit (41 %), eine fehlende technische Infrastruktur (40 Prozent) und mangelnde personelle Ressourcen (39 Prozent) zu den größten Herausforderungen.
»Trotz dieser Herausforderungen und teilweise auch der Skepsis gegenüber neuen Technologien, planen die Betriebe zahlreiche Digitalisierungsmaßnahmen in den nächsten zwei Jahren. Der Fokus liegt auf der Optimierung der Buchhaltung sowie Prozessen mit Lieferanten. Weitere geplante Maßnahmen sind – insbesondere bei größeren Unternehmen – in den Bereichen der internen Arbeitsorganisation und dem Datenschutz angedacht,« so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln und Gründer des ECC Köln.

Social Media hat hohe Relevanz im Handwerk
Nahezu jeder befragte Handwerker nutzt mindestens ein digitales Gerät im beruflichen Alltag: Smartphone und Desktop PC kommen hierbei am häufigsten zum Einsatz. Das Internet wird von der Hälfte der Befragten (52 Prozent) mehrmals täglich genutzt. Auch das Smartphone kommt bei drei Viertel der Personen (76 Prozent), die generell ein Smartphone beruflich verwenden, mehrmals täglich zum Einsatz. Sieben von zehn Handwerkern (71 Prozent) geben weiterhin an, soziale Medien zu diversen Informations- und Kommunikationszwecken zu nutzen. »Während Facebook und WhatsApp eher der Kommunikation, beispielsweise mit Kollegen oder Kunden dienen, ist YouTube ein beliebter Kanal, um sich zu informieren. Vor allem in größeren Unternehmen sind Accounts, die handwerksspezifischen Content bieten, besonders gefragt: Mehr als vier von zehn Handwerkern folgen Händlern oder Herstellern von Handwerksbedarf und Personen, die Produkte oder Problemlösungen vorstellen,« kommentiert Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer von dotSource, die Studie.

11.10.2022 | Allgemein

Planen-Bauen 4.0: »BIM«-Portal online geschaltet

Die flächendeckende Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) ist der zentrale Schritt zur Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Mit BIM wird über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes eine solide Datengrundlage zur Verfügung gestellt. Die führt zu mehr Kosten-, Qualitäts- und Termintreue bei der Planung, Erstellung u…

Die flächendeckende Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) ist der zentrale Schritt zur Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Mit BIM wird über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes eine solide Datengrundlage zur Verfügung gestellt. Die führt zu mehr Kosten-, Qualitäts- und Termintreue bei der Planung, Erstellung und Betreibung des Bauwerkes.
Das von BIM Deutschland, Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens, entwickelte »BIM«-Portal des Bundes wurde heute durch Bundesminister Dr. Wissing und Bundesministerin Geywitz der Öffentlichkeit vorgestellt und freigeschaltet. »Mit der Freischaltung beginnt die kontinuierliche Weiterentwicklung des ›BIM‹-Portals. Als offene Plattform konzipiert, kann das Portal von allen Akteuren der Wertschöpfungskette genutzt und ergänzt werden«, sagt Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der Planen-Bauen 4.0 GmbH.
»Das BIM-Portal wird zukünftig öffentliche Auftraggeber bei der Definition von Informationsbedarfen und Auftragnehmer bei der qualitätsgesicherten Lieferung von digitalen Bauwerksmodellen unterstützen«, so Prof. Dr. Markus König, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften / Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen. »Somit steht eine zentrale Plattform zur Verfügung, die alle Akteure bei der einheitlichen Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben unterstützt und die Produktivität der Baubranche verbessert«, ergänzt Dr. Jan Tulke, Geschäftsführer der Planen-Bauen 4.0 GmbH.

17.08.2022 | Allgemein

Nachruf: Uwe Heinemann verstorben

Uwe Heinemann ist am 9. August im Alter von 81 Jahren in Hamburg verstorben. Mit ihm verliert die Branche eine herausragende Persönlichkeit.

Seit über 60 Jahren war Uwe Heinemann in der Branche tätig. Geboren in Prenzlau/Uckermark, trat Uwe Heinemann am 1. April 1958 als Lehrling in die Firma Gebr. Rettberg in Hamburg ein, aus der er am 30. Mai 1982 als Prokurist ausschied, um Geschäftsführer bei dem in Schwierigkeiten geratenen Großhandelshaus Wilh. Gallion in Stuttgart zu werden. Am 15. November 1982 wurde er geschäftsführender Gesellschafter der Nachfolgegesellschaft Gallion + Partner in Echterdingen, die zu 92 Prozent im Besitz der Inku-Gruppe, Wien, war.
Am 1. Juli 1995 wurde Uwe Heinemann als Nachfolger von Kurt Smolka Vorstandsvorsitzender der Inku AG in Klosterneuburg/Österreich mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Ungarn, Tschechien, Italien und dem ehemaligen Jugoslawien. Am 31. März 2006, kurz vor seinem 65. Geburtstag, schied er aus diesem Amt und auch als Gesellschafter der deutschen Gesellschaft, die wieder in Gallion GmbH umbenannt wurde, aus. 
Uwe Heinemann war viele Jahre im Großhandelsverbandswesen tätig. Er war maßgeblich am Zustandekommen des heutigen Bundesverbandes Großhandel Heim & Farbe e.V. beteiligt, dessen Vorstandsvorsitzender und langjähriges Vorstandsmitglied er war.
Nach seinem Ausscheiden aus dem »offiziellen« Berufsleben war Uwe Heinemann Herausgeber des Newsletters »Room-Reporter« und informierte die Branche über aktuelle Geschehnisse.
Die Redaktion OBJEKT hat Uwe Heinemann als sympathischen, liebenswerten und fairen Menschen kennen- und schätzen gelernt. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. - © Archiv OBJEKT

Uwe Heinemann ist am 9. August im Alter von 81 Jahren in Hamburg verstorben. Mit ihm verliert die Branche eine herausragende Persönlichkeit.

Seit über 60 Jahren war Uwe Heinemann in der Branche tätig. Geboren in Prenzlau/Uckermark, trat Uwe Heinemann am 1. April 1958 als Lehrling in die Firma Gebr. Rettberg in Hamburg ein, aus der er am 30. Mai 1982 als Prokurist ausschied, um Geschäftsführer bei dem in Schwierigkeiten geratenen Großhandelshaus Wilh. Gallion in Stuttgart zu werden. Am 15. November 1982 wurde er geschäftsführender Gesellschafter der Nachfolgegesellschaft Gallion + Partner in Echterdingen, die zu 92 Prozent im Besitz der Inku-Gruppe, Wien, war.
Am 1. Juli 1995 wurde Uwe Heinemann als Nachfolger von Kurt Smolka Vorstandsvorsitzender der Inku AG in Klosterneuburg/Österreich mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Ungarn, Tschechien, Italien und dem ehemaligen Jugoslawien. Am 31. März 2006, kurz vor seinem 65. Geburtstag, schied er aus diesem Amt und auch als Gesellschafter der deutschen Gesellschaft, die wieder in Gallion GmbH umbenannt wurde, aus. 
Uwe Heinemann war viele Jahre im Großhandelsverbandswesen tätig. Er war maßgeblich am Zustandekommen des heutigen Bundesverbandes Großhandel Heim & Farbe e.V. beteiligt, dessen Vorstandsvorsitzender und langjähriges Vorstandsmitglied er war.
Nach seinem Ausscheiden aus dem »offiziellen« Berufsleben war Uwe Heinemann Herausgeber des Newsletters »Room-Reporter« und informierte die Branche über aktuelle Geschehnisse.
Die Redaktion OBJEKT hat Uwe Heinemann als sympathischen, liebenswerten und fairen Menschen kennen- und schätzen gelernt. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. - © Archiv OBJEKT